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	<title>Chrodechild - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T03:10:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Chrodechild&amp;diff=190113&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Malabon: „von &#039;&#039;der&#039;&#039; Kirche“ trifft nicht zu, ggf. weitere außer der r.-k. ergänzen</title>
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		<updated>2026-01-14T20:34:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;„von &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Kirche“ trifft nicht zu, ggf. weitere außer der r.-k. ergänzen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Clotilde partageant le royaume entre ses fils.jpg|mini|Chrodechild mit ihren vier Söhnen auf einer [[Miniaturmalerei|Miniatur]] in den &amp;#039;&amp;#039;Grandes Chroniques de Saint-Denis&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chrodechild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Chrodichild&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Chrodechilde&amp;#039;&amp;#039;, latinisiert &amp;#039;&amp;#039;Chrodigildis&amp;#039;&amp;#039;; die Namensformen &amp;#039;&amp;#039;Chlothilde&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Clothilde&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Klothilde&amp;#039;&amp;#039;, unter denen sie in der spätmittelalterlichen und neuzeitlichen Literatur rezipiert wird, sind nicht authentisch) (* um [[474]] in [[Lyon]]; † [[3. Juni]] [[544]] in [[Tours]]) war die zweite Frau von [[Chlodwig I.]] und durch diese Ehe Königin der [[Fränkisches Reich|Franken]]. Als [[Heiliger|heilige]] Clothilde bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chlothilde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird sie von der römisch-katholischen Kirche verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sie wurde als Tochter des burgundischen Teilkönigs [[Chilperich II. (Burgund)|Chilperich II.]] geboren und starb im [[Kloster]] [[Saint-Martin de Tours]]. Die früher teilweise vertretene Ansicht, dass ihre Mutter die im Jahr 506 gestorbene fromme Königin [[Caretene]] gewesen sei, wird in der modernen Forschung eher nicht mehr aufrechterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Martina Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Königin im frühen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-17-018473-2, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedenfalls war sie eine Nichte der Burgunderkönige [[Gundobad]] und [[Godegisel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chrodechild und ihre Schwester wurden, nach dem Tod ihres Vaters um 490, durch ihren Onkel Godegisel an dessen Hof in [[Genf]] erzogen. Chrodechild heiratete den [[Merowinger|merowingischen]] [[Franken (Volk)|Frankenkönig]] [[Chlodwig I.]] (Chlodewech) zwischen 492 und 494 unter der Bedingung, dass sie ihre christliche Religion weiter ausüben durfte. Sie bekannte sich zum [[Katholizismus]] und trug zur Entscheidung Chlodwigs bei, ebenfalls diese Form des [[Christentum]]s und nicht den bei anderen Germanenvölkern verbreiteten [[Arianismus]] anzunehmen. Um 501 hatte Gundobad das burgundische Recht aufzeichnen lassen, 506 folgte die [[Lex Romana Burgundionum]] für die Romanen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Hans-Werner Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Europa im frühen Mittelalter 500–1050&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 2003, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Kinder wurden alle – die beiden älteren Söhne Ingomer und [[Chlodomer]] bereits vor ihrem Vater&amp;amp;nbsp;– getauft. Als jedoch Ingomer früh verstarb und Chlodomer schwer erkrankte, gab Chlodwig der Religion seiner Frau daran die Schuld. Erst als der zweite Sohn wieder gesundete und Chlodwig bei der Schlacht von Zülpich gegen die [[Alamannen|Alemannen]] den christlichen Gott um Hilfe anflehte und die Schlacht gewann, konvertierte er&amp;amp;nbsp;– und damit sein Reich&amp;amp;nbsp;– zum katholischen Christentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Weihnachtsfest 497, 498 oder 499 ließ sich Chlodwig mit 3000 anderen Franken von Bischof [[Remigius von Reims]] taufen. Wegen ihres Beitrags zu diesem Entschluss wurde Chrodechild kirchlicherseits als Wegbereiterin für den katholischen Glauben in Europa betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Chlodwig hatte sie vier Söhne und eine Tochter:&lt;br /&gt;
* Ingomer, * etwa 493 oder 494, † sehr jung&lt;br /&gt;
* [[Chlodomer]], von 511 bis 524 König in [[Orléans]]&lt;br /&gt;
* [[Childebert I.]], von 511 bis 558 König in [[Paris]]&lt;br /&gt;
* [[Chlothar I.]], von 511 bis 561 König in [[Soissons]], später König der [[Franken (Volk)|Franken]]&lt;br /&gt;
