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	<title>Chuquicamata - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chuquicamata&amp;diff=120944&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chuquicamata&amp;diff=120944&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-20T23:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen zum Bergwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|NAME                     = Chuquicamata&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME           = &lt;br /&gt;
|BILD                     = Chuquicamata Mine Panorama.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG1        = Chuquicamata, einer der größten Kupfertagebaue der Welt&lt;br /&gt;
|ABBAUTECHNIK             = Tagebau&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNG                = 528377 / 2010&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNGGESAMT          = 3.000.000.000 &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT = Erz&lt;br /&gt;
|ABRAUM                   =&lt;br /&gt;
|FLÄCHE                   = 13&lt;br /&gt;
|MINERALIEN               = [[Typlokalität]]: [[Bellingerit]], [[Betpakdalit-NaNa]], [[Cuprocopiapit]], [[Klinoatacamit]], [[Kröhnkit]], [[Leightonit]], [[Libethenit]], [[Lindgrenit]], [[Mendozavilit-KCa]], [[Metahohmannit]], [[Natrochalcit]], [[Obradovicit-KCu]], [[Obradovicit-NaCu]], [[Obradovicit-NaNa]], [[Parabutlerit]], [[Salesit]], [[Sampleit]] und [[Ungemachit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mineralienatlas.de/?l=92 &amp;#039;&amp;#039;Typlokalität Chuquicamata Mine&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Mineralienatlas]] (abgerufen am 4. August 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mindat.org/loc-641.html Mindat - Locality Chuquicamata Mine, Chuquicamata District, Calama, El Loa Province, Antofagasta Region, Chile]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[[Atacamit]], [[Brochantit]], [[Coquimbit]], [[Devillin]], [[Enargit]], [[Fibroferrit]], [[Galenit]] (&amp;#039;&amp;#039;Bleiglanz&amp;#039;&amp;#039;), [[Halotrichit]], [[Ilmenit]], [[Jarosit]], [[Kalinit]], [[Lavendulan]], [[Mirabilit]], [[Nitronatrit]], [[Olivenit]], [[Powellit]], [[Quarz]], [[Römerit]], [[Sphalerit]], [[Thénardit]], [[Ulexit]], [[Voltait]], [[Wulfenit]] und [[Zoisit]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Unternehmensinformation --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UNTERNEHMEN              = [[CODELCO]]&lt;br /&gt;
|BESCHÄFTIGTE             = 7569 (31. Dezember 2010)&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_VON        = 1915&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_BIS        = &lt;br /&gt;
|NACHFOLGENUTZUNG         = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lage des Bergwerks --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD              = 22/17/26/S&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD               = 68/54/7/W&lt;br /&gt;
|REGION-ISO               = CL-AN&lt;br /&gt;
|STANDORT                 = Calama&lt;br /&gt;
|GEMEINDE                 = Calama&lt;br /&gt;
|GEMEINDE2                = &lt;br /&gt;
|GEMEINDE3                = &lt;br /&gt;
|GEMEINDE4                = &lt;br /&gt;
|NUTS3_BEZEICHNUNG        =Antofagasta&lt;br /&gt;
|NUTS3_1                  = &lt;br /&gt;
|NUTS3_2                  = &lt;br /&gt;
|NUTS3_3                  = &lt;br /&gt;
|NUTS3_4                  = &lt;br /&gt;
|REVIER                   = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoffe die gefördert wurden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF1                = Kupfer&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Rohstoff 1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGERFORM1               = &lt;br /&gt;
