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	<title>Cindy Sherman - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cindy_Sherman&amp;diff=213069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Selbstinszenierungen */ Malzeichen, geschützte Leerzeichen sichtbar gemacht bzw. entfernt</title>
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		<updated>2026-03-19T08:55:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Selbstinszenierungen: &lt;/span&gt; Malzeichen, geschützte Leerzeichen sichtbar gemacht bzw. entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cindy Sherman (cropped).jpg|mini|hochkant|Cindy Sherman (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cynthia „Cindy“ Morris Sherman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Januar]] [[1954]] in [[Glen Ridge (New Jersey)|Glen Ridge]], [[New Jersey]]) ist eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Künstler]]in und [[Fotografie|Fotografin]]. Bekannt ist sie vor allem für ihre Fotoserien, in denen sie sich [[Konzeptkunst|konzeptuell]] mit Fragen der [[Identität]], [[Soziale Rolle|Rollenbildern]] und [[Körperlichkeit]] beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Cindy Sherman wurde in [[Glen Ridge (New Jersey)|Glen Ridge]] im [[Bundesstaat der Vereinigten Staaten|US-Bundesstaat]] [[New Jersey]] geboren und wuchs in [[Huntington (New York)|Huntington]] in [[New York (Bundesstaat)|New York]] als jüngstes von fünf Kindern auf. Ihr Vater, ein passionierter Kamerasammler, arbeitete als [[Ingenieur]] und die Mutter als [[Lehrer]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zehn Jahren bekam sie ihren ersten [[Fotoapparat]]. Im Herbst 1972 begann sie ein Studium am Art Departement der [[State University of New York]] in [[Buffalo]]. Anfangs interessierte sie sich für [[Malerei|Malen]], [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnen]] und [[Skulptur]]; sie entdeckte jedoch schnell die [[Fotografie]] als künstlerisches [[Medium (Kommunikation)|Medium]]. Ein Werkverzeichnis der an der Universität entstandenen fotografischen Arbeiten erschien 2012.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriele Schor: &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman: Das Frühwerk 1975-1977&amp;#039;&amp;#039; Catalogue raisonné, Hatje Cantz, 2012, ISBN 978-3-7757-2980-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während ihrer Studienzeit initiierte sie 1974&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schor, Gabriele., Sammlung Verbund. |Titel=Cindy Sherman : the early works 1975-1977 : catalogue raisonné |Auflage=English ed |Verlag=Hatje Cantz |Ort=Ostfildern, Germany |Datum=2012 |ISBN=978-3-7757-2981-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammen mit ihren Freunden Charles Clough und [[Robert Longo]] die unabhängige Künstlergalerie &amp;#039;&amp;#039;Hallwalls&amp;#039;&amp;#039; in Buffalo, die heute noch existiert und in der sie selbst 1976&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schor, Gabriele., Sammlung Verbund. |Titel=Cindy Sherman : the early works 1975-1977 : catalogue raisonné |Auflage=English ed |Verlag=Hatje Cantz |Ort=Ostfildern, Germany |Datum=2012 |ISBN=978-3-7757-2981-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals ausstellte. Inzwischen wird Sherman der [[Pictures Generation]] zugeschrieben, zu der unter anderem auch [[Louise Lawler]], [[Barbara Kruger]], [[Sherrie Levine]] und [[Richard Prince]] zählen. Sherman war nicht unter den fünf Künstlern der Gruppenausstellung &amp;#039;&amp;#039;Pictures&amp;#039;&amp;#039; vertreten, die der [[Kunstkritik]]er [[Douglas Crimp]] 1977 kuratierte und die den Beginn der Pictures Generation kennzeichnete. Allerdings erwähnte Douglas Crimp sie in seiner überarbeiteten Fassung des Katalogtextes zu &amp;#039;&amp;#039;Pictures&amp;#039;&amp;#039;, der 1979 in der Kunstzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[October (Zeitschrift)|October]]&amp;#039;&amp;#039; erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;Douglas Crimp: Pictures. In: October, 8 (Frühling 1979), S. 75–88, hier S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 