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	<title>Circus Maximus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Circus_Maximus&amp;diff=75280&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sternetaucher: Vorlage: Hauptartikel</title>
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		<updated>2026-05-01T07:29:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage: Hauptartikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Gebäude in Rom. Die Band gleichen Namens wird unter [[Circus Maximus (Band)]] behandelt.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:CircusMaximusSO.jpg|mini|Der jetzige Zustand des Circus Maximus von Südosten, neben der rechts gelegenen Tribüne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grondplan Circus Maximus.jpg|mini|Lageplan des antiken Circus Maximus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Plan Rome Caen Circus Maximus Colisée.jpg|mini|Vom französischen Architekten [[Paul Bigot]] (1870–1942) erstellte Gipsmodell-Rekonstruktion von Rom zur Zeit des 4. Jhr. n. Chr. mit dem Circus Maximus.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CircusMaximusNW2.jpg|mini|Der Circus Maximus heute an der Nordwestkurve: Die Aufschüttung in der Mitte markiert die Spina, ein Baum den Standort des [[Lateranischer Obelisk|Obelisco Lateranense]].]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Circus Maximus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Circo Massimo&amp;#039;&amp;#039;) war der größte [[Circus (Antike)|Circus]] im antiken [[Rom]]. Er hatte eine Gesamtlänge von rund 600 Metern (die Arena und Stufen eingerechnet) sowie eine Breite von 140 Metern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sovraintendenzaroma.it/i_luoghi/roma_antica/monumenti/circo_massimo Sovraintendenza di Roma, Denkmalamt Rom]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Fassungsvermögen soll laut [[Dionysios von Halikarnassos]] im Ausbaustand zur Zeit des [[Augustus]] 150.000 Plätze,&amp;lt;ref&amp;gt;Dionysios von Halikarnassos 3, 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Zeit des [[Plinius der Ältere|älteren Plinius]] 250.000 Plätze betragen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; 36, 102; es wurde vorgeschlagen, die &amp;#039;&amp;#039;ad sedem &amp;lt;span style=&amp;quot;text-decoration: overline;&amp;quot;&amp;gt;CCL&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; der Handschrift zu &amp;#039;&amp;#039;ad sedem p(edum) &amp;lt;span style=&amp;quot;text-decoration: overline;&amp;quot;&amp;gt;CL&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; zu korrigieren, vgl. {{RE|III,2|2571|2585|Circus|[[Erwin Pollack]]||hier: Sp. 2579}} Der [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/L/Gazetteer/Places/Europe/Italy/Lazio/Roma/Rome/_Texts/Regionaries/text*.html Regionenkatalog] aus dem 4. Jahrhundert gibt im Zusammenhang mit dem Circus Maximus eine Zahl 385.000, wobei unklar ist, ob sie sich auf die Zuschauerplätze oder eine andere Größe bezieht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde bis ins 6. Jahrhundert n. Chr. für Wagenrennen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im 6. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde das sumpfige Murciatal zwischen [[Palatin (Rom)|Palatin]] und [[Aventin]] trockengelegt und konnte daraufhin für verschiedene Wettkämpfe genutzt werden. König [[Lucius Tarquinius Priscus]] soll, der Sage nach, erste hölzerne Tribünen errichtet haben,&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;„Damals wurde auch zum erstenmal für den Circus, der heute Circus Maximus heißt, der Platz abgesteckt. Den Senatoren und den Rittern wurden gesonderte Plätze angewiesen, wo sich jeder von ihnen Zuschauersitze errichten konnte; die nannte man fori (Sitzreihen); sie sahen von den Sitzen aus zu, die auf zweizinkigen Pfosten ruhten und zwölf Fuß über der Erde waren. Die Vorführung bestand aus Pferderennen und Faustkämpfen, deren Akteure man vor allem aus Etrurien herbeigeholt hatte. Die feierlichen Spiele wurden dann zu einer jährlichen Einrichtung und wurden entweder ludi Romani (Römische Spiele) oder ludi magni (Große Spiele) genannt.