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	<title>Christoph Thomas Scheffler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_Thomas_Scheffler&amp;diff=684992&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-19991-5: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-07-15T17:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christoph Thomas Scheffler.jpg|mini|Christoph Thomas Scheffler (Federzeichnung von Georg C. Kilian nach einem Porträtrelief von [[Egid Verhelst der Ältere|Egid Verhelst]], um 1745)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Sankt Paulin BW 4.jpg|mini|Fresko Kreuzigung in [[St. Paulin]], Trier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1724 wurde der Grundstein für die ehemalige Jesuitenkirche gelegt. 05.jpg|mini|Deckengemälde „Aufnahme Mariens in den Himmel“ in der ehem. Jesuitenkirche in Ellwangen (Jagst), 1727]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chorfresko-pfarrkirche-aulzhausen-1.jpg|mini|hochkant|Chorfresko ([[St. Laurentius und Elisabeth (Aulzhausen)|Pfarrkirche Aulzhausen)]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Thomas Scheffler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Schäffler&amp;#039;&amp;#039;; * [[20. Dezember]] [[1699]] in [[Mainburg]]; † [[25. Januar]] [[1756]] in [[Augsburg]]) war ein deutscher Maler des [[Barock]] und des [[Rokoko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Werdegang ==&lt;br /&gt;
Christoph Thomas Scheffler war einer von drei Söhnen des Malers Wolfgang Scheffler und Sabine N.N. Nach einer Ausbildung in der Werkstatt seines Vaters arbeitete er von 1719 bis 1722 als Malergeselle bei [[Cosmas Damian Asam]], einem der beiden [[Brüder Asam]]. Im September 1722 trat er als Laienbruder in das [[Landsberg am Lech|Landsberger]] [[Jesuiten]]kolleg ein, das ihm vermutlich die ersten Aufträge vermittelte:&lt;br /&gt;
* [[Schloss ob Ellwangen]]: Fresken Treppenhaus und Fürstensaal (1725)&lt;br /&gt;
* [[Jesuitenkolleg Ingolstadt]]: Bassgeigenbilder für den [[Orbanbau|Orbansaal]]. Porträts von [[Christoph Scheiner]], [[Johann Baptist Cysat]], [[Christoph Clavius]] und [[Athanasius Kircher]]. (1725)&lt;br /&gt;
* [[Ellwangen]]: Deckenbilder und mehrere Altargemälde für die Jesuitenkirche (1727)&lt;br /&gt;
* [[Dillingen an der Donau|Dillingen]], [[Studienkirche Mariä Himmelfahrt]]: Fresken (1751) und ein Seitenaltargemälde (1726–1728)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dillingen trat er am 17. April 1728 – wohl in der Absicht, sich als Maler selbständig zu machen – überraschend aus dem Orden aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit seinem Bruder [[Felix Anton Scheffler]] erhielt er 1729 vom Wormser Bischof [[Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg]], der zugleich [[Kurfürstentum Mainz|Mainzer]] [[Kurfürst]] und [[Fürstbischof]] von [[Erzbistum Breslau|Breslau]] sowie [[Hochmeister]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] war, den Auftrag zur Freskierung des Treppenhauses und des Hauptsaals im Wormser Bischofshof. Auf dessen Empfehlung begaben sich beide Brüder 1730 nach [[Schlesien]], um die [[Chorherren vom Heiligen Grab|Kreuzherrenkirche]] in [[Nysa|Neisse]] auszumalen. Nach Abschluss der Arbeiten kehrte Christoph Thomas 1732 nach Augsburg zurück, wo er eine Malerwerkstatt gründete und sich 1738 mit Maria Regina Pelle vermählte, die ihm fünf Söhne gebar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 1740 arbeitete Scheffler überwiegend an [[Schwaben|schwäbischen]] Kirchen (Unterliezheim 1733, Augsburg-St. Margareth 1735, [[St. Laurentius und Elisabeth (Aulzhausen)|St. Laurentius und Elisabeth]] in [[Aulzhausen]], Dillingen 1737, [[Todtenweis]], [[Senden (Bayern)|Witzighausen]] 1740, [[Muttergotteskapelle (Haunstetten)|Muttergotteskapelle in Haunstetten]] 1742).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Gesamtwerk ==&lt;br /&gt;
Scheffler wurde stilistisch durch seine Jahre bei Cosmas Damian Asam geprägt. Er schuf zahlreiche Altargemälde und Stadtansichten. Durch seine Freskomalerei wurde er einer der wichtigsten Vertreter der schwäbischen [[Barock]]malerei in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Malerei bevorzugte er – wohl wegen der Jahre, die er bei den Jesuiten verbrachte – religiöse Motive, denen häufig ein frommer und belehrender Stil zugrunde liegt. Seine Auftraggeber kamen überwiegend aus dem kirchlichen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Scheffler 1741 bei der Gestaltung der Grabeskirche der [[Schönborn (Adelsgeschlecht)|Grafen von Schönborn]] in Heusenstamm mit [[Balthasar Neumann]] zusammengearbeitet hatte, wollte Neumann ihn bei der Ausgestaltung des Würzburger Schlosses – vermutlich wegen Schefflers ausgeprägt religiöser Motive – nicht zu Rate ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schefflers letzte Jahre waren von Krankheiten überschattet. Seine Werke signierte er meistens mit großem T und großem S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Aulzhausen]]: Fresken (1735) und Hochaltargemälde (1739) der [[St. Laurentius und Elisabeth (Aulzhausen)|Pfarrkirche St. Laurentius]]&lt;br /&gt;
* [[Heusenstamm]]: Fresken der [[St. Cäcilia (Heusenstamm)|Pfarrkirche St. Cäcilia]] (1741)&lt;br /&gt;
* [[Mainz]]: Deckenbilder der Kapelle der [[Deutschhaus Mainz|Deutschordenskommende]] (1736–1737; &amp;#039;&amp;#039;1945 zerstört&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Trier]]: [[St. Paulin|Stiftskirche St. Paulin]] (1743)&lt;br /&gt;
