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	<title>Christoph Probst - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JuTe CLZ: Die 2 letzten Textänderungen von ~2026-16119-50 wurden verworfen und die Version 264263813 von ~2026-99270-9 wiederhergestellt.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die 2 letzten Textänderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-16119-50&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-16119-50&quot;&gt;~2026-16119-50&lt;/a&gt; wurden verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/264263813&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/264263813&quot;&gt;264263813&lt;/a&gt; von ~2026-99270-9 wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Front view Gestapo photo of Christoph Probst taken after his capture on February 20, 1943 (cropped).jpg|mini|Christoph Probst, fotografiert von der Gestapo bei seiner Verhaftung im Februar 1943]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Hermann Ananda Probst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. November]] [[1919]] in [[Murnau am Staffelsee]]; †&amp;amp;nbsp;[[22.&amp;amp;nbsp;Februar]] [[1943]] in [[München]]-[[Justizvollzugsanstalt Stadelheim|Stadelheim]]) war ein deutscher Medizinstudent und Mitglied der [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe]] [[Weiße Rose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Christoph „Christl“ Probst wuchs in einem relativ wohlhabenden Elternhaus auf. Seine Eltern waren der [[Promotion (Doktor)#Deutschland|promovierte]] [[Chemiker]] [[Hermann Probst]] (1886–1936) und Katharina Probst, geb. von der Bank. Durch seinen Vater lernte er kulturelle und religiöse Freiheit kennen und schätzen. Hermann Probst war [[Privatgelehrter]] und [[Sanskrit]]forscher, beschäftigte sich mit [[Indische Philosophie|indischer Philosophie]] und pflegte Kontakte mit Künstlern, die im [[Nationalsozialismus]] als „[[Entartete Kunst|entartet]]“ galten. Er war unter anderem mit [[Paul Klee]] und [[Maria Marc]] befreundet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MP&amp;quot;&amp;gt;Michael Probst: &amp;#039;&amp;#039;Probst, Christoph&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Deutsche Biographie]]&amp;#039;&amp;#039; 20, 2001, S. 733–734.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Scheidung 1925 von seiner ersten Frau heiratete Hermann Probst 1928 die [[Juden|Jüdin]] Elise Jaffée, geb. Rosenthal, die Tante des Historikers [[Joseph Rovan]], mit der Christoph auch nach dem Tod des Vaters eine enge Verbindung hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://cpg.schulen.org/Probst/PDF/Christoph%20Probst.pdf | wayback=20061129112107 | text=Christoph Probst}} S. 3 unten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Mutter schloss eine zweite Ehe und zog nach [[Mittelfranken]]. Christoph lebte abwechselnd bei seinen Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulzeit ===&lt;br /&gt;
Nach der Volksschule besuchte Probst von 1930 bis 1932 das [[Neues Gymnasium Nürnberg|Neue Gymnasium]] in [[Nürnberg]]. Nach der Trennung der Mutter von ihrem zweiten Ehemann&amp;lt;ref&amp;gt;[https://christoph-probst-gymnasium.de/profil/ Kurzbiografie Christoph Probst] auf christoph-probst-gymnasium.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; zogen Probsts Eltern Anfang der 1930er Jahre&amp;lt;ref name=&amp;quot;Witwe wird 100&amp;quot; /&amp;gt; mit ihm nach [[Ruhpolding]]. Er besuchte nun ab 1932 die [[Gymnasium Landschulheim Marquartstein|Internatsschule Marquartstein]], die Distanz zu den Ideen des Nationalsozialismus wahrte. Christophs Schwester Angelika Probst erinnerte sich daran, dass ihr Bruder schon früh an den menschenverachtenden Ideen des Nationalsozialismus starke Kritik übte. Er besuchte 1935 gemeinsam mit [[Alexander Schmorell]] das [[Albert-Einstein-Gymnasium München|Neue Realgymnasium]] in München. Nach dem [[Suizid]] seines Vaters im Mai 1936 wechselte Probst an das [[Landheim Ammersee]] in [[Schondorf am Ammersee|Schondorf]]. Dort schloss er Freundschaft mit dem Lehrer [[Landerziehungsheim Schule Marienau#Zeit des Nationalsozialismus|Bernhard Knoop]], seinem späteren Schwager. 