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	<title>Cissy Kraner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T05:54:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cissy_Kraner&amp;diff=223521&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Pfitzner am 12. April 2026 um 08:17 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-12T08:17:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:USIS - Cissy Kraner und Hugo Wiener.jpg|mini|hochkant|Cissy Kraner und Hugo Wiener bei den Aufnahmen für eine Kabarettsendung (1950)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cissy Kraner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gisela Maria Spitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Januar|13. Jänner]] [[1918]] in [[Wien]]; † [[1. Februar]] [[2012]] in [[Baden (Niederösterreich)|Baden]]) war eine [[österreich]]ische [[Schauspieler]]in, [[Gesang|Sängerin]] ([[Diseuse]]) und [[Kabarettist]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KranerCissy.jpg|mini|Grab von Hugo Wiener und Cissy Kraner auf dem Wiener Zentralfriedhof, Gruppe 33&amp;amp;nbsp;G, Nummer&amp;amp;nbsp;1]]&lt;br /&gt;
Nach einem klassischen Gesangsstudium und einigen Engagements als [[Soubrette]] wandte sich die Wienerin bald dem [[Kabarett]] zu und trat auf verschiedenen Kleinkunstbühnen, wie dem Wiener Kabarett [[ABC (Kabarett)|ABC]] auf. 1938 ging sie mit einer Revuebühne auf Gastspiele nach [[Bogotá]], wo sie [[Hugo Wiener]] kennenlernte. Sie begann mit ihm aufzutreten, und nach ihrer Hochzeit 1943 eröffneten sie in [[Caracas]] gemeinsam eine kleine gutgehende Exilanten-Bar, in der Kraner die [[Chanson]]s ihres Mannes in fünf verschiedenen Sprachen vortrug. Sie wurde zwar zum [[Reichsarbeitsdienst]] beordert, blieb aber bei ihrem Mann, da er [[Judentum|jüdischer]] Herkunft war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kurier.at/kultur/cissy-kraners-leben-in-bildern/869.421/slideshow |titel=Cissy Kraners Leben in Bildern |werk=kurier.at |hrsg=[[Kurier (Tageszeitung)|Kurier]] |datum=2012-02-03 |abruf=2023-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg kamen die beiden 1948 nach Wien zurück, wo sofort Kraners Karriere im Ensemble des [[Simpl (Wien)|Kabarett Simpl]] begann, die bis 1965 dauerte. In dieser Zeit entstanden Hugo Wieners Chansons &amp;#039;&amp;#039;Der Novak läßt mich nicht verkommen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ich wünsch&amp;#039; mir zum Geburtstag einen Vorderzahn&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ich kann den Novotny nicht leiden&amp;#039;&amp;#039;, die durch ihren Vortrag legendär wurden. Von 1950 bis zum Frühjahr 1951 spielte sie am „Lachenden Kabarett“ in der Melodies Bar ([[Annagasse]] 3, [[St. Annahof (Wien)|St. Annahof]]) neben Hugo Wiener und [[Maxi Böhm]]. 1985 holte sie der Wiener Regisseur und Choreograf [[Bernd Roger Bienert]] an die [[Wiener Staatsoper]], um mit Cissy Kraner in der Hauptrolle die Uraufführung eines Musiktheaterwerkes des österreichischen Komponisten [[Gottfried von Einem]] unter dem lautmalerischen Titel „Rads Datz“ zu kreieren. Das Stück wurde an der Wiener Staatsoper zum solitären Vorreiter der heutigen performativen Tendenzen an den Theatern, versagte Bienert doch dem Tanz seine Gefolgschaft und konzentrierte sich auf die Umsetzung der Texte von [[Lotte Ingrisch]] in der Interpretation durch Kraner. Die Premiere geriet zu einem „succès de scandale“, da man unter anderem nicht die damals beinahe siebzigjährige Diseuse Cissy Kraner als „tanzende“ Solistin in einem Ballett auf der Bühne der Wiener Staatsoper erwartet hatte. Der Auftritt Kraners an der Wiener Staatsoper gilt als Beweis für ihren Mut, sich auch für unangepasst Neues und Nichtalltägliches einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugo Wiener starb 1993, seither wurde Cissy Kraner bei ihren Chansons von [[Herbert Prikopa]] begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cissy Kraner ist am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2012 im [[Hilde Wagener|Hilde-Wagener]]-Künstlerheim in