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	<title>Christuskirche (Altbach) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:11:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christuskirche_(Altbach)&amp;diff=2631496&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulizim: Text, Nachweise, Wikilinks, Lit. ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-21T14:38:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Text, Nachweise, Wikilinks, Lit. ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christuskirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Dorfkirche in der Weinbergstraße 24 in [[Altbach]], einer Gemeinde im [[Landkreis Esslingen]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie gehört zum [[Kirchenbezirk Esslingen]] der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AltbachUlrichskirche.jpg|mini|hochkant|Die mittelalterliche Ulrichskirche]]&lt;br /&gt;
Altbach war bis 1932 eine Filiale von Zell,&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskirchliches Archiv Stuttgart, A 129, Nr. 2994-3, Pfarrbericht, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; doch ist bereits 1353 im Ort eine Kapelle erwähnt. Diese am Marktplatz gelegene [[Altbach#Ulrichskirche|Ulrichskirche]] war im gotischen Stil im 15. Jahrhundert erbaut, 1851 erneuert, nach Fertigstellung 1960 der neuen und größeren Christuskirche an die bürgerliche Gemeinde verpachtet sowie 1978–1980 einer Innen- und Außenrenovierung unterzogen worden und bietet nun kommunalen Raum für kulturelle Zwecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hatte der durch den Zuzug Heimatvertriebener gewachsene Platzbedarf zur Planung einer neuen Kirche an Stelle der mittelalterlichen Ulrichskirche geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;50J&amp;quot;&amp;gt;[http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/esslingen/kreisesslingen/Artikel579916.cfm &amp;#039;&amp;#039;Gesamtkunstwerk für Gottesdienste. Altbach: Evangelische Christuskirche wird 50 Jahre alt&amp;#039;&amp;#039;, in: Esslinger Zeitung, 23. Juli 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde vom Stuttgarter Architekt [[Hans Seytter]] geplant. Nach dem ersten Spatenstich am 3. Februar 1959 wurde der Grundstein am 13. Juni gelegt und das Richtfest am 11. September 1959 gefeiert. Eingeweiht wurde die 486 Sitzplätze fassende Kirche am 24. Juli 1960 durch Landesbischof Haug. Der [[CVJM]] erhielt eine Bleibe in den Jugendräumen des Bauwerks.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=CVJM |url=http://www.cvjm-altbach.de/cvjm-alt.html |wayback=20050426052946}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 wurden weitere Jugendräume angebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;50J&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwischen (südlich) Weinberg- und (nördlich) Urbanstraße liegende einschiffige Kirche wurde bewusst als traditionelle Dorfkirche mit talseitigem Haupteingang im Süden und bergseitigem eingezogenem Rechteck-Chor im Norden geplant. Sie ist mit einem [[Satteldach]] und einem nordwestlichen [[Chorflankenturm]] versehen. Das Innere hat einen um zwei Stufen erhöhten [[Chor (Architektur)|Chor]] und im Süden eine Orgelempore.  Der mit der künstlerischen Ausgestaltung beauftragte [[Helmuth Uhrig]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Helber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Helmuth Uhrig, 1906-1979. Ein christlicher Künstler aus Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Horb a.N., 2006, mit Werkverzeichnis, S. 88 und 90&amp;lt;/ref&amp;gt; verzichtete auf eine abstrakt-moderne Formensprache und verstand seine Arbeit als [[Gesamtkunstwerk]] unter dem Leitwort: „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit“ {{Bibel|Joh.|1|14|LUT}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitz&amp;quot;&amp;gt;Helmut Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Christuskirche in Altbach. Ihre künstlerische Ausschmückung und deren Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Altbach 1992.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußere Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Auf dem 32 Meter hohen Kirchturm befindet sich ein vergoldeter Wetterhahn.