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	<title>Chrysidoidea - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chrysidoidea&amp;diff=970941&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Slimguy: Widderkopfwespen (Embolemidae)</title>
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		<updated>2026-01-19T07:59:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Widderkopfwespen (Embolemidae)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Chrysidoidea&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Pierre André Latreille|Latreille]], 1802&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Stechimmen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Aculeata&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Taillenwespen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Apocrita&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hautflügler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Hymenoptera&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Sechsfüßer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Hexapoda&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterstamm&lt;br /&gt;
| Bild             = Hedychrum_nobile.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Sand-Goldwespe]] (&amp;#039;&amp;#039;Hedychrum nobile&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
| Subtaxa_Rang     = Familie&lt;br /&gt;
| Subtaxa          = *[[Plumariidae]]&lt;br /&gt;
* [[Scolebythidae]]&lt;br /&gt;
* [[Plattwespen]] (Bethylidae)&lt;br /&gt;
* [[Goldwespen]] (Chrysididae)&lt;br /&gt;
* [[Sclerogibbidae]]&lt;br /&gt;
* [[Widderkopfwespen]] (Embolemidae)&lt;br /&gt;
* [[Zikadenwespen]] (Dryinidae)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Familie (Biologie)|Überfamilie]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chrysidoidea&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldwespenartige&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, zählt zur [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Hautflügler]]. Zusammen mit den [[Apoidea]] und den [[Vespoidea]] bilden sie die [[Ordnung (Biologie)|Teilordnung]] der [[Stechimmen]] (Aculeata). Die Überfamilie umfasst etwa 6.000 [[Parasitismus|parasitisch]] und [[Kleptoparasitismus|kleptoparasitisch]] lebenden Arten, deren Körperlänge meist etwa sieben Millimeter beträgt, nur sehr wenige Arten werden über 15 Millimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Familien der Chrysidoidea sind morphologisch vielgestaltig, so dass ihre Zugehörigkeit kaum am Habitus festzumachen ist. Merkmale sind&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finnamore&amp;quot; /&amp;gt;: In vielen Gruppen ist ein Geschlecht kurzflügelig oder ganz flügellos, meist sind die Männchen voll geflügelt (makropter), es kommen aber auch flügellose vor. Weibchen sind entweder voll geflügelt oder flügellos, nur selten mit verkürzten Flügeln. Oft sind bei den flügellosen Gruppen die Weibchen auffallend abgeplattet. Bei geflügelten Tieren ist die Flügeladerung gegenüber dem Grundplan der Hautflügler immer reduziert, meist mit drei oder weniger geschlossenen Zellen im Vorderflügel (sehr selten bis zu acht) und meist nur einer (selten bis zu drei) im Hinterflügel. Im Hinterflügel fehlt das Jugalfeld, eine lappenartige basale Erweiterung am Hinterende. Die [[Fühler (Biologie)|Antennen]] am Kopf weisen bei Männchen und Weibchen dieselbe Anzahl Glieder auf, meist entweder acht oder elf (Ausnahme: Sclerogibbidae). Die Hinterecken des [[Pronotum]] erreichen in der Regel die [[Tegula]]e, selten sind sie durch eine Lücke von diesen getrennt. Das Metapostnotum (der dritte Abschnitt der [[Tergit]]e des hinteren Rumpfabschnitts oder [[Metathorax]]) ist mit dem [[Propodeum]] zu einer Platte verschmolzen, es ist immer kurz, nie in der Mitte verlängert. Die [[Sternit]]e der ersten beiden Segmente des freien Hinterleibs sind nicht durch eine Einschnürung gegeneinander abgesetzt. Der zu einem [[Giftstachel]] umgewandelte [[Ovipositor]] der Weibchen ist in Ruhelage im Hinterleib verborgen, nie frei sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologie und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Chrysidoidea, deren Lebenszyklus bekannt ist, entwickeln sich als Larven als [[Parasitoid]]e anderer Insektenarten. Über die Plumariidae ist nahezu nichts bekannt. Scolebytidae parasitieren, soweit bekannt, außen (extern) an Larven holzbewohnender [[Bockkäfer]]. Alle Sclerogibbidae mit bekannter Biologie waren Parasitoide der kleinen Insektenordnung der [[ Tarsenspinner]] (Embioptera). Bei den [[Widderkopfwespen]] (Embolemidae) wurde eine Art an [[Schnabelkerfe]]n gefunden, Weibchen anderer Arten fanden sich in Ameisennestern, ohne dass ein Wirt ermittelt werden konnte. Alle Dryinidae sind spezialisiert auf Zikaden (deshalb [[Zikadenwespen]] genannt), an denen die Larven der letzten Larvenstadien charakteristische sackartige Ausstülpungen bilden. Bethylidae parasitieren an verschiedenen Larven von Käfern und Schmetterlingsraupen. Die Chrysididae sind in ihrer Biologie variabler, sie umfassen Endo- und Ektoparasitoide und Brutparasiten an Eiern verschiedener Insektenordnungen. In deren Unterfamilie Chrysidinae parasitieren die meisten Arten die Brutzellen von anderen aculeaten Hautflüglern, wobei sie auch den für die Brut bereitgestellten Nahrungsvorrat ausnutzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ONeall&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Apenesia tagala (10.5852-ejt.2011.4) Figure 4.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Apenesia tagala&amp;#039;&amp;#039;, ein Vertreter der Bethylidae (Holotyp, Abbildung aus Alencar &amp;amp; Azevedo 2011, [[doi:10.5852/ejt.2011.4]])]]&lt;br /&gt;
Die Überfamilie beinhaltet sieben Familien. Davon sind Bethylidae und Chrysididae artenreich mit jeweils deutlich mehr als 2000, bis 2500, Arten. Auch die Dryinidae erreichen mit über 1600 Arten beachtliche Fülle. Die übrigen Familien sind artenarm. Die Embolemidae umfassen rezent nur 39 Arten in zwei Gattungen, die Plumariidae sieben Gattungen mit 22 Arten. Sclerogibbidae gibt es 20, Scolebythidae nur 6 rezente Arten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zhang&amp;quot; /&amp;gt; Mit Ausnahme der Dryinidae und Chrysididae sind in den meisten Familien die überwiegende Anzahl der Arten auf die Tropen beschränkt. Die basalen Familien Plumariidae und Scolebythidae sind in ihrer Verbreitung auf die Südhalbkugel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwandtschaftsverhältnisse der Familien werden in folgendem [[Kladogramm]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carpenter&amp;quot; /&amp;gt; dargestellt:&lt;br /&gt;
{{Klade&lt;br /&gt;
|label1=Chrysidoidea&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
 |label1=&amp;amp;nbsp;N.N.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
 |1={{Klade&lt;br /&gt;
 |1=&amp;amp;nbsp;[[Scolebythidae]]&lt;br /&gt;
 |label2=&amp;amp;nbsp;N.N.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
 |2={{Klade&lt;br /&gt;
 |label1=&amp;amp;nbsp;N.N.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
 |1={{Klade&lt;br /&gt;
 |1=&amp;amp;nbsp;[[Plattwespen]] (Bethylidae)&lt;br /&gt;
 |2=&amp;amp;nbsp;[[Goldwespen]] (Chrysididae)  &lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
 |label2=&amp;amp;nbsp;N.N.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
 |2={{Klade&lt;br /&gt;
 |1=&amp;amp;nbsp;[[Sclerogibbidae]]&lt;br /&gt;
 |label2=&amp;amp;nbsp;N.N.&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
 |2={{Klade&lt;br /&gt;
 |1=&amp;amp;nbsp;[[Widderkopfwespen]] (Embolemidae)&lt;br /&gt;
 |2=&amp;amp;nbsp;[[Zikadenwespen]] (Dryinidae)&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
 |2=&amp;amp;nbsp;[[Plumariidae]]&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bei molekularen Analysen ([[Phylogenomik]], Analyse der Verwandtschaft anhand [[Homologie (Genetik)|homologer]] Gensequenzen) konnte die [[Monophylie]] der Chrysidoidea nicht bestätigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Payne&amp;quot; /&amp;gt; Problematisch war insbesondere die Stellung der Scolebythidae.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heraty&amp;quot; /&amp;gt; Da die Zusammengehörigkeit der Gruppe anhand morphologischer Merkmale recht überzeugend erscheint und die bisherigen Analysen noch eine recht geringe Auflösung und Datensicherheit zeigten, sind zur endgültigen Klärung weitere Untersuchungen erforderlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klopfstein&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chrysidoidea besitzen einen reichen Nachweis an fossilen Arten (meist Inklusen in Bernstein), zurückgehend bis in die [[Kreide (Geologie)|Kreide]]. Zu den ausgestorbenen, nur fossil überlieferten Familien gehören die Falsiformicidae und die Plumalexiidae (mit nur jeweils einer Art)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zhang&amp;quot; /&amp;gt; Von den Scolebythidae sind insgesamt mehr fossile als rezente Arten bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finnamore&amp;quot;&amp;gt;Albert T. Finnamore and Denis J. Brothers: Superfamily Chrysidoidea. In H. Goulet &amp;amp; J.T: Huber: Hymenoptera of the world: An identification guide to families. Centre for Land and Biological Resources Research, Ottawa 1993, ISBN 0-660-14933-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Carpenter&amp;quot;&amp;gt;James M. Carpenter (1999): What do we know about chrysidoid (Hymenoptera) relationships? Zoologica Scripta 28: 215-231.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zhang&amp;quot;&amp;gt;Alexander P. Aguiar et al. (2013): Order Hymenoptera. In: Z.-Q. Zhang (editor): Animal Biodiversity: An Outline of Higher-level Classification and Survey of Taxonomic Richness (Addenda 2013). Zootaxa, 3703: 1–82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ONeall&amp;quot;&amp;gt;Kevin M. O’Neill: Solitary Wasps: Behavior and Natural History. Cornell University Press, Ithaca und London 2001, ISBN 0-8014-3721-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Payne&amp;quot;&amp;gt;Ansel Payne, Phillip M. Barden, Ward C. Wheeler, James M. Carpenter (2013): Direct optimization, sensitivity analysis, and the evolution of the hymenopteran superfamilies. American Museum Novitates Number 3789.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heraty&amp;quot;&amp;gt;John Heraty, Fredrik Ronquist, James M. Carpenter, David Hawks, Susanne Schulmeister, Ashley P. Dowling, Debra Murray, James Munro, Ward C. Wheeler, Nathan Schiff, Michael Sharkey (2011): Evolution of the hymenopteran megaradiation. Molecular Phylogenetics and Evolution 60: 73–88. [[doi:10.1016/j.ympev.2011.04.003]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klopfstein&amp;quot;&amp;gt;Seraina Klopfstein, Lars Vilhelmsen, John M. Heraty, Michael Sharkey, Fredrik Ronquist (2013): The Hymenopteran Tree of Life: Evidence from Protein-Coding Genes and Objectively Aligned Ribosomal Data. PLoS ONE 8(8): e69344. [[doi:10.1371/journal.pone.0069344]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chrysidoidea}}&lt;br /&gt;
* [http://tolweb.org/Chrysidoidea Tree of Life web project] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chrysidoideen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chrysidoidea| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Slimguy</name></author>
	</entry>
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