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	<title>Christoph Ulrich Hahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Person (Stuttgart); Ergänze Kategorie:Person des Christentums (Stuttgart)</title>
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		<updated>2026-04-08T15:07:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Person_(Stuttgart)&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Stuttgart)&quot;&gt;Kategorie:Person (Stuttgart)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_des_Christentums_(Stuttgart)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person des Christentums (Stuttgart) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person des Christentums (Stuttgart)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christoph Ulrich Hahn (1805-1881).jpg|mini|Christoph Ulrich Hahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal Chr Ulrich Hahn.jpg|mini|Grabdenkmal auf dem Fangelsbachfriedhof in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Ulrich Hahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Oktober]] [[1805]] in [[Stuttgart]]; † [[5. Januar]] [[1881]] ebenda) war ein deutscher Pionier der [[Diakonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hahn war das fünfte Kind der Eheleute Christoph Matthäus Daniel Hahn, eines jüngeren Halbbruders des Erfinders und Pfarrers [[Philipp Matthäus Hahn]], und Ulrike Hahn, geb. Paulus. Hahn hatte vier ältere Schwestern. Seine Kindheit war von einer asthmatischen Erkrankung überschattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Dinzinger: &amp;#039;&amp;#039;[[Georg Friedrich Müller (Mediziner)|Georg Friedrich Müller]]. Zusammenleben und Zusammenwirken. Leben und Werk des Begründers der Diakonie Stetten und sein Ansatz in der Betreuung von Menschen mit Behinderung,&amp;#039;&amp;#039; Edition Marhold Berlin 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur studierte er [[Theologie]] und legte im Herbst 1827 in [[Universität Tübingen|Tübingen]] das erste Examen ab. Im folgenden Frühjahr wurde er zum Dr. phil. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1828 übernahm Hahn eine Stelle an einem pädagogischen Institut in [[Lausanne]]; nebenher arbeitete er bei einer Lausanner Traktatgesellschaft und lernte hier das Geschäft der [[Schriftenmission]] kennen. Im Oktober 1829 trat er sein Vikariat bei Dekan Herwig in [[Esslingen am Neckar|Esslingen]] an. Hier gründete er 1830 nach Lausanner Vorbild einen Traktatverein, der sich ab 1832 [[Evangelische Gesellschaft Stuttgart|Evangelische Gesellschaft]] nannte und 1835 nach Stuttgart umzog. 1833 folgte der Wechsel als Diakonus (2. Pfarrstelle in einem Ort) in [[Bönnigheim]]. 1835 heiratete Hahn. Als seine Frau 1843 starb, heiratete er 1849 erneut. Auch Hahns zweite Frau starb jung. Fortan blieb er allein. Hahn war Vater von vier Söhnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bönnigheim gründete er nach Lausanner Vorbild ein Internat. In seiner Blütezeit zählte es acht Lehrer und siebzig Schüler aus der Umgebung und aus dem benachbarten Ausland. Unterrichtssprachen waren Deutsch, Englisch und Französisch. Als Pfarrer in Bönnigheim rief Hahn überdies eine [[Suppenküche|Volksküche]], einen [[Kindergarten]], einen Leseverein, einen Verein zur Bekleidung armer Landleute, einen Verein gegen Bettel der Handwerksgesellen, einen Verein für christlich erziehende Ackerbauschulen und eine Armenanstalt in [[Winterbach (Remstal)|Winterbach]] ins Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenher arbeitete er wissenschaftlich. Für seine monumentale dreibändige „Ketzergeschichte des Mittelalters“ unternahm er Forschungsreisen nach [[Turin]], [[Genf]], [[Lyon]], [[Paris]], [[Brüssel]], [[Oxford]] und [[Cambridge]]. Der zweite Band der Ketzergeschichte brachte ihm die Ehrendoktorwürde der theologischen Fakultät der [[Universität Leipzig]] ein. Daneben standen Publikationen zu Fragen der Inneren Mission. 1859 verließ Hahn Bönnigheim und wechselte auf die Pfarrstelle nach [[Stuttgart-Heslach]]. Von nun an nahm er regelmäßig an den Sitzungen der Zentralleitung des Württembergischen Wohltätigkeitsvereins teil. Immer wieder machte er durch Vorschläge zur Verbesserung der sozialen Lage auf sich aufmerksam. Bald galt er als Experte für das Wohlfahrtswesen. Unter anderem forderte er ein internationales Fabrikgesetz, das Arbeitern ein menschenwürdiges Dasein sichern sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 lernte Hahn [[Henry Dunant]] kennen. Mit Zustimmung des Württembergischen Königs [[Wilhelm I. (Württemberg)|Wilhelm I.]] gründete er noch im selben Jahr den [[Württembergischer Sanitätsverein|Württembergischen Sanitätsverein]], die erste [[nationale Rotkreuz-Gesellschaft]] der Geschichte. Im folgenden Jahr unterzeichnete Hahn für das [[Königreich Württemberg]] die [[Genfer Konventionen|erste Genfer Konvention]]. Diese Konvention garantierte die Neutralität der Verwundeten sowie des ärztlichen und pflegerischen Personals. Zudem wurde das Rote Kreuz wurde als internationales Schutzzeichen für das gesamte Sanitätswesen anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK&amp;quot;&amp;gt;Hubert Kolling (2011): &amp;#039;&amp;#039;Hahn, Christoph Ulrich&amp;#039;&amp;#039;. In: Hubert Kolling (Hrsg.)(2011): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte „Who was who in nursing history“,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5, Hungen: hps media, S. 105 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] von 1866 und im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] von 1870 bis 1871 konnte sich der Württembergische Sanitätsverein unter seiner Leitung erstmals bewähren. Hahn erhielt für sein Engagement zahlreiche Orden und Auszeichnungen, auch aus [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Hahns Überlegungen ging auch die Gründung einer Krankenpflegeschule durch die Zentralleitung des Wohltätigkeitsvereins in Württemberg und den Württembergischen Sanitätsverein am Städtischen Krankenhaus Heilbronn im Jahr 1872 zurück, aus der die [[Diakonissenmutterhaus der Olgaschwestern in Stuttgart|Olgaschwestern]] als evangelische Rot-Kreuz-Schwesternschaft entstanden. 