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	<title>Chug Chaluzi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T14:54:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2024-12-02T18:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chug Chaluzi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (hebräisch; deutsch „Pionier-Kreis“) war eine [[Religiöser  Zionismus|religiös-zionistische]] Gruppe in [[Deutschland]] im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]. Sie wurde am 27. Februar 1943 in der [[Bundesallee (Berlin)|Bundesallee]]&amp;amp;nbsp;79 im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Friedenau|Friedenau]] von [[Jizchak Schwersenz]] und seiner Freundin [[Edith Wolff]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1943, als mit der sogenannten „[[Fabrikaktion]]“ die letzten [[Juden in Berlin]] [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]] werden sollten, hatte der bereits untergetauchte Lehrer Jizchak Schwersenz im Chug Chaluzi Kinder und Jugendliche aus verschiedenen [[Jüdische Jugendbewegung|jüdischen Jugendbünden]] um sich versammelt. Ziel der Jugendgruppe war es, Fluchtwege ins Ausland zu suchen und das Leben in der Illegalität bis zur Befreiung durch die [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|alliierten Armeen]] zu organisieren. Nach der geglückten Flucht von Schwersenz in die [[Schweiz]] wurde die Gruppe von [[Gad Beck]] fortgeführt. Anhand der Gruppe lässt sich der gebräuchliche, durch die Historiografie des [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentats vom 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944]] geprägte Widerstandbegriff problematisieren: „Widerstand“ hieß hier „widerstehen“ im Sinne einer Überlebensstrategie. Noch im [[Untergrundbewegung|Untergrund]] vermittelte die Gruppe religiöse und [[Zionismus|zionistische]] Inhalte an ihre jugendlichen Mitglieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Chug Chaluzi ist damit die einzige Widerstandsgruppe innerhalb Deutschlands, die aus jüdisch-religiösen Motiven heraus handelte. Tatsächlich gelang der überwiegenden Mehrheit der Mitglieder dieser Gruppe das Überleben, auch aufgrund der Hilfe von Nichtjuden. Einzelne aus dieser Gruppe entkamen der Vernichtung jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Bundesallee 79 Edith Wolff.JPG|mini|Gedenktafel am Haus [[Bundesallee (Berlin)|Bundesallee]]&amp;amp;nbsp;79 in [[Berlin-Friedenau]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschrift der Gedenktafel in der [[Bundesallee (Berlin)|Bundesallee]] 79 in Berlin-Friedenau:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In diesem Haus wohnte&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Edith Wolff, genannt „Ewo“ (1904–1997)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
aufgewachsen in einem christlich-jüdischen Elternhaus gründete&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
sie hier am 27.02.1943 mit Jizchak Schwersenz und anderen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
untergetauchten jüdischen Freunden die Jugend-Widerstandsgruppe &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chug Chaluzi. Am 19. Juni 1943 wurde Ewo verhaftet, sie überlebte&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
18 Konzentrationslager und Zuchthäuser.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Benz]], [[Walter H. Pehle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des deutschen Widerstandes.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-596-15083-3.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Kroh]]: &amp;#039;&amp;#039;David Kämpft. Vom jüdischen Widerstand gegen Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Taschenbuch, Reinbek 1988, ISBN 3-499-15644-X.&lt;br /&gt;
* Jizchak Schwersenz: &amp;#039;&amp;#039;Die versteckte Gruppe. Ein jüdischer Lehrer erinnert sich an Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Wichern, Berlin 1988, ISBN 3-88981-122-1.&lt;br /&gt;
* [[Arno Lustiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Kampf auf Leben und Tod. Das Buch vom Widerstand der Juden 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 1994, ISBN 3-462-02292-X, S. 70 f.&lt;br /&gt;
* Anke Kalkbrenner: &amp;#039;&amp;#039;Chug Chaluzi – Jüdischer Rettungswiderstand in Berlin während des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Doron Kiesel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die jüdische Jugendbewegung. Eine Geschichte von Aufbruch und Erneuerung&amp;#039;&amp;#039;. Hentrich &amp;amp; Hentrich, Leipzig 2021, ISBN 978-3-95565-467-2, S. 223–241.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.juden-im-widerstand.de/pionierkreis.html | wayback=20071018020442 | text=Chug Chaluzi.}} juden-im-widerstand.de; Buch- und Ausstellungsprojekt Juden im Widerstand. &lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.medienberatung.tu-berlin.de/old/zeitzeugen/biografie.html | wayback=20070702223351 | text=Jizchak Schwersenz in „Zeitzeugen im Offenen Kanal Berlin“: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Heimat ist uns zum Feindesland geworden.&amp;#039;&amp;#039;}} medienberatung.tu-berlin.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendwiderstand im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Geschichte (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zionistische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin in der Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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