* [[Ingolstadt]], Kirche Maria Victoria: Ölgemälde (1752–1753)&lt;br /&gt;
* [[Regensburg]]: Fresken in der [[Stift Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle|Stiftskirche zur Alten Kapelle]] (1752–1753)&lt;br /&gt;
* [[Landsberg am Lech]]: Fresken der [[Heilig-Kreuz-Kirche (Landsberg am Lech)|Jesuitenkirche]] und Seitenaltargemälde (1753–1754)&lt;br /&gt;
* [[Türkenfeld]]: Pfarrkirche (1754)&lt;br /&gt;
* [[Ettal]]: Altargemälde Tod des hl. Benedikt in der Klosterkirche [[Mariä Himmelfahrt (Ettal)|Mariä Himmelfahrt]] (1756; &amp;#039;&amp;#039;vollendet von Felix Anton Scheffler&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
;Lexika, Nachschlagewerke&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070312101525/http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/scheffler_c_t.shtml |band=9|autor=Heiner Martini|spalten=37–39}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|613|614|Christoph Thomas Scheffler|[[Georg Paula]]|118754270}}&lt;br /&gt;
* [[Hans-Michael Körner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Große Bayerische Biographische Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Saur, Berlin/New York 2005, Reprint 2010, S. 1706–1707&lt;br /&gt;
* Alexander von Reitzenstein, Herbert Brunner: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Kunstführer Bayern&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Reclam, Stuttgart 1974, ISBN 3-15-008055-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Weitere Werke&lt;br /&gt;
* Thomas Balk: &amp;#039;&amp;#039;Der Augsburger Historienmaler Christoph Thomas Scheffler (1699–1756). Ein Kunstreiseführer zu Scheffler-Fresken in süddeutschen Kirchen&amp;#039;&amp;#039;. (= [[DKV-Kunstführer]] Nr. 537/9). Deutscher Kunstverlag, München [1999].&lt;br /&gt;
* Wilhelm Braun: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Thomas Scheffler, ein Asamschüler&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1939 ([http://www.literature.at/webinterface/library/ALO-BOOK_V01?objid=13199 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Peter Stoll: „Quod prodest homini : ein Frontispiz nach einer Vorlage von Christoph Thomas Scheffler“. In: Sammelblatt des Historischen Vereins Ingolstadt 117 (2008), S. 264–280.&lt;br /&gt;
* Peter Stoll: „Rosenkranzspende : das Altarblatt Christoph Thomas Schefflers für Maria Medingen“. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen an der Donau&amp;#039;&amp;#039; 110. 2009 (2010), S. 27–49 ([https://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/36912 Volltext]).&lt;br /&gt;
* Peter Stoll: „Pfingstillusionen : Christoph Thomas Scheffler, Jean Jouvenet und Cosmas Damian Asam“. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen an der Donau&amp;#039;&amp;#039; 110. 2009 (2010), S. 51–70 ([https://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/36911 Volltext]).&lt;br /&gt;
* Peter Stoll: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Thomas Scheffler in der Studienkirche von Dillingen : Das Spiel mit Rahmen und Illusion&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsbibliothek, Augsburg 2012 ([http://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/frontdoor/index/index/docId/2098 Volltext]).&lt;br /&gt;
* Simone Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Thomas Scheffler (1699–1756): Visualisierung barocker Frömmigkeit&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Schnell + Steiner, Regensburg 2015, ISBN 978-3-7954-2961-4.&lt;br /&gt;
* Peter Stoll: &amp;#039;&amp;#039;Kupferstichserien aus dem Verlag Martin Engelbrecht in Augsburger Andachtsliteratur des 19. Jahrhunderts. Mit Ergänzungen zum Werkkatalog von Christoph Thomas Scheffler&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsbibliothek, Augsburg 2020 ([http://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/frontdoor/index/index/docId/76641 Volltext]).&lt;br /&gt;
* Peter Stoll: &amp;#039;&amp;#039;Altarbilder von Christoph Thomas Scheffler für die Kapuzinerkirche in Höchstädt an der Donau&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsbibliothek, Augsburg 2025 ([http://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/frontdoor/index/index/docId/122960 Volltext]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118754270}}&lt;br /&gt;
* [http://www.augsburger-gedenktage.de/Scheffler/Biographie.htm Biographie von Christoph Thomas Scheffler] (SchwabenMedia)&lt;br /&gt;
* [http://www.ingolstadt.de/stadtmuseum/scheuerer/ausstell/schein10.htm Bassgeigenbilder von Scheffler] (Stadtmuseum Ingolstadt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118754270|LCCN=n/85/279699|VIAF=70381832}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheffler, Christoph Thomas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Rokoko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freskant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1699]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1756]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheffler, Christoph Thomas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler des Barock und des Rokoko&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1699&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Januar 1756&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-19991-5</name></author>
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