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	<title>Cillier Kreis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Josef Moser: lf</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AvI Cillier Kreis südliche Untersteiermark.jpg|mini|300px|Der Cillier Kreis Ende des 18. Jahrhunderts, mit Kurzbeschreibung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cillier Kreis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreis Cilli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cilleyer Kreis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war eine Verwaltungseinheit des [[Herzogtum Steiermark|Herzogtums Steiermark]] in [[Innerösterreich]]. Er wurde als südlicher Teil der [[Untersteiermark]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Der Cillier Kreis war nach der Stadt [[Celje|Cilli]] ([[Lateinische Sprache|lat.]] Celeia, [[Slowenische Sprache|slow.]] Celje) benannt, er entstand im Rahmen der [[Verwaltungsreform]] unter [[Maria Theresia]] ab 1748. Diese Reform löste die frühere [[Vierteleinteilung der Steiermark 1462|Einteilung der Steiermark in Viertel]] ab. Der Kreis lag auf dem Gebiet des früheren Cillier Viertels. Die Gebietsreform, der er sein Entstehen verdankt, wurde unter [[Friedrich Wilhelm von Haugwitz|Graf Haugwitz]] eingeleitet und ab 1760 unter [[Wenzel Anton Kaunitz|Graf Kaunitz]] fortgeführt. An der Spitze der Verwaltungs- und Gerichtsbehörden des Kreises stand ein Kreishauptmann, der das Kreisamt mit Beamten führte. Damit war erstmals eine Verwaltungseinrichtung geschaffen, die zwischen den Verwaltungen der [[Grundherrschaft]]en und der Regierungsebene lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Im Norden des Cillier Kreises lag der [[Marburger Kreis (Steiermark)|Marburger Kreis]], im Osten das [[Königreich Ungarn|ungarische]] [[Komitat]] [[Zagreb|Agram]] (Zagreb), im Süden der [[Neustädtler Kreis]] und im Westen der [[Klagenfurter Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. November 1783 wurden einige Pfarrsprengel südlich der Drau an den Marburger Kreis abgegeben (St. Lorenzen am Bachern/Lovrenc na Pohorju westlich von [[Maribor|Marburg]], [[Hoče-Slivnica|Kötsch]], [[Hoče-Slivnica|Schleinitz]], St. Lorenzen am Draufeld/Lovrenc na Dravskem polju, Haidin bei [[Ptuj|Pettau]], St. Veit und [[Zavrč|Sauritsch]]). In diesen Grenzen blieb der Kreis bis zu den Reformen ab 1848 bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1788 wurden im Cillier Kreis 175.005 Einwohner gezählt. Der Kreis hatte damals eine Fläche von 64¾ [[Alte Maße und Gewichte (Österreich)|Quadratmeilen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende ==&lt;br /&gt;
Durch die Verwaltungsreform ab 1848 wurde der Kreis mit dem Marburger Kreis zusammengelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Erlass des Ministeriums des Inneren vom 23. August 1849, womit die in Folge Allerhöchster Entschließung vom 13. August 1849 genehmigte Organisirung der politischen Verwaltungsbehörden in dem Kronlande Steiermark kundgemacht wird. Mit Beilage „Allerunterthänigster Vortrag des treugehosamsten Ministers des Inneren [[Alexander von Bach|Alexander Bach]] über die Organisirung der politischen Verwaltungsbehörden in dem Kronlande Steiermark“. Österreichisches Reichsgesetzblatt Nummer 373 Jahrgang 1849 (Ergänzungsband Dezember 1848–Oktober 1849), S. 663–666 ([http://alex.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=rgb&amp;amp;datum=18490005&amp;amp;seite=00000666&amp;amp;zoom=2 zum neuen Marburger Kreis S. 666]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Gerichtsorganisation im Gebiet dieses neuen Marburger Kreises wurde (neben den Bezirksgerichten) aber auch ein Landesgericht Cilli am Sitz der früheren Kreisverwaltung geschaffen. Dieses Gericht war für die hauptsächlich von [[Slowenen]] („[[Windisch (Slowenisch)#Wortherkunft|Wenden]]“) bewohnten Gebiete der Steiermark im damaligen Marburger Kreis zuständig. Die Wahl dieses Ortes wurde mit dem Grundsatz der Gleichberechtigung der Nationalitäten begründet, die nicht zentrale Lage unter Hinweis auf die [[Bahnstrecke Spielfeld-Straß–Triest|Eisenbahnverbindung nach Marburg]] in Kauf genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaiserliche Verordnung vom 25. Juli 1849, womit die Organisirung der Gerichte in dem Kronlande Steiermark genehmiget wird. Österreichisches Reichsgesetzblatt Nummer 339 Jahrgang 1849 (Ergänzungsband Dezember 1848–Oktober 1849), S. 547 ([http://alex.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=rgb&amp;amp;datum=18490005&amp;amp;seite=00000547&amp;amp;zoom=2 onb.ac.at]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Das Gebiet des Cillier Kreises vom 17. bis zum 19. Jahrhundert&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Steiermark Vischer 1678.jpg|1678: Das Cillier Viertel der Steiermark, Vorläufer des Cillier Kreises&lt;br /&gt;
 Steiermark Seutter 1728.jpg|1728: Das Gebiet der früheren [[Grafschaft Cilli]] wurde damals nicht als Teil der Untersteiermark dargestellt&lt;br /&gt;