“ Liv. 1,35,8–9. Übersetzt von Hans Jürgen Hillen, Düsseldorf und Zürich, 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt; die in der weiteren Geschichte des Circus immer wieder einstürzten, was zuweilen viele Todesopfer forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst [[Gaius Iulius Caesar]], der den Circus in seiner Breite erweiterte, ließ anlässlich seiner Triumphalspiele im Jahr 46 v. Chr. zum Teil dauerhafte Sitzstufen aus Marmor einbauen und umgab die Arena mit einem Wassergraben, um sie vom Zuschauerraum zu trennen. Nach einem Brand im Jahr 31 v. Chr. erneuerte [[Augustus]] den Circus, baute ihn weiter aus, errichtete eine erste Kaiserloge und stellte im Jahr 10 v. Chr. den ersten [[Obelisk]]en (den heutigen „[[Obelisco Flaminio]]“) in der Mitte der Spina, der damals wohl noch hölzernen Trennwand zwischen den Bahnen, auf. Der Obelisk steht heute auf der [[Piazza del Popolo]] in Rom. Den zweiten, heute vor dem [[Lateran]] zu findenden Obelisken (den „[[Lateranischer Obelisk|Obelisco Lateranense]]“) fügte [[Constantius II.]] im Jahr 357 hinzu. Der Circus diente in der Kaiserzeit nicht zuletzt der Kommunikation der Herrscher mit der Stadtbevölkerung, deren [[Akklamation]]en man hier entgegennahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Domitian]] ließ den Kaiserpalast auf dem Palatin daher so erweitern, dass er direkt von dort die Spiele verfolgen und sich von einer mit dem Palast verbundenen Kaiserloge aus dem Volk zeigen konnte. Doch erst unter [[Trajan]] wurde bis zum Jahr 103 der Circus komplett mit Stein, &amp;#039;&amp;#039;[[opus caementicium]]&amp;#039;&amp;#039; und Ziegeln ausgeführt. Er ließ die Kaiserloge Domitians abreißen und fügte eine Kaiserloge wieder dem Circus selbst ein. Im frühen 4. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. erreichte der Circus dann seinen maximalen Ausbaustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein für die Rekonstruktion des damaligen Bauzustandes bedeutendes Mosaik wurde in der für ihren [[Carrara-Marmor|Carraramarmor]] berühmten Stadt [[Luna (Italien)|Luna]] an der ligurischen Küste im „Haus der Mosaiken“ aufgedeckt. Der im 3./4. Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. verlegte Fußbodenschmuck zeigt den Circus sehr genau und ermöglicht zusammen mit anderen, nicht aus Luna stammenden Fundstücken, eine Rekonstruktion der berühmten Rennbahn mit Kaiserloge.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Kolb: &amp;#039;&amp;#039;Rom: Die Geschichte der Stadt in der Antike.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2002, ISBN 3-406-46988-4, S. 603; Jutta Ronke: &amp;#039;&amp;#039;Magistratische Repräsentation im römischen Relief.&amp;#039;&amp;#039; BAR international series, Oxford 1987, ISBN 0-86054-478-8, S. 559.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Circus als Veranstaltungsort von Wagenrennen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brotstempel Circus Maximus.JPG|mini|Brotstempel mit Szenen des Circus Maximus, 4. Jahrhundert, Römermuseum Teurnia]]&lt;br /&gt;