machte sie ihren [[College|College-Abschluss]] und zog anschließend nach [[New York City]], wo sie bis heute lebt und arbeitet. Mit dem [[Videokunst|Videokünstler]] [[Michel Auder]] war sie zweimal verheiratet, beide Ehen wurden geschieden. Er ist der Einzige, der außer ihr selbst in ihren Bildern auftaucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Interv&amp;quot;&amp;gt;[https://www.theguardian.com/artanddesign/2011/jan/15/cindy-sherman-interview &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman: Me, myself and I&amp;#039;&amp;#039;], Interview mit Simon Hattenstone in &amp;#039;&amp;#039;[[The Guardian]],&amp;#039;&amp;#039; London, 15. Januar 2011. Abgerufen am 19. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war von 2007 bis 2011 mit dem Musiker [[David Byrne (Musiker)|David Byrne]] liiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Interv&amp;quot; /&amp;gt; Sherman hat keine Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift [[Art news|ARTnews]] wählte sie 1999 unter die „10 besten lebenden Künstler“.&amp;lt;ref&amp;gt;Heft 98/11, Dezember 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; Shermans Fotografien gehören zu den teuersten Werken auf dem [[Kunstmarkt]] im Bereich Fotografie. 2007 wurde beim Auktionshaus [[Christie’s]] eine Arbeit für 2,85&amp;amp;nbsp;Millionen [[US-Dollar]] versteigert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.christies.com/LotFinder/searchresults.aspx?action=search&amp;amp;searchtype=p&amp;amp;entry=sherman+cindy&amp;amp;location=&amp;amp;exclude=&amp;amp;e1=&amp;amp;e2=&amp;amp;sortby=date&amp;amp;num=30#action=sort&amp;amp;searchtype=p&amp;amp;entry=sherman+cindy&amp;amp;location=&amp;amp;exclude=&amp;amp;e1=&amp;amp;e2=&amp;amp;num=30&amp;amp;sid=d5b40dfc-5b25-434b-91bf-24801b0e03ee&amp;amp;sortby=ehigh |titel=results for  “sherman+cindy” |abruf=2024-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Museum of Modern Art]] in New York zeigte 2012 eine groß angelegte Ausstellung unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman. A retrospective&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren hat sich Sherman auch mit der Nutzung [[künstliche Intelligenz|künstlicher Intelligenz]] in ihrer Arbeit beschäftigt: Sie verwendet Apps und KI-Tools zur Verzerrung ihrer Gesichtszüge und zur Erkundung neuer künstlerischer Möglichkeiten. Sherman sieht sowohl Potenzial als auch Gefahren in der KI, insbesondere durch [[Deepfake]]s, die sie als potenziell bedrohlich empfindet; gleichzeitig nutzt sie KI zur Erweiterung ihrer Kreativität, obgleich sie über die unzureichende Erfüllung ihrer Erwartungen durch die Ergebnisse frustriert ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;freitag-2024-08-17&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadia Khomami |url=https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/cindy-sherman-in-athen-monster-statt-prinzessin |titel=Cindy Sherman in Athen: Monster statt Prinzessin — der Freitag |werk=freitag.de |datum=2024-08-17 |abruf=2024-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Selbstinszenierungen ===&lt;br /&gt;
Ein roter Faden, der sich durch Shermans Werk zieht, sind fotografische [[Selbstbildnis|Selbstporträts]] bzw. Selbstinszenierungen in verschiedenen Kostümierungen. Bereits während ihrer Studienzeit entstanden die Serien &amp;#039;&amp;#039;Untitled A-E&amp;#039;&amp;#039; (1975) und &amp;#039;&amp;#039;Bus Riders&amp;#039;&amp;#039; (1976). Beide Serien wurden zum ersten Mal 2000 in der [[Tate Gallery]] ausgestellt. Mithilfe von [[Schminke]], Perücken und unterschiedlichen Kleidern gab sich Sherman für jede Fotografie ein anderes Aussehen. Für &amp;#039;&amp;#039;Bus Riders&amp;#039;&amp;#039; verkleidete sie sich als Menschen verschiedenen Alters, Hautfarbe und sozialer Herkunft. Wie ein Fahrgast in einem Bus sitzt jede dieser [[Fiktion|fiktiven]] Personen auf einem Stuhl vor einer kahlen Wand. Selbst bei ihren frühesten Fotografien trieb sie dieses Rollenspiel bis ins kleinste Detail der Körperhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shermans bekannteste Arbeit dürften mittlerweile