 Steiermark Perthes 1855.jpg|1855: Das Gebiet des Cillier Kreises im Süden der Steiermark, 1855, bereits mit der Angabe der neuen (drei) Kreise und Nummerierung als Teil des damaligen Marburger Kreises.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Baptist Schütz: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Erdkunde für denkende und gebildete Leser oder, Beschreibung aller Länder der fünf Welttheile, ihrer Lage, ihres Klimas, ihrer Naturprodukte, Landeskultur, merkwürdigsten Städte, schönsten Gegenden, interessantesten Kunstwerke, Ruinen und Denkmähler, dann ihrer Einwohner, deren Lebensart, Kleidung, Handel, Künste, Wissenschaften, Religion und Staatsverfassung.&amp;#039;&amp;#039; Band 12. Verlag A. Doll. Wien 1808. S. 174 oben. {{Google Buch |BuchID=ORA5AAAAMAAJ |Linktext=Schütz, Allgemeine Erdkunde}}.&lt;br /&gt;
* Johann Jacob Heinrich Czikann, Franz Gräffer: &amp;#039;&amp;#039;Oesterreichische National-Encyklopädie oder alphabetische Darlegung der wissenswürdigsten Eigentümlichkeiten des österreichischen Kaiserthumes in Rücksicht auf Natur, Leben und Institutionen, Industrie und Commerz, öffentliche und Privat-Anstalten, Bildung und Wissenschaft, Literatur und Kunst, Geographie und Statistik, Geschichte, Genealogie und Biographie, sowie auf alle Hauptgegenstände seiner Civilisations-Verhältnisse. Vorzūglich der neuern und neuesten Zeit. Im Geiste der Unbefangenheit bearbeitet.&amp;#039;&amp;#039; In commission der F. Beck’schen Universitäts-Buchhandlung, Wien 1836. In sechs Bänden. Fünfter Band Seeauer – V, Steyermark II – Geographie und Statistik. S. 200. {{Google Buch |BuchID=pOIBAAAAMAAJ |Hervorhebung=&amp;quot;Cillier Kreis&amp;quot; |Linktext=Czikann, National-Enzyklopädie 1836.}}.&lt;br /&gt;
* [[Anton Mell]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundriß der Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte Steiermarks.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Leuschner u. Lubensky. Graz 1929–30.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Posch]]: &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte und Anfänge der Bezirkshauptmannschaften in der Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Erweiterter Festvortrag anlässlich der Hundertjahrfeier der steirischen Bezirkshauptmannschaften im Rittersaal des steirischen Landhauses in Graz am 11. Oktober 1968. In: Mitteilungen des steirischen Landesarchivs, Band 18. Graz 1968, S. 101–117. In gekürzter Fassung abgedruckt in: Johannes Gründler: Festschrift „100 Jahre Bezirkshauptmannschaften in Österreich“. Selbstverlag der österreichischen Bundesländer (mit Ausnahme von Wien). 1970, S. 61–71. [https://www.landesarchiv.steiermark.at/cms/dokumente/11683588_77969250/007d8af2/101%20bis%20117%20aus%20Mitteilungen%2018-Vorgeschichte%20und%20Anf%C3%A4nge%20der%20Bezirkshauptmannschaften%20in%20der%20Steiermark.pdf]&lt;br /&gt;
* Gernot Peter Obersteiner: &amp;#039;&amp;#039;Kreisamt und Kreishauptmann in der Steiermark nach 1748. Einrichtung und Tätigkeit der neuen landesfürstlichen Unterbehörden Maria Theresias.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsforschung in Graz. Festschrift zum 125-Jahr-Jubiläum des Instituts für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Herwig Ebner]], [[Horst Haselsteiner]] u. a. Selbstverlag des Institutes für Geschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz. Graz 1990, S. 195–208.&lt;br /&gt;
* Gernot Peter Obersteiner: &amp;#039;&amp;#039;Die steirischen Bezirkshauptmannschaften 1868 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; (mit Vorgeschichte) In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs&amp;#039;&amp;#039; 42/43 (1993), S. 77–98. [https://www.landesarchiv.steiermark.at/cms/dokumente/11683559_77969250/2818237c/77%20bis%2098%20aus%20Mitteilungen%2042-43-%20Die%20steirischen%20Bezirkshauptmannschaften%201868%20bis%201918.pdf]&lt;br /&gt;
* Gernot Peter Obersteiner: &amp;#039;&amp;#039;Die theresianisch-josephinischen Verwaltungsreformen in Vorder- und Innerösterreich. Ein Überblick.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franz Quarthal]], Gerhard Faix (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Habsburger im deutschen Südwesten. Neue Forschungen zur Geschichte Vorderösterreichs Stuttgart 2000.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-7995-0124-X, S. 415–424.&lt;br /&gt;
* [[Werner Ogris]]: &amp;#039;&amp;#039;Staats- und Rechtsreformen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Walter Koschatzky]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Maria Theresia und ihre Zeit. Eine Darstellung der Epoche von 1740–1780 aus Anlaß der 200. Wiederkehr des Todestages der Kaiserin&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic!--&amp;gt;. Residenz Verlag Salzburg und Wien, 1979, ISBN 3-7017-0236-5, S. 56–66.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Teile der historischen Steiermark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Slowenien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis (Habsburgermonarchie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Celje)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef Moser</name></author>
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