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	<title>Christoph Theodor Aeby - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T07:10:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_Theodor_Aeby&amp;diff=305374&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2023-08-10T15:35:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Theodor Aeby.jpg|mini|hochkant|Christoph Theodor Aeby, ca. 1880]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Theodor Aeby&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1835]] in [[Phalsbourg]] in [[Lothringen]] auf dem Landsitz Gutenbrunnen/Bonnefontaine; † [[7. Juli]] [[1885]] in [[Bílina|Bilin]], [[Böhmen]], [[Tschechien]]) war ein [[Anthropologie|Anthropologe]] sowie [[Professor#Ordentlicher Professor|Ordinarius]] der [[Anatomie]] an der [[Universität Bern|Universität in Bern]] und an der deutschen medizinischen Fakultät in [[Prag]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pütz |Titel=† Christoph Aeby |Sammelwerk=Deutsche Zeitschrift für Thiermedicin und vergleichende Pathologie |Band=12 |Verlag=F. C. W. Vogel |Ort=Leipzig |Datum=1886 |Seiten=134 |Online={{archive.org |deutschezeitschriftfurthiermedicinundvergleichendepathologie12.1886 |Blatt=n152}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aeby war ein Sohn des Gutsverwalters Hartmann Friedrich Aeby und dessen Frau Katherina (geborene Georg). Nach dem Umzug seiner Eltern in die Umgebung von Basel, besuchte er dort die Schulen und bezog 1853 die [[Universität Basel|Universität]]. Er studierte bis 1856 Medizin in Basel und besuchte Vorlesungen von [[Gustav Heinrich Wiedemann]], [[Christian Friedrich Schönbein]], [[Carl Bruch (Mediziner)|Carl Bruch]], [[Friedrich Miescher-His]] und [[Ludwig Rütimeyer]]. Rütimeyer weckte in Aeby das bleibende Interesse für vergleichend-anatomische Gesichtspunkte. Aeby schloss ein zweijähriges Studium an der Universität in Göttingen an, wo er von [[Jakob Henle]] unterrichtet wurde, unter dessen Leitung er seine Inaugural-Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die Symphysis ossium pubis des Menschen nebst Beiträgen zur Lehre vom hyalinen Knorpel und seiner Verknöcherung&amp;#039;&amp;#039; verfasste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekrolog&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm His |Titel=Christoph Theodor Aeby |Sammelwerk=Correspondenz Blatt Für Schweizer Ärzte |Band=15. Jahrgang |Verlag=Benno Schwabe |Ort=Basel |Datum=1885 |Seiten=513–523 |Online={{archive.org |CorrespondenzBlattFrSchweizerrzte188515 |Blatt=n529}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1858 wurde er in Basel [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und [[Habilitation|habilitierte]] sich. Er trat zunächst als [[Prosektor]] in die anatomische Anstalt ein und verfasste eine 1859 veröffentlichte Arbeit &amp;#039;&amp;#039;über die Muskeln des Vorderarmes und der Hand bei Säügethieren und beim Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Aeby entwickelte eine Messvorrichtung, um auf einfache Art die drei Raumkoordinaten eines jeden gewünschten Punktes zu bestimmen. Dieses Gerät verwendete er, um menschliche und die tierische Schädel zu vermessen. Am Beginn der 1860er Jahre bereiste er eine Reihe grösserer Museen (Göttingen, Braunschweig, Berlin und Kopenhagen), um die vorhandenen Schädeln genau zu vermessen. Aeby suchte nach einem Einheitsmass, mit dem er Schädel in unterschiedlicher Grösse und Form miteinander vergleichen konnte. Bei seinen Studien fand er heraus, {{&amp;quot; |Text=dass die Normalschädel sämmtlicher Menschenstämme in ihrer auf das Einheitsmaass&amp;lt;!