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	<title>Churwalden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-21T18:08:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Churwalden&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Churwalden 2025.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = CHE Churwalden COA.svg&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Plessur&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = Bezirk Plessur&lt;br /&gt;
|BFS = 3911&lt;br /&gt;
|PLZ = 7074 [[Malix]]&amp;lt;br /&amp;gt;7075 Churwalden&amp;lt;br /&amp;gt;7076 [[Parpan]]&lt;br /&gt;
|BILD = Churwalden Dorf.JPG&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.781033&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 9.543481&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1230&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 48.54&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.churwalden.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Churwalden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[bündnerromanisch]] veraltet &amp;#039;&amp;#039;Curvalda&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]]. Sie liegt im [[Churwaldnertal]] und gehört zur [[Region Plessur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Gemeinde Churwalden umfasst seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 auch die vormals selbständigen Gemeinden [[Malix]] und [[Parpan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Churwalden liegt 8&amp;amp;nbsp;km südlich der Kantonshauptstadt [[Chur]] an der Passstrasse zur [[Lenzerheide/Lai|Lenzerheide]]. Das Gemeindegebiet umfasst zwei landschaftlich gegensätzliche Abschnitte des von Süd nach Nord verlaufenden, von der [[Rabiosa]], einem linken Nebenfluss der [[Plessur]], durchflossenen Tales. Der Fluss, dessen Name «die Tobende» bedeutet, entsteht aus mehreren Quellbächen im Bereich einer rund {{Höhe|1200|CH-m}} gelegenen weiten Mulde zwischen der [[Stätzerhorn]]kette im Westen und der Rothornkette im Osten. Auf der linken Talseite erreicht das Territorium am Stätzerhorn ({{Höhe|2574}}) und &amp;#039;&amp;#039;Fulhorn&amp;#039;&amp;#039; (2529&amp;amp;nbsp;m) den Grat, am rechten, in mehreren Stufen ansteigenden Hang erstreckt es sich bis zum höchsten Punkt der Gemeinde, dem [[Parpaner Schwarzhorn]] ({{Höhe|2682}}) in der Rothornkette. Talabwärts schuf die Rabiosa durch Erosion der weichen [[Bündnerschiefer]]schichten eine enge, grossteils weglose Schlucht. Hier trennt der Flusslauf die Gemeinden; zu Churwalden gehört nur die rechte Talseite. Die Rabiosa mündet unterhalb von [[Araschgen]] im [[Meiersboden]], mit 630&amp;amp;nbsp;m tiefster Punkt des Gemeindegebiets, in die Plessur, die auf knapp 2&amp;amp;nbsp;km Länge (flussaufwärts bis zum &amp;#039;&amp;#039;Steinbachtobel&amp;#039;&amp;#039;) die Churwaldner Nordgrenze bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Churwalden im Bereich der Talmulde, ursprünglich eine Streusiedlung, hat sich durch die Bautätigkeit des 20. Jahrhunderts zu einem rund 2&amp;amp;nbsp;km langen Strassendorf entwickelt. Zur Gemeinde gehören die umliegenden Weiler &amp;#039;&amp;#039;Stettli, Brugg, Pradaschier, Lax&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Egga,&amp;#039;&amp;#039; eine Reihe von Einzelgehöften und [[Maiensäss]]en auf den Terrassen der rechten Talseite, das Kurhaus [[Passugg]] nahe der Rabiosamündung sowie die Häuser im Meiersboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind [[Chur]], [[Vaz/Obervaz]], [[Almens]], [[Tomils GR|Tomils]] und [[Domat/Ems]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Churwalden wappen.svg|mini|75px|Altes Wappen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Churwalden-LBS H1-018141.tif|mini|Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] von 1954]]&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Churwalden COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Gold blauer [[Balken (Heraldik)|Balken]], belegt mit sechsstrahligem goldenem [[Stern (Heraldik)|Stern]]&lt;br /&gt;