Die Circi der [[Römisches Reich|Römer]] hatten eine langgestreckte Form mit geradem Abschluss bei den Startboxen und gerundetem Abschluss an der gegenüberliegenden Seite. Die unter anderem mit zwei ägyptischen Obelisken verzierte &amp;#039;&amp;#039;Spina&amp;#039;&amp;#039; teilte die Bahn in der Längsachse. Die Gespanne umrundeten die Spina gegen den Uhrzeigersinn, in der Regel siebenmal. Auf der Spina befand sich im Circus Maximus ein Gestell mit sieben absenkbaren hölzernen Eiern, das später durch eines mit sieben marmornen Delphinen ersetzt wurde. An der Zahl der abgesenkten Eier bzw. Delphine konnten die Fahrer und Zuschauer ablesen, wie viele Runden zurückgelegt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wagenrennen]] im Circus Maximus waren öffentliche Veranstaltungen, die im Rahmen von Feierlichkeiten und zumeist auf Staatskosten veranstaltet wurden. Zu Zeiten der römischen Republik bestand ein tagfüllendes Programm aus 12 Rennen. In der Kaiserzeit wurde diese Zahl auf 24 erhöht. Zu diesen Anlässen wurden Bildnisse der Götter in silbernen und elfenbeinernen Wagen, die in der &amp;#039;&amp;#039;[[aedes Tensarum]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Kapitol (Rom)|Kapitol]] aufbewahrt wurden, in einer Prozession in den Circus gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Rennen im Circus Maximus fanden, wie Bestimmungen über Siegespreise im [[Zwölftafelgesetz]] belegen, wohl spätestens Mitte des 5. Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr. statt, die letzten bezeugten erst in der ausgehenden [[Spätantike]] – unter der Herrschaft des Ostgotenkönigs [[Totila]] im Jahr 549 oder 550 n. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab in Rom weitere kleinere Circi, so den [[Circus Flaminius]] auf dem [[Campus Martius|Marsfeld]], den Circus des [[Nero]] im Bereich des heutigen [[Vatikanstadt|Vatikan]], den [[Circus Varianus]] an der [[Via Labicana]] und den Circus des [[Maxentius]] an der [[Via Appia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Provinzen wurden Circi und [[Hippodrom (Antike)|Hippodrome]] angelegt, um den dort lebenden Römern und Veteranen die gleichen Unterhaltungsmöglichkeiten wie in Rom zu bieten. Zudem spielten Wagenrennen in Kaiserresidenzen und Statthaltersitzen eine wichtige Rolle für die politische Kommunikation, siehe dazu auch [[Circus (Antike)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere antike Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plan Rom Circus Maximus.png|mini|Circus Maximus im Stadtplan des antiken Rom]]&lt;br /&gt;
Außer den Wagenrennen fanden bei den „Zirzensischen Spielen“ (ludi circenses) im Circus Maximus auch [[Gladiator]]enkämpfe und [[Tierhetzen im Römischen Reich|Tierhetzen]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 186 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurden im Circus Maximus zudem „Spiele im griechischen Stil“, also athletische Wettkämpfe, veranstaltet. Caesar ließ für sie jedoch auf dem [[Campus Martius|Marsfeld]] eine eigene, später monumental zum  [[Piazza Navona|Stadion des Domitian]] ausgebaute Anlage errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Circus Maximus waren auch religiöse Gebäude integriert. Auf der Seite zum Aventin stand der Tempel des [[Sol (römische Mythologie)|Sonnengottes]]. Nach [[Tertullian]] befand sich ein unterirdischer Altar für [[Consus]] unter der ersten, sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Murcischen&amp;#039;&amp;#039; Wendemarke.&amp;lt;ref&amp;gt;Tertullian, &amp;#039;&amp;#039;De spectaculis&amp;#039;&amp;#039; 5,7 und 8,6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die westlichen Unterbauten wurde ein noch heute erhaltenes [[Mithräum]] eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mithräum des Circus Maximus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachnutzung und Ausgrabungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Circus Maximus Südosttribüne.jpg|mini|Blick über die Südtribüne des Circus Maximus im heutigen Zustand in den Circus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peracvestigi157512.jpg|mini|Der Circus wurde in Form von Gärten genutzt und dazu mit Bewässerungsgräben durchzogen, [[Étienne Dupérac]]: &amp;#039;&amp;#039;I vestigi dell’antichita di Roma raccolti et ritratti in perspettiva&amp;#039;&amp;#039;, Lorenzo della Vaccheria, Rom 1575]]&lt;br /&gt;