die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Untitled Film Stills&amp;#039;&amp;#039; (1977–1980) sein. Die Serie umfasste zunächst 69 nummerierte, aber nicht einzeln betitelte Fotografien. Durch die Veröffentlichung des Werkkatalogs &amp;#039;&amp;#039;The Complete Film Stills&amp;#039;&amp;#039; durch das [[MoMA]] 2003 wurde ein weiterer originaler, bis dahin vermisster Kontaktbogen mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Untitled Film Still #62&amp;#039;&amp;#039; entdeckt und in die Serie eingeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Cindy Sherman: The Complete Untitled Film Stills. München 2003, S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit umfasst die Reihe seither 70 Fotografien, in denen sich Sherman selbst als Modell in unterschiedlichen, fiktiven Filmszenen ([[Standfoto|Filmstills]]) inszeniert. Die Schwarzweiß-Fotografien ähneln den dramatischen, plakativen [[Einzelbild (Film)|Frames]] von [[B-Movie]]s der 1940er und 1950er Jahre und sind außerdem vom amerikanischen [[Film noir]] und von Filmen des italienischen [[Neorealismus (Kunstströmung)|Neorealismus]] inspiriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Cindy Sherman. Ausstellungskatalog des Museum of Modern Art, New York vom 26. Februar bis zum 11. Juni 2012. Eva Respini (Hrsg.), München 2012, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sherman stellt unterschiedliche, stereotype Rollen, die sich durch den Film in der Gesellschaft verankert haben, auf ihren &amp;#039;&amp;#039;Untitled Film Stills&amp;#039;&amp;#039; dar, wobei jedes Bild eine neue Rolle zeigt. Ein Abzug der vollständigen Serie wurde im Dezember 1995 vom [[Museum of Modern Art]] für den Rekordpreis von über einer Million Dollar erworben und 1997 mit einer Einzelausstellung gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Cindy Shermans Biographie der Tate Gallery, {{Webarchiv |url=http://www.tate.org.uk/servlet/ArtistWorks?cgroupid=999999961&amp;amp;artistid=1938&amp;amp;page=1&amp;amp;sole=y&amp;amp;collab=y&amp;amp;attr=y&amp;amp;sort=default&amp;amp;tabview=bio |wayback=20110706225951 |text=Web}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit entstanden auch die farbigen &amp;#039;&amp;#039;Rear-Screen Projections&amp;#039;&amp;#039; (1980), deren Inszenierung den „Film Stills“ sehr ähnlich ist. Sherman benutzte dafür die filmische Technik der [[Rückprojektion]], um den Hintergrund der Szene flach und künstlich wirken zu lassen. Sherman erinnert sich, dass sie in ihrer frühen Praxis mehr von Filmen als von bildender Kunst beeinflusst wurde: Filme boten ihr eine Möglichkeit zum Umgang mit ihrer Unsicherheit, als sie als junge Frau nach New York zog; die Inszenierung in ihren Fotografien half ihr, Selbstvertrauen zu spielen, insbesondere in ihrer Serie &amp;#039;&amp;#039;Rear Screen Projections&amp;#039;&amp;#039;, die von Filmtechniken wie denen von [[Alfred Hitchcock]] inspiriert war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;freitag-2024-08-17&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 wurden in der Metro Pictures Gallery in New York erstmals Shermans farbige sowie großformatige &amp;#039;&amp;#039;Centerfolds&amp;#039;&amp;#039; gezeigt. Die [[Artforum]]-Redakteurin Ingrid Sischy beauftragte Sherman 1981, ein Bild für eine Doppelseite des Magazins herzustellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;moma&amp;quot;&amp;gt;Cindy Sherman. Ausstellungskatalog des Museum of Modern Art, New York vom 26. Februar bis zum 11. Juni 2012. Eva Respini (Hrsg.), München 2012, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sherman blieb bei ihrem Thema der Selbstinszenierung, setzte es aber provokativer ein. Die Kamera war aus der [[Vogelperspektive]] nach unten gerichtet, wo Sherman als [[Modell]] in verschiedenen Verkleidungen und [[Positur|Posen]] am Boden hockte oder lag. Der Blick der Kamera suggeriert [[Dominanz (Psychologie)|Dominanz]], während das Modell ängstlich, unterwürfig oder verträumt wirkt. Die Posen erinnern mit Absicht an [[Playboy (Magazin)|Playboy]]-&amp;#039;&amp;#039;[[Pin-up#Bedeutung|Centerfolds]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Bilder