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	<title>Christoph Treutmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_Treutmann&amp;diff=2112123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikiwal: /* Literatur */ erg.</title>
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		<updated>2023-03-29T18:51:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Treutmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[1673]] in [[Schlesien]]; † [[10. Juni]] [[1757]] in [[Magdeburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsjahr um 1674/75 {{BibISBN|3937664467|Seite=708–709}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), auch &amp;#039;&amp;#039;Christoph Treutmann der Ältere&amp;#039;&amp;#039; im Unterschied zu seinem gleichnamigen Sohn, war ein [[Orgelbauer|Orgelbaumeister]] der [[Barock]]zeit. Er lernte in Magdeburg bei [[Herbst (Familie)|Heinrich Herbst]] und gründete dort auch seine eigene Werkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;1727 war er Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Kirchen-Collegiums&amp;#039;&amp;#039; von [[Sankt-Jakobi-Kirche (Magdeburg)|St. Jakobi]] (Seth-Henricus Calvisius: &amp;#039;&amp;#039;Das zerstöhrete und wieder aufgerichtete Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; S. 340).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein bedeutendstes erhaltenes Werk ist die große Orgel der [[Stiftskirche St. Georg (Grauhof)|Stiftskirche Grauhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grauhof St Georg Innen 15.jpg|mini|Treutmann-Orgel in der Stiftskirche St. Georg, Goslar-Grauhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Treutmann erlernte sein Handwerk bei der Orgelbauerfamilie Herbst in Magdeburg. Sein Lehrmeister war [[Herbst (Familie)#Heinrich Herbst der Jüngere|Heinrich Herbst der Jüngere]], der Sohn von [[Herbst (Familie)#Heinrich Herbst der Ältere|Heinrich Herbst dem Älteren]]. Herbst (d. J.) erbaute später in den Jahren 1714 bis 1718 die Domorgel in [[Halberstadt]]. Da Treutmanns Werke stilistische Ähnlichkeiten zu den Orgeln des Hamburger Orgelbaumeisters [[Arp Schnitger]] aufweisen, wird vermutet, dass Treutmann zumindest zeitweise bei diesem als Geselle arbeitete und möglicherweise auch am Bau der „Arp Schnitger-Orgel“ (1689 bis 1694) in der [[St.-Johannis-Kirche (Magdeburg)|St.-Johannis-Kirche]] in [[Magdeburg]] mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1695 machte sich Treutmann selbständig und gründete um das Jahr 1700 seine eigene Werkstatt. Als seine erste eigenständige Arbeit ist die Reparatur der [[Braunschweiger Dom#Domorgel|Braunschweiger Domorgel]] im Jahr 1700 bekannt. Danach ist die Reparatur einer von [[Gottfried Fritzsche]] 1637 in der [[Dreieinigkeitskirche (Hamburg-Allermöhe)|Dreieinigkeitskirche]] in [[Hamburg-Allermöhe|Allermöhe]] bei Hamburg erbauten Orgel nachgewiesen. Weitere Werke sind aus dem Jahr 1713 im Raum Magdeburg bekannt. In den Jahren 1721 bis 1723 erbaute Treutmann die Orgeln der Kirchen St. Marien und St. Nikolai in [[Gardelegen]]; anschließend erweiterte er die Orgel der [[St. Levin (Harbke)|Schlosskirche]] in [[Harbke]] bei Helmstedt, ebenfalls ein Werk Gottfried Fritzsches aus dem Jahr 1621/22.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.walcker-stiftung.de/Downloads/Registrierungsanweisungen/Registrierung_Harbke_Schlosskirche_1728.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Registrierungsanweisung für die Orgel von Christoph Treutmann 1728 in der Schloßkirche zu Harbke&amp;#039;&amp;#039;] auf walcker-stiftung.de, abgerufen am 15. November 2013. (PDF; 150&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1732 arbeitete er wieder in Magdeburg und erbaute eine Orgel für die dortige französisch-reformierte Gemeinde. Das [[Stiftskirche St. Georg (Grauhof)|Kloster Grauhof]] bei Goslar erteilte Treutmann im Jahr 1734 den Auftrag für den Bau einer Orgel mit insgesamt 42 Registern und 2500 Pfeifen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.treutmann-orgel.de/orgel2.html &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Bedeutung der Treutmann-Orgel in Grauhof&amp;#039;&amp;#039;] auf treutmann-orgel.de, abgerufen am 15. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde im Jahr 1737 fertiggestellt und gilt als sein bedeutendstes Werk; 1989 bis 1992 wurde sie restauriert. 1741 erhielt Treutmann erneut einen Reparaturauftrag für eine Orgel von Arp Schnitger in der [[Sankt-Jakobi-Kirche (Magdeburg)|St.-Jacobi-Kirche]] und überarbeitete in den Jahren 1747 bis 1750 ein weiteres Werk Schnitgers in der [[St.-Johannis-Kirche (Magdeburg)|St.-Johannis-Kirche]] in Magdeburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3937664467|Seite=708–709}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Christoph Treutmann der Jüngere (um 1710–1781) übernahm nach seinem Tod die Werkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.chandos.net/chanimages/Booklets/CX5253.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Treutmann-Orgeln entstanden für:&lt;br /&gt;
* 1721–1723: [[Marienkirche (Gardelegen)|St. Marien]] und [[Nikolaikirche (Gardelegen)|St. Nikolai]] (Gardelegen)&lt;br /&gt;
* 1725: [[St. Eustachius und Agathe (Magdeburg)|St. Eustachius]] (Diesdorf, Magdeburg)&lt;br /&gt;
* 1727–1728: [[St. Levin (Harbke)|St.-Levin-Kirche]] ([[Schloss Harbke]])&lt;br /&gt;
* 1734–1737: [[Stiftskirche St. Georg (Grauhof)|Stiftskirche St. Georg]] (Grauhof, Goslar)&lt;br /&gt;
* 1742: [[St.-Georgs-Kirche (Calvörde)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Seth Heinrich Calvisius: &amp;#039;&amp;#039;Das zerstöhrete und wieder aufgerichtete Magdeburg, oder Die blutige belagerung und jäm̄erliche eroberung u. zerstöhrung der alten stadt Magdeburg, wie es von anfang des 1631, jahres bis zum ende desselbigen merckwürdig ergangen, etc.&amp;#039;&amp;#039; Seidels Wittwe und Scheidhauer, Magdeburg 1727, S.&amp;amp;nbsp;340, {{OCLC|84645378}}.&lt;br /&gt;
* Heiko Dückering; Peter H Gottwald: &amp;#039;&amp;#039;Die Treutmann-Orgel im Kloster Grauhof.&amp;#039;&amp;#039; H. Schneider, Tutzing 1974, ISBN 3-7952-0153-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Christoph-Treutmann-Orgel im ehemaligen Augustinerchorherrenstift Grauhof bei Goslar.&amp;#039;&amp;#039; Eine Festschrift zur Wiedereinweihung der Orgel nach der Restaurierung. Verein zur Förderung der Wiedererstellung der Treutmann-Orgel von 1737 in der Klosterkirche Grauhof, Goslar 1992, {{OCLC|611660897}}.&lt;br /&gt;
* Rainer Boestfleisch: &amp;#039;&amp;#039;Treutmann, Christoph.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3937664467|Seite=708–709}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Andreas Kitschke&lt;br /&gt;
 | Titel=Der Orgelbauer Christoph I Treutmann&lt;br /&gt;
 | Herausgeber=[[Alfred Reichling]], Matthias Reichling&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[Acta Organologica]]&lt;br /&gt;
 | Band=37&lt;br /&gt;
 | Verlag=Merseburger&lt;br /&gt;
 | Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 | Datum=2022&lt;br /&gt;
 | Seiten=87–160&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.klosterkammer.de/html/pdf/Kloster_Grauhof_Geschichte.pdf &amp;#039;&amp;#039;Treutmann-Orgel, St. Georg Goslar-Grauhof – Klosterkammer …&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3,1&amp;amp;nbsp;MB) auf klosterkammer.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12066125X|VIAF=30372501}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Treutmann, Christoph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgelbauer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgelbauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1757]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Treutmann, Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Christoph Treutmann der Ältere&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Orgelbauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=zwischen 1673 und 1675&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juni 1757&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikiwal</name></author>
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