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	<title>Christoph der Starke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T21:23:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_der_Starke&amp;diff=727264&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-09-23T13:43:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christoph der Starke.JPG|mini|Herzog Christoph der Starke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neues Rathaus, München, Deutschland11.JPG|mini|Statue Christoph des Starken an der Südfassade des [[Neues Rathaus (München)|Neuen Rathauses]] in München]]&lt;br /&gt;
Herzog &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph der Starke von Bayern-München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Christoph der Kämpfer&amp;#039;&amp;#039;; * [[6. Januar]] [[1449]] in [[München]]; †&amp;amp;nbsp;[[15.&amp;amp;nbsp;August]] [[1493]] auf der Insel [[Rhodos]]) war ein Sohn des Bayernherzogs [[Albrecht III. (Bayern)|Albrechts III.]] mit [[Anna von Braunschweig-Grubenhagen]] und ein Bruder Herzog [[Albrecht IV. (Bayern)|Albrechts des Weisen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph war wie sein älterer Bruder Albrecht für den geistlichen Stand bestimmt. Als Albrecht 1467 Alleinherrscher im Herzogtum [[Bayern-München]] wurde, erhob er Anspruch auf die Teilhabe an der Regierung. Vor seinem Tode hatte sein Vater Albrecht noch verordnet, dass immer nur die beiden ältesten Söhne herrschen sollten, somit sah sich Christoph an der Reihe, an der Regierung beteiligt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verbündete sich mit dem Ritterbund der „[[Böcklerkrieg|Böckler]]“, doch erreichte Albrecht, dass der Bund auf dem Reichstag von Regensburg am 28. Oktober 1467 durch kaiserlichen Erlass für aufgelöst erklärt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin vermittelte Herzog [[Ludwig IX. (Bayern)|Ludwig]] von [[Bayern-Landshut]] zwischen den beiden Brüdern und brachte am 16. Januar 1468 einen Schiedsspruch zustande. Demnach sollte Albrecht in Jahresfrist Christoph als Mitherrscher annehmen. Einstweilen sollte er die Stadt [[Kelheim]] und eine gewisse Summe jährlich erhalten. Als Albrecht im [[Böcklerkrieg]] 1468/69 die Böckler niedergeworfen hatte, verzichtete Christoph für vorerst fünf Jahre auf die Mitherrschaft und begnügte sich mit [[Hochschloss Pähl|Schloss Pähl]] am Ammersee nebst 8000 Gulden Jahreseinkommen. Da Albrecht ihm nicht traute, ließ er ihn am 23. Februar 1471 während eines Bades in München überwältigen und 19 Monate inhaftieren. Erst am 9. Oktober 1472 entließ er ihn auf Drängen des Kaisers und seiner Verwandten gegen die eidesstattliche Versicherung, sich nicht zu rächen. Im März 1475 entsagte er für weitere 10 Jahre der Regierung und enthielt als Entschädigung die Städte [[Landsberg am Lech|Landsberg]] und [[Weilheim in Oberbayern|Weilheim]] nebst einem Jahresgeld. Zudem wurden seine Schulden in Höhe von 20.000 Gulden bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Christoph zog 1476 an den ungarischen Hof als Ritter im Dienste des Königs [[Matthias Corvinus]], denn in den Auseinandersetzungen von Corvinus mit Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] waren die bayerischen [[Wittelsbach]]er Verbündete der Ungarn. 1477 kehrte er zurück und forderte 1485 erneut seinen Anteil an der Regierung. Dies wies der Kaiser zurück, und Albrecht verlangte daraufhin die Herausgabe der Städte Landsberg und Weilheim. Am 23. Februar 1485, als er sich gerade in Augsburg aufhielt, nahm ihm Albrechts Feldhauptmann [[Niclas von Abensberg]] die beiden Städte ab. Daraufhin überfiel Christoph am 28. Februar Niklaus von Abensberg und machte ihn und seine wenigen Gefolgsleute nieder. Christoph bereute anschließend seine Tat und pilgerte zur Buße nach [[Kloster Andechs|Andechs]]. Am 17. Juni entsagte er für immer allen Ansprüchen auf Mitherrschaft gegen Überweisung der Städte Schongau und Weilheim, der Schlösser Pähl und Rauhenlechsberg, der Bezahlung seiner Schulden und Zahlung einer gewissen Jahressumme. 1488 zog er mit einem Heer zur Befreiung [[Maximilian I. (HRR)|König Maximilians]] nach [[Brügge]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1489 eskalierte der Konflikt zwischen dem regierenden Herzog Albrecht und seinen Brüdern erneut. Christoph und [[Wolfgang von Bayern|Wolfgang]] hatten erfahren, dass Albrecht für den Fall, dass er ohne erbberechtigte Söhne sterben sollte, [[Georg (Bayern)|Georg]] von [[Bayern-Landshut]] zum Erben eingesetzt hatte, und traten daraufhin dem gegen Albrecht gerichteten [[Löwlerbund]] bei. Der Kaiser, dessen Tochter [[Kunigunde von Österreich|Kunigunde]] Albrecht gegen seinen Willen geheiratet hatte, unterstützte ihre erneute Forderung nach Mitregierung und ernannte auf Wolfgangs Vorschlag hin [[Philipp (Pfalz)|Philipp von der Pfalz]] zum Schiedsrichter im Streit zwischen den Brüdern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Herrscher über Güter um die wittelsbachische Nebenresidenz [[Schongau]] stiftete Christoph der Stadt um 1490 eine eigene Mühle, die heutige [[Herzogsägmühle]]. 