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	<title>Chropaczów - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T12:49:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chropacz%C3%B3w&amp;diff=715527&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Webarchiv: Visual Editor - InternetArchiveBot</title>
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		<updated>2023-07-16T13:58:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Visual Editor - InternetArchiveBot&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Chropaczów&lt;br /&gt;
| Wappen          = [[Datei:POL Chropaczów COA.svg|111px|Wappen von Chropaczów]]&amp;lt;small&amp;gt;historisches Wappen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Schlesien&lt;br /&gt;
| Stadt           = Świętochłowice&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 19&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = &lt;br /&gt;
| Längengrad      = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 55&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 41-600 bis 41-608&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 32&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = SW&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Ruda Śląska]]–[[Chorzów]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
| TERYT           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chropaczów&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch bis 1909 &amp;#039;&amp;#039;Chropaczow;&amp;#039;&amp;#039; 1909–1922 und 1939–1945 &amp;#039;&amp;#039;Schlesiengrube&amp;#039;&amp;#039;) ist seit 1951 einer von fünf Stadtteilen der [[Oberschlesien|oberschlesischen]] Industriestadt [[Świętochłowice]] in der [[Woiwodschaft Schlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Chropaczów nimmt den nordöstlichen Teil des Stadtgebiets ein. Im Norden grenzt Chropaczów an [[Bytom]] &amp;#039;&amp;#039;(Beuthen)&amp;#039;&amp;#039;, im Osten an [[Chorzów]] &amp;#039;&amp;#039;(Königshütte)&amp;#039;&amp;#039;, im Süden direkt an den Stadtteil [[Piaśniki]] und im Westen an den Stadtteil [[Lipiny]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Plan Chropaczowa 1817r.jpg|mini|links|Ortsplan von &amp;#039;&amp;#039;Chropatschow&amp;#039;&amp;#039; (1817)]]&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Chropazcow&amp;#039;&amp;#039; in einer am 21. Juli 1295 vom [[Herzogtum Beuthen|Beuthener]] Herzog [[Kasimir II. (Oppeln-Beuthen)|Kasimir II.]] ausgestellten Kaufurkunde. Damit ist Chropaczów der älteste Bestandteil der heutigen Stadt Świętochłowice. Die urkundliche Erwähnung bezog sich jedoch nicht auf den Ort selbst, sondern auf seinen Besitzer Ritter Johannes von Chropaczow, der in diesem Dokument als Zeuge auftritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parafia&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv |url=http://www.parafiachropaczow.org/start.htm |wayback=20040611004422 |text=www.parafiachropaczow.org}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich bestand das [[Rittergut]] Chropaczow damals schon mehr als 100 Jahre. Später wurde Chropaczow mit deutschem Recht versehen, blieb aber trotzdem nur ein kleines Dorf mit nur zehn Hausbesitzern im 15. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Swie&amp;quot;&amp;gt;Vgl. http://www.swietochlowice.pl/?temat=mia.his&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen geht aus dem Ortsverzeichnis [[Johann II. (Oppeln-Ratibor)|Johanns von Oppeln]] vom 18. Juni 1513 hervor, dass Chropaczow als große Ortschaft Baumaterial für den Umbau des [[Schloss Neudeck|Neudecker Schlosses]] geliefert hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parafia&amp;quot; /&amp;gt; Für das Jahr 1532 sind die Schreibweisen &amp;#039;&amp;#039;Cropotschuff&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kratschuff&amp;#039;&amp;#039; des Ortsnamens überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.sbc.org.pl/dlibra/docmetadata?id=808&amp;amp;from=pubstats Johann Georg Knie: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1845]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besitzer des Guts wechselten häufig. So kaufte am 19. September 1799 Karl Johann Woyrsch die Orte [[Kamień (Piekary Śląskie)|Kamin]] und Chropaczow für 40.000 [[Taler]] und verkaufte diesen Besitz 1802 für 80.000 Taler an Georg Karl von Hessen-Darmstadt. 1806 übernahm der bayerische König [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Maximilian I.]] die Besitztümer für 90.000 Taler und damals fasste auch die [[Industrialisierung]] in Chropaczow Fuß: Seit 1823 wurde in der Umgebung  nach [[Steinkohle]]vorkommen gesucht und mit der &amp;#039;&amp;#039;König-Saul-Grube&amp;#039;&amp;#039; wurde 1825 die erste Steinkohlegrube errichtet, der 1824 die Zinkhütte &amp;#039;&amp;#039;David&amp;#039;&amp;#039; folgte, an deren geringem Fördergewinn Maximilian I. zur Hälfte beteiligt war. Das kleine [[Straßendorf]] Chropaczow wurde schließlich mit dem nahegelegenen [[Lipiny|Lipine]] (zusammen 213 [[Hektar]]) am 2. Juli 1826 vom Industriellen Carl Lazarus [[Henckel von Donnersmarck]] erworben. Carl Lazarus eröffnete noch im selben Jahr die &amp;#039;&amp;#039;Quintoforo-Grube&amp;#039;&amp;#039;, und mit der &amp;#039;&amp;#039;Mathildegrube&amp;#039;&amp;#039; sowie der Grube &amp;#039;&amp;#039;Franz&amp;#039;&amp;#039; entstanden bis 1835 insgesamt drei Steinkohlegruben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plwiki&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [[:pl:Chropaczów]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit fortschreitender industrieller Entwicklung nahm auch die Bevölkerung zu, so dass neben neuen Wohnbauten und Kolonien 1866 eine Schule errichtet wurde, die aber bald nicht mehr ausreichte, so dass 1898 eine zweite erbaut werden musste. 1883 wurde die [[Kopalnia Węgla Kamiennego Śląsk|&amp;#039;&amp;#039;Schlesiengrube&amp;#039;&amp;#039;]] als Zusammenlegung kleinerer Steinkohlebergwerke nördlich des Ortes gegründet. &amp;#039;&amp;#039;Schlesiengrube&amp;#039;&amp;#039; lautete dann auch der neue Ortsname, als Chropaczow 1909 kraft königlichen Dekrets umbenannt wurde. Die Gemeindeverwaltung erhielt 1911 ein Rathaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Swie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich wurde Chropaczow 1852 Teil der neu gegründeten [[Parochie]] St. Barbara in [[Chorzów|Königshütte]], bis dahin hatte es der [[Bytom|Beuthener]] Magdalenenpfarrei angehört. 1872 wurde Lipine Chropaczows Pfarrort,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parafia&amp;quot; /&amp;gt; auch wenn Lipine damals der Gemeinde Chropaczow angehörte. Dies änderte sich zum 1. April 1879, als Lipine als selbständige Gemeinde ausgemeindet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plwiki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begleitet von [[Aufstände in Oberschlesien|drei polnischen Aufständen]] und propagandistischen Umständen fand am 20. März 1921 die [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] statt, die in Schlesiengrube eine Mehrheit von 65,76 %, bzw. 2.583 der 3.928 gültigen Stimmen für den Anschluss an Polen erbrachte. Infolge der Teilung Oberschlesiens fand sich Schlesiengrube 1922, wieder in &amp;#039;&amp;#039;Chropaczów&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, in den Grenzen Polens wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Überfall auf Polen]] 1939 wurde Chropaczów von der deutschen [[Wehrmacht]] besetzt und war [[Völkerrecht|völkerrechtswidrig]] ab 1941 Teil des [[Struktur der NSDAP#Die 43 Gaue (1941) inkl. Gauleiter|Gaus]] Oberschlesien im „[[Großdeutsches Reich|Großdeutschen Reich]]“. Im Januar 1945 wurde der Ort von der [[Rote Armee|Roten Armee]] befreit und wieder Teil Polens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. März 1951 verlor Chropaczów seine Selbständigkeit und wurde zusammen mit Lipiny Stadtteil von [[Świętochłowice]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Swietochlowice Chropaczow church 2.jpg|mini|Pfarrkirche Maria vom Rosenkranz]]&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen von Chropaczów nach dem jeweiligen Gebietsstand:&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen der Einwohnerzahlen:&lt;br /&gt;
:1845: [http://www.sbc.org.pl/dlibra/docmetadata?id=808&amp;amp;from=pubstats] – 1855, 1861: [http://www.sbc.katowice.pl/dlibra/docmetadata?id=3107&amp;amp;from=&amp;amp;dirids=1] – 1905, 1910: {{Webarchiv |url=http://www.geschichte-on-demand.de/beuthen.html |wayback=20070930023737 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1845 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 770&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855¹ || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.777&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.398&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905² || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6.651&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910³ || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7.005&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;¹ inkl. Lipine&amp;lt;br /&amp;gt;² Gutsbezirk Chropaczow: 2.366 Einwohner&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;³ Gutsbezirk Chropaczow: 3.308 Einwohner&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:POL Swietochlowice Ratusz w Chropaczowie.jpg|mini|Ehemaliges Rathaus von Chropaczów]]&lt;br /&gt;
* Während der südliche, neuere Teil von Chropaczów vor allem mit Wohnblöcken bebaut ist, konnte sich im Nordteil noch die alte ([[Backstein]]-)Bebauung des 19. Jahrhunderts mit Bergarbeiterwohnhäusern erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plwiki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; von Chropaczów wurde 1911 als zweistöckiges Backsteingebäude mit Eckturm errichtet. Heute beherbergt es eine Arztpraxis.&lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche Maria vom Rosenkranz von 1910–12; &amp;#039;&amp;#039;siehe: [[Maria vom Rosenkranz (Świętochłowice-Chropaczów)]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Kompalla]] (1879–?), deutsch-polnischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hellmuth Reichel]] (1900–1962), deutscher Balneologe und Professor&lt;br /&gt;
* [[Roman Lentner]] (1937–2023), polnischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* [http://www.muzeum.swietochlowice.pl/galeria.html Website des Stadtmuseums mit alten Fotos von Chropaczów]&lt;br /&gt;
* [http://www.parafiachropaczow.org/ Website der Pfarrei Chropaczów]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußnoten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Świętochłowice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chropaczow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Świętochłowice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Webarchiv</name></author>
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