wurden nicht gedruckt, weil die Herausgeberin des Magazins befürchtete, sie könnten als [[Sexismus|sexistisch]] missverstanden werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;moma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich wollte mit diesen Bildern auf jeden Fall provozieren, aber es ging eher darum, Männer dazu zu bringen, ihre Annahmen zu überdenken, mit denen sie Bilder von Frauen betrachten. Ich dachte an eine Verletzlichkeit, bei der ein männlicher Betrachter sich unwohl fühlen würde, wie wenn man seine Tochter in einer verletzlichen Lage sieht. [...] Mir ist erst später klar geworden, dass es eine Bandbreite von Interpretationen geben wird, die ich nicht kontrollieren kann, und auch nicht kontrollieren will, weil es das für mich interessant macht. Aber ich war verstört, dass man meine Absichten so missverstehen konnte, und deshalb versuchte ich sie in der nächsten Serie klarer darzulegen.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Calvin Tomkins, The New Yorker, 15. Mai 2000, Profiles S. 74; &amp;#039;&amp;#039;Her secret identities&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman&amp;#039;s art is as mysterious as ever. So is Cindy Sherman&amp;#039;&amp;#039;; [http://www.compleatsteve.com/person/cindysherman.htm Web]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Es folgten die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Fashion Photos&amp;#039;&amp;#039; (1983–1984). Sie sind weniger forciert und spielen etwas subtiler mit den gesellschaftlichen [[Stereotyp]]en von [[Weiblichkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den &amp;#039;&amp;#039;History Portraits&amp;#039;&amp;#039; (1988–1990) inszenierte sich Sherman als historisches [[Gemälde]] nach Art [[Alte Meister|Alter Meister]]. Als Vorlage benutzte Sherman unter anderem Bilder von [[Michelangelo Merisi da Caravaggio|Caravaggio]], jedoch sind nicht in allen Fällen konkrete Vorlagen identifizierbar. Die Schminke ist oft absichtlich sehr grob aufgetragen; für nackte Brüste verwendet sie umgeschnallte [[Prothese]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den &amp;#039;&amp;#039;History Portraits&amp;#039;&amp;#039; wandte sie ihr zentrales Thema der Kostümierung und des Rollenspiels auf die Kunstgeschichte an. Es ist möglich, sie als Kommentar zur Rolle der Frau in der Geschichte der Kunst zu sehen – Frauen treten meistens nur als Modelle auf, die dem Blick des Malers und indirekt dem des heutigen Betrachters ausgesetzt sind. Gleichzeitig kommentierte Sherman damit auch ihre eigene Position in der [[Kunstgeschichte]]: Als Frau durfte sie sich nun aus dem historischen Fundus der Kunstgeschichte bedienen und die Bilder zu ihren eigenen machen (siehe [[Appropriation Art]]). Was die künstlerische [[Komplexität]] von Shermans Bildern betrifft, hatte sie damit einen Höhepunkt erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Verleihung des [[Goslarer Kaiserring|Kaiserrings]] an Cindy Shermann im Jahr 1999 gab das [[Mönchehaus Museum Goslar]] eine Serie mit Offsetdrucken des Motivs „Ohne Titel #103“, 1999, im Format 100,5 × 65 cm heraus. Einige wenige Exemplare erschienen als von Sherman handsignierte Vorzugsausgabe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Jahresgaben 2021 |Hrsg=Verein zur Förderung Moderner Kunst Mönchehaus Museum |Ort=Goslar |Datum=2021 |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Disasters&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sex Pictures&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Ein zweiter Schwerpunkt von Shermans Arbeit als Künstlerin ist das Bild des [[Körper (Biologie)|Körpers]]. Dieses Interesse wurde in der &amp;#039;&amp;#039;Disasters&amp;#039;&amp;#039;-Serie (1985–1989) deutlich sichtbar. Zum ersten Mal trat Sherman nicht mehr selbst in ihren Bildern auf. Stattdessen arrangierte sie Körperteil-[[Prothese]]n, verrottende Nahrungsmittel, Körperausscheidungen, Erde und Abfall zu [[groteske]]n Studien des Verfalls. Die oberflächlichen Schockeffekte, die an [[Horrorfilm]]e erinnern und beinahe körperliches Unbehagen auslösen, gehören seither zum