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	<title>Chthonios (Kentaur) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:16:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chthonios_(Kentaur)&amp;diff=2307050&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2024-04-18T19:52:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kleitias - ABV 77 1 - compendium of Greek mythology - Firenze MAN 4209 - 37.jpg|mini|300px|[[Françoisvase]], 6. Jh. v. Chr., Kentaur im Kampf mit Astgabel.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chthonios&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kentaur]] der griechischen Mythologie. Er wird von [[Nestor (Mythologie)|Nestor]] in der [[Kentauromachie]] auf der Hochzeit des [[Peirithoos]] mit dem Schwert getötet. Einzige Quelle ist das zwölfte Buch der ovidschen [[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Er kommt vom griechischen Χθόνιος, Chthónios, lateinisch und deutsch auch Chthónius, und er bedeutet „in der Erde, im Schoße der Erde, unterirdisch.“&amp;lt;ref&amp;gt;Pape, Handwörterbuch der griechischen Sprache, Braunschweig 1914, Band 2, Seite 1354, [http://www.zeno.org/Kategorien/T/Pape-1880?fr=χθόνιας zeno.org].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Bedeutung des „Unterirdischen“ gehört er zu den alten naturnahen [[Kentaur#Kentauren und Namen|Kentaurennamen]], „da in allen Mythen von den Kentauren ihr Wohnsitz in Waldgebirgen im Allgemeinen und an bestimmten Örtlichkeiten im Besondern bedeutungsvoll hervortritt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Roscher, Seite 424.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Erde und unterirdisch sind die Höhlen, so dass der „Name sich wahrscheinlich auf die natürlichen Felsengrotten bezieht, in denen der Sage nach die Kentauren hausen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Roscher, Seite 224.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ovid lässt Nestor vor [[Trojanischer Krieg|Troja]] die Kentauromachie erzählen, war er doch selbst dabei und will seine Zuhörer durch seine Heldentaten beeindrucken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ovid, Metamorphosen 12, 441–443:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
... Chthónius quóque Teléboásque&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
énse iacént nostró: ramúm prior ílle bifúrcum&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gésserat, híc iaculúm ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenübersetzung in Prosa:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
... Chthonius auch und Teleboas lagen tot am Boden durch mein Schwert, jener erste (Chthonius) hatte eine Astgabel geführt, dieser (Telboas) einen Wurfspieß ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung [[Reinhard Suchier|Suchier]] im Versmaß:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
... mit Teléboas aúch ist erlégen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chthónios únserem Stáhl. Der trúg zweizáckigen Prǘgel;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
jénen bewéhrt&amp;#039; ein Spíeß ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung [[Johann Heinrich Voß|Voß]] im Versmaß:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
... auch Chthónios nún und Teléboas stǘrzen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
únserer Klíng&amp;#039;: es trúg die gedóppelte Gáffel des Ástes&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chthónios, díeser den Spíeß ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chthoniosʼ Tod ist durch das -que/und untrennbar mit dem Schicksal des [[Teleboas (Kentaur)|Teleboas]] verbunden, beide greifen an, beide werden von Nestor, obwohl durch Teleboas’ Speer (iaculum) verwundet, mit dem Schwert (ensis) zur Strecke gebracht. Chthonios hat sowieso keine Chance, kämpft er doch mit der für Kentauren typischen „primitiven“ Waffe einer Astgabel (ramus bifurcus). Immerhin wird er durch diese und durch seinen Namen aus der Masse der Kentauren herausgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Ovid: &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 12, 441–443, {{Wikisource|Kentauromachie#Ovid 1. Jh. v. /1. Jh. n. Chr.|Ovid|suffix=-}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|1,1|907||Chthonios 1|[[Heinrich Wilhelm Stoll]]|}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Heinrich Roscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kentaurennamen bei Ovidius’ Metamorphosen 12, 220–499&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Alfred Fleckeisen]] (Ed.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Jahrbücher für Philologie und Pädagogik,&amp;#039;&amp;#039; Band 105, Verlag Teubner, Leipzig 1872, Seite 421–428, [https://archive.org/details/neuejahrbcherfr94goog/page/421/mode/2up archive.org].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kentaur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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