<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Cilento</id>
	<title>Cilento - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Cilento"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cilento&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T06:07:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cilento&amp;diff=555612&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cilento&amp;diff=555612&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-29T01:59:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Cilento-Coast.JPG|mini|Küste von Cilento bei Marina di Camerota]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kniep4.jpg|mini|Tempel von Paestum, C.H. Kniep, 1787]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Parco del Cilento a Cannalonga.jpg|mini|Cannalonga]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Parco Cilento Cann2.jpg|mini|Wanderpfad im Nationalpark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cilento&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in der Region [[Kampanien]] ([[Provinz Salerno]]), im Süden [[Italien]]s. 1991 wurden bedeutende Teile des Gebietes zum [[Nationalpark]] ([[Nationalpark Cilento und Vallo di Diano]]), 1998 zum [[UNESCO-Welterbe]] der Menschheit erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zwischen [[Paestum]] im Norden, [[Sapri]] im Süden und dem [[Vallo di Diano|Diano-Tal]] im Osten erstreckt sich das Cilento-Gebiet mit rund 100&amp;amp;nbsp;km Küste, Bergen und 200 kleinen, meist mittelalterlichen Dörfern. Höchste Erhebung ist der [[Monte Cervati]] (1898&amp;amp;nbsp;m) im Zentrum des Cilento. Den Nordosten des Cilento bilden die [[Monti Alburni]], steile Karstfelsen, die im Monte Panormo 1742&amp;amp;nbsp;m hoch sind. Der Südwesten wird landschaftlich durch das Massiv des [[Monte Bulgheria]] (1225&amp;amp;nbsp;m) geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inoffizielle Hauptstadt des Cilento ist [[Vallo della Lucania]]. Bekannte Badeorte sind [[Agropoli]], [[Palinuro (Centola)|Palinuro]], [[Marina di Camerota]], [[Castellabate]] und [[Ascea]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ältesten Anzeichen der anthropogenen Präsenz reichen bis ins Mittelpaläolithikum mit Funden in den Höhlen von Camerota.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.cilentoediano.it/il-parco-nazionale/la-storia/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem 8. und dem 5. Jahrhundert v. Chr. wurde die Küste der Cilento-Region von Griechen besiedelt. Im Mündungsgebiet des Flusses Sele zeugen noch heute jene „plumpen, kegelförmigen Kolonnen, fast angreifend, wenn nicht sogar erschreckend“ – wie [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] bei seiner [[Italienische Reise|Italienreise]] 1787 schrieb – von bedeutender antiker Vergangenheit: Drei der am besten erhaltenen, etwa 2500 Jahre alten griechischen Tempel in [[Paestum]] bilden 1½ Autostunden südlich von Neapel die würdevolle Eingangspforte zum Cilento. In [[Elea|Velia]], das im Jahr 540 v. Chr. von phokäischen Griechen gegründet wurde, gab es eine bekannte Philosophenschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die ganze Küste des Cilento ist das [[Palinuro-Kap]] eine wichtige Stätte der griechischen Sagenwelt: Nach [[Vergil]] segelte [[Aeneas]] durch die Weltmeere und erblickte an dieser Küste zum ersten Mal Italien. Sein Gefährte [[Palinurus]] schlief jedoch am Steuer ein, fiel über Bord und musste von Aeneas am Strand bestattet werden. Diesem schiffbrüchigen Steuermann verdankt das Kap seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der griechischen Siedlungen wurden im 3. Jahrhundert v. Chr. von den Römern übernommen. Nach dem Untergang des [[Römisches Reich|Römischen Reichs]] wurde die Region von [[Goten]], [[Byzantinisches Reich|Byzantinern]], [[Sarazenen]] und [[Langobarden]] beherrscht. Im 11. und 12. Jahrhundert hatten die [[Benediktiner]] einen großen Einfluss in der Region, wo sie umfangreiche Ländereien verwalteten. In der Folge stand die Region wie weite Teile Süditaliens unter [[Normannen|normannischer]], dann [[Staufer|staufischer]] und schließlich [[Karl I. (Neapel)|angiovinischer]] Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1552 wurde die Region von Osmanen angegriffen. Bei diesem Angriff wurde das Kastell von [[Camerota]] fast vollständig zerstört. In der Folge bauten die spanischen Vizekönige von Neapel die Küstenverteidigung aus. Aus dieser Zeit stammen viele der heute noch erhaltenen Küstenwachtürme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert kam es auch im Cilento zu Aufständen gegen die [[Bourbonen]]. Die verbreitete Armut führte dazu, dass viele Bewohner nach Südamerika oder in die USA auswanderten.