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/esslingen/kreisesslingen/Artikel814814.cfm Bericht über die Reparatur des Wetterhahns]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entspricht der [[Turmzier]] anderer von Helmuth Uhrig gestalteter Kirchen ([[Christuskirche (Reutlingen)|Christuskirche Reutlingen]] von 1936 und [[Lukaskirche (Ulm)|Lukaskirche Ulm]] von 1957). Der Turm enthält vier Glocken, von denen drei anlässlich des Kirchenbaus neu gegossen wurden, die vierte und kleinste aber aus der alten Ulrichskirche stammt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;50J&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der südlichen Außenwand und über dem unteren Eingang befinden sich als Ecksteine&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.you-are-here.com/kirche/dorfkirche.html |wayback=20120512005206 |text=Die Ecksteine}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Symbole der vier [[Evangelisten]]; zuoberst der Menschenkopf mit Flügeln für [[Matthäus (Evangelist)|Matthäus]], darunter der Löwenkopf für [[Markus (Evangelist)|Markus]], dann der Stierkopf für [[Lukas (Evangelist)|Lukas]] und der Adler für [[Johannes (Evangelist)|Johannes]]. Ebenfalls auf der Außenseite der Kirche, links neben dem unteren Eingang, ist der Grundstein der Christuskirche in die Wand eingelassen. Er ist mit einem Kreuz verziert; oberhalb der Querbalken sind die griechischen Buchstaben [[Alpha und Omega|Α und Ω]] zu sehen, darunter ist das Jahr der Grundsteinlegung angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uhrig gestaltete die untere Eingangstür mit in Kupfer getriebenen Darstellungen zu den [[Zehn Gebote]]n. Sie sollen das Gesetz [[Mose]]s und das [[Altes Testament|Alte Testament]] überhaupt symbolisieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitz&amp;quot; /&amp;gt; Die obere Tür zur Urbanstraße zeigt, ebenfalls in Kupfer getrieben, in sechs Bildern die [[Werke der Barmherzigkeit]] {{Bibel|Mt|25|35-36|LUT}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneres ==&lt;br /&gt;
=== Christusfigur ===&lt;br /&gt;
Vom unteren Eingang führt eine Treppe empor in den Kirchenraum. Die dort gegenüber befindliche dunkelblau gestrichene [[Chor (Architektur)|Chor]]wand ist mit einer großen Christusgestalt geschmückt, die mit waagerecht ausgestreckten Armen steht, schwebt oder hängt und dadurch die Form eines Kreuzes bildet. Sie trägt ein langes Gewand; ein tatsächliches Kreuz und eine Dornenkrone sind nicht vorhanden. Uhrig hatte statt eines leeren Kreuzes eine „mehrschichtige“ Christusgestalt empfohlen, die nicht nur den toten, sondern auch den lebenden Jesus ins Gedächtnis rufen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altar ===&lt;br /&gt;
Vor der blauen Wand, die Himmel und All symbolisieren soll, steht der erhöhte Altar, der von Uhrig nicht selbst angefertigt, aber entworfen wurde. Es handelt sich um einen schlichten [[Marmor]]tisch. Ursprünglich wollte der Kirchengemeinderat das alte Altarkruzifix aus der Ulrichskirche in die Christuskirche überführen. Uhrig hatte sich diesem Ansinnen aber widersetzt, weil dieses Kruzifix weder im Stil noch inhaltlich zu der neuen Kirche und insbesondere zu der Christusgestalt hinter dem Altar gepasst hätte: Da dieser Christus ohne Kreuz als Auferstandener dargestellt ist, wäre ein Kruzifix mit dem Leib des Gekreuzigten in nächster Nähe widersprüchlich gewesen. Daher trägt der Altar nur ein leeres Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rundfenster ===&lt;br /&gt;