-- sic --&amp;gt; berechneten Medianfläche unter einander wesentlich übereinstimmen. |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekrolog&amp;quot; /&amp;gt;}} Im Gegensatz zu [[Anders Jahan Retzius]] gab er eine neue Einteilung der Schädelformen (Eury- und Stenokephalen) unter Anwendung eines achtwinkeligen Koordinatensystems und Reduktion aller Größen auf die Länge der Schädelbasis als Prinzip der Messung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 wurde er ausserordentlicher Professor in Basel und wurde im Herbst des Jahres als ordentlicher Professor der Anatomie an die Universität Bern berufen. In seinen Werken befasste er sich mit den unterschiedlichen Teilgebieten der [[Mikroskopisch und makroskopisch|makroskopischen und mikroskopischen]] Anatomie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Kaiserlich Leopoldinisch-Carolinischen deutsche Akademie der Naturforscher |Titel=Biographische Mittheilungen |Sammelwerk=Leopoldina |Band=Heft 21, Jahrgang 1885 |Verlag=E. Blochmann &amp;amp; Sohn |Ort=Halle |Datum=1885 |Seiten=209–216, hier S. 211–212 |Online={{archive.org |leopoldina21kais |Blatt=211}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Studenten gehörten die Mediziner [[Hermann Albrecht (Mediziner)|Hermann Albrecht]] (24. Juli 1847–5. März 1899) und [[Leopold Auerbach (Mediziner)|Leopold Auerbach]] sowie die Chirurgen [[Stefania Berlinerblau]] und [[César Roux]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hauptschwerpunkt von Aebys Forschungen galt dem Studium des Skelettes, das er nach der histologischen, morphologischen und mechanischen Bedeutung untersuchte. Ein weiteres Themengebiet war eine im Jahr 1863 begonnene Reihe von Arbeiten über den Aufbau der Gelenke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekrolog&amp;quot; /&amp;gt; Mit seinen &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Reizung in der quergestreiften Muskelfaser&amp;#039;&amp;#039; (Braunschweig, 1862)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Aeby |Titel=Untersuchungen über die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Reizung in der quergestreiften Muskelfaser |Verlag=George Westermann |Ort=Braunschweig |Datum=1862 |Online={{archive.org |b22326303}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; versuchte er die Lösung eines bis dahin noch nicht in Angriff genommenen Problems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zeigte auch, dass die Mikrozephalie keine atavistische, sondern eine pathologische Bildung sei, und wies die Bedeutung des Luftdrucks für alle Gelenke nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aeby war neben seiner Forschung und der Lehrtätigkeit auch als Bergsteiger aktiv. Er war Mitglied des [[Schweizer Alpen-Club]]s und unternahm zahlreiche Exkursionen in die Schweizer Alpen. So gehörte er zu den ersten, die Gipfel Wetterhorn, Schreckbörner, Eiger, Jungfrau und andere bestiegen haben. Er verfasste dazu, gemeinsam mit [[Edmund von Fellenberg]] und Pfarrer Rudolf Gerwer (1831–1902),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Sieber |url=https://www.sac-cas.ch/de/die-alpen/rudolf-gerwer-1831-1902-10313/ |titel=Rudolf Gerwer (1831–1902) |hrsg=Schweizer Alpen-Club SAC |datum=2019 |sprache=de-CH |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2021-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Buch mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Hochgebirge von Grindelwald. Naturbilder aus der schweizerischen Alpenwelt&amp;#039;&amp;#039;, das 1865 erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Das Hochgebirge von Grindelwald. Naturbilder aus der schweizerischen Alpenwelt |Verlag=Verlag von Karl Baedeker |Ort=Koblenz |Datum=1865 |Online=[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10452869?page=5 digitale-sammlungen.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bern aus folgte er 1884 einem Ruf an die [[Karls-Universität|Universität Prag]]. Am 15. Januar 1885 wurde er während der Vorlesung von heftigem Unwohlsein befallen. Aeby war gesundheitlich angeschlagen. Die Krankheitssymptome schwächten sich im Frühjahr vorübergehend ab, so dass er einen letzten kleinen Aufsatz: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Herkunft des Pigmentes im Epithel&amp;#039;&amp;#039; verfassen konnte. Gestärkt durch die häusliche Pflege durch seine Frau und seine Tochter wollte er Anfang Juni seine Vorlesungen wieder aufnehmen. Doch musste er diese erneut unterbrechen und zog, einem Rat seines Arztes und seiner Prager Freunde folgend nach Bilin um. Hier verlebte er die letzten drei Wochen, ehe er starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nekrolog&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Familie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aeby war seit 1866 mit Magdalena (geborene Ramser) verheiratet, einer Tochter des Niklaus Ramser. Das Paar hatte mindestens eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine neue Methode zur Bestimmung der Schädelformen des Menschen und der Säugetiere.