1937 legte er, mit nur 17 Jahren, in Schondorf das [[Abitur]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärdienst und Studium ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Reichsarbeitsdienst|Arbeits-]] und [[Militärdienst]] bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] in [[Oberschleißheim]] begann er im Sommer 1939 sein Medizinstudium an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], das er an der [[Reichsuniversität Straßburg]] und der [[Universität Innsbruck]] fortsetzte. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] leistete er Kriegsdienst bei einer [[Studentenkompanie]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Welt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/geschichte/article230954581/Weisse-Rose-Sophie-Scholl-die-Ikone-des-Widerstands.html |autor=[[Sven-Felix Kellerhoff]] |titel=Warum gerade Sophie Scholl zur Ikone des Widerstands wurde |hrsg=[[Die Welt]] |datum=2021-05-08 |sprache=de |abruf=2025-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Ostfront.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulli Stang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sophie und Hans Scholl: 22. Febr. 1943 von Nazis ermordet.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von DKP Marburg, Stadtteilgruppe Nord Am Grün 9, Marburg 1983, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 21 Jahren heiratete er Herta Dohrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiße Rose ===&lt;br /&gt;
Während seines Medizinstudiums in München lernte Probst die [[Geschwister Scholl]] kennen. Er stieß erst im Januar 1943 zur Weißen Rose, da er nicht zur selben [[Studentenkompanie]] wie Alexander Schmorell, [[Hans Scholl]] und [[Willi Graf]] gehörte. Bei den Aktivitäten der Widerstandsgruppe blieb er im Hintergrund, weil er auf seine Familie Rücksicht nahm. Er verfasste, trotz Einflussnahme auf die Texte, keines der sechs [[Flugblätter der Weißen Rose]]. Allerdings schrieb er einen Entwurf für ein siebtes Flugblatt. Der Text endete mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Heute ist ganz Deutschland eingekesselt, wie es Stalingrad war. Sollen dem Sendboten des Hasses und des Vernichtungswillens alle Deutschen geopfert werden? Ihm, der die Juden zu Tode marterte, die Hälfte der Polen ausrottete, Rußland vernichten wollte, ihm, der euch Freiheit, Frieden, Familienglück, Hoffnung und Frohsinn nahm, das soll, das darf nicht sein! Hitler und sein Regime muß fallen, damit Deutschland weiterlebt.|Quelle=Entwurf zum siebten Flugblatt der Weißen Rose|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;MP&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen von Probst per Hand geschriebenen Flugblattentwurf trug Hans Scholl bei sich, als er mit seiner Schwester [[Sophie Scholl|Sophie]] am 18.&amp;amp;nbsp;Februar 1943 in der Universität in München die übrig gebliebenen Exemplare des sechsten Flugblatts verteilte. Bei dieser Aktion wurden die Geschwister Scholl verhaftet. Die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] hatte somit einen Beweis gegen Probst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verurteilung und Hinrichtung ===&lt;br /&gt;
Am 20. Februar 1943 wurde Christoph Probst in Innsbruck festgenommen. Während der Verhöre und der Gerichtsverhandlung am 22. Februar vor dem [[Volksgerichtshof]] in München bat er um Gnade wegen seiner drei Kinder im Alter von drei Jahren, zwei Jahren und vier Wochen und wegen seiner Frau, die am [[Kindbettfieber]] litt. Auch die Geschwister Scholl versuchten Probst zu retten, indem sie möglichst viel Schuld auf sich nahmen. Dennoch wurden alle drei zum Tode verurteilt. Kurz vor seiner [[Hinrichtung]] ließ Probst sich im [[Justizvollzugsanstalt München|Strafgefängnis München-Stadelheim]] katholisch [[Taufe|taufen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Christoph Probst |Sammelwerk=[[Informationen zur politischen Bildung]] |Nummer=330 (2/2016) |Seiten=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch am Tag der Hinrichtung hatte ihn ein Dreierausschuss des Rektorats der Universität Innsbruck (damals &amp;#039;&amp;#039;[[Universität Innsbruck#Geschichte|Deutsche Alpenuniversität]]&amp;#039;&amp;#039;) „dauernd vom Studium an allen deutschen Hochschulen ausgeschlossen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Februar 1943 wurden die Geschwister Scholl und Christoph Probst durch die [[Guillotine]] hingerichtet. Kurz zuvor hatten Gefängniswärter verbotenerweise den drei Verurteilten die Möglichkeit gegeben, noch ein letztes Mal zusammenzukommen und eine Zigarette zu rauchen. Nach späteren Angaben der Gefängniswärter verabschiedete sich Christoph Probst am Ende von seinen Freunden mit dem Satz: „In wenigen Minuten sehen wir uns in der Ewigkeit wieder.