1490 kämpfte er im Dienste des Königs in Ungarn gegen [[Vladislav II. (Böhmen und Ungarn)|Wladislaw II.]] 1493 unternahm er mit Kurfürst [[Friedrich III. (Sachsen)|Friedrich III. von Sachsen]] eine Wallfahrt ins Heilige Land, die er in einem Pilgerbuch beschrieb. Er wurde mit Kurfürst Friedrich in [[Jerusalem]] 1493 zum Ritter des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab]] geschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Spalatin, [[Christian Gotthold Neudecker]], Ludwig Preller: Historischer nachlass und briefe, 1851, Seite 89 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;VAL&amp;quot;&amp;gt;Valmar Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Ritterorden vom Hl. Grabe von den Kreuzzügen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; J. P. Bachem, Köln 1952, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Heimreise erkrankte er in Rhodos an den Folgen eines Bades und starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VAL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Um Christophs Kraft und Stärke zu betonen, wird in Münchens Sagenschatz von folgender Begebenheit erzählt: Im Jahre 1490 beteiligte er sich in der [[Münchner Residenz]] an einem ritterlichen Wettkampf, aus welchem er als Sieger hervorging. Angeblich konnte er im [[Mauerlauf]] einen Nagel „12 Schuh von der Erd“ (ca. 3,60 Meter) mit dem Fuß von der Wand herabschlagen; außerdem warf er angeblich einen 364 [[Pfund]] schweren Stein 9 Schritte weit. An der Tormauer zum Brunnenhof der Residenz erinnern eine Inschrift, der Stein und der höchste von drei Nägeln an diese Tat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Sport vor dem „englischen Sport“ in England und auf dem Kontinent&amp;#039;&amp;#039;. In: Christian Becker, [[Cornelia Regin]], Anton Weise (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Als der Sport nach Hannover kam. Geschichte und Rezeption eines Kulturtransfers zwischen England und Norddeutschland vom 18. bis zum 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Lit, Münster 2015, ISBN 978-3-643-13152-2, S. 36–54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Prunkschwert war Highlight und Symbol der [[Bayerische Landesausstellung|Bayerischen Landesausstellung]] &amp;#039;&amp;#039;Bayern – Ungarn. Tausend Jahre&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herzog spielt auch eine Rolle bei den Darbietungen der [[Landshuter Hochzeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die holzgeschnitzte Figurengruppe der [[Moriskentanz|Moriskentänzer]] des Münchner Bildhauers [[Erasmus Grasser]] wurde inspiriert von einem Festbankett Christophs des Starken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Standbild des Herzogs ist an der Fassade des [[Neues Rathaus (München)|Neuen Münchner Rathauses]] am Marienplatz angebracht (1. Obergeschoss, sechste Figur von links).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* August Alckens: &amp;#039;&amp;#039;Herzog Christoph der Starke von Bayern-München.&amp;#039;&amp;#039; Pinsker, Mainburg 1975.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor = Helga Czerny|Titel = Der Tod der bayerischen Herzöge im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit 1347–1579. Vorbereitungen – Sterben – Trauerfeierlichkeiten – Grablegen – Memoria|Verlag = C. H. Beck|Ort = München|Datum = 2005|ISBN = 3-406-10742-7|Seiten = 208–227|Reihe = Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte|BandReihe = 146|Kommentar = zugleich Dissertation, Universität München 2004}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Jahn u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bayern – Ungarn. Tausend Jahre. Katalog zur Bayerischen Landesausstellung 2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen zur Bayerischen Geschichte und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Band 43). Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg 2001, ISBN 3-927233-78-1.&lt;br /&gt;
* {{ADB|4|232|235|Christoph, Herzog von Bayern|[[Sigmund von Riezler|Sigmund Ritter von Riezler]]|ADB:Christoph (Herzog von Bayern)}}&lt;br /&gt;
* Alois J. Weichslgartner: &amp;#039;&amp;#039;Ein Bruderzwist im Hause Wittelsbach. Vor 500 Jahren starb Herzog Christoph der Starke von Bayern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 42, München 1993, S. 59–60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Christopher, Duke of Bavaria|Christoph der Starke|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118676148|VIAF=286536954}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Christoph Der Starke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wittelsbacher (Linie Bayern-München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Jerusalempilger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1449]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1493]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Christoph der Starke&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Christoph der Kämpfer&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=wittelsbachischer Adeliger, Bruder Herzogs Albrechts des Weisen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1449&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1493&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rhodos]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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