festen [[Repertoire]] in Shermans Arbeit. Nach eigener Aussage Shermans begann ihre Arbeit an den &amp;#039;&amp;#039;Disasters&amp;#039;&amp;#039; mit dem Ekel vor artifiziell inszenierten Körpern in der [[Mode]]-Fotografie, die sie als viel entfremdeter und künstlicher empfindet als ihre eigenen Schock-Bilder, in denen sie humorvolle Züge sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den &amp;#039;&amp;#039;Sex Pictures&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Mannequin Pictures&amp;#039;&amp;#039;) (1992) setzte Cindy Sherman ihr Interesse am [[Groteske]]n und Schockierenden des Körpers fort. Für die Fotografien arrangiert sie [[Prothese]]n, [[Anatomie|anatomische]] Modelle und Schaufensterpuppen, die sexuelle Handlungen simulieren. Der kurze Abstand zwischen Kamera und Objekt, die Beleuchtung und das [[Arrangement]] auf [[Samt]] und [[Satin]] suggerieren [[Pornografie|pornografische]] Bilder, während die verstümmelten und grotesken Körperteile Abscheu erregen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 führte Sherman bei dem [[Spielfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Office Killer]]&amp;#039;&amp;#039; [[Regie]], einem [[Thriller]] mit blutigen [[Splatterfilm|Splatter]]-Szenen, in denen ihr fotografisches Motiv des zerstückelten, verstümmelten Körpers fortgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Arbeiten ===&lt;br /&gt;
In einer &amp;#039;&amp;#039;Untitled&amp;#039;&amp;#039;-Serie von 2000 beschäftigte sich Sherman wieder mit den Vorstellungen von Frauen in der Gesellschaft. Vor neutralem Hintergrund posierte Sherman stark geschminkt und in verschiedenen [[Kleidung|Outfits]]. Die Frauen, in die sie sich verwandelt, sind von unterschiedlicher Hautfarbe und sozialer Herkunft – Geschäftsfrau, [[Hausfrau]], [[Fitness]]-Trainerin, [[Indianer|Native American]] u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihr Projekt &amp;#039;&amp;#039;Clowns&amp;#039;&amp;#039; (2004) fotografierte Sherman sich mit verschiedenen [[Clown]]masken, [[Perücke]]n und Clownskostümen vor grellbuntem, computergeneriertem Hintergrund. Nach eigener Aussage ging es ihr hier um die emotionalen Abgründe, die eine Maske verbergen und auslösen kann. Mit dieser Arbeit setzt sie das Motiv der Kostümierung fort, aber sie schließt auch an ihre extrem emotionalen Schock-Bilder der 1990er Jahre an. Der Clown ist schließlich auch ein [[Horrorfilm]]-[[Klischee]] (z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Stephen King]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Es (Roman)|Es]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rétrospective Cindy Sherman à la Fondation Louis Vuitton, Paris 2020.jpg|mini|Retrospektive Cindy Sherman in der Fondation Louis Vuitton, Paris 2020, Foto: Jean-Pierre Dalbéra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1982: [[Documenta 7]]&lt;br /&gt;
* 1995: &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman – Fotografien 1975–1995&amp;#039;&amp;#039;, [[Deichtorhallen|Deichtorhallen Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://deichtorhallen.de/index.php?id=301 Archiv Deichtorhallen], abgerufen am 14. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1997: [[Staatliche Kunsthalle Baden-Baden]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunsthalle-baden-baden.de/ueber-die-kunsthalle/geschichte |titel=Staatliche Kunsthalle Baden-Baden |sprache=de |abruf=2025-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: [[Museum of Modern Art]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moma.org/calendar/exhibitions/1154 |titel=Cindy Sherman {{!}} MoMA |sprache=de |abruf=2025-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;That’s me – That’s Not Me. Frühe Werke von Cindy Sherman&amp;#039;&amp;#039;, „Vertikale Galerie“ der [[Sammlung Verbund|Verbundzentrale Wien]]&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman: Untitled Horrors&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunsthaus Zürich]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kunsthaus.ch/sherman/site/index_de.html |text=Mitteilung zur Ausstellung |wayback=20140819085702}}, abgerufen am 19. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017/2018: &amp;#039;&amp;#039;Feministische Avantgarde der 1970er-Jahre aus der Sammlung Verbund, Wien&amp;#039;&amp;#039;, [[Zentrum für Kunst und Medien]], Karlsruhe;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zkm.de/de/ausstellung/2017/11/feministische-avantgarde-der-1970er-jahre |titel=FEMINISTISCHE AVANTGARDE der 1970er-Jahre {{!}} 18.11.2017 - 00:00 bis 08.04.2018 - 00:00 {{!}} ZKM |sprache=de |abruf=2023-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018/2019 [[Dům umění]], Brünn, Tschechien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.facebook.com/SAMMLUNG.VERBUND.VIENNA/ |titel=Mehr zur SAMMLUNG VERBUND auf Facebook |sprache=de |abruf=2023-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: Retrospektive in der [[National Portrait Gallery (London)]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.npg.org.uk/whatson/exhibitions/2019/cindy-sherman/ |titel=Cindy Sherman - National Portrait Gallery |abruf=2025-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020: &amp;#039;&amp;#039;The Cindy Sherman Effect&amp;#039;&amp;#039;, [[Bank Austria Kunstforum Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nicola Kuhn |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/wie-cindy-sherman-bis-heute-die-kunstwelt-durcheinanderwirbelt-4169272.html |titel=Eine Ikone und ihr Einfluss - Wie Cindy Sherman bis heute die Kunstwelt durcheinanderwirbelt |werk= Tagesspiegel |hrsg=Verlag Der Tagesspiegel GmbH |datum=2020-05-26| abruf=2023-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020/2021: &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman à la Fondation&amp;#039;&amp;#039;, Werksretrospektive im Museum [[Fondation Louis Vuitton]] in Paris&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fondationlouisvuitton.fr/fr/evenements/cindy-sherman-a-la-fondation-louis-vuitton |titel=Cindy Sherman à la Fondation Louis Vuitton |abruf=2025-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* 2020: &amp;#039;&amp;#039;Die Sonne um Mitternacht schauen. Gegenwartskunst aus dem Lenbachhaus und der KiCo Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, [[Städtische Galerie im Lenbachhaus]], München (September 2020 - August 2021).--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023/2024: &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman. Anti-Fashion&amp;#039;&amp;#039;, [[Staatsgalerie Stuttgart]], Deichtorhallen Hamburg – [[Sammlung Falckenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deichtorhallen.de/ausstellung/cindy-sherman |titel=Cindy Sherman – Anti-Fashion ⎟ Deichtorhallen Hamburg |abruf=2025-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024: &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman – Early Works&amp;#039;&amp;#039;, [[Museum für kykladische Kunst]], Athen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://cycladic.gr/en/ektheseis/cindy-sherman-at-cycladic/ |titel=Cindy Sherman at Cycladic: Early Works |sprache=en-US |abruf=2025-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Stipendien ==&lt;br /&gt;
* 1977: [[National Endowment for the Arts]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[Guggenheim-Stipendium]]&lt;br /&gt;
* 1989: Skowhegan Medal for Photography, [[Maine]]&lt;br /&gt;
* 1993: Larry Aldrich Foundation Award, [[Connecticut]]&lt;br /&gt;
* 1995: [[MacArthur Fellowship]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Wolfgang-Hahn-Preis Köln]]&lt;br /&gt;
* 1999: [[Goslarer Kaiserring]]&lt;br /&gt;
* 2001: International Award in Photography, [[Hasselblad]] Foundation&lt;br /&gt;
* 2002: National Arts Award&lt;br /&gt;
* 2012: [[Roswitha Haftmann-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2016: [[Praemium Imperiale]]&lt;br /&gt;
* 2019: [[Max-Beckmann-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kultur-frankfurt.de/portal/de/Kulturdezernat/Max-Beckmann-PreisderStadtFrankfurtamMain/89/114/42845/mod843-details1/11.aspx |titel=KulturPortal Frankfurt: Max-Beckmann-Preis |abruf=2023-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cindy Sherman: &amp;#039;&amp;#039;A play of selves&amp;#039;&amp;#039;. Hatje Cantz, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7757-1942-1&lt;br /&gt;