|LAGERNAME1               = &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT1        =&lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT1          = 1&lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE            = 1100&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE1             = 4300&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chuquicamata&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Kupferbergwerk in der [[Chile|nordchilenischen]] [[Atacama-Wüste]] in der [[Región de Antofagasta]], das vom chilenischen Staatskonzern [[Codelco]] betrieben wird. Von 1915 bis 2019 wurde die Lagerstätte im Tagebau ausgebeutet. Bei etwa 1100 m [[Teufe]] war die Grenze der wirtschaftlichen Abbauführung im Tagebaubetrieb erreicht. Die tieferen Lagerstättenteile werden daher im [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbau]] gewonnen. Der Tagebau war einer der größten [[Kupferbergbau#Kupferbergwerke|Kupfertagebaue]] der Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Codelco_2019_Memoria&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Chuquicamata liegt ca. 15&amp;amp;nbsp;km von der Stadt [[Calama]] entfernt. Der Tagebau ist ungefähr 4300&amp;amp;nbsp;m lang, 3000&amp;amp;nbsp;m breit und bis zu 1000 Meter tief. Die Multiplikation dieser Maximalerstreckungen ergibt 13&amp;amp;nbsp;km² Rechteckfläche und 11&amp;amp;nbsp;km³ Quadervolumen; grob abschätzen lässt sich das tatsächliche Volumen der Mulde mit 17 % (Kegel auf halber Grundfläche) bis 52 % (eingeschriebener [[Ellipsoid]]) davon. Im Jahr 2014 sollte der Tagebau seine größte [[Teufe]] von 1100 m erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Die [[Lagerstätte]] von Chuquicamata ist eine [[porphyrische Kupferlagerstätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet wurde schon vor der Ankunft der Spanier durch die Bewohner genutzt. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Chuquicamata&amp;#039;&amp;#039; kommt aus der [[Aymara (Sprache)|Aymarasprache]] und stammt wohl von den ersten Einwohnern des Landes. Chile erhielt die offizielle Kontrolle über das Territorium erst mit dem [[Salpeterkrieg]] und den darauf folgenden Verträgen, die Kupfervorkommen wurden erst später entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 nahm die US-Firma [[Meyer Guggenheim|Guggenheim Bros.]] die [[Lagerstätte]] in Besitz. Ein Jahr später starteten die ersten Arbeiten und im Frühjahr 1915 begann in Chuquicamata die Produktion von [[Elektrolyse|elektrolytisch]] gewonnenem Kupfer. 1923 übertrug Guggenheim Bros. die Grube an die [[Anaconda Copper Mining Company]]. Mit der [[Geschichte Chiles#Die Präsidentschaft Allendes|chilenischen Verfassungsreform]] am 11. Juli 1971 wurde die Kupferproduktion [[Verstaatlichung|verstaatlicht]]. Seitdem gehört Chuquicamata dem Staatsunternehmen [[Codelco]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar südlich des Tagebaus liegt die 1912 als Bergarbeitersiedlung gegründete Stadt Chuquicamata.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://santiagotimes.cl/codelco-mine-swallows-chuquicamata-town-in-chile/| titel=CODELCO MINE SWALLOWS CHUQUICAMATA TOWN IN CHILE| titelerg=| autor=| hrsg=| werk=santiagotimes.cl| seiten=| datum=| archiv-url=https://web.archive.org/web/20220426132848/https://santiagotimes.cl/codelco-mine-swallows-chuquicamata-town-in-chile/| archiv-datum=2022-04-26| zugriff=2015-03-25| sprache=| format=| kommentar=| zitat=| offline=ja| archiv-bot=2022-10-18 16:15:56 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2004 (nach anderen Aussagen 2007 oder 2008) wurden die Einwohner Chuquicamatas umgesiedelt, weil unter der Stadt ebenfalls [[Kupfer]] entdeckt wurde. Sie leben nun in einem neuen, eigens errichteten Wohngebiet in [[Calama]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://yfaenza.wordpress.com/2013/04/18/chuquicamata-chile/ | titel=Chuquicamata, Chile |titelerg= | autor= | hrsg= | werk=yfaenza.wordpress.com | seiten= | datum=2013-04-18 | archiv-url= | archiv-datum= | zugriff=2015-03-25 | sprache= | format= | kommentar= | zitat= | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Chuquicamata ist seitdem eine [[Geisterstadt]]. Nach dem Militärputsch 1973 errichteten die Putschisten hier ein Internierungslager für 1 500 politische Gefangene. Das Lager bestand bis 1975&amp;lt;ref&amp;gt; Norbert Tempel: Chile-Salpeter – „Weißes Gold“ für die Äcker und Schlachtfelder der Welt. In: Industriekultur, 28. Jahrgang, Heft  3 2022, S. 20–22, hier S. 21 &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergwerk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chuqui001 02.jpg|mini|100 [[Muldenkipper]] sind im Einsatz]]&lt;br /&gt;
{{Zukunft|2014}}&lt;br /&gt;