Ab dem späteren 6. Jahrhundert zerfiel der Circus Maximus. Die große Freifläche wurde im Mittelalter dann teilweise landwirtschaftlich genutzt. Im Ostteil wurde die Kirche [[Santa Lucia in Septisolio|Santa Lucia in Settizodio]] mit zahlreichen Nebengebäuden eingebaut. Einen anderen Teil nutzte die Familie der [[Frangipani (Adelsgeschlecht)|Frangipane]] als Festung. Zur Wiederverwendung für den Bau des [[Petersdom]]s wurden schließlich die meisten marmornen Sitzstufen abgebaut. Im 19. Jahrhundert entstand im Westteil ein [[Gasbehälter|Gasometer]]. Die restliche Fläche war vor allem mit Kleingewerbe überbaut. In den 1930er Jahren begann man damit, die Fläche wieder freizulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2008 bis 2016 wurden am südlichen Rand der Anlage Ausgrabungen in den Fundamenten der Tribünen gemacht. Dabei konnten Wasserbecken für Pferde gleichermaßen freigelegt werden wie Essensstände, Latrinen und mehrere Kammern, die zu einem Bordell gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschlandfunk.de/ausgrabungen-am-circus-maximus-in-rom-shops-latrinen-und.691.de.html?dram:article_id=371778 &amp;#039;&amp;#039;Shops, Latrinen und ein Bordell.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandfunk&amp;#039;&amp;#039;, 18. November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Unerwartet war 2014 und 2015 auch der Unterbau eines Triumphbogens aus der Zeit des [[Titus]] entdeckt worden, der ebenso wie [[Titusbogen|sein Pendant]] an der [[Via Sacra]] auf dem [[Forum Romanum]] den [[Jüdischer Krieg|Sieg über die Juden]] im Jahre 70&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. feierte. Nach Ansicht der Archäologen blieb dieser zweite, dreitorige Titusbogen bis ins 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert intakt. Im Mittelalter wurde das zu dieser Zeit noch erhalten gebliebene mittlere der drei Gewölbe in den Neubau eines [[Aquädukt]]s integriert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dw.com/de/zweiter-titusbogen-in-rom-entdeckt/a-18484406 &amp;#039;&amp;#039;Zweiter Titusbogen in Rom entdeckt.&amp;#039;&amp;#039;] Deutsche Welle, 29. Mai 2015; [https://www.fnp.de/kultur/oeffnet-neuen-circus-maximus-10511988.html &amp;#039;&amp;#039;Rom öffnet neuen Circus Maximus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Neue Presse&amp;#039;&amp;#039;, 16. November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Unbekannt war dieser Triumphbogen am Circus Maximus jedoch nicht, da er historisch bezeugt ist. Bereits der [[Renaissance]]-Dichter [[Fazio degli Uberti]] (um 1309–um 1367) nannte den Bogen aufgrund seiner Lage &amp;#039;&amp;#039;Arco di Prisco&amp;#039;&amp;#039; und berichtete von der auch aus anderer Quelle bekannten Überlieferung von Triumphbögen, die am Circus Maximus gestanden hätten und deren Pferdebekrönungen während der Regierungszeit des Kaisers [[Konstantin der Große|Konstantin]] nach [[Konstantinopel]] verbracht worden waren. Etwas später schrieb der [[Renaissance-Humanismus|humanistische]] Gelehrte [[Poggio Bracciolini]] (1380–1459), dass das Alter des Bogens nur noch wenig Sichtbares übrig gelassen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ursula Rombach]]: &amp;#039;&amp;#039;Objektreferentialität und Imagination. Notizen zum „Dittamondo“ des Fazio degli Uberti&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Horst Bredekamp]], [[Arnold Nesselrath]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pegasus. Berliner Beiträge zum Nachleben der Antike&amp;#039;&amp;#039; 10, Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance, Berlin 2008, ISBN 978-3-86732-050-4, S.&amp;amp;nbsp;21–35; hier: S.