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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Chromatid</id>
	<title>Chromatid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T10:05:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chromatid&amp;diff=35308&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Accito: /* Spezialfälle */</title>
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		<updated>2026-02-23T20:25:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Spezialfälle&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Chromosome.svg|mini|hochkant=1.1|Schema eines Chromosoms in später [[Metaphase]]; es besteht aus zwei Chromatiden – das rechte ist mit (1) bezeichnet. Am [[Centromer]] (2) hängen die beiden Chromatiden zusammen. Der kurze (3) und lange Arm (4) des rechten Chromatids sind ebenfalls gekennzeichnet.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chromatid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (das Chromatid, auch: die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chromatide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Traut: &amp;#039;&amp;#039;Chromosomen: Klassische und molekulare Cytogenetik.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin, Heidelberg etc. 1991. ISBN 3-540-53319-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Plural: Chromatiden) bezeichnet den elementaren Teil der [[Chromosom]]en der [[Eukaryoten]]. Ein Chromatid besteht aus einem durchgängigen [[DNA]]-Doppelstrang und den zugehörigen [[Chromatin]]-[[Protein]]en. Je nachdem in welcher [[Zellzyklus]]-Phase sich eine [[Zelle (Biologie)|Zelle]] befindet, ob nach oder vor einer Kernteilung, besteht ein Chromosom aus einem Chromatid oder deren zwei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Bevor sich eine eukaryotische Zelle teilen kann, muss sie in der Regel [[Zellwachstum|wachsen]] und ihr [[Genom|Erbgut]] verdoppeln ([[Replikation]]). Die Chromosomen befinden sich im [[Zellkern]]; sie besitzen den weit überwiegenden DNA-Gehalt einer Zelle und damit deren Erbgut. Nach erfolgter [[Replikation|Erbgut-Verdopplung]] kommt es zur Teilung des Zellkerns ([[Mitose]]), bei der identische Kopien der Chromosomen auf die Tochterkerne verteilt werden. In der Regel erfolgt kurz darauf die [[Zellteilung]], bei der jede Tochterzelle einen Zellkern erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdopplung und Trennung der Chromatiden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cell Cycle.svg|miniatur|links|Schema des Zellzyklus. &amp;lt;br /&amp;gt;I = Interphase, M = Mitose]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HumanChromosomesChromomycinA3.jpg|miniatur|235px|[[Metaphase]]-Chromosomen aus einer menschlichen, weiblichen [[Lymphozyt]]enzelle, Färbung mit dem [[Fluoreszenz]]farbstoff [[Chromomycin A3]]. Die Chromosomen liegen teilweise übereinander. Jedes Metaphase-Chromosom setzt sich aus zwei Chromatiden zusammen, die in Längsrichtung durch einen sich dunkel abzeichnenden Spalt getrennt sind.]]&lt;br /&gt;
Chromosomen nach einer Kernteilung (Mitose) bestehen zunächst aus einem Chromatid, sind also mit diesem identisch. Wenn sich die Zelle nicht weiter teilt, also aus dem Zellzyklus ausscheidet ([[Interphase|G&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;-Phase]]; siehe Abbildung links), bleibt dieser Zustand erhalten. Strebt die Zelle eine weitere Teilung an, folgt zunächst ein Wachstum ([[Interphase|G&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;-Phase]]), bevor die DNA verdoppelt wird ([[Interphase|S-Phase]]). Am Ende der Verdopplung liegt demnach der DNA-Doppelstrang jedes Chromosoms zweifach vor. Die beiden DNA-Doppelstränge sind getrennt verpackt und bilden daher getrennte Chromatiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beginn der Mitose, in der [[Mitose#Prophase|Prophase]], kondensieren die Chromosomen (siehe Artikel [[Mitose]], Abschnitt [[Mitose#Kondensation der Chromosomen|Kondensation]]), so dass sie im [[Mikroskop]] getrennt voneinander zu erkennen sind. Während der Kondensation