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	<title>Christoph Links - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_Links&amp;diff=1139331&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wschlei: /* Werdegang */ Angleichung an Spezialartikel</title>
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		<updated>2026-04-27T13:01:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werdegang: &lt;/span&gt; Angleichung an Spezialartikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christoph Links-8997.jpg|mini|Christoph Links auf der [[Frankfurter Buchmesse]] 2025]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Links&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1954]] in [[Caputh]]) ist ein deutscher Verlagshistoriker, Sachbuchautor und Herausgeber sowie ehemaliger [[Verleger]] und Geschäftsführer des [[Ch. Links Verlag]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Christoph Links ist der Sohn von [[Roland Links]] (1931–2015), der in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] als Lektor und Verlagsleiter tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links studierte von 1975 bis 1980 [[Philosophie]] und [[Lateinamerikanistik]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und der [[Universität Leipzig]]. Danach war er sechs Jahre lang [[Lateinamerika]]-Redakteur bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 1986 wurde er Assistent der Geschäftsleitung des [[Aufbau-Verlag]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1989 stellte Links den Antrag auf eine Verlagslizenz. Er gründete einen der ersten Privatverlage in der DDR, dessen Schwerpunkt auf Politik und Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts liegt. Im [[Ch. Links Verlag]] erscheinen [[Standardwerk]]e zur [[Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlag wurde 2019 Bestandteil der Aufbau-Verlagsgruppe, wo er unter eigenem Namen fortgeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sächsische Zeitung]], 11./12.1.2020, S. M4&amp;lt;/ref&amp;gt; Christoph Links beendete seine Verlegertätigkeit zum Jahresende 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 2008 an der Humboldt-Universität mit einer Studie über die Privatisierung der DDR-Verlage nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] zum [[Doktor|Dr. phil.]] Die Arbeit erschien 2009 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Schicksal der DDR-Verlage. Die Privatisierung und ihre Konsequenzen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links war von 2017 bis 2019 Sprecher der Interessengruppe Meinungsfreiheit im [[Börsenverein des Deutschen Buchhandels]] (IG Meinungsfreiheit).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wort und Freiheit |url=https://www.wort-und-freiheit.de/ig-meinungsfreiheit/ |titel=Interessengruppe Meinungsfreiheit |abruf=2019-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Oktober 2021 war er Präsidiumsmitglied (Beisitzer) des [[PEN-Zentrum Deutschland]], bis er im Mai 2022 zusammen mit dem gesamten Vorstand zurücktrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/kultur/literatur/gotha-pen-treffen-yuecel-praesidium-zurueckgetreten-100.html „in Gotha am Samstag das komplette Präsidium inklusive PEN-Vizepräsident Ralf Nestmeyer und Beisitzer Christoph Links zurückgetreten“], MDR vom 14. Mai 2022, abgerufen am 15. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2011: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/sen/archiv/kultur-2006-2011/2011/pressemitteilung.93919.php &amp;#039;&amp;#039;Bundesverdienstkreuz für Christoph Links.&amp;#039;&amp;#039;] Pressemitteilung vom 8. März 2011 auf berlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: [[Verdienstorden des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
* 2019: [[Buchmarkt (Fachzeitschrift)#Verleger des Jahres|Verleger des Jahres]]&lt;br /&gt;
* 2023: [[Rahel-Varnhagen-von-Ense-Medaille|Rahel Varnhagen von Ense-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* mit [[Hannes Bahrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Contras contra Nikaragua. Entstehung, Struktur, Taktik der bewaffneten Konterrevolution.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1985&lt;br /&gt;
* mit Hannes Bahrmann: &amp;#039;&amp;#039;Sechsmal Mittelamerika. Konflikte einer Region.&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1985&lt;br /&gt;
* mit Hannes Bahrmann und Peter Jacobs: &amp;#039;&amp;#039;Killerkommando. Schwarzbuch: CIA und Contras&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[nl konkret]]&amp;#039;&amp;#039; 77). Verlag Neues Leben, Berlin 1986&lt;br /&gt;
* mit Hannes Bahrmann: &amp;#039;&amp;#039;Wir sind das Volk, die DDR im Aufbruch, eine Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau, Hammer, Berlin/Weimar/Wuppertal 1990, ISBN 3-87294-429-0&lt;br /&gt;
* mit Heinz Knobloch, Thomas Wenzel, Michael Richter (Fotograf): &amp;#039;&amp;#039;Berliner Geisterbahnhöfe / The Berlin Ghost Stations / Les gares fantômes.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 1994 ISBN 3-86153-072-4 (Texte: deutsch, französisch, englisch).&lt;br /&gt;
* mit Christian Härtel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Über unsere Bücher läßt sich streiten: zehn Jahre Christoph-Links-Verlag.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 1999, ISBN 3-86153-200-X.&lt;br /&gt;
* mit Sybille Nitsche, Antje Taffelt, Annemarie Franke: &amp;#039;&amp;#039;Das wunderbare Jahr der Anarchie, von der Kraft des zivilen Ungehorsams 1989/90.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 2004, ISBN 978-3-86153-333-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Das Schicksal der DDR-Verlage]]. Die Privatisierung und ihre Konsequenzen.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 2009, 2. Auflage 2010, ISBN 978-3-86153-595-9 (zugleich [[Dissertation]] an der Humboldt-Universität Berlin unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Umgestaltung der ostdeutschen Verlagslandschaft im Prozess der deutschen Einheit.&amp;#039;&amp;#039; 2008).&lt;br /&gt;
* mit Kristina Volke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zukunft erfinden, kreative Projekte in Ostdeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 2009, ISBN 978-3-86153-542-3.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mit Links überleben: 20 Jahre Christoph-Links-Verlag.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 2009, ISBN 978-3-86153-555-3.&lt;br /&gt;
* mit Hannes Bahrmann: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Wende, die Ereignisse in der DDR zwischen 7. Oktober 1989 und 18. März 1990.&amp;#039;&amp;#039; 12. Auflage. Ch. Links, Berlin 2009 (Erstausgabe erschien 1994 und 1995 in 2 Bänden), ISBN 978-3-86153-582-9.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einmischung erwünscht. 25 Jahre Ch. Links Verlag&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links, Berlin 2014, ISBN 978-3-86153-800-4.&lt;br /&gt;
* mit Hannes Bahrmann: &amp;#039;&amp;#039;Finale. Das letzte Jahr der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 2019, ISBN 978-3-96289-061-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;30 Jahre Ch. Links Verlag&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Eine Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 2019, ISBN 978-3-96289-072-8.&lt;br /&gt;
* mit Erhard Schütz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Sachbuch in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Wehrhahn Verlag, Hannover 2022, ISBN 978-3-86525-970-7.&lt;br /&gt;
* mit Siegfried Lokatis und Klaus G. Saur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Demokratische Republik, Teil 1: SBZ, Institutionen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Verlage 1&amp;#039;&amp;#039;, De Gruyter Verlag, Berlin 2022, ISBN 978-3-11-047003-1.&lt;br /&gt;
* mit [[Siegfried Lokatis]] und Klaus G. Saur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Demokratische Republik.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Verlage 2.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Verlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-11-056529-4.&lt;br /&gt;
* mit Thomas Keiderling und Klaus G. Saur (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Demokratische Republik, Teil 3: Verlage 3&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Verbreitender Buchhandel und Bibliotheken,&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Verlag, Berlin 2024, ISBN 978-3-11-077950-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verschwundene Verlage. Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte (1945–1990)&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links Verlag, Berlin 2026, ISBN 978-3-96289-241-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121377644}}&lt;br /&gt;
* [http://www.christoph-links.de/ Website von Christoph Links]&lt;br /&gt;
* [http://www.christoph-links-verlag.de/ Website des Ch. Links Verlags]&lt;br /&gt;
* [https://taz.de/Verleger-zu-Stokowski-Debatte/!5553883/ &amp;#039;&amp;#039;Verleger zu Stokowski-Debatte: „Man kann Bücher nicht aussperren“&amp;#039;&amp;#039;] Christoph Links im Interview mit Susanne Messmer, In: www.taz.de, 9. Dezember 2018&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.rnd.de/politik/verleger-christoph-links-wir-brauchen-in-einer-demokratie-einen-offenen-diskurs-MARZXGYX7NAYJDF52Y6ZQEI2TE.html Verleger Christoph Links: „Wir brauchen in einer Demokratie einen offenen Diskurs“]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 18. Januar 2021&lt;br /&gt;
* Christoph Links [https://buonarroti-archiv.de/christoph-links/ in einem umfangreichen biografischen Interview: mit kostenlosem Zugang zu finden auf:] www.buonarroti-archiv.de, aufgezeichnet am 27. März 2024 in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121377644|LCCN=n/85/324150|VIAF=37772528}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Links, Christoph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger des Jahres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berliner Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Links, Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Sachbuchautor, Herausgeber und Ex-Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Caputh]], [[Bezirk Potsdam]], [[DDR]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wschlei</name></author>
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