<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Chubbschloss</id>
	<title>Chubbschloss - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Chubbschloss"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chubbschloss&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T13:53:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chubbschloss&amp;diff=388041&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Bindestrich korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chubbschloss&amp;diff=388041&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-12-24T12:33:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Bindestrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Chubb lock.jpg|miniatur|Konstruktionszeichnung eines Chubbschlosses, um 1850]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lever tumbler lock animation.gif|miniatur|Animation eines Chubbschlosses]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chubbschloss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Zuhaltung]]s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;[[Schloss (Technik)|schloss]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Kurzzeichen:&amp;amp;nbsp;ZH) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tosisches&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Schloss genannt) ist nach seinem Erfinder Jeremiah Chubb benannt, der es 1818 aus dem [[Buntbartschloss]] weiterentwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Das Chubbschloss weist mehrere Sperrzuhaltungen auf, die durch den gestuften [[Schlüsselbart]] so angehoben werden, dass der [[Türriegel|Riegel]] bewegt werden kann. Der Riegel wird im Regelfall durch zweimaliges Drehen des Schlüssels vorgeschlossen (zweitourig). Die Variationsmöglichkeiten bestehen dabei in den unterschiedlichen Formen des Schlüsselbarts und in seinen unterschiedlichen [[Schlüsseleinschnitt|Einschnitten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlüssel entspricht einem einfachen Schrank- oder Buntbartschlüssel, in dessen Bart einige [[Nut (Technik)|Nuten]] geschnitten wurden. Sie heben die Zuhaltungen in eine bestimmte Höhe, so dass diese den Riegel freigeben. Sind die Schlüsseleinschnitte zu hoch oder zu niedrig, lässt sich das Schloss nicht öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chubbschlösser mit [[Schlossfalle|Falle]] und eingebautem Wechsel haben die Eigenheit, dass die Zuhaltungen nur den Riegeltransport blockieren, nicht aber die Betätigung der Falle. Wenn also die Tür aus Unachtsamkeit ins Schloss gefallen ist, kann man sie mit einem ausreichend stabilen [[Dietrich (Werkzeug)|Dietrich]] öffnen, so dass sich gegebenenfalls der Schlüssel-Notdienst erübrigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
In Deutschland waren Chubbschlösser für Haus- und Wohnungstüren nur bis in die 1950er- und 1960er-Jahre üblich, da sie im Vergleich zu [[Zylinderschloss|Zylinderschlössern]] einen relativ klotzigen und sperrigen Schlüssel besitzen; für Zimmertüren wiederum sind sie zu teuer. In Deutschland werden sie im Privatbereich des Öfteren in Form von [[Blockschloss|Blockschlössern]] zur Scharfschaltung von [[Einbruchmeldeanlage]]n eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch weiterentwickelte sichere und komplizierte Chubbschlösser, die oft für [[Gefängniszelle]]ntüren, [[Schließfach|Schließfächer]] und [[Tresor]]e benutzt werden. Die hochwertigen und komplexen Bauarten gelten als extrem sicher. Ein Vorteil der Chubbschlösser ist dabei, dass man die Reihenfolge der Zuhaltungen ändern bzw. die Zuhaltungen auswechseln kann, wenn z.&amp;amp;nbsp;B. ein Schlüssel verlorengegangen ist und man verhindern möchte, dass ein eventueller Finder sich damit Zugang verschafft. Zwar müssen dann auch sämtliche berechtigt im Umlauf befindlichen Schlüssel ersetzt werden, ein Tausch des kompletten Schlosses ist aber nicht nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Chubbschlösser in Haustüren sind besonders in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und [[Skandinavien]] üblich. Dort gelten sie als wesentlich sicherer als Zylinderschlösser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=[[Johann Gottfried Dingler]], [[Emil Maximilian Dingler]] | Titel=Dinglers polytechnisches Journal | Band=Band 151 | Verlag=[[Cotta’sche Verlagsbuchhandlung|Verlag J. G. Cotta]] | Jahr=1859 | Seiten=347 ff. | Online=[https://books.google.de/books?id=hvg0AAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA347&amp;amp;hl=de Google Books]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Bernd Dittrich | Titel=Türöffnung – Forcible Entry (Fachwissen Feuerwehr) | Verlag=[[Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm]] | Jahr=2012 | ISBN=978-3-609-62409-9 | Seiten=24 f. | Online=[https://books.google.de/books?id=32uA_nPiovQC&amp;amp;pg=PA24&amp;amp;hl=de Google Books]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Grübler, Howorka, Lammel, Roll, Soiné,Steffen, Stümper | Titel=Kriminalistik-Lexikon | Verlag=Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm | Jahr=2013 | ISBN=978-3-783-20024-9 | Seiten=121 | Online=[https://books.google.de/books?id=cD-NF8rFDysC&amp;amp;pg=PA121&amp;amp;hl=de Google Books]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türschloss]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>