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/geschichte/hinrichtung-von-hans-und-sophie-scholl-erzogen-zum-widerstand-a-951049.html &amp;#039;&amp;#039;Hinrichtung von Hans und Sophie Scholl – Erzogen zum Widerstand&amp;#039;&amp;#039;] auf spiegel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Sophie und Hans Scholl Christoph Probst-1.jpg|mini|Die Gräber von Christoph Probst (rechts) sowie Sophie und Hans Scholl auf dem Friedhof am Perlacher Forst in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Salzburger Chronik|Salzburger Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; berichtete in knapper Form über die Hinrichtung:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Der Volksgerichtshof verurteilte am 22. Februar 1943 im Schwurgerichtssaal des Justizpalastes in München den 24 Jahre alten Hans Scholl, die 21 Jahre alte Sophia Scholl, beide aus München, und den 23 Jahre alten Christoph Probst aus [[Aldrans]] bei [[Innsbruck]] wegen Vorbereitung zum Hochverrat und wegen Feindbegünstigung zum Tode. Das Urteil wurde am gleichen Tag vollzogen.|Quelle=|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|szt|24|02|1943|5|Todesurteile vollstreckt|HERVORHEBUNG=lodssurtsils&amp;amp;#32;vollstrsclct}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem an den Hinrichtungsort angrenzenden [[Friedhof am Perlacher Forst]] (Grab Nr. 73-1-18/19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Christoph Probst war seit 1941&amp;lt;ref name=&amp;quot;Witwe wird 100&amp;quot; /&amp;gt; verheiratet mit Herta geb. Dohrn (1914–2016&amp;lt;ref name=&amp;quot;findagrave Witwe&amp;quot; /&amp;gt;), der Stieftochter des Regimekritikers [[Harald Dohrn]] (1885–1945). Ihr leiblicher Vater war Harald Dohrns Bruder Wolfgang Dohrn, der 1914 nach einem Skiunfall starb. Harald Dohrn zog die Tochter seines Bruders wie sein eigenes Kind auf. Harald Dohrn wird zumeist als Christoph Probsts Schwiegervater bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nikolaus-gross.com/geistiges-erbe/quecke.html &amp;#039;&amp;#039;Harald Dohrn – Hans Quecke&amp;#039;&amp;#039;] auf nikolaus-gross.com, eine Gedenk-Website für [[Nikolaus Groß]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph und Herta Probst hatten drei Kinder: Michael (1940–2010), Vincent (*&amp;amp;nbsp;1941) und Katharina, genannt Katja (1943–1959). Probsts Witwe Herta heiratete 1947 Helmut Siebler (1923–1993).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Witwe wird 100&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein_artikel,-herta-probst-wird-heute-100-jahre-alt-_arid,150260.html|titel=Herta Probst wird heute 100 Jahre alt|datum=2014-07-21|werk=Traunsteiner Tageblatt|abruf=2022-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;findagrave Witwe&amp;quot;&amp;gt;[https://de.findagrave.com/memorial/171854367/herta-siebler-probst Herta Siebler-Probst] bei [[Find a Grave|findagrave.com]]: Familiengrab Katja Dohrn, Helmut Siebler und Herta Siebler auf dem Friedhof am Perlacher Forst in München (mit Bildern).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herta Siebler-Probst und der Sohn Michael zählten im Jahr 2003 zu den Gründungsmitgliedern des [[Weisse Rose Institut]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/widerstand-weisse-rose-institut-gruendet-forschungszentrum-1.749790 &amp;#039;&amp;#039;Weisse-Rose-Institut gründet Forschungszentrum&amp;#039;&amp;#039;] sueddeutsche.de, 11. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung und Gedenken ==&lt;br /&gt;
=== Denkmäler und Gedenktafeln ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Probst-Tafel-Murnau.jpg|mini|Gedenktafel für Christoph Probst an seinem Geburtshaus in Murnau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christoph-Probst-Denkmal vor dem Haupteingang der Christoph-Probst-Mittelschule in Murnau. Es besteht aus drei im Kreis stehenden Granitplatten mit Texten und einem Porträt von Christoph Probst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mittelschule-murnau.de/schulname &amp;#039;&amp;#039;Unsere Schule - benannt nach Christoph Probst&amp;#039;&amp;#039;] mittelschule-murnau.de, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Christoph-Probst Denkmal&amp;#039;&amp;#039; (mit Bild).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ebenfalls in Murnau gibt es im Staffelsee-Gymnasium seit 1993 eine kleine Gedenksäule für Probst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedenktafeln befinden sich an folgenden Orten:&lt;br /&gt;
* an Probsts Geburtshaus in Murnau, Kohlgruber Straße 20.&lt;br /&gt;
* am [[Gymnasium Landschulheim Marquartstein]] neben dem Haupteingang. Die Tafel erinnert an die Jahre 1933–1935, in denen Probst dort Schüler war.&lt;br /&gt;
* in [[Innsbruck]] vor dem Universitätsgebäude (seit 1984). Die Tafel erinnert an Probsts dortige Studienzeit 1942/1943.&lt;br /&gt;
* bei der [[Pfarrkirche Aldrans]], beim [[Kriegerdenkmal Aldrans]] (seit 2013, siehe [[Kriegerdenkmal Aldrans#Gedenktafel für Christoph Probst|Details und Bild]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensgeber ===&lt;br /&gt;
Gegenüber fast 200 Geschwister-Scholl-Schulen in Deutschland gibt es nur drei Schulen, die nach Christoph Probst benannt sind:&lt;br /&gt;
* die [[Christoph-Probst-Realschule]] in [[Neu-Ulm]]&lt;br /&gt;
* das [[Christoph-Probst-Gymnasium]] in [[Gilching]]&lt;br /&gt;
* die Christoph-Probst-Mittelschule in Murnau am Staffelsee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Orten wurde eine Straße, ein Weg oder ein Platz nach Christoph Probst benannt:&lt;br /&gt;
* [[Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz]], Gemeindeteil [[Meilenhofen (Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz)|Meilenhofen]]&lt;br /&gt;
* [[Crailsheim]] (seit 2004)&lt;br /&gt;
* [[Dormagen]], Stadtteil [[Delhoven]]&lt;br /&gt;
* [[Halle (Westf.)|Halle (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
* Hamburg, Stadtteil [[Hamburg-Eppendorf|Eppendorf]] (seit 2003)&lt;br /&gt;
* [[Innsbruck]]: Christoph-Probst-Platz (seit 1994)&lt;br /&gt;
* [[Köln]], Stadtteil [[Longerich (Köln)|Longerich]]&lt;br /&gt;
* [[Leipzig]] (seit 1950)&lt;br /&gt;
* München, Stadtteil [[Freimann]] (seit 1947)&lt;br /&gt;
* [[Murnau am Staffelsee]], in der Nähe des noch erhaltenen Geburtshauses (seit 1983)&lt;br /&gt;
* [[Neuss]], Stadtteil [[Weckhoven]]&lt;br /&gt;
* [[Pfaffenhofen an der Ilm]]&lt;br /&gt;
* In [[Ruhpolding]] wurde die Straße, in der Christoph Probst einst lebte, in „Christl-Probst-Straße“ umbenannt. Man bediente sich dabei des Spitznamens des Widerstandskämpfers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaserne:&lt;br /&gt;
* Am 6. November 2019 (Probsts 100. Geburtstag) benannte die [[Bundeswehr]] die „Liegenschaft Hochbrück“ im Norden von München feierlich in [[Christoph-Probst-Kaserne]] um. An dem Festakt nahmen Probsts Sohn Vincent sowie Enkel und ein Urenkel teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wmm.pic-mediaserver.de/index.php?f=artikel&amp;amp;a=202001_wmm2020-01_S53_Gonder &amp;#039;&amp;#039;Liegenschaft „Hochbrück“ in Garching heißt seit November 2019 „Christoph-Probst-Kaserne“&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Wehrmedizinische Monatsschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiteres Gedenken ===&lt;br /&gt;
* Die katholische Kirche nahm Christoph Probst als Glaubenszeugen in das seit 1999 erscheinende [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|Deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] auf.&lt;br /&gt;
* Am 21. Februar 2019 wurde Christoph Probst im Rahmen einer gemeinsamen Gedenkstunde der [[Medizinische Universität Innsbruck|Medizinischen Universität Innsbruck]] und der [[Universität Innsbruck|Leopold-Franzens-Universität Innsbruck]] rehabilitiert und seine Exmatrikulation symbolisch rückgängig gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://derstandard.at/2000098079327/Uni-Innsbruck-arbeitet-NS-Geschichte-auf-und-rehabilitierenChristoph-Probst &amp;#039;&amp;#039;Uni Innsbruck arbeitet NS-Geschichte auf und rehabilitiert Christoph Probst&amp;#039;&amp;#039;] derstandard.at, 15. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uibk.ac.at/de/newsroom/2019/uni-arbeitet-ns-geschichte-auf/ &amp;#039;&amp;#039;Uni rehabilitiert Christoph Probst und arbeitet NS-Geschichte auf&amp;#039;&amp;#039;] Pressemeldung der Universität Innsbruck, 22. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
(Chronologisch)&lt;br /&gt;
* Christoph-Probst-Gymnasium (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wir müssen es wagen. Christoph Probst 1919–1943.&amp;#039;&amp;#039; Redaktion: Robert Volkmann, unter Mitwirkung von Gernot Eschrich und Peter Schubert. Gilching 1993.&lt;br /&gt;
* [[Georg Schwaiger (Historiker)|Georg Schwaiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Probst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]].&amp;#039;&amp;#039; Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 1999. 8., erweiterte und überarbeitete Auflage 2024, ISBN 978-3-506-79130-6, Bd. I, S. 507–509.&lt;br /&gt;
* Robert Volkmann, Gernot Eschrich und Peter Schubert: &amp;#039;&amp;#039;…damit Deutschland weiterlebt. Christoph Probst 1919–1943.&amp;#039;&amp;#039; Gilching (Christoph-Probst-Gymnasium) 2000, ISBN 3-00-007034-6.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|733|734|Probst, Christoph Ananda|Michael Probst|11917958X}}&lt;br /&gt;
* Christiane Moll (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alexander Schmorell, Christoph Probst. Gesammelte Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86732-065-8.&lt;br /&gt;
* Christiane Moll: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Schmorell, Christoph Probst und die Weiße Rose. Eine politische Doppelbiographie.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag, Berlin 2025, ISBN 978-3-86732-464-9.&lt;br /&gt;
* [[Jakob Knab]]: &amp;#039;&amp;#039;Die innere Vollendung der Person. Christoph Probst.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Detlef Bald]], Jakob Knab (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stärkeren im Geiste. Zum christlichen Widerstand der Weißen Rose.&amp;#039;&amp;#039; Essen 2012, ISBN 978-3-8375-0660-0.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Probst-Polášek]]: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Probst – Märtyrer der „Weissen Rose“: Ein österlicher Sieg&amp;#039;&amp;#039; und weitere Artikel in: &amp;#039;&amp;#039;Kirche heute&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe [https://www.kirche-heute.de/ausgaben/alle-ausgaben/detailseite/178-april-2018.html April 2018] ([https://web.archive.org/web/20180418230328/http://www.kirche-in-not.de/downloads/2018-04-kirche-heute-probst-polasek-ueber-christoph-probst.pdf PDF]; 1,6 MB).&lt;br /&gt;
* Thomas Mertz: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Probst – Ein Student der Weißen Rose&amp;#039;&amp;#039;. Paulinus-Verlag, Trier 2020, ISBN 978-3-7902-1741-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die weiße Rose (Film)|Die weiße Rose]]&amp;#039;&amp;#039;, deutscher Spielfilm von 1982, Regie: [[Michael Verhoeven]], [[Werner Stocker (Schauspieler)|Werner Stocker]] als Christoph Probst&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Sophie Scholl – Die letzten Tage]]&amp;#039;&amp;#039;, deutscher Spielfilm von 2005, Regie: [[Marc Rothemund]], mit [[Florian Stetter]] als Christoph Probst&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Widerständigen – Zeugen der Weißen Rose]]&amp;#039;&amp;#039;, deutscher Dokumentarfilm von 2008, Buch und Regie: [[Katrin Seybold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Christoph Probst}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11917958X}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|christoph-probst}}&lt;br /&gt;
* [https://www.weisse-rose-stiftung.de/wp-content/uploads/2019/09/Christoph-Probst-Biografische-Skizze_Okt-2019.pdf &amp;#039;&amp;#039;Christoph Probst – eine biografische Skizze&amp;#039;&amp;#039;] weisse-rose-stiftung.de, mit tabellarischem Lebenslauf&lt;br /&gt;
* [https://www.quellen-weisse-rose.de/verzeichnisse/christoph-probst Quellen zu Christoph Probst], in: &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur „Weissen Rose“ im Jahr 1943&amp;#039;&amp;#039;, ein Kompendium von Martin Kalusche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11917958X|LCCN=no/99/67660|VIAF=3275078}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Probst, Christoph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Weißen Rose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konversion (Religion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Probst, Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Probst, Christoph Hermann Ananda (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer, Mitglied der Weißen Rose&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Murnau am Staffelsee]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]-[[Justizvollzugsanstalt Stadelheim|Stadelheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JuTe CLZ</name></author>
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