Chuquicamata ist einer der bedeutendsten Kupferproduzenten weltweit. Von 1915 bis 2005 förderte das Bergwerk 2,3 Milliarden Tonnen Erz mit einem durchschnittlichen Kupfergehalt von 1,53 %. Für den Zeitraum 2006–2014 waren weitere 700 Millionen Tonnen geplant. Nach unterschiedlichen Szenarien der Division Codelco Norte, die das Bergwerk betreibt, soll der Abbau im Tagebau spätestens 2017 enden. Durch ein intensives [[Exploration (Geologie)|Erkundungsprogramm]] konnten weitere 2,3 Milliarden Tonnen Erz mit einem Kupfergehalt von 0,81 % bis zu einer Teufe von 1800 m unterhalb des Tagebaus nachgewiesen werden. Eine [[Projektstudie|Machbarkeitsstudie]] sieht den untertägigen Abbau dieses Lagerstättenteils vor und eine Rampe wird derzeit für weitere Erkundungsmaßnahmen [[Streckenauffahrung|aufgefahren]]. Die untertägige Produktion sollte laut Studie 2014 beginnen und im Jahr 2020 ihre volle Kapazität von 45 Millionen Tonnen Erz pro Jahr erreichen. Auf der Rangliste der größten Kupferminen der Welt belegte Chuquicamata im Jahr 2018 nach Fördermenge noch den 15. Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Rohling: &amp;#039;&amp;#039;[https://rohstoffbrief.com/2019/07/24/ranking-kupfer-kupferminen-bhp-angloamerican-glencore-freeport_nevadacopper-20190723/ Ranking: Die größten Kupferminen der Welt.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rohstoffbrief&amp;#039;&amp;#039;, 24. Juli 2019, abgerufen am 18. Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mineralfunde ==&lt;br /&gt;
Chuquicamata ist ein bekannter Fundort verschiedener [[Mineral]]e und derer [[Varietät (Mineralogie)|Varietäten]]. Insgesamt konnten hier bisher 130 von der [[International Mineralogical Association|IMA]] anerkannte Minerale und acht Varietäten nachgewiesen werden (Stand: 2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
In dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Reise des jungen Che]]&amp;#039;&amp;#039; wird unter anderem die Ausbeutung der Bergleute in Chuquicamata thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jaime Migone Rettig: &amp;#039;&amp;#039;Chuquicamata: Produktiver Kupferbergbau und eine verlassene Bergarbeiter-Siedlung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Industriekultur (Zeitschrift)|Industriekultur. Magazin für Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 28 (2022), Heft 3, S. 10–13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Chuquicamata}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.codelco.com/prontus_codelco/site/edic/base/port/chuquicamata.html | titel=CODELCO - Corporación Nacional del Cobre, Chile - |titelerg= | autor= | hrsg= | werk=codelco.com | seiten= | datum= | archiv-url= | archiv-datum= | zugriff=2015-03-25 | sprache= | format= | kommentar= | zitat= | offline=}}&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/fotostrecke/0,5538,PB64-SUQ9MjM4MDgmbnI9Mg_3_3,00.html Bild des deutschen Radarsatelliten „TerraSAR-X“]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.geo.tu-freiberg.de/oberseminar/os07_08/Daniela_Focke.pdf | titel=Chuquicamata, the world’s greatest copper orebody | titelerg= | autor=Daniela Focke | hrsg=TU Bergakademie Freiberg | werk= | seiten= | datum= | archiv-url= | archiv-datum= | zugriff=2015-03-25 | sprache=en | format=Pdf, 560 kb | kommentar= | zitat= | offline=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Codelco_2019_Memoria&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Codelco Chile (Hrsg.): Memoria Anual 2019. Santiago de Chile April 2020 ([https://www.codelco.com/memoria2019/site/docs/20200414/20200414114454/memoria_2019_codelco.pdf PDF]; abgerufen am 25. September 2020)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4532636-8|VIAF=244281907}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Chile]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupferbergwerk in Chile]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergwerk in Amerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typlokalität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Región de Antofagasta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geisterstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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