| Zusatz = Mit der Fusion vom 1. Januar 2010 erhielt die neue Gesamtgemeinde ein neues Wappen. Die Symbole der einzelnen Gemeinden wurden in ein Wappen integriert. Die Farben sind diejenigen des [[Zehngerichtenbund]]es.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der bereits 1550 im Gerichtssiegel verwendete Stern erscheint auch im Kreiswappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Maria und Michael Abtgebäude.JPG|mini|Kirche St. Maria und Michael, rechts das ehemalige Abtgebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keimzelle der Siedlung war die um 1150 vermutlich von den [[Freiherren von Vaz]] gestiftete [[Prämonstratenser]]abtei [[Kloster Churwalden]], ein Tochterkloster des süddeutschen [[Kloster Roggenburg|Roggenburg]]. Urkundlich wird das am nördlichen Ende des heutigen Dorfes gelegene Kloster 1149 als &amp;#039;&amp;#039;S.&amp;amp;nbsp;Maria in silva Augeria,&amp;#039;&amp;#039; 1191 als &amp;#039;&amp;#039;Curwalde&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Im Jahr 1295 ereignete sich ein Erdbeben mit schweren Gebäudeschäden im Epizentralgebiet (Intensität&amp;amp;#160;VIII).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Reformation]]szeit wurden 1527 die Güter des Klosters beschlagnahmt und der Konvent faktisch aufgehoben, auch wenn noch bis 1599 ein Abt und anschliessend bis 1803 ein Administrator des Mutterklosters amtete. Die ehemalige Klosterkirche diente bis 1967 beiden Konfessionen als Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltliche Herrschaft, deren Zentrum die [[Burg Strassberg]] 3&amp;amp;nbsp;km nördlich von Churwalden bildete, kam von den Vazern an die [[Toggenburger]] und 1477 an das Haus [[Habsburg]]. In den [[Drei Bünde]]n gehörte das &amp;#039;&amp;#039;Gericht Churwalden&amp;#039;&amp;#039; (mit Malix, Parpan und Tschiertschen, aber ohne Praden) zum [[Zehngerichtebund]]. 1649 erfolgte der Loskauf von Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Landwirtschaft spielte der Passverkehr eine bedeutende Rolle. Die Transporte über die [[Lenzerheide (Pass)|Lenzerheide]], die einen Abschnitt der historischen Transitroute von Chur zum [[Julierpass|Julier-]] und [[Septimerpass]] bildet, oblagen der [[Port (Warenverkehr)|Port]] Lenz. Ab Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entwickelte sich Churwalden zum Luftkurort, und seit den 1960er-Jahren nahm der Wintersport im Sog der benachbarten Orte Lenzerheide und Valbella einen Aufschwung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;8&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8 darkmode-hintergrundfarbe-basis&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1623|| 1850|| 1900|| 1950|| 1990|| 2000|| 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 575|| 695|| 620|| 815|| 1247|| 1236|| 1912&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Churwalden leben zurzeit {{EWZ CH|CH-GR|3911}} Einwohner (Stand {{EWD|CH-GR|TIMESTAMP}}). Diese Zahl kann aber innerhalb eines Jahres stark variieren. In den Wintermonaten steigt die Zahl der Einwohner schnell an, da viele Saisoniers aus allen Teilen Europas anreisen, um in den Wintersportbetrieben und Hotels zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Churwalden ist ein konfessionell traditionell [[Konfessionelle Parität|paritätisches]] Dorf mit einer [[Reformierte Kirche|reformiert]]-[[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Mischbevölkerung. Die Klosterkirche wurde bis zum Neubau der reformierten Kirche in den Sechzigerjahren simultan von beiden Konfessionen benutzt; seitdem ist sie in katholischem Besitz, wird darüber hinaus auch als Abdankungskirche für Einwohner aller Konfessionen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Der Churwaldner Gemeindevorstand (Gemeinderat) zählt sieben Mitglieder (inkl. Gemeindepräsident). Karin Niederbrrger ist Gemeindepräsidentin (Stand 2023). Mehrmals im Jahr findet eine [[Gemeindeversammlung]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steuern ===&lt;br /&gt;