werden auch die Fäden der beiden Schwesterchromatiden entwirrt, so dass sie danach nebeneinander liegen. Hier und auch in der anschließenden [[Mitose#Metaphase|Metaphase]] besteht ein Chromosom also weiterhin aus zwei Chromatiden, die am [[Centromer]] aneinander hängen. Bei guten mikroskopischen Präparaten sind die beiden Chromatiden eines Chromosoms als entlang der Längsachse getrennte Einheiten erkennbar (Abbildung rechts), dies ist jedoch nicht bei allen Präparaten der Fall. In der anschließenden [[Mitose#Anaphase|Anaphase]] werden die beiden Chromatiden eines Chromosoms getrennt: Der Spindelapparat setzt am Centromer an und zieht die Chromatiden in entgegengesetzte Richtung, so dass jeder entstehende Tochterkern eines bekommt. Aus einem Chromosom, das sich bereits vor der Mitose zu zwei Chromatiden verdoppelt hat, sind dadurch nach der Mitose zwei Chromosomen mit wieder je einem Chromatid geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialfälle ==&lt;br /&gt;
* Spezielle Formen der Kernteilung finden während der Reifung der [[Keimzelle]]n, der [[Meiose]], statt. In der ersten meiotischen Kernteilung werden die Schwesterchromatiden eines Chromosoms &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; getrennt. Diese Trennung findet erst in der darauf folgenden zweiten meiotischen Teilung statt. Die identischen &amp;#039;&amp;#039;Schwesterchromatiden&amp;#039;&amp;#039; liegen bei der Meiose auf ganzer Länge in dichter räumlicher Nachbarschaft zu dem homologen Chromosom des anderen Elternteils. In dieser Phase kann es bei der Meiose zu einem [[Schwesterchromatidaustausch]] kommen, bei dem die Schwesterchromatiden auf gleicher Höhe abbrechen und gegen entsprechende Teile eines homologen Chromosoms ausgetauscht und wieder angefügt werden ([[Crossing-over]], [[Rekombination (Genetik)|Rekombination]]).&lt;br /&gt;
* Bei der [[Non-Disjunction]], einer fehlerhaften Verteilung der Chromatiden während der Mitose oder Meiose II, findet keine Trennung der Schwesterchromatiden statt. In der Regel ist hier nur eines der Chromosomen betroffen.&lt;br /&gt;
* [[Polytänchromosom]]en, die beispielsweise in den [[Speicheldrüse]]n von [[Fliegen]] und [[Mücken]] vorkommen, werden aus vielen, manchmal über tausend, parallel nebeneinander angeordneten Chromatiden gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Y Urata, SJ Parmelee, DA Agard and JW Sedat (1995): &amp;#039;&amp;#039;A three-dimensional structural dissection of Drosophila polytene chromosomes.&amp;#039;&amp;#039; [[Journal of Cell Biology]] 131:279–295.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Chromatid&amp;#039;&amp;#039; wurde als Abgrenzung zu &amp;#039;&amp;#039;Chromosom&amp;#039;&amp;#039; 1900 von [[Clarence Erwin McClung]] eingeführt, und zwar zunächst für die Chromatiden von [[Bivalent (Meiose)|Bivalenten]] in meiotischen Zellen.&amp;lt;ref&amp;gt;C. E. MCCLUNG in Kansas Univ. Q. A. IX. 78 (1900). &amp;#039;&amp;#039;The term ‘chromosome’ being..restricted to the units of the division figures, there remains no name for the parts composing these when they are compound, as in tetrads and diads... I should like, therefore, to propose the term ‘chromatid’ for each of these.&amp;#039;&amp;#039; Zitiert nach: Oxford English Dictionary, 2nd edition 1989, Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Chromatid&amp;#039;&amp;#039;. [http://www.oed.com/ Online] (Registrierung erforderlich).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bruce Alberts]], Alexander Johnson, Julian Lewis, [[Martin Raff]], Keith Roberts, [[Peter Walter (Biochemiker)|Peter Walter]] (2002): &amp;#039;&amp;#039;Molecular biology of the cell&amp;#039;&amp;#039;, 4th ed. Verlag: Garland Science, New York. [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/bv.fcgi?rid=mboc4.TOC&amp;amp;depth=2 Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zellbiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chromosom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Accito</name></author>
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