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	<title>Christoph Gabriel Fabricius - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:17:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_Gabriel_Fabricius&amp;diff=1332851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin: HC: Entferne Kategorie:Deutscher</title>
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		<updated>2023-12-17T21:51:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Deutscher&quot; title=&quot;Kategorie:Deutscher&quot;&gt;Kategorie:Deutscher&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Gabriel Fabricius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Mai]] [[1684]] in [[Groß Schacksdorf]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsort&amp;quot; /&amp;gt; bei [[Forst (Lausitz)]]; † [[12. Juni]] [[1757]] in [[Daubitz]]) war ein [[Sorben|sorbischer]] lutherischer Theologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fabricius war Sohn des Groß Schacksdorfer Pfarrers Martin Fabricius (1639/1640–1721). Er besuchte die Gymnasien in [[Guben]] und [[Lauban]]. Am 12. September 1703 immatrikulierte er sich an der [[Universität Wittenberg]], von wo er 1705 als Diakon in [[Trzebiel|Triebel]] ordiniert wurde. 1711 wurde er Pfarrer in [[Mulknitz]] und [[Weißagk]] bei [[Forst (Lausitz)|Forst]] in der [[Niederlausitz]], und 1740 Pfarrer in [[Daubitz]] in der Oberlausitz, wo er am 28. März 1755 sein 50.&amp;amp;nbsp;Amtsjubiläum beging. Bereits 1711 machte er sich mit der Herausgabe eines Lehrbuchs zum [[Katechismus]]unterricht in deutscher und [[Sorbische Sprache|sorbischer Sprache]], sowie mit weiteren Schriften, trotz Widerstands durch verschiedene Landesverwaltungsinstanzen um die Entwicklung der sorbischen Schriftsprache und deren Anwendung im Schulunterricht verdient.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte der Sorben&amp;quot; /&amp;gt; Während seiner Tätigkeit als Pfarrer in Daubitz hielten auch ebendort die Ideen und Praktiken der noch jungen [[Herrnhuter Brüdergemeine]] Einzug, wogegen Fabricius ankämpfte. Er bemühte sich mehrfach durch Predigten und verschiedene Publikationen die Lehren der Herrnhuter zu widerlegen und öffentlich anzuprangern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Acta Historico-Ecclesiastica&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Gabriel Fabricius gehörte einer Familie an, die bereits zahlreiche Geistliche hervorgebracht hatte und bevorzugt auch eheliche Verbindungen mit anderen Pfarrersfamilien einging. Er selbst war zweimal verheiratet. 1705 heiratete er Louise Ernestine Krüger, die Tochter eines [[Baruth bei Bautzen|Baruther]] Pfarrers. Dieser Ehe entstammten vier Töchter und zwei Söhne. In zweiter Ehe verband er sich 1718 mit Anne Sophie Willmann, einer Pfarrerstochter aus [[Peitz]]. Sie schenkte ihm eine Tochter Eleonora Sophia, die später den [[Groß Radisch]]er Pfarrer Wauer heiratete, und ein Sohn Christoph Gottlob Fabricius (1725–1781), der 1760 Pfarrer in [[Kosel (Niesky)|Kosel]] wurde. Christoph Gabriel Fabricius’ großformatige Grabplatte befindet sich heute an der Außenwand der [[St.-Georgs-Kirche (Daubitz)|Daubitzer Kirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nach seiner Grabplatte an der Kirche zu Daubitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkauswahl ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quirsfeldische deutsch und wendisch vermehrte Catechismus-Fragen, welche ehemals s. deutsch- u. wendischen Kirchengemeinde in Triebel, nunmehr aber auf ferneres Quersuchen zu allgemeinen Nutz u. Erbauung&amp;#039;&amp;#039;, Guben 1711 (Lübben 1718).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entlarvtes Herrnhuth Oder Gründlicher Beweiß, Daß besagte Evangelische Brüder-Gemeinde Eine alte wahre Apostolische und pünctliche Orthodoxie der unveränderten Augspurgischen Confeßion sich fälschlich einbilde: Aus denen Unter seinen Kirch-Kindern ausgesteueten verschenckten, nahmentlich angeführten und widerlegten Büchern Seiner Kirchen-Gemeinde Zur Warnung, und … Anmahnung … deutlich angezeiget&amp;#039;&amp;#039;, Wittenberg und Zerbst 1743.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Teutsche und Wendische Kindergebete&amp;#039;&amp;#039;, Bautzen 1743 (3. Auflage 1756).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Predigt, darinnen die Bekehrung der Herrnhuter mit den Versuchungen und Anfällen des Satans wider Christum verglichen werden, ans Matth. 4, 1–11&amp;#039;&amp;#039;, Wittenberg 1744 (2. Auflage 1744).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entdeckte Herrnhuthische Sectirerey; oder gründlicher Beweis, dass die Herrnhutisch - Böhmisch - Mährischen Brüder keiner Abstammung von denen redlichen alten Böhmisch - Mährischen Brüdern weder dem Glauben noch Leben nach sich rühmen können, sondern eine zusammengelaufene Rotte von allerhand Volk, Nation und Religion und also eine besondere Secte sey, welche zu keiner der dreyen Religionen im heil. Römischen Reich gezählet werden könne&amp;#039;&amp;#039;, Wittenberg und Zerbst 1749.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurze Wiederhohlung des in der Daubitzischen Kirchfahrt gepredigten rechtgläubigen Lutheraners, seiner christlichen Teutsch- und Wendischen Kirchgemeinde, Hoben und Niedrigen, zu einer immerwährenden Erinnerung, als ein Denkmahl des Glaubens, Lebens u. Sterbens, gewidmet u. übergeben&amp;#039;&amp;#039;, Bautzen 1754.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Johann Georg Meusel]] |Titel=Lexikon der vom Jahr 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller |Verlag=Gerhard Fleischer der Jüngere |Ort=Leipzig |Jahr=1804 |Band=3. Band |Seiten=260–261 |Online={{Google Buch |BuchID=sV02AAAAIAAJ |Seite=260 |Linktext=online}}}}&lt;br /&gt;
* Fritz Juntke: &amp;#039;&amp;#039;Album Academiae Vitebergensis – Jüngere Reihe Teil 2.&amp;#039;&amp;#039; Halle (Saale), 1952, S. 104&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;ref name=&amp;quot;Geburtsort&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Siegmund Heinsio |Titel=Historischer Entwurf von dem Religions- und Kirchen-Wesen zu Forst in der Niederlausitz |Ort=Pförten |Verlag=Johann Tobias Siffardt |Jahr=1758 |Seiten=144 f. |Online={{Google Buch |BuchID=KawAAAAAcAAJ |Seite=144 |Linktext=Digitalisat}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte der Sorben&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Jan Brankatschk|Jan Brankačk]] |Titel=Geschichte der Sorben |Band=1. Band: Von den Anfängen bis 1789 |Ort=Bautzen |Jahr=1977 |Seiten=275&amp;amp;nbsp;f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;ref name=&amp;quot;Acta Historico-Ecclesiastica&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Herausgeber=Wilhelm Ernst Bartholomaei |Titel=Acta Historico-Ecclesiastica |Band=8. Band |Ort=Weimar |Jahr=1744 |Seiten=933–950}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=14101203X|VIAF=120268256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fabricius, Christoph Gabriel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Niederlausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oberlausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sorbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1684]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1757]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fabricius, Christoph Gabriel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1684&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Groß Schacksdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juni 1757&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Daubitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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