Der [[Steuerfuss]] der Gemeinde Churwalden beträgt ab dem Steuerjahr 2007 108 % der einfachen Kantonssteuer von Graubünden. An der Gemeindeversammlung vom 28.&amp;amp;nbsp;November&amp;amp;nbsp;2006 wurde dieser von 115 % gesenkt. Mit der Fusion der Gemeinden Churwalden, Malix und Parpan zur neuen Gemeinde Churwalden konnte der Steuerfuss auf 90 % der einfachen Kantonssteuer Graubünden gesenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Churwalden bietet eine gut ausgebaute Infrastruktur. In der Gemeinde gibt es mehrere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, ein Elektrizitätswerk, Bauunternehmungen, Fleischtrocknereien sowie das Mineralwasserunternehmen in [[Passugg]]. Ausserdem gibt es Hotel-Restaurants, Speiserestaurants, Bergrestaurants mit Sommer- und Winterbetrieb, in Passugg eine internationale Hotel- und Touristikfachschule, ein Alters- und Pflegeheim und zwei Lagerhäuser. Dazu kommen eine Arztpraxis, ein geheiztes Freibad, Bankfilialen, ein Tourismusbüro sowie ein Lehr- und Demonstrationskraftwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich Landwirtschaft bestehen sieben grössere Milchwirtschaftsbetriebe, zwei kleinere Milchwirtschaftsbetriebe, zwei Mutterkuhhaltungsbetriebe, zwei Aufzuchtbetriebe und zwei Schafzuchtbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Von 1953 bis 1965 bot das von Hans Casparis (1901–1971) gegründete &amp;quot;Albert Schweitzer College&amp;quot; Jugendlichen aus den USA, England, Holland, Deutschland und der Schweiz Gelegenheit, in Sommer- oder Jahreskursen ethische und politische Fragen der Zeit zu diskutieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Metz |Titel=Das &amp;quot;Albert Schweitzer College&amp;quot; in Churwalden - eine Initiative für Frieden und Freiheit |Band=Kunst und Kultur Graubünden |Nummer=Bündner Jahrbuch 2022 |Verlag=Tardis |Ort=Chur |Datum=2021 |ISBN=978-3-9525049-3-2 |Seiten=143-158}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Metz |Titel=Das &amp;quot;Albert Schweitzer College&amp;quot; in Churwalden - eine Initiative für Frieden und Freiheit. |Sammelwerk=Kunst und Kultur Graubünden |Band=Bündner Jahrbuch 2023 |Verlag=Tardis |Ort=Chur |Datum=2022 |ISBN=978-3-9525049-5-6 |Seiten=109-141}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Churwaldner Territorium liegen die Bildungsstätte [[Fontana Passugg]] und die [[Swiss School of Tourism and Hospitality]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist durch die tagsüber halbstündlichen, ab 21 Uhr stündlichen [[Postauto]]kurse der Linie Chur–Lenzerheide (zum Teil weiter nach [[Bivio]]–[[St. Moritz]] oder nach [[Davos]]) ans Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen. Passugg liegt an der Linie Chur–[[Tschiertschen]]. Meiersboden, wo ein [[Zivilschutz (Schweiz)|Zivilschutz]]-Ausbildungszentrum steht, wird vom Churer Stadtbus bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Der Wintertourismus ist für die gesamte Region Lenzerheide (Malix, Churwalden, Parpan, Valbella und Lenzerheide) überlebenswichtig.&lt;br /&gt;
[[Datei:Churwalden Dorfstrasse voll.jpg|mini|Dorfstrasse in Churwalden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schneesportgebiete &amp;#039;&amp;#039;Alp Stätz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pradaschier&amp;#039;&amp;#039; sind einfach und schnell von Churwalden aus zu erreichen. Die Rodelbahn und der [[Seilpark]] sind das ganze Jahr durch in Betrieb. In der Region gibt es zudem Langlaufloipen, ein Natureisfeld und gepfadete Winterwanderwege. Seit dem Winter 2013/14 ist Churwalden Teil des Skigebiets [[Arosa Lenzerheide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Sommer gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Entweder fährt man auf der längsten auf Schienen geführten Rodelbahn (3,1&amp;amp;nbsp;km) von Pradaschier nach Churwalden, oder man geht zum Klettern auf den Seilpark in Pradaschier. Im Oktober 2021 wurde zudem die längste [[Seilrutsche|Zipline]] des Kantons eröffnet. Zudem gibt es ein geheiztes Freibad, drei Tennisplätze und diverse Bike- und Wandermöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Churwalden}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Churwalden