Baden, [[Niederösterreich]], im Alter von 94 Jahren verstorben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://noe.orf.at/v2/news/stories/2519628/ |titel=Cissy Kraner 94-jährig verstorben |werk=noe.orf.at |hrsg=[[Österreichischer Rundfunk|ORF]] |datum=2012-02-03 |abruf=2023-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. Februar wurde sie auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] im Ehrengrab von Hugo Wiener (Gruppe 33&amp;amp;nbsp;G, Nummer&amp;amp;nbsp;1) beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/v2/news/stories/2520169/ |titel=Abschied von Cissy Kraner |werk=wien.orf.at |hrsg=[[Österreichischer Rundfunk|ORF]] |datum=2012-02-15 |abruf=2023-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=https://knerger.de/html/kranercischauspieler_193.html |titel=Das Grab von Cissy Kraner |werk=knerger.de |abruf=2023-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Cissy-Kraner-Platz&amp;#039;&amp;#039; im 4.&amp;amp;nbsp;Bezirk [[Wieden (Wien)|Wieden]] nach ihr benannt; dieser befindet sich in der Nähe des nach ihrem Mann benannten &amp;#039;&amp;#039;Hugo-Wiener-Platzes&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Welt der Cissy Kraner&amp;#039;&amp;#039; Am Flügel: Hugo Wiener. Preiser records, 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aber der Novak ...&amp;#039;&amp;#039; Audio-CD 1996&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Novak lässt mich nicht verkommen&amp;#039;&amp;#039; (Original-Aufnahme) (EPA 1026/Austroton/EP-17&amp;amp;nbsp;cm-Schallplatte): A:&amp;amp;nbsp;1.&amp;amp;nbsp;Wie man eine Torte macht. 2.&amp;amp;nbsp;Das Pin-Up-Girl; B:&amp;amp;nbsp;1.&amp;amp;nbsp;Der Novak lässt mich nicht verkommen 2.&amp;amp;nbsp;Eine verzwickte Verwandtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1957: [[Dort in der Wachau]]&lt;br /&gt;
* 1979: [[Das Geheimnis der eisernen Maske]] &amp;#039;&amp;#039;(The 5th Musketeer)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cissy Kraner, Georg Markus (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;„Aber der Hugo ließ mich nicht verkommen“. Lieder und Erinnerungen. Aufgezeichnet von [[Georg Markus]].&amp;#039;&amp;#039; Zeichn. von Rudolf Angerer. Amalthea, Wien 1994.&lt;br /&gt;
* Wiener Staatsoper, Programmheft zu „Rads Datz“, Saison 1984/85.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Dompke]]: &amp;#039;&amp;#039;Cissy Kraner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lebenswege von Musikerinnen im „Dritten Reich“ und im Exil.&amp;#039;&amp;#039; Reihe Musik im „Dritten Reich“ und im Exil, 8. Hg. Arbeitsgruppe Exilmusik am Musikwissenschaftlichen Institut der [[Universität Hamburg]]. Von Bockel, Neumünster 2000, ISBN 3-932696-37-9, S.&amp;amp;nbsp;323–339.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119171201|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0469758}}&lt;br /&gt;
* {{ÖKA|kraner}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Kraner,_Cissy_Gisela}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://wien.orf.at/stories/248518/ |archive-is=2013-01-14 |text=Kleinkunst-Größe Cissy Kraner ist 90}}&lt;br /&gt;
* onb.digital: [https://onb.digital/search/560051 Bilder von Cissy Kraner im Bildarchiv] der [[Österreichische Nationalbibliothek|Österreichischen Nationalbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119171201|LCCN=no2013121308|VIAF=15573879}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kraner, Cissy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chansonsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kraner, Cissy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spitz, Gisela Maria (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Schauspielerin, Sängerin und Kabarettistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Januar 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Februar 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden (Niederösterreich)|Baden]], Niederösterreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Pfitzner</name></author>
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