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	<title>Cippus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T13:59:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cippus&amp;diff=1788145&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: ein Foto dem zugehörigen Abschnitt zugeordnet</title>
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		<updated>2025-11-11T18:21:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ein Foto dem zugehörigen Abschnitt zugeordnet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cippi.svg|thumb|Formen von Cippi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Etruscan cippus warrior head side.jpg|thumb|Kriegerkopfcippus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cippus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch „Spitzpfahl“; Plural &amp;#039;&amp;#039;cippi&amp;#039;&amp;#039;) werden [[antike]] Grenzzeichen und [[Grenzstein]]e aus Holz oder Stein bezeichnet. Bei den steinernen Exemplaren bezeichneten Inschriften ihre Funktion oder das zugehörige Areal, das sie begrenzten. Dies konnten Heiligtümer und Tempelareale, in [[Rom]] die Grenzen des [[Pomerium]]s, der Verlauf von [[Aquädukt]]en und Wegstrecken sein. Oft wird auf ihnen der Name des Aufstellenden oder die Entfernung zum nächsten Cippus erwähnt. In Reihen aufgestellte Cippi wurden außerdem oft durchnummeriert. Wie die Areale von Heiligtümern konnten sie auch die Grenzen von Grabanlagen oder die Grabanlage selbst kennzeichnen. Wurden hierfür in der Regel ein oder zwei, bisweilen auch vier Cippi genutzt, konnten in Einzelfällen auch bis zu zehn Cippi eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etruskische Cippi ==&lt;br /&gt;
Als Cippi werden auch [[Etrusker|etruskische]] [[Grabstein]]e bezeichnet, die je nach Ort und Entstehungszeit (800–100 v. Chr.) verschieden geformt sind. Cippi wurden in der Regel als [[Stele]], [[Säule]] oder [[Skulptur]] im [[Dromos (Korridor)|Dromos]] eines etruskischen Grabes oder am Grabeingang aufgestellt, teils auch als Grabkrönung (Grabaufsatz) verwandt. Der Cippus hatte darüber hinaus magisch-religiöse Bedeutung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cippi besaßen Würfel-, Knauf-, Zwiebel-, Eier-, Kugel- oder Walzenform. Es bestehen Zusammenhänge zwischen gewissen Cippus-Formen und der Darstellung etruskischer [[Kanope]]n: [[Bestattungsurne|Urnen]], die als menschliche Oberkörper mit angedeuteten Gliedmaßen und einem Kopf als Deckel gestaltet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In [[Cerveteri]] waren die Cippi weiblicher und männlicher Bestattungen verschieden. Männliche Tote erhielten eine Säule ([[Phallus]]), Frauen kleine Häuser bzw. Tempel. &lt;br /&gt;
* Eine Verschmelzung von [[Bestattungsurne|Aschengefäß]] und Cippus liegt bei den so genannten Pietrafetida-Denkmälern (6.–5. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.) aus der Umgebung von [[Chiusi]] vor. Sie enthalten in einer Öffnung ihres Sockels die Asche der Toten. &lt;br /&gt;
* In [[Orvieto]] fanden sich zwei so genannte Kriegerkopfcippi mit Abbildungen menschlicher Köpfe (spätes 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.). &lt;br /&gt;
* In [[Perugia]] verwandte man [[Kannelierung|kannelierte]] Säulen mit [[Akanthus (Ornament)|Akanthusknospen]].&lt;br /&gt;
* Ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. weisen Cippi auch Namensinschriften auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so genannte „Cippus Abellanus“ (in [[Oskische Sprache|oskischer Sprache]]) ist ebenso wie der „[[Cippus Perusinus]]“ kein Grabstein. Letzterer ist ein etwa 125 Wörter in 46 Zeilen umfassendes Abkommen zwischen zwei Familien über die Festlegung von Grundstücksgrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Punische Cippi ==&lt;br /&gt;
[[Karthago|Karthagische]] Cippi besitzen eine Basis in Form des Sockels ägyptischer Stelen, die mitunter auch als Cippi bezeichnet werden („Cippi Metternich“ im [[British Museum|Britischen Museum]]). [[Punier|Punische]] Cippi fanden sich in [[Nordafrika]], aber auch auf [[Sardinien]] ([[Cagliari]], [[Teti (Sardinien)|Teti]], [[Tharros]]), auf [[Sizilien]] ([[Mozia]]) und in [[Spanien]] ([[Huelva]] und [[Castelldefels]]/Barcelona). Für die Wissenschaft bedeutsam waren die auf [[Malta]] gefundenen [[Cippi des Melqart]], die eine [[phönizische Schrift|phönizische]] und eine [[Griechisches Alphabet|griechische]] Inschrift tragen. Sie ermöglichten es erstmals, das phönizische Alphabet zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alberobello BW 2016-10-16 13-54-42.jpg|alternativtext=|mini|Trullo in [[Alberobello]]/Apulien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Apulische Cippi ==&lt;br /&gt;
In [[Apulien]] werden die symbolischen Schlusssteine auf den dort üblichen [[Trullo|Trulli]] ebenfalls als Zippus oder Cippus bezeichnet. Trulli, auch Furnieddhi oder Pajuru, sind [[Kraggewölbebauten aus Trockenmauerwerk]] und werden ohne Mörtel errichtet. Die schuppenartigen dunklen Bruchsteindächer geben dem weiß getünchten Trullo, der ursprünglich in den Feldern und nicht im Ort stand, sein charakteristisches Aussehen.&lt;br /&gt;
Durch ihre Bauweise aus massivem Naturstein mit sehr dicken Wänden und winzigen Fenstern bieten die Trulli einen guten Schutz gegen die anhaltende Sommerhitze in Apulien, weil sich das Innere nur langsam aufheizt. Im Winter hingegen speichert ein Trullo für lange Zeit die Wärme, die durch einen offenen Kamin erzeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Blumhofer: &amp;#039;&amp;#039;Etruskische Cippi. Untersuchungen am Beispiel von Cerveteri&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten zur Archäologie.&amp;#039;&amp;#039;). Böhlau, Köln u. a. 1993, ISBN 3-412-06993-0 (Zugleich: Heidelberg, Universität, Dissertation, 1992).&lt;br /&gt;
* Jorma Kaimio: &amp;#039;&amp;#039;The south etruscan cippus inscriptions&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Acta Instituti Romani Finlandiae.&amp;#039;&amp;#039; 44). Institutum Romanum Finlandiae, Rom 2017, ISBN 978-88-7140-781-4.&lt;br /&gt;
* {{RE|III,2|2563|2565|Cippus|[[Ernst Samter]]|RE:Cippus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst der Ur- und Frühgeschichte|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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