* Chlodechild, † 531, begraben in der [[Panthéon (Paris)|Apostelkirche]] in Paris; sie heiratete 526 oder 527 den Westgotenkönig [[Amalarich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihres Sohnes Chlodomer auf einem Feldzug gegen die [[Burgunden]] im Jahr 524 übernahm Chrodechild den Schutz seiner drei minderjährigen Söhne, ihrer Enkel Theudoald, Gunthar und Chlodoald (Chlodowald), um deren Erbrecht im Reich des verstorbenen Königs zu sichern. Dies scheiterte aber am Widerstand Childeberts I. und Chlothars I., die das Reich Chlodomers aufteilen und die Erbansprüche ihrer unmündigen Neffen ausschalten wollten. Wie der Geschichtsschreiber [[Gregor von Tours]] berichtet, brachten Chlothar und Childebert mit einer List die Kinder in ihre Gewalt und ließen dann Chrodechild fragen, ob die Kinder geschoren und damit herrschaftsunfähig gemacht oder getötet werden sollten. Chrodechild antwortete, sie wolle die Kinder lieber tot als herrschaftsunfähig sehen. Darauf tötete Chlothar den zehnjährigen Theudoald und den siebenjährigen Gunthar eigenhändig; Chlodoald wurde unter nicht näher bezeichneten Umständen vor seinem Onkel gerettet und überlebte durch Eintritt in den geistlichen Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Chlodwigs 511 gründete Chrodechild, die sich nach Tours zurückgezogen hat, Klöster und stiftete Kirchen. Sie wurde&amp;amp;nbsp;– wie ihr Mann und ihre Tochter&amp;amp;nbsp;– in der Apostelkirche in Paris, der späteren Kirche [[Sainte-Geneviève (Paris)|Sainte-Geneviève]], bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als heilige Clothilde wird sie als [[Schutzpatron|Patronin]] der Frauen und [[Notar]]e verehrt. Sie wird oft mit einem Kirchenmodell und einem Buch, den Armen spendend, dargestellt. Ihr Fest ist der 3. Juni. [[Sébastien Mamerot]] nennt in seiner &amp;#039;&amp;#039;Histoire des neuf preux et des neuf preuses&amp;#039;&amp;#039; (1460–1461) als eine der [[Neun Heldinnen|Neun Guten Heldinnen]]. Nach ihr wurden unter anderem die Basiliken [[Ste-Clotilde (Paris)]] und [[Ste-Clotilde (Reims)]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ADB-Artikel wird hier nicht gebraucht --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Hubert Anton]]: &amp;#039;&amp;#039;Chrodechilde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 4, 1981, S. 604–605.&lt;br /&gt;
* {{HLS|18646|Chrodechilde|Autor=Justin Favrod/GG}} 2005.&lt;br /&gt;
* [[Martina Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Königin im frühen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-17-018473-2, S. 63–65.&lt;br /&gt;
* Birgit Kynast: &amp;#039;&amp;#039;Das Ideal einer christlichen Königin? Königin Chrodechilde bei Gregor von Tours und die Möglichkeiten und Grenzen weiblicher Herrschaft im früheren Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 141, 2021, S. 3–42.&lt;br /&gt;
* Gustav Schnürer: &amp;#039;&amp;#039;Chlothilde.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michael Buchberger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirchliches Handlexikon. Ein Nachschlagebuch über das Gesamtgebiet der Theologie und ihrer Hilfswissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Herausgegeben in Verbindung mit [[Karl Hilgenreiner]], Johann Baptisti Nisius, [[Joseph Schlecht]] und Andreas Seider. Allgemeine Verlags-Gesellschaft, München 1907–1912, Band 1, Sp. 903.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saint Clothilde|Chrodechild}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Heiligenlexikon-1858/A/Chrotlidis,+S.?hl=chrotlidis Artikel &amp;#039;&amp;#039;Chrotlidis&amp;#039;&amp;#039;, in: Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon]&lt;br /&gt;
* [https://www.newadvent.org/cathen/04066a.htm Artikel &amp;#039;&amp;#039;St. Clotilda&amp;#039;&amp;#039;, in: The Catholic Encyclopedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119461579|LCCN=no/94/18619|VIAF=31572511}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neun Heldinnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chlodwig I.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilkönigreich Orléans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König (Franken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (5. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (6. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Burgundenkönige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Merowinger|⚭Chrodechild]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgunder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 544]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 5. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chrodechild&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chrodechilde, Chrodichild&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Frau von [[Chlodwig I.]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 474&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lyon]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juni 544&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tours]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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