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	<title>Christopher Strachey - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christopher Strachey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]] [[1916]] in [[Hampstead (London)|Hampstead]], [[England]]; † [[18. Mai]] [[1975]] in [[Oxford]], England) war ein  [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Informatiker]]. Er war einer der Begründer der [[Denotationelle Semantik|denotationellen Semantik]] und ein Pionier im Entwurf von [[Programmiersprache]]n. Die Familie [[Strachey]] hat berühmte Mitglieder in Politik, Kunst, Verwaltung und Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Christopher Strachey wurde am 16.&amp;amp;nbsp;November 1916 als Sohn von [[Oliver Strachey]] und Rachel (Ray) Costelloe in Hampstead geboren. Oliver Strachey war der Sohn von [[Richard Strachey]] und Urenkel von [[Sir Henry Strachey, 1st Baronet]]. Im Jahr 1919 zog die Familie nach [[Gordon Square]]. Die Stracheys gehörten zur [[Bloomsbury Group]], zu der auch [[Virginia Woolf]], [[John Maynard Keynes]] und Christophers Onkel [[Lytton Strachey]] gehörten. Mit 13 Jahren trat Christopher in die [[Gresham’s School]] in [[Holt (Norfolk)|Holt]] ein, wo er durch intelligente Leistungen auffiel, aber im Allgemeinen ein mittelmäßiger Schüler war. Im Jahr 1935 wurde er zum [[King’s College (Cambridge)|King’s College]] an der [[University of Cambridge]] zugelassen, wo er aber seine Studien weiterhin vernachlässigte. Strachey studierte zunächst Mathematik und wechselte dann zur Physik. Gegen Ende seines dritten Jahres in Cambridge erlitt Strachey einen Nervenzusammenbruch, der möglicherweise damit zusammenhing, dass er mit seiner Homosexualität fertigwerden musste. Er kehrte nach Cambridge zurück, aber schaffte nur einen mittelmäßigen Abschluss in Naturwissenschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Campbell&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Campbell-Kelly |Titel=Christopher Strachey, 1916-1975: A Biographical Note |Sammelwerk=IEEE Annals of the History of Computing |Band=7 |Nummer=1 |Datum=1985-01 |Seiten=21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es ihm nicht möglich war, seine Ausbildung fortzusetzen, nahm Christopher eine Stelle als Physiker bei der Firma &amp;#039;&amp;#039;Standard Telephone &amp;amp; Cables Ltd (STC)&amp;#039;&amp;#039; an. Sein erster Auftrag war die Entwicklung einer mathematischen Analyse für den Entwurf von [[Elektronenröhre]]n für die Verwendung im [[Radar]]. Die Komplexität der Berechnungen verlangte den Einsatz eines [[Differential Analyzer]]. Diese erste Erfahrung mit einer Rechenmaschine weckte Stracheys Interesse und er begann, hierüber zu forschen. Eine Bewerbung um eine Forscherstelle in Cambridge wurde abgelehnt und Strachey arbeitete weiterhin während des ganzen [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] für STC. Nach dem Krieg erfüllte sich für ihn ein lange gehegter Wunsch: Er wurde Lehrer an der [[St Edmund’s School]] in [[Canterbury]], wo er Mathematik und Physik unterrichtete. Drei Jahre später, im Jahr 1949, konnte er an die renommiertere [[Harrow School]] wechseln, wo er drei Jahre blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1951 stellte ein Freund ihn bei [[Mike Woodger]] vom [[National Physical Laboratory]] (NPL) vor. Das Labor hatte eine reduzierte Version von [[Alan Turing|Turings]] [[Automatic Computing Engine]] (ACE) erfolgreich gebaut, die [[Pilot ACE]], deren Konzept aus dem Jahr 1945 stammte. In seiner Freizeit entwickelte Strachey ein Programm für das [[Dame (Spiel)|Damespiel]], das er im Februar 1951 fertigstellte. Das Spiel verbrauchte den gesamten Hauptspeicher der Pilot ACE und lief erstmals am 30. Juli 1951 am NPL. Als Strachey vom [[Manchester Mark 1]] hörte, der einen viel größeren Hauptspeicher hatte, bat er seinen früheren [[Kommilitone]]n Alan Turing um das Handbuch und schrieb das Programm im Oktober 1951 neu in der [[Maschinensprache]] dieses Rechners. Außerdem schrieb er eines der ersten [[Computermusik]]-Programme; es spielte ein Kinderlied ([[Baa, Baa, Black Sheep (nursery rhyme)|Baa Baa Black Sheep]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jonathan Fildes |url=http://news.bbc.co.uk/1/hi/technology/7458479.stm |titel=‘Oldest’ computer music unveiled |hrsg=[[BBC News]] |datum=2008-06-17 |sprache=en |abruf=2008-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strachey arbeitete von 1952 bis 1959 für die [[National Research Development Corporation]] (NRDC). Während seiner Arbeit am [[Sankt-Lorenz-Seeweg]] konnte er verschiedene Rechenzentren in den Vereinigten Staaten besuchen und deren [[Befehlssatz|Befehlssätze]] katalogisieren. Später schrieb er Programme für den [[Elliott Brothers (computer company)|Elliott 401]] und den [[Pegasus (computer)|Ferranti Pegasus]]. Außerdem arbeitete er an der Analyse von Vibrationen in Flugzeugen und arbeitete dabei kurzzeitig mit [[Roger Penrose]] zusammen. Auch das Konzept des [[Time-Sharing (Informatik)|Time-Sharings]] entwickelte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1959 verließ Strachey das NRDC und wurde freier Berater. Er arbeitete für das NRDC, [[EMI Group|EMI]], [[Ferranti]] und andere Organisationen an einer breit gestreuten Anzahl von Projekten. Dazu gehörte [[Logikentwurf]] für Computer und später auch der Entwurf [[Höhere Programmiersprache|höherer Programmiersprachen]]. Im Rahmen eines Vertrags, einen [[Autocode]] für den [[Ferranti Orion]] herzustellen, stellte Strachey [[Peter Landin]] ein, der für die Dauer seiner Beratertätigkeit sein einziger Assistent blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1962 nahm er eine Stelle an der Cambridge University an, blieb aber weiterhin auch freier Berater. 1965 nahm er dann eine Stelle an der [[Oxford University]] als erster Direktor der [[Programming Research Group]] an. Dort arbeitete er mit [[Dana Scott]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strachey starb am 18. Mai 1975 im Alter von 58 Jahren an einer [[Hepatitis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://history.computer.org/pioneers/strachey.html |titel=Computer Pioneers – Christopher Strachey |abruf=2021-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Strachey entwarf die [[Combined Programming Language]] (CPL) und wies als erster auf den Unterschied zwischen [[Variable (Programmierung)#L-Wert und R-Wert von Variablen|L-Wert und R-Wert]] von Variablen in der Programmierung hin. Außerdem prägte er den Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Currying]]&amp;#039;&amp;#039;; das dahinterstehende Konzept geht auf [[Haskell Brooks Curry]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des [[Ferranti]] [[Ferranti Pegasus|PEGASUS]]-Computers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Makro]]-[[Programmiersprache]] [[m4 (Programmiersprache)]] bezieht ihre Konzepte aus dem [[General purpose macro processor|GPM]], der in seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;A General Purpose Macrogenerator&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;A General Purpose Macrogenerator&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Computer Journal&amp;#039;&amp;#039;, 1965, 8,3, S. 225–241.&amp;lt;/ref&amp;gt; beschrieben wurde. GPM ist einer der ältesten [[Makroprozessor]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jack Copeland]]: [https://www.alanturing.net/turing_archive/pages/Reference%20Articles/BriefHistofComp.html &amp;#039;&amp;#039;A Brief History of Computing&amp;#039;&amp;#039;.] Juni 2000.&lt;br /&gt;
* Simon Lavington: &amp;#039;&amp;#039;The Pegasus Story. A history of a vintage British Computer&amp;#039;&amp;#039;. Science Museum, London 2000, ISBN 1-900747-40-5.&lt;br /&gt;
* Christopher Strachey: [http://comjnl.oxfordjournals.org/cgi/reprint/7/4/313 &amp;#039;&amp;#039;An impossible program&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;The Computer Journal&amp;#039;&amp;#039;, 1965, Band 7, Heft 4, S. 313; {{ISSN|0010-4620}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://vmoc.museophile.org/pioneers/strachey.html Christopher Strachey (1916–1975)] im  [http://vmoc.museophile.org/ Virtual Museum of Computing] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://alpha60.de/research/muc/ |text=A simulator of the Manchester Mark I, executing Christopher Strachey’s Love letter algorithm from 1952. |wayback=20130707122248}} alpha60.de (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1234745399|LCCN=n50010690|VIAF=20926141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strachey, Christopher}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (London)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strachey, Christopher&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Informatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hampstead (London)|Hampstead]], [[England]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Mai 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oxford]], England&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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