** Ausstellungskatalog &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman&amp;#039;&amp;#039;. Flammarion Paris 2006, Prestel, München 2006, ISBN 2-08-021051-3 (mit Überblick über das Gesamtwerk)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Clowns&amp;#039;&amp;#039;. In Zusammenarbeit mit [[Kestnergesellschaft]] Hannover, Schirmer/Mosel, München 2004, ISBN 3-8296-0168-9&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;The Complete Untitled Film Stills&amp;#039;&amp;#039;. Schirmer/Mosel, München 2003, ISBN 3-8296-0116-6&lt;br /&gt;
** mit [[Zdenek Felix]], Martin Schwander: &amp;#039;&amp;#039;Photoarbeiten 1975-1995&amp;#039;&amp;#039;. Schirmer/Mosel, München 2001, ISBN 3-88814-752-2&lt;br /&gt;
* Amada Cruz, Elizabeth A.T. Smith, Amelia Jones: &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman.&amp;#039;&amp;#039; Retrospective. The Museum of Contemporary Art, Los Angeles. Thames and Hudson, New York 1997&lt;br /&gt;
* Douglas Eklund (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pictures Generation, 1974–1984&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog &amp;#039;&amp;#039;[[Metropolitan Museum of Art]]&amp;#039;&amp;#039; New York (21. April bis 2. August 2009), 2009&lt;br /&gt;
* [[Ingvild Goetz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jürgen Klauke/Cindy Sherman&amp;#039;&amp;#039;. Hatje Cantz, Stuttgart 1994, ISBN 3-89322-674-5&lt;br /&gt;
* [[Rosalind Krauss|Rosalind E. Krauss]]: &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman, 1975–1993&amp;#039;&amp;#039;. Rizzoli, New York 1993&lt;br /&gt;
* Arthur Danto: &amp;#039;&amp;#039;Untitled Film Stills&amp;#039;&amp;#039;. Rizzoli, New York 1990&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Du (Zeitschrift)|DU]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Kulturzeitschrift]]): &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman – Verwandlungskünstlerin&amp;#039;&amp;#039; Zürich September 2023,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.du-magazin.com/kiosk/detail/922 |titel=DU922 – Cindy Sherman |sprache=de |abruf=2023-09-02}} („Nicht sicher!“)&amp;lt;/ref&amp;gt; ISBN 978-3-907315-21-7&lt;br /&gt;
* Alexander Fechter: &amp;#039;&amp;#039;Gender in Körperbildern.&amp;#039;&amp;#039; Wien, 2012 http://textfeld.ac.at/text/1887/&lt;br /&gt;
* Ina Loewenberg: &amp;#039;&amp;#039;Reflections on Self-Portraiture in Photography.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Feminist Studies.&amp;#039;&amp;#039; 25, Nr. 2, (Sommer) 1999, S. 398–408&lt;br /&gt;
* Hanne Loreck: &amp;#039;&amp;#039;Geschlechterfiguren und Körpermodelle – Cindy Sherman.&amp;#039;&amp;#039; Silke Schreiber, München 2002, ISBN 3-88960-054-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[National Geographic]]&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Fotografie.&amp;#039;&amp;#039; 2006, ISBN 978-3-937606-90-3, S. 321–324&lt;br /&gt;
* Debra N. Mancoff: &amp;#039;&amp;#039;Frauen, die die Kunst veränderten.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 2012, ISBN 978-3-7913-4732-5, S. 41, 56–57 und 122&lt;br /&gt;
* Catherine Morris: &amp;#039;&amp;#039;Essential Cindy Sherman&amp;#039;&amp;#039;. Harry N Abrams, New York 2000, ISBN 0-8109-5808-2&lt;br /&gt;
* Windfried Pauleit: &amp;#039;&amp;#039;Filmstandbilder. Passagen zwischen Kunst und Kino.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main/Basel 2004 ([[Dissertation]] Uni Berlin 2000)&lt;br /&gt;
* Christa Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Cindy Sherman: History Portraits&amp;#039;&amp;#039;. [[Schirmer/Mosel Verlag|Schirmer/Mosel]], München 1995, ISBN 3-88814-770-0&lt;br /&gt;
* Verena Strehle: &amp;#039;&amp;#039;Die Peripherie des „Everyday America“ im Fokus zeitgenössischer, amerikanischer Photographen: Gregory Crewdson, Cindy Sherman, Stephen Shore, Taryn Simon, Alec Soth.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der [[Ludwig-Maximilians-Universität]], Institut für Kunstgeschichte, München 2013&lt;br /&gt;
