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	<title>Christoph Seitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-25T09:09:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Seitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. November]] [[1914]] in [[München]]; † [[14. Juli]] [[1985]] in [[Mühldorf am Inn]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]) und 1945 der erste [[Oberbürgermeister]] von [[Rostock]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Er [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|flüchtete 1961 in die Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Christoph Seitz wurde als Sohn eines Arbeiters geboren. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er eine Lehre als Metallarbeiter und [[Gürtler]]. In diesem Beruf war Seitz danach tätig. 1932 trat er in den [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband Deutschlands]] ein, der 1933 verboten wurde. 1937 wurde Christoph Seitz zum [[Reichsarbeitsdienst]] verpflichtet. Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen. 1942 [[Fahnenflucht|desertierte]] er und geriet so in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Hier wurde Seitz Mitglied des [[Nationalkomitee Freies Deutschland|Nationalkomitees Freies Deutschland]], als deren Frontbeauftragter der 3. Armee der [[3. Weißrussische Front|Weißrussischen Front]] er von April 1944 bis zum April 1945 tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wiki.drafd.org/index.php/Christoph_Seitz Eintrag im DRAFD-Wiki] eingesehen am 12. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] im Mai 1945 wurde Christoph Seitz als Oberbürgermeister von Rostock eingesetzt. Dieses Amt bekleidete er bis zum November 1945. Es folgte die Tätigkeit als Oberbürgermeister von [[Schwerin]]. 1945 trat er in die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] ein, 1946 nach dem Zusammenschluss mit der SPD wurde Seitz SED-Mitglied. In seiner Eigenschaft als Kommunalpolitiker nahm er am ersten Lehrgang der Deutschen Verwaltungsakademie in [[Forst Zinna]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1949 wurde Christoph Seitz Mitarbeiter im [[Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR]] (MfAA). Am 3. März 1950 beschloss die [[Provisorische Regierung der DDR]] auf Vorschlag von Außenminister [[Georg Dertinger]], Seitz mit Wirkung vom 16. Dezember 1949 zum Zweiten Missionsrat der Diplomatischen Mission der DDR bei der Regierung der [[Tschechoslowakei|ČSR]] in [[Prag]] zu ernennen.&amp;lt;ref&amp;gt;17. Sitzung der Provisorischen Regierung der DDR vom 2. März 1950 – BArch DC 20-I/3/13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1952 bis 1956 fungierte er als Botschaftsrat und Geschäftsträger an der DDR-Botschaft in [[Moskau]]. Am 6. März 1953 wurde Seitz als Botschaftsrat und Geschäftsträger der Diplomatischen Mission in der UdSSR anlässlich des Ablebens [[Josef Stalin]]s vom stellvertretenden Außenminister der UdSSR, [[Jakob Malik]], zum Kondolenzbesuch empfangen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DDR-Vertreter bei J. A. Malik&amp;#039;&amp;#039;. In:  [[Berliner Zeitung]], 8. März 1953, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1956 bis 1957 studierte er an der Parteihochschule und war von 1957 bis 1960 Sekretär der SED-Bezirksparteiorganisation im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten. Nachdem 1960 ein geplanter Einsatz als Botschafter in [[Albanien]] nicht erfolgt war, wurde Seitz im Oktober 1960 zum Leiter der Ersten Europäischen Abteilung des MfAA berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Protokoll Nr. 37/60 des Sekretariats des ZK der SED vom 3. Oktober 1960 - BArch DY 30/J IV 2/3/705.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1961 [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|floh Christoph Seitz in die Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1955 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mit dem Vaterländischen Verdienstorden ausgezeichnet&amp;#039;&amp;#039;. In: Berliner Zeitung, 7. Mai 1955, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=christoph-seitz|lemma=Seitz, Christoph|autor=[[Andreas Herbst]]|band=2|idNum=3269}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-MV|9363}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister der Stadt Schwerin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1052706541|VIAF=309599214}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seitz, Christoph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrmachtsdeserteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seitz, Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED) und Oberbürgermeister von Rostock und Schwerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. November 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mühldorf am Inn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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