1857 wurde auf der Karlshöhe Ludwigsburg ein Haus für Diakone fertig gestellt, die sich als geprüfte Krankenpfleger unter dem Zeichen des Roten Kreuzes zum Dienst im Kriegsfalle verpflichteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK&amp;quot; /&amp;gt; Mit 67 Jahren wurde Hahn 1872 aufgrund seiner angegriffenen Gesundheit pensioniert und zog in ein Haus am Fuß der Stuttgarter Karlshöhe um. Er publizierte in den „[[Blätter für das Armenwesen|Blättern für das Armenwesen]]“ und hielt Vorträge in ganz Deutschland. Als er das württembergische Wohlfahrtswesen 1876 in Berlin vorstellte, äußerte Kaiserin [[Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach|Augusta]]: „Wir in [[Preußen]] sind auf diesem Gebiete im Vergleich zu ihrem Land noch unmündige Kinder.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Öffentlichkeit erschien Hahn zum letzten Mal zur 50-Jahr-Feier der Evangelischen Gesellschaft (1880). Er war zu diesem Zeitpunkt bereits von Krankheit gezeichnet. Hahn starb am 5. Januar 1881 und wurde auf dem [[Fangelsbachfriedhof]] in [[Stuttgart]] bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Friedhöfe in Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. 5. Band: &amp;#039;&amp;#039;Fangelsbach-Friedhof&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart, Band 61). Stuttgart 1994, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Philipp Matthäus Hahns hinterlassene Schriften.&amp;#039;&amp;#039; 1828.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der symbolischen Bücher der evangelisch-protestantischen Kirche Bedeutung und Schicksale.&amp;#039;&amp;#039; 1833.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bezirkswohltätigkeitsvereine, ihre Gegenwart und Zukunft. Ein Beitrag zur Lösung der Armenfrage.&amp;#039;&amp;#039; 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ketzer im Mittelalter, besonders im 11., 12. und 13. Jahrhundert, nach den Quellen bearbeitet.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;I: Geschichte der neumanichäischen Ketzer.&amp;#039;&amp;#039; 1845 ({{Google Buch |BuchID=yUUPAAAAQAAJ |Linktext=Digitalisat}}).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;II: Geschichte der Waldenser und verwandter Sekten.&amp;#039;&amp;#039; 1847 ({{Google Buch |BuchID=zWYsAAAAYAAJ |Linktext=Digitalisat}}).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;III: Geschichte der Pesagier, Joachims von Floris, Amalrichs von Bena und anderer verwandten Sekten.&amp;#039;&amp;#039; 1850 ({{Google Buch |BuchID=0akAAAAAcAAJ |Linktext=Digitalisat}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heilmittel für die zunehmende Entsittlichung und Verarmung des Volks. Ein Beitrag zur Sache der inneren Mission.&amp;#039;&amp;#039; 1851.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Auswanderung. Aufruf an christliche Menschenfreunde.&amp;#039;&amp;#039; 1853.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die evangelische Brüdergemeinde in Herrnhut, ihre Gründung, Ausbreitung, Lehre und Einrichtung.&amp;#039;&amp;#039; 1854.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die große Erweckung in den Vereinigten Staaten von Amerika.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1859.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufruf zur Bildung von internationalen Gesellschaften zur Verpflegung (Pflege) der im Kriege verwundeten Soldaten.&amp;#039;&amp;#039; 1863.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rechenschaftsberichte des Württembergischen Sanitätsvereins.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1 (1864–1866) bis Nr. 5 (1878–81).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Württembergischen Sanitätsvereins während des deutsch-französischen Krieges 1870-71.&amp;#039;&amp;#039; 1872&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629213845/http://www.bautz.de/bbkl/h/hahn_c_u.shtml |band=2|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|spalten=463-465}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|495|496|Hahn, Christoph Ulrich|[[Alfred Quellmalz]]|116386118}}&lt;br /&gt;
* Hubert Kolling (2011): &amp;#039;&amp;#039;Hahn, Christoph Ulrich&amp;#039;&amp;#039;. In: Hubert Kolling (Hrsg.)(2011): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte „Who was who in nursing history“,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5, Hungen: hps media, S. 105 f.&lt;br /&gt;
* Christian Weindel: &amp;#039;&amp;#039;„Schweige, wer da schweigen kann! Ich kann und mag nicht, wenn ich der großen Noth gedenke“. Ein Lebensbild Christoph Ulrich Hahns (1805–1881).&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Gesellschaft, Stuttgart 2015 ([https://www.eva-stuttgart.de/fileadmin/Redaktion/1_ueber_uns/Lebensbild_Christoph_Ulrich_Hahns_.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116386118|VIAF=10595911}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hahn, Christoph Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Diakonie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsches Rotes Kreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1805]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hahn, Christoph Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pionier der Diakonie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1805&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 1881&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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