&amp;#039;&amp;#039; Georg Westermann, Braunschweig 1862 ({{archive.org |b22392555}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen über die Bildung des Schädels und der Extremitäten im Menschengeschlecht.&amp;#039;&amp;#039; 1863.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber den feineren Bau der Blutcapillaren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zentralblatt für die medizinische Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 14, 1865.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schädelformen des Menschen und der Affen eine morphologische Studie.&amp;#039;&amp;#039; F. C. W. Vogel, Leipzig 1867 ({{archive.org |bub_gb_Ha4_AAAAcAAJ}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bau des menschlichen Körpers mit besonderer Rücksicht auf seine morphologische und physiologische Bedeutung : ein Lehrbuch der Anatomie für Arzte und Studirende.&amp;#039;&amp;#039; F. C. W. Vogel, Leipzig 1871 ({{archive.org |derbaudesmensch00aebygoog}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber Gelenk und Luftdruck, sowie über die Sesambeine der menschlichen Hand.&amp;#039;&amp;#039; 1875.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bronchialbaum der Säugethiere und des Menschen: Nebst Bemerkungen über den Bronchialbaum der Vögel und Reptilien.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Engelmann, Leipzig 1880 ({{archive.org |derbronchialbau00aebygoog}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schema des Faserverlaufes im menschlichen Gehirn und Rueckenmark.&amp;#039;&amp;#039; J. Dalp’sche Buch- und Kunsthandlung, Bern 1884 ({{archive.org |schemadesfaserve00aeby}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wilhelm His (Mediziner, 1831)|Wilhelm His]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Christoph Theodor Aeby&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Correspondenz Blatt Für Schweizer Ärzte&lt;br /&gt;
   |Band=15. Jahrgang&lt;br /&gt;
   |Verlag=Benno Schwabe&lt;br /&gt;
   |Ort=Basel&lt;br /&gt;
   |Datum=1885&lt;br /&gt;
   |Seiten=513–523&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |CorrespondenzBlattFrSchweizerrzte188515 |Blatt=n529}}}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|1|83|84|spezialkapitel=Aeby|kapiteltext=Aeby, Christoph Theod.|retrobID=120376}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aeby, Christoph Theodor.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Julius Pagel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Schwarzenberg, Berlin / Wien 1901, Sp. 12–14 ([http://www.zeno.org/Pagel-1901/A/Aeby,+Christoph+Theodor zeno.org]).&lt;br /&gt;
* {{HLS|14265|&amp;#039;&amp;#039;Aeby, Christoph Theodor&amp;#039;&amp;#039;|Autor= Ingrid Müller-Landgraf}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|87|88|Aeby, Christoph Theodor|Heinrich Buess|116256362}}&lt;br /&gt;
* {{DeutBiogrEnz |Lemma=Aeby, Christoph Theodor |Auflage=2 |Band=1 |SeiteVon=62 |Kommentar=Leseprobe |Online=[https://books.google.de/books?id=kh3XPau9g_AC&amp;amp;pg=PA62&amp;amp;dq=Christoph+Theodor+Aeby books.google.de]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116256362|LCCN=no93013144|VIAF=74598582}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aeby, Christoph Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthropologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karls-Universität)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1885]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aeby, Christoph Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Aeby, Christoph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Anthropologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Phalsbourg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1885&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bílina]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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