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Machatschek: &amp;#039;&amp;#039;Golf von Neapel&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-89953-374-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Erkenntnisse des amerikanischen Wissenschaftlers [[Ancel Keys]], ursprünglich im Einsatz bei der [[Operation Avalanche (Zweiter Weltkrieg)|Landung der Alliierten]] in der Bucht von Salerno 1943, wurde in der Nachkriegszeit die [[Mediterrane Ernährung|Mittelmeer-Diät]] erfunden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.swisslife.de/pk/magazin/dorf-100-jaehrigen.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren wurde der Vorschlag, in der Region Kampanien eine sechste eigenständige Provinz Cilento zu begründen, intensiv diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oricchio.it/stampa141101.htm oricchio.it]&amp;lt;/ref&amp;gt; Strittig war die Frage, welche Stadt Hauptstadt der neuen Provinz werden würde. Kandidaten waren [[Vallo della Lucania]], [[Agropoli]], [[Sala Consilina]] und [[Sapri]]. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde die Möglichkeit diskutiert, dass der Cilento von Kampanien als dritte Provinz in die Region [[Basilikata]] wechseln könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.corriere.it/Primo_Piano/Cronache/2006/10_Ottobre/21/lucania.shtml Artikel] in der [[Corriere della Sera]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nationalpark Cilento und Vallo di Diano]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Renate Wittenberg: &amp;#039;&amp;#039;Nehmen Sie Platz, Signora! Mein Leben im Cilento&amp;#039;&amp;#039;. 2007, ISBN 3-8267-5446-8.&lt;br /&gt;
* Maurizio Tortora: &amp;#039;&amp;#039;Cilientu mia&amp;#039;&amp;#039;. Edizione del Delfino, Neapel 1977.&lt;br /&gt;
* Giuseppe Vallone: &amp;#039;&amp;#039;Dizionarietto etimologico del basso Cilento&amp;#039;&amp;#039;. Editore UPC, 2004.&lt;br /&gt;
* Pietro Rossi: &amp;#039;&amp;#039;Ieri e oggi 1955–2005. Poesie in cilentano&amp;#039;&amp;#039;. Grafiche Erredue, 2005.&lt;br /&gt;
* Andreas Haller: &amp;#039;&amp;#039;Cilento&amp;#039;&amp;#039;. Michael Müller Verlag, 2009, ISBN 978-3-89953-500-6.&lt;br /&gt;
* Barbara Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Limoncello mit Meerblick. Unterwegs an der Amalfiküste und im Cilento&amp;#039;&amp;#039;. Picus, 2007, ISBN 978-3-85452-924-8.&lt;br /&gt;
* Peter Amann: &amp;#039;&amp;#039;Golf von Neapel, Kampanien, Cilento&amp;#039;&amp;#039;. Reise Know-how, 2010 (5. Auflage, Premio-ENIT 2010 „Bester Reiseführer Italien“), ISBN 3-8317-2023-1.&lt;br /&gt;
* Peter Amann: &amp;#039;&amp;#039;Cilento aktiv mit Costa di Maratea&amp;#039;&amp;#039;. Mankau, 2012 (5. Auflage), ISBN 978-3-86374-025-2.&lt;br /&gt;
* Barbara Poggi: &amp;#039;&amp;#039;La Cucina Cilentana – Köstlichkeiten aus der Cilento-Küche&amp;#039;&amp;#039;. Mankau, 2006, ISBN 3-938396-02-4.&lt;br /&gt;
* Luciano Pignataro: &amp;#039;&amp;#039;Le ricette del Cilento&amp;#039;&amp;#039;. Ed. Ippogrifo, 2007, ISBN 978-88-88986-43-2.&lt;br /&gt;
* Hans M. Tuschar: &amp;#039;&amp;#039;Cilento. Kampanien Süd – Salerno bis Sapri.&amp;#039;&amp;#039; Bergverlag Rother, 2017 (2. Auflage), ISBN 978-3-7633-4389-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cilento}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Cilento}}&lt;br /&gt;
* [https://www.cilentoediano.it/ Parco Nazionale] – Website des Nationalparks (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DM |NS=40.3 |EW=15.3 |type=landmark |dim=30000 |region=IT-SA }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4090448-9|VIAF=248549489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kampanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>