&amp;amp;nbsp;34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 2016 öffnete eine Ausstellung in den Tribünen, die Zugang zu den Bauteilen gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Circus Maximus ist heute eine Rasenfläche, in der die alte Form noch erkennbar ist. An der östlichen Kurve, hinter der die [[Via Appia]] beginnt, gibt es seit dem Jahr 1936 Ausgrabungen. Es wurden hier Teile der antiken Sitzreihen und Treppen wie auch die Reste eines Turms des Komplexes von Santa Lucia in Settizodio freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage wird für Großanlässe und ein Massenpublikum verwendet. So fand hier am 2. Juli 2005 das italienische Konzert von [[Live 8]] laut Veranstaltern vor rund 200.000 Besuchern statt. Ebenfalls im Circus Maximus wurde die [[italienische Fußballnationalmannschaft]] am 10. Juli 2006 nach dem Gewinn der [[Fußball-Weltmeisterschaft|Weltmeisterschaft]] empfangen. Am 14. Juli 2007 spielte die britische Rockband [[Genesis (Band)|Genesis]] laut Angaben der italienischen Presse im Circus Maximus vor über 500.000&amp;amp;nbsp;Fans.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Tomlinson: &amp;#039;&amp;#039;A Dictionary of Sports Studies.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford / New York 2010, ISBN 978-0-19-921381-8, [https://books.google.de/books?id=r_Ujf9-TmBUC&amp;amp;pg=PA87 S.&amp;amp;nbsp;87.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 2024 trat [[David Gilmour]] – [[Gitarrist]], [[Gesang|Sänger]] und [[Songwriting|Songwriter]] der britischen Rockgruppe [[Pink Floyd]] – im Circus Maximus auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.3sat.de/kultur/pop-around-the-clock/david-gilmour-circus-maximus-100.html|titel=David Gilmour: Live at the Circus Maximus|datum=2025-12-31 |sprache=de |abruf=2026-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Filippo Coarelli]]: &amp;#039;&amp;#039;Rom. Ein archäologischer Führer.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Zabern, Mainz 2000, ISBN 3-8053-2685-8, S.&amp;amp;nbsp;315–318.&lt;br /&gt;
* [[Frank Kolb]]: &amp;#039;&amp;#039;Rom, die Geschichte der Stadt in der Antike.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 1995, ISBN 3-406-39666-6.&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Joachim Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Rom. Zweieinhalb Jahrtausende Geschichte, Kunst und Kultur der Ewigen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; DuMont Buchverlag, Köln 2001, ISBN 3-7701-5607-2, S.&amp;amp;nbsp;183.&lt;br /&gt;
* [[Anton Henze]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer Rom.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-010402-5, S.&amp;amp;nbsp;91.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Wilhelm Weeber]]: &amp;#039;&amp;#039;Panem et circenses. Massenunterhaltung als Politik im antiken Rom&amp;#039;&amp;#039; (Sonderband &amp;#039;&amp;#039;Antike Welt&amp;#039;&amp;#039;). Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1994, ISBN 3-8053-1580-5, S.&amp;amp;nbsp;40–69.&lt;br /&gt;
* Karl-Wilhelm Weeber: &amp;#039;&amp;#039;Circus Maximus: Wagenrennen im antiken Rom.&amp;#039;&amp;#039; Primus Verlag, Darmstadt 2010, ISBN 3-89678-807-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://rome.unicaen.fr/?fichier=visite_GDcirque Rekonstruktionsbild] auf unicaen.fr&amp;lt;!--Stand: 22. März 2015--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=41/53/10/N |EW=12/29/9/E |type=landmark |region=IT-RM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadion in Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruine im Latium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antikes Bauwerk in Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferderennbahn|Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wagenrennen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ripa (Rione)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbe Römische Altstadt (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Römisches Reich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sternetaucher</name></author>
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