Mit der Christusfigur an der Chorwand hinter dem Altar korrespondiert ein farbiges [[Ochsenauge (Architektur)|Rundfenster]] über der Orgelempore. Es thematisiert in neun runden [[Medaillon]]s den zweiten Glaubensartikel. Die Passage „empfangen durch den Heiligen Geist“ veranschaulicht eine Verkündigungsszene mit Maria und dem [[Erzengel Gabriel]]. Zu den Worten „geboren von der Jungfrau Maria“ gehört eine Darstellung Marias mit dem Kind und der Krippe im Stall zu Bethlehem unter dem leuchtenden Stern. Eine Szene mit Christus vor [[Pontius Pilatus|Pilatus]] illustriert den Textabschnitt „gelitten unter Pontius Pilatus“; eine Kreuzigungsszene mit Maria und Johannes die Worte „gekreuzigt, gestorben“. „Und begraben“ veranschaulicht eine Darstellung der Grablegung Christi mit [[Josef von Arimathäa|Josef von Arimathia]] und Frauen. Das sechste Detailfenster zeigt eine [[Höllenfahrt Christi]] zu den Worten „hinabgestiegen in das Reich des Todes“. Zu der Passage „am dritten Tage auferstanden von den Toten“ gehört ein Bild mit der [[Auferstehung Christi]] samt Engel und Frauen an seinem Grab. Das vorletzte Detailfenster zu den Worten „aufgefahren in den Himmel“ zeigt die [[Himmelfahrt Christi]] und das letzte, zentral eingeordnete, illustriert den Satz: „Er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.“ Sieben Sterne symbolisieren auf diesem Bild das Weltall, und Christus als [[Weltenrichter]] führt ein zweischneidiges Schwert, was der Schilderung in der [[Offenbarung des Johannes]] (113-116) entspricht. Uhrig entwarf diese Fensterbilder 1960. Das Fenster wurde bei der bis 2025 bestehenden Glasmalerei Bernhardt in [[Ravensburg]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]]brüstung ist mit drei holzgeschnitzten Szenen aus dem Leben Jesu geschmückt. Nach dem Evangelium des Matthäus ist die erste, dem oberen Eingang zugewandte Szene gestaltet, die Anbetung des Jesuskindes durch die drei Weisen im Stall zu [[Bethlehem]]. Auf der Vorderseite der Kanzel ist die [[Hochzeit zu Kana]] dargestellt: Sechs Krüge, in die zwei Männer Wasser gießen, das dann von Jesus in Wein verwandelt wird, sind hier zu sehen. Dem Taufstein zugewandt ist das dritte Bild, das die [[Speisung der Fünftausend]] zum Inhalt hat. Uhrig wählte für seine Darstellung dieses Wunders die Version, in der Jesus zu seinen Jüngern sagt: „Gebt ihr ihnen zu essen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Taufstein ===&lt;br /&gt;
Der Taufstein trägt zwei Reliefs. Dem Kirchenraum zugewandt ist die Darstellung der Taufe Jesu im [[Jordan]] durch [[Johannes der Täufer|Johannes den Täufer]] mit dem Geist Gottes in Gestalt einer Taube. Auf der anderen Seite des Taufsteins ist der Tauf- bzw. Missionsbefehl Jesu an seine Jünger dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilderfries ===&lt;br /&gt;
Ein Bilderfries an der Ostwand über den Fenstern zeigt links die Heilung des Gebrechlichen am [[Bethesda|Teich Bethesda]], daneben die jüdischen Gelehrten, die zur Einhaltung des [[Sabbat]]s mahnen, dann die Krönung und Vollendung der Vollmacht Christi, der auf dem Richterstuhl in der [[Mandorla]] dargestellt ist, und schließlich Christus beim [[Jüngstes Gericht|Jüngsten Gericht]] neben dem traditionellen Höllenrachen, in den die Verurteilten wandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Michaelsfenster ===&lt;br /&gt;
Die obere Tür des Kirchenraumes in der Nähe der Kanzel führt in einen Vorraum unter dem Turm. Hier ist das kleine Michaelsfenster mit dem Kampf des [[Erzengel Michael|Erzengels Michael]] gegen den Drachen angebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitz&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
1968 wurde eine goldene Medaille der Stadt Altbach ausgegeben, die auf der einen Seite die neue Schule und die Schwimmhalle, auf der anderen Seite die Heiligkreuz- und die Christuskirche in Altbach zeigte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.muenzauktion.com/rittig/item.php5?id=990903024 Medaille]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.evang-kirche-altbach.de/unsere-kirchengemeinde/christuskirche Die Christuskirche auf der Website der Kirchengemeinde, mit Bildern]&lt;br /&gt;
* [https://www.kirchbau.de/300_datenblatt.php?id=2033&amp;amp;name=keiner Kirchbaudatenblatt auf kirchbau.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/43/30/N|EW=9/22/53/E|type=landmark|dim=15|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7729199-2|VIAF=233949684}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christuskirche|Altbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg|Altbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Esslingen|Altbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulizim</name></author>
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