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	<title>Christoph Schilling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Werke */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-07T20:18:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Schilling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* in [[Ząbkowice Śląskie|Frankenstein]] in [[Schlesien]]; † [[16. Oktober]] [[1583]] in [[Linz]]) war ein schlesischer [[Humanist]], reformierter [[Pädagoge]] und [[Mediziner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Sein Geburtsjahr –&amp;amp;nbsp;etwa 1535 bis 1540&amp;amp;nbsp;– ist nicht näher bekannt. Bis zu seinem 13. Lebensjahr besuchte er die Schule in Frankenstein, erhielt dann seine weitere Ausbildung auf der städtischen Gelehrtenschule in [[Wien]] und betrieb an der [[evangelisch-lutherisch]]en [[Leucorea|Universität Wittenberg]] bei [[Philipp Melanchthon|Melanchthon]] theologische und humanistische Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufstätigkeit ==&lt;br /&gt;
1563 wurde er als Rektor der Stadtschule von [[Jelenia Góra|Hirschberg]] in Schlesien berufen. Er hatte sich wegen seiner Tüchtigkeit im [[Lateinische Sprache|Lateinischen]] und [[Griechische Sprache|Griechischen]] bereits einen guten Ruf erworben. Schilling, der der [[evangelisch-reformiert]]en Richtung zuneigte, erteilte den Religionsunterricht nach dem reformierten [[Heidelberger Katechismus]]. Darob entbrannte ein Streit mit dem lutherischen Pastor Hirschbergs, Balthasar Tilesius. Dieser erreichte, dass Schilling 1566 seines Amtes enthoben wurde, nachdem er es nur etwa drei Jahre bekleidet hatte. Sein bekanntester Schüler in dieser Zeit war sein Frankensteiner Landsmann, der später berühmte reformierte Theologe [[David Pareus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Zacharias Ursinus]]’ Empfehlung wurde er 1566 Gründungsrektor der Schule in [[Amberg]] in der [[Oberpfalz]], stieß jedoch hier mit seiner reformierten Lehre auf den Widerstand des lutherisch gesinnten ältesten Sohnes des [[Kurfürst]]en, [[Ludwig VI. (Pfalz)|Ludwig]]. Bald schon berief in Kurfürst [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] als Rektor des [[Pädagogium]]s in [[Heidelberg]]. Nach dem Tod des Kurfürsten (1576) und dem Wechsel der [[Kurpfalz]] von der reformierten zur lutherischen Konfession musste er auch dieses Amt wieder niederlegen. Befreundet war er mit [[Andreas Dudith]]ius, [[Johann Crato von Krafftheim]], [[Thomas Erastus]] und [[Theodor Zwinger der Ältere|Theodor Zwinger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlug nun eine neue Lebensbahn ein. Vermutlich der konfessionellen Streitereien überdrüssig, ging er zum Studium der Medizin zusammen mit [[Peter Monau]] nach [[Universität Padua|Padua]], wo er sich am 14. Juni 1578 immatrikulierte&amp;lt;ref&amp;gt;Matricula Nationis Germanicae Artistarum in Gymnasio Patavino (1553–1721), hrsg. von Lucia Rossetti, Padova 1986, S.&amp;amp;nbsp;43, Nr.&amp;amp;nbsp;364.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und dann nach [[Universität Valence|Valence]], wo er am 2. Dezember 1579 von [[Laurent Joubert]] zum Doktor der Medizin promoviert wurde. Von den oberösterreichischen Landständen wurde er als Physicus nach Linz berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Schillings griechische und lateinische Gedichte standen wegen ihrer Formvollendung bei seinen Zeitgenossen in nicht geringem Ansehen. Von 1561 bis 1570 erschienen von ihm mehrere [[Epithalamium|Epithalamia]] (Hochzeitsgedichte), zwischen 1561 und 1578 war er mehrfach Beiträger. 1580 erschien in Genf von ihm die &amp;#039;&amp;#039;Oratio de praesidiis futuri excellentis medici Laurentio Jouberto&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der als [[Latinist]] hoch angesehene Gelehrte [[Johann Philipp Pareus]] brachte 1633 in der [[Vita]] seines Vaters David Pareus die Angabe, dessen Lehrer Christoph Schilling habe die Höhe der [[Schneekoppe]] im [[Riesengebirge]] zu mehr als 30 [[Stadion (Längenmaß)|Stadien]], sage etwa 5330 Meter, ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Philipp Pareus: &amp;#039;&amp;#039;Narratio Historica de curriculo vitae, &amp;amp; obitu reverendissimi patris D. Davidis Parei&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1633, p. 16 ([http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb00011552-7 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Schüttig: &amp;#039;&amp;#039;Das Riesengebirge entdecken&amp;#039;&amp;#039;. Trescher, 2005, ISBN 3-89794-073-6, S. 38 ([http://books.google.de/books?id=fmJcOceBvlwC&amp;amp;pg=PA38&amp;amp;lpg=PA38&amp;amp;dq=Christoph+Schilling+hirschberg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Nr__Z1qNtW&amp;amp;sig=iJ7LY3FjefnGjwYx1QnKTJHo-OY&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=3fg4Su36J4KlsAbe67HYBg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=5 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Angabe wurde von anderen Autoren vielfach nachgeschrieben und begründete im 17. Jahrhundert die verbreitete Meinung, die Schneekoppe sei der höchste Berg [[Europa]]s.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.czechtourism.com/ger/de/docs/what-to-see/religious-sites/all/snezka/ | wayback=20081112051802 | text=czechtourism.com}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|34|798|1569|1570|Schilling, Christoph}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|31|253|255|Schilling, Christoph|[[David Erdmann]]|ADB:Schilling, Christoph}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|104176792}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104176792|VIAF=20109901}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schilling, Christoph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissance-Humanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. oder 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1583]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schilling, Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schlesischer Humanist, reformierter Pädagoge und Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Jahrhundert oder 16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ząbkowice Śląskie|Frankenstein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1583&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Linz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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