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	<title>Ciociaria - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:39:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ciociaria&amp;diff=1428568&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Robertk9410: /* Geographie */WL</title>
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		<updated>2025-07-29T09:26:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographie: &lt;/span&gt;WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Valle Sacco.jpg|mini|Blick über das Saccotal von Alatri]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ciociaria&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Landschaft in [[Mittelitalien]] östlich von [[Rom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ciociaria vaticano.jpg|mini|Die Ciociaria auf einem Fresko im Vatikan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lazio meridionale dialetti.jpg|mini|Die Dialektverteilung im Gebiet der Ciociaria. &amp;#039;&amp;#039;Mittelitalienisch = orange, [[Neapolitanisch|Süditalienisch]] = rosa&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2024-01-06 |offline=ja |url=http://www.italica.rai.it/principali/lingua/bruni/mappe/mappe/f_dialetti.htm |werk=italica.rai.it |titel=Karten von Pellegrini |archiv-url=https://web.archive.org/web/20051107211735/http://www.italica.rai.it/principali/lingua/bruni/mappe/mappe/f_dialetti.htm |archiv-datum=2005-11-07 |archiv-bot=2024-11-17 02:12:13 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Ciociaria lässt sich nicht eindeutig abgrenzen.&amp;lt;ref&amp;gt;see: F. Riccardi, Quid est Ciociaria? ‘Regnicoli’ contro ‘Papalini’, in Studi Cassinati; E. Pistilli, E se fosse solo un’invenzione letteraria?, in Studi Cassinati&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alonzi L., &amp;#039;&amp;#039;Il concetto di Ciociaria dalla costutuzione della provincia di Frosinone a oggi&amp;#039;&amp;#039; («L&amp;#039;Italia ritagliata. L&amp;#039;identità storico-culturale delle regioni: il caso del Lazio meridionale ed orientale», Società Geografica Italiana, Roma 1997)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Roberto Almagià]], &amp;#039;&amp;#039;Enciclopedia italiana&amp;#039;&amp;#039;, vol. X, Roma 1931&amp;lt;/ref&amp;gt; Traditionell wird das Bergland südlich und nördlich des [[Sacco (Fluss)|Saccotals]] als Ciociaria bezeichnet, also die [[Monti Ernici]], [[Monti Lepini]] und [[Monti Ausoni]]. Historisch war es der Teil des Bezirks des [[Kirchenstaat]]s &amp;#039;&amp;#039;Campagna e Marittima&amp;#039;&amp;#039;, der östlich des Flusses [[Aniene]] und der [[Albaner Berge]] liegt. Heute wird die Ciociaria oft auch mit der [[Provinz Frosinone]] gleichgesetzt, obwohl sich der Ostteil der Provinz, der 1927 vom ehemaligen [[Königreich Neapel]] dazu kam, kulturell und dialektal deutlich unterscheidet. Teilweise werden auch die angrenzenden Berglandschaften der Provinzen Latina und Rom dazu gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ciociaria war bis zum Zweiten Weltkrieg eine der ärmsten Regionen Italiens. Beim Vorrücken der Alliierten auf Rom 1944 (siehe auch: [[Schlacht um Monte Cassino]]) erlebte die Region schwerste Kriegszerstörungen. Noch bis in die 1960er Jahre wanderten viele Bewohner in norditalienische Großstädte oder nach Nordeuropa und Amerika ab. Durch die Industrialisierung des Saccotals und durch den Bau der Autostrada del Sole&amp;amp;nbsp;[[A1 (Italien)|A1]] von Rom nach Neapel 1962, wurde der Lebensstandard jedoch stark gesteigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialekt ===&lt;br /&gt;
Im Kerngebiet der Ciociaria, dem Saccotal und den Monti Lepini, wird ein eigenständiger Dialekt, das &amp;#039;&amp;#039;Ciociaresco&amp;#039;&amp;#039; gesprochen. Die Bevölkerung ist stolz auf ihren Dialekt und pflegt ihn deshalb noch heute. Das Ciociaresco gehört zu den mittelitalienischen Dialekten. Dagegen spricht man in der östlichen Hälfte der Provinz Frosinone einen süditalienischen Dialekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Le ciocie.jpg|mini|Die Ciòcie, traditionelles Schuhwerk]]&lt;br /&gt;
Ciociaria kann in etwa mit &amp;#039;&amp;#039;Sandalenland&amp;#039;&amp;#039; übersetzt werden. Der Name leitet sich von den &amp;#039;&amp;#039;Ciòcie&amp;#039;&amp;#039;, den traditionellen, mit Lederriemen am Unterschenkel gebundenen, Sandalen der Hirten der Bergregion, her, die allerdings in ganz Mittelitalien verbreitet waren. Er sollte wohl auf die Armut der Bevölkerung anspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Ciociaria spektakuläre Landschaften, traditionelle Kultur und zahlreiche Kunstschätze aufweisen kann, ist der Tourismus dort nicht ausgeprägt. In dieser Hinsicht steht sie im Schatten Roms. Größter Anziehungspunkt ist die bekannte Kurstadt [[Fiuggi]] mit ihren Thermalquellen. Interessante historische Stadtbilder weisen vor allem [[Alatri (Latium)|Alatri]], [[Anagni]], [[Ferentino]] und [[Veroli]] auf. Bedeutende Klöster in diesem Gebiet sind [[Casamari]], [[Fossanova]] und die [[Kartause Trisulti|Certosa di Trisulti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Produkte ==&lt;br /&gt;
Die Ciociaria ist ein Weinanbaugebiet das in den letzten Jahren an Bedeutung gewann. Bekannte Weine sind der [[Cesanese del Piglio]], der [[Cabernet di Atina]] und der [[Sanmichele di Arce]]. Weiterhin spielt die Produktion von [[Olivenöl]] eine große Rolle. Das Gebiet um [[Amaseno]] ist bekannt für den [[Mozzarella di Bufala Campana|Büffelmozzarella]]. Ein weiterer typischer Käse ist der [[Marzolina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adaption im Film ==&lt;br /&gt;
Die Berglandschaft der Ciociaria wurde immer wieder als Schauplatz für Filme gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Und dennoch leben sie]] (La Ciociara)&amp;#039;&amp;#039; von [[Vittorio de Sica]] (1960) mit [[Sophia Loren]] behandelt die Kriegswirren 1944.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Brot, Liebe und Fantasie]] (Pane, amore e fantasia)&amp;#039;&amp;#039; von [[Luigi Comencini]] (1953) mit [[Gina Lollobrigida]] spielt in der Nachkriegszeit.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der schielende Heilige]] (Per grazia ricevuta)&amp;#039;&amp;#039; von und mit [[Nino Manfredi]] (1971) hat die Volksgläubigkeit zum Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Nach der Landschaft ist auch der [[Asteroid]] [[(21799) Ciociaria]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christof Henning, &amp;#039;&amp;#039;DuMont Kunst-Reiseführer Latium&amp;#039;&amp;#039;, 2006, 3. Auflage, ISBN 3-7701-6031-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.laciociaria.it/ Seite über die Ciociaria] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.viaggioinciociaria.it/ Tourismusportal] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ciociariaturismo.it/ Tourismusportal] (italienisch, englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Latium)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Frosinone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographisches Objekt als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robertk9410</name></author>
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