Chor.jpg|mini|hochkant|Kirchenchor mit Flügelaltar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Churwalden Marienkrönung.jpg|mini|Marienkrönung des [[Waltensburger Meister]]s]]&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Prämonstratenser]]-Klosterkirche [[St. Maria und Michael (Churwalden)|St. Maria und Michael, heutige katholische Pfarrkirche]], entstand Ende des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, nachdem der romanische Vorgängerbau 1472 abgebrannt war. Die spätgotische Kirche ähnelt in der Anlage der Churer Kathedrale; [[Kirchenschiff]] und [[Chor (Architektur)|Chor]] sind durch einen [[Lettner]] getrennt. Der [[Flügelaltar]] von 1477 stammt aus Süddeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Abtgebäude, vor Mitte 15. Jahrhundert erbaut&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/ehemaliges_abtgebaeude.31316 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Ehemaliges Abtgebäude (Foto) |wayback=20220216091450}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein moderner Sakralbau ist die [[Reformierte Kirche Churwalden|reformierte Dorfkirche]] von 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kreisschule Witiwäg]] wurde 1958 nach Plänen von [[Alfred Theus]] errichtet und 1983 von [[Peter Zumthor]] und Bauingenieur [[Walter Bieler]] erweitert. Mitarbeiter von Zumthor war [[Jürg Conzett]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Othmar Birkner |url=https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=hei-001%3A1986%3A81%3A%3A225 |titel=Neues mit Altem versöhnt |werk=www.e-periodica.ch |hrsg=Heimatschutz = Patrimoine |sprache=de |abruf=2022-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Samuel Plattner]] (1838–1908), Jurist, Journalist und Bühnenautor&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Brügger]] (* 21. März 1854 in Churwalden; † 29. Januar 1930 in [[Chur]]), Schweizer Korpskommandant&lt;br /&gt;
* [[Heini Hemmi]] (* 17. Januar 1949 in Churwalden), ehemaliger Schweizer [[Ski Alpin|Skirennfahrer]] und Olympiasieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uta Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Die ehemalige Prämonstratenser Klosterkirche St.&amp;amp;nbsp;Maria und Michael Churwalden&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Kunstführer GSK.&amp;#039;&amp;#039; Band 611). Bern 1997, {{Falsche ISBN|3-85782-611-3}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|12130|Churwalden (Kloster)|Autor=Florian Hitz|Datum=2005-06-07}}&lt;br /&gt;
* Nicola G. Markoff, Fritz Brüesch: &amp;#039;&amp;#039;Land und Leute von Churwalden. Ein Bauerndorf im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Terra Grischuna, Chur 1985, ISBN 3-908133-15-7.&lt;br /&gt;
* Jürg L.&amp;amp;nbsp;Muraro, Silke Redolfi: &amp;#039;&amp;#039;Die Prämonstratenser und Prämonstratenserinnen in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Helvetia sacra.&amp;#039;&amp;#039; Band IV/3). Basel 2002, S.&amp;amp;nbsp;271–329.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Die Talschaften Herrschaft, Prättigau, Davos, Schanfigg, Churwalden, Albulatal&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1937. {{DNB|811066703}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1582|Churwalden (Gemeinde)|Autor=Jürg Simonett|Datum=2016-12-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://churwalden.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Churwalden]&lt;br /&gt;
* [https://arosalenzerheide.swiss/de/Lenzerheide/Region/Ortschaften/Churwalden#filter=r-fullyTranslatedLangus-,r-onlyOpened-,sb-sortedBy-0&amp;amp;zc=14,9.53755,46.77667 Churwalden Tourismus] auf arosalenzerheide.swiss&lt;br /&gt;
* {{ethorama|QXoUENSKzA1x7xHvpV91}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Plessur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Churwalden| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Churwaldnertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1149]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horgner</name></author>
	</entry>
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