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	<title>Christoph Froschauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:27:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_Froschauer&amp;diff=315088&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-43884-40 am 30. Dezember 2025 um 13:03 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-30T13:03:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Froschauer.png|mini|Wandzeichnung im [[Orell Füssli|Orell-Füssli]]-Hauptsitz in Zürich-[[Wiedikon]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Froschauer Inschrift.jpg|mini|Inschrift am Haus Froschauers an der Brunngasse 18 in Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stumpf Froschauer Landtaflen Wallis.jpg|mini|Karte des [[Kanton Wallis|Wallis]] aus den &amp;#039;&amp;#039;Landtaflen&amp;#039;&amp;#039; von [[Johannes Stumpf]] und Christoph Froschauer, Zürich 1556]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2022-09-16 GLAM on Tour Zentralbibliothek Zürich (Martin Rulsch) 033 (cropped).jpg|mini|Titelblatt der Zürcher Bibel von 1531. Diese von Froschauer gedruckte Version war für lange Zeit die textlich und gestalterisch bedeutendste Ausgabe der Zürcher Bibel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Froschauer Druckermarke 1525.jpg|mini|Druckermarke von 1525]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Froschau.jpg|mini|«Zur Froschau» in der Zürcher Altstadt. Ausschnitt aus dem [[Murerplan]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Froschauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1490 vermutlich in [[Kastl (Landkreis Altötting)|Kastl]] bei [[Altötting]]; † [[1. April]] [[1564]] in [[Zürich]]) war ein deutