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	<title>Chronometer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T16:04:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chronometer&amp;diff=43001&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sandstein: Lead einfacher</title>
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		<updated>2026-04-26T07:34:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lead einfacher&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chronometer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (sächlich, umgangssprachlich auch männlich,&amp;lt;ref name=&amp;quot;duden.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Chronometer Chronometer-Eintrag] auf [https://www.duden.de duden.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] {{lang|grc|χρόνος}} &amp;#039;&amp;#039;chrónos&amp;#039;&amp;#039; „Zeit“ und {{lang|grc|μέτρον}} &amp;#039;&amp;#039;métron&amp;#039;&amp;#039; „Maß, Maßstab“) sind besonders präzise &amp;#039;&amp;#039;ortsveränderliche&amp;#039;&amp;#039; mechanische [[Uhr]]en, wie sie früher besonders zur [[Zeitbestimmung (Astronomie)|Zeitbestimmung]] und zur [[Navigation]] auf [[Schiff]]en und [[Flugzeug]]en benötigt wurden. Kennzeichnend ist die Verwendung eines [[Unruh (Uhr)|Unruh-Spirale-Schwingsystems]] in Verbindung mit einer [[Hemmung (Uhr)#Chronometerhemmung|Chronometerhemmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgenaue &amp;#039;&amp;#039;ortsfeste&amp;#039;&amp;#039; mechanische Uhren sind Pendeluhren. Sie werden nicht als Chronometer, sondern als [[Präzisionspendeluhr]]en bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Chronometerwerk ist in einem Messinggehäuse, das oben durch einen Schraubring mit Glas verschlossen ist, untergebracht. Das Gehäuse ist in einem Holzkasten kardanisch aufgehängt. Der Kasten wird mit einem Deckel abgedeckt, der meist mit einer Glasscheibe versehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 1970 dienten tragbare [[Beobachtungsuhr]]en dem Abgleich zwischen einem [[Zeitnormal]] (z. B. [[Präzisionspendeluhr]] eines [[Observatorium]]s) und einem bzw. mehreren Chronometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Chronometer&amp;#039;&amp;#039; wird häufig auch für hochwertige und präzise Uhren (insbesondere Armbanduhren&amp;lt;ref&amp;gt;Gisbert L. Brunner: &amp;#039;&amp;#039;Armbanduhren – Vom ersten Chronometer am Handgelenk zum begehrten Sammlerstück.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. München 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;F. von Osterhausen: &amp;#039;&amp;#039;Chronometer-Armbanduhren.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. München 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;) verwendet. Sofern es sich dabei um mechanische Uhren handelt, sind diese jedoch nicht mit [[Hemmung (Uhr)#Chronometerhemmung|Chronometerhemmungen]], sondern mit [[Hemmung (Uhr)#Schweizer Ankerhemmung|Anker]]- oder [[Hemmung (Uhr)#Koaxialhemmung|Koaxialhemmungen]] ausgestattet. Offiziell dürfen solche Uhren nur dann als Chronometer bezeichnet werden, wenn sie einer entsprechenden Prüfung unterworfen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist der Begriff mit dem des &amp;#039;&amp;#039;[[Chronograph (Uhr)|Chronograph]]en&amp;#039;&amp;#039; (oder Chronografen), der eine Uhr mit zusätzlicher Stoppfunktion beschreibt bzw. für Registriereinrichtungen ([[Bandchronograf]], [[Druckchronograf]]) verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chronomètre à suspension.jpg|miniatur|Marinechronometer von [[Abraham Louis Breguet|Breguet]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Längenuhr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung genauer Uhren wurde vom Tischler und [[autodidakt]]ischen Uhrmacher [[John Harrison (Uhrmacher)|John Harrison]] eingeleitet. Die britische Regierung hatte 1714 einen hohen Preis für die Lösung des [[Längenproblem]]s ausgesetzt – einer Methode zur exakten Bestimmung der [[Geografische Länge|geografischen Länge]] auf See. Harrisons Lösung, eine präzise Räderuhr, verärgerte zeitgenössische Astronomen und Wissenschaftler, die stattdessen nach anderen Lösungen ([[Monddistanz]] von Sternen, Erdmagnetfeld) für das Problem suchten. Harrison war letztendlich zwar erfolgreich, sein Modell aber zu teuer. Seine später H4 genannte Uhr verwendete zwar eine Unruh, jedoch noch keine Chronometerhemmung, sondern eine [[Hemmung (Uhr)#Spindelhemmung|Spindelhemmung]]. Eine der Weiterentwicklungen des vierten und letzten Modells Harrisons schuf 1778 der Uhrmacher [[John Arnold (Uhrmacher)|John Arnold]] (1736–1799), der 1780 den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Chronometer&amp;#039;&amp;#039; prägte, um damit sein Instrument zu bewerben. Die Chronometerhemmung geht u. a. auch auf Arnold zurück, jedoch schuf [[Thomas Earnshaw]] 1790 die dann letztlich verwendete Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit blieb die Chronometerfertigung eine handwerkliche Tätigkeit. Vor allem in England und Frankreich wurden einzelne Details immer weiter perfektioniert. 1777/78 wurde auch ein von Johann Thiel (auch Thiele, Thiellen) aus Bremen gebautes Chronometer vom englischen &amp;#039;&amp;#039;Board of Longitude&amp;#039;&amp;#039; geprüft, doch erfüllte es trotz raffinierter Details nicht die Anforderungen. In Deutschland gelang es trotz einzelner bahnbrechender Arbeiten wie z.&amp;amp;nbsp;B. der von [[Christian Friedrich Tiede]] (seit 1825 in Berlin) erst relativ spät – um 1880 – gleichwertige Chronometer zu fertigen. Zuvor wurden dafür englische und seltener auch französische Rohwerke importiert. Schweizer Chronometermacher entwickelten Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts rationellere Fertigungsmethoden mit austauschbaren Teilen. In Deutschland wurde erst in der Kriegswirtschaft der 1940er Jahre die industrielle Fertigung eines herstellerübergreifend genormten „Einheitschronometers“ aufgebaut. Dafür wurden zahlreiche Handwerker zwangsverpflichtet. Auch die [[Hamilton Watch Company]] in den USA entwickelte die industrielle Chronometerfertigung erst unter dem Einfluss der Kriegswirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marine-Chronometer.A.Lange&amp;amp;Soehne.1948.jpg|mini|[[Längenuhr|Marinechronometer]] der Firma A. Lange &amp;amp; Söhne Glashütte (1948), [[GeoForschungsZentrum]] Potsdam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentren des Chronometerbaus in Deutschland waren Hamburg und Altona, Bremen und [[Glashütte (Sachsen)]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Deutsches Schifffahrtsmuseum]] |url=https://www.dsm.museum/zas/16-zentren-chronometerproduktion.5065.de.html |titel=Zentren der Chronometerproduktion |werk=Zeit auf See. Chronometer und ihre Schöpfer: High-Tech aus drei Jahrhunderten (Sonderausstellung 2012) |hrsg=Deutsches Schifffahrtsmuseum, Bremerhaven |abruf=2024-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außer in England und Frankreich wurden Chronometer im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert unter anderem in Amsterdam (von Andreas Hohwü), Kopenhagen (von Carl Ranch im Auftrage der britischen Marine) und in der Schweiz (von [[Abraham Louis Breguet]] und [[Ulysse Nardin]]) gebaut. In Russland baute die [[Erste Moskauer Uhrenfabrik]] seit den 1930er Jahren Chronometer in Kooperation mit Frankreich, nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund von Fertigungsunterlagen deutscher Hersteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Marinechronometer]] waren bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs weit verbreitet und wurden auch danach im Bereich der [[Kriegsmarine]]n weiter eingesetzt. Der Niedergang der mechanischen Chronometer begann um 1960 durch die Erfindung der [[Quarzuhr]], deren [[Ganggenauigkeit]] gleich um zwei bis drei [[Zehnerpotenz]]en besser wurde. Für die klassischen Chronometer als [[Navigationsinstrument]]e war damit kaum mehr Bedarf vorhanden. Heute navigieren Schiffe zwar überwiegend mit dem [[Global Positioning System]] (GPS), das ebenfalls auf hochpräziser Zeitmessung beruht, doch sind für den Notfall weiterhin Instrumente der [[Astronavigation]] und zugehörige Tabellen mitzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zur Längenbestimmung notwendige Standard- bzw. [[Weltzeit]] steht heute überall durch genaue Quarzuhren bzw. [[Zeitsignalsender|Zeitsignale]] zur Verfügung, die ihrerseits durch ein weltweites Netz von [[Atomuhr]]en gesteuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute werden für Sammler und Liebhaber noch Marinechronometer hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chronometerprüfung ==&lt;br /&gt;
Offiziell darf ein Gerät nur dann als &amp;#039;&amp;#039;Chronometer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden, wenn es von einem [[Observatorium]] oder einer offiziellen [[Gangkontrollstelle]] in einem standardisierten [[Messverfahren]] getestet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Observatorien boten Chronometerprüfungen an. Das Observatorium in [[Paris]] (1671–1891) begann mit Prüfungen, gefolgt von [[Greenwich (London)|Greenwich]] (1675–1886), [[Liverpool]] (1843, mit Zertifizierungsstandards ab 1893), [[Hamburg]] (1877), [[Yale University|Yale]] (1879), [[Kew (London)|Kew]]-Teddington (1883), [[Leipzig]] (1883) und [[Besançon]] (1885).&amp;lt;ref&amp;gt;concourschronometrie.org: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Les Concours de chronométrie et les Observatoires&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.concourschronometrie.org/2013/FR/index.php?cat=12 |wayback=20130218074438 }} (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronometerprüfung in der Schweiz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Omega Seamaster Professional Chronometer.jpg|mini|Ein offiziell zertifiziertes Chronometer]]&lt;br /&gt;
[[File:Bucherer Archimedes World Time Chronometer.jpg|mini|Offiziell zertifiziertes Chronometer, Bucherer Archimedes World Time 1997]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;offizielles Chronometer&amp;#039;&amp;#039; darf sich eine Uhr nur dann bezeichnen, wenn ihr Schweizer [[Uhrwerk]] eine Prüfung (nach NIHS 95-11 / [[Internationale Organisation für Normung|ISO]] 3159) des unabhängigen Schweizer Observatoriums [[Contrôle officiel suisse des chronomètres|Contrôle officiel suisse des chronomètres (COSC)]] bestanden hat. Erhält das Werk einer Uhr das COSC-Zertifikat, so versieht der Hersteller die Uhr üblicherweise mit dem Schriftzug &amp;#039;&amp;#039;Chronometer&amp;#039;&amp;#039;. Nach bestandener Prüfung erhält das Werk ein entsprechendes Zertifikat, das seine Ganggenauigkeit bescheinigt. Es enthält folgende Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=2 | Prüfkriterium&lt;br /&gt;
! colspan=2 | Toleranz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! || Abk. || Werk &amp;gt; 20 mm || Werk &amp;lt; 20 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mittlerer täglicher Gang || M || −4 bis +6 Sek./Tag || −5 bis +8 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mittlere tägliche Gangabweichung || V || max. 2 Sek./Tag || max. 3,4 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| größte Gangabweichung || Vmax || max. 5 Sek./Tag || max. 7 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Differenz zwischen horizontal und vertikal || D || −6 bis +8 Sek./Tag || −8 bis +10 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| größte Differenz zwischen dem mittleren täglichen Gang und einem der Gänge || P || max. 10 Sek./Tag || max. 15 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Primärer Kompensationsfehler (Gangabweichung pro °C) || C || max. 0,6 Sek./Tag°C || max. 0,7 Sek./Tag°C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wiederaufnahme des Ganges (Vergleich 1. und 2. Tag mit dem 15. Tag) || R || max. 5 Sek./Tag || max. 6 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Quarzwerken dauert die Prüfung elf Tage und es gelten die folgenden Werte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Prüfkriterium !! Toleranz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mittlerer täglicher Gang bei 23 °C || max. ±0,07 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gang bei 8 °C || max. ±0,2 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gang bei 38 °C || max. ±0,2 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gangstabilität || max. 0,05 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dynamischer Gang || max. ±0,05 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Temporärer Effekt mechanischer Erschütterungen || max. ±0,05 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wiederaufnahme des Ganges (Vergleich 1. und 2. Tag mit dem 15. Tag) || max. ±0,05 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Resteffekt mechanischer Erschütterungen (200 Schläge mit 100 G) || max. ±0,05 Sek./Tag&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronometerprüfung in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Seit September 2006 existiert in der [[Sternwarte Glashütte|Sternwarte Wempe]] Chronometerwerke Glashütte i/SA die [[Deutsche Chronometerprüfstelle]] der [[Gerhard D. Wempe|Wempe KG]]. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Mess- und Eichwesen Thüringen und dem Sächsischen Landesamt für Mess- und Eichwesen von der [[Physikalisch-Technische Bundesanstalt|Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB)]] als Kalibrierlaboratorium und Außenstelle für Chronometerprüfungen des [[Deutscher Kalibrierdienst|Deutschen Kalibrierdienstes (DKD)]] zertifiziert. Die Grenzwerte für mechanische [[Armbanduhren]] entsprechen (nach [[DIN]] 8319-1) bzw. [[Internationale Organisation für Normung|ISO]] 3159 den oben genannten Schweizer Werten. Unterschiede zur Schweizer Prüfung gibt es bei [[Quarzuhr]]en, bei denen folgende Prüfkriterien gelten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Prüfkriterium !! Toleranz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mittelwert des täglichen Ganges G(d) || −0,3 ≤ G(d) ≤ 0,1 s/Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Standardabweichung des täglichen Ganges S(G) || S(G) ≤ 0,3 s/Tag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gangänderungsrate A || −0,003 ≤ A ≤ 0,003 s/Tag²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Temperaturkoeffizient C(1) || −0,04 ≤ C(1) ≤ 0,13 s/(Tag K)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Temperaturkoeffizient C(2) || −0,06 ≤ C(1) ≤ 0,04 s/(Tag K)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zur Schweizer Prüfung werden hier komplett montierte Armbanduhren geprüft. Die getesteten Stückzahlen sind im Vergleich zur [[COSC]] sehr viel geringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Chronometrie-Wettbewerbe ==&lt;br /&gt;
Von 1872 bis 1968 wurden Chronometriewettbewerbe einzelner, meist zusätzlich [[Reglage|regulierter]] Uhren im [[Observatoire cantonal de Neuchâtel|Neuenburger Observatorium]] durchgeführt. Die Wettbewerbe wurden jedoch dann aufgrund der [[Quarzkrise]] eingestellt. Seit 2009 veranstaltet das [[Musée d’Horlogerie du Locle|Uhrenmuseum Le Locle]] gemeinsam mit der Gemeinde [[Le Locle]] alle zwei Jahre einen Chronometriewettbewerb, dessen Durchführung von der [[COSC]], der &amp;#039;&amp;#039;Haute Ecole ARC&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Observatoire de Besançon]] organisiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;concourschronometrie.org: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Concours International de Chronométrie&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.concourschronometrie.org/2013/FR/index.php |wayback=20130321022830 }} (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Marinechronometer]]&lt;br /&gt;
* [[Reglage]]&lt;br /&gt;
* [[Quarzkrise]]&lt;br /&gt;
* [[Chronometerprüfungsinstitut]]&lt;br /&gt;
* [[Contrôle officiel suisse des chronomètres|Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Chronometerprüfstelle]]&lt;br /&gt;
* [[Eidgenössisches Institut für Metrologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eugen Gelcich]]: &amp;#039;&amp;#039;Skizze einer Geschichte der Chronometer nebst einer Revue der letztjährigen Erfahrungen und Beobachtungen über die Ursachen der Gangveränderungen&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Uhrmacher-Zeitung 1886. [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/HTZQGLFPLR5MMKFG4KHDZUZFQSHHD4SU SLUB]&lt;br /&gt;
* Hans von Bertele: &amp;#039;&amp;#039;Marine- und Taschenchronometer&amp;#039;&amp;#039;. Geschichte, Entwicklung, Auswirkungen. Calwey, München 1981, ISBN 3-7667-0512-1.&lt;br /&gt;
* Alun C. Davis: &amp;#039;&amp;#039;Aufstieg und Niedergang der Chronometerherstellung in Großbritannien&amp;#039;&amp;#039;. Alte Uhren, Jahrgang 4, Calwey, München 1981, S. 165–176 {{ISSN|0343-7140}}.&lt;br /&gt;
* [[Gisbert L. Brunner]]: &amp;#039;&amp;#039;Mechanische Armbandchronometer aus der Manufaktur von Junghans in Schramberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Alte Uhren.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4, 1982, S. 312–320.&lt;br /&gt;
* Dava Sobel: &amp;#039;&amp;#039;Längengrad&amp;#039;&amp;#039;. Die wahre Geschichte eines einsamen Genies, welches das größte wissenschaftliche Problem seiner Zeit löste. (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Longitude,&amp;#039;&amp;#039; übersetzt von Mathias Fienbork), Berlin-Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-8270-0214-1. (Als Taschenbuch: BvT 76106, Berlin-Taschenbuch-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-442-76106-9, sowie 2010: &amp;#039;&amp;#039;Längengrad – die illustrierte Ausgabe&amp;#039;&amp;#039; (mit William J. H. Andrewes und Dirk Muelder), ISBN 978-3-8270-0970-8).&lt;br /&gt;
* Joachim Schardin, Peter Plaßmeyer; Johannes Eulitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Taschenuhren und Seechronometer deutscher, österreichischer und englischer Meister&amp;#039;&amp;#039;. Sammlungskatalog/Staatlicher Mathematisch-Physikalischer Salon, Dresden/Zwinger. Staatlicher Mathematisch-Physikalischer Salon, Dresden 1997, ISBN 3-00-002073-X.&lt;br /&gt;
* Johannes Altmeppen, Herbert Dittrich: &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Einheits-Chronometer – Chronometer für Marine und Luftwaffe von Wempe, Lange &amp;amp; Söhne, Poljot.&amp;#039;&amp;#039; Heel Verlag, Königswinter 2012, ISBN 978-3-86852-597-7.&lt;br /&gt;
* Constantin Parvulesco: &amp;#039;&amp;#039;Zeit &amp;amp; Meer – Die Geschichte der Chronometer&amp;#039;&amp;#039;. Delius Klasing, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-7688-3676-0.&lt;br /&gt;
* Martin Fischer, Wolfgang Ingerl: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Armbandchronometer und Qualitätsuhren 1935–1980.&amp;#039;&amp;#039; Battenberg Verlag, Regenstauf 2022, ISBN 978-3-86646-220-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Chronometers}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Chronometer}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4148010-7}}&lt;br /&gt;
* [https://zehnvorzwei.de/uhren-wissen-chronometer/ Uhren-Wissen: Chronometer]&lt;br /&gt;
* National Maritime Museum, Greenwich: [http://www.nmm.ac.uk/collections/search/listResults.cfm?category=chronometers&amp;amp;name=Marine%20chronometer&amp;amp;sortBy=title Marine chronometer] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.cosc.ch/ Homepage der Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres] (englisch / französisch)&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital|SBB=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.observatory.watch Observatory Chronometer Database (OCD)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4148010-7|LCCN=sh85025422}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räderuhr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feinwerktechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sandstein</name></author>
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