* Fritz Franz Vogel: &amp;#039;&amp;#039;The Cindy Shermans, inszenierte Identitäten. Fotogeschichten von 1840 bis 2005.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2006, ISBN 3-412-30705-X&lt;br /&gt;
* Christiane Weidemann, Petra Larass, Melanie Klier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Künstlerinnen, die man kennen sollte.&amp;#039;&amp;#039; Prestel, München 2008, ISBN 978-3-7913-3957-3, S. 148–151&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
Regie und Darstellerin:&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;[[Office Killer]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftritte als Cindy Sherman:&lt;br /&gt;
* 1986: &amp;#039;&amp;#039;The Kitchen Presents Two Moon July&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;[[John Waters’ Pecker]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurde Cindy Sherman in die [[Jury (Wettbewerb)|Jury]] des Wettbewerbs der [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 1999|Internationalen Filmfestspiele von Venedig 1999]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeptionen ==&lt;br /&gt;
Der japanische Künstler [[Yasumasa Morimura]] bezieht sich in seinem Werk auf Cindy Sherman. [[Billy Bragg]]s Song &amp;#039;&amp;#039;Cindy of a Thousand Lives&amp;#039;&amp;#039; auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;Don&amp;#039;t Try This at Home&amp;#039;&amp;#039; ist der Künstlerin gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.theguardian.com/artanddesign/2012/dec/11/best-art-exhibitions-2012-cindy-sherman | hrsg=[[The Guardian]] | titel=Best art exhibitions of 2012, No 9 – SFMoMA presents Cindy Sherman | sprache=en | datum=2012-12-11 |abruf=2025-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118613812}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0792398}}&lt;br /&gt;
* {{Photo|cindy-sherman}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Interviews mit Cindy Sherman&lt;br /&gt;
* Betsy Berne: [https://www.tate.org.uk/art/artists/cindy-sherman-1938/studio-cindy-sherman &amp;#039;&amp;#039;Studio: Cindy Sherman.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;tate.org.uk&amp;#039;&amp;#039;, Juni 2003 (englisch)&lt;br /&gt;
* Andreas Kallfelz / Cindy Sherman: „Ich mache keine Selbstportraits“. In: &amp;#039;&amp;#039;Wolkenkratzer Art Journal.&amp;#039;&amp;#039; 4, 1984, S. 45–48&lt;br /&gt;
* [[Christina Weiss]]: [https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kuenstlerin-cindy-sherman-schon-als-kind-wollte-ich-haesslich-aussehen-a-489534.html „Schon als Kind wollte ich hässlich und alt aussehen“.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Juni 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[[Kunstgalerie]]n zu Cindy Sherman&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.nicolavonsenger.com/d_portal_sherman.htm |wayback=20170725142316 |text=Cindy Sherman in der Galerie Nicola von Senger, Zürich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Museen über Cindy Sherman&lt;br /&gt;
* [https://www.tate.org.uk/art/artists/cindy-sherman-1938 tate.org.uk: &amp;#039;&amp;#039;Tate Collection Online: Bildergalerie (1975–1980)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|6. September 2005|9087811}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118613812|LCCN=n/83/152180|VIAF=96462178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sherman, Cindy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotokünstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler der feministischen Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Letters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hasselblad-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserringträger der Stadt Goslar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sherman, Cindy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sherman, Cynthia Morris&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Fotografin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Glen Ridge (New Jersey)|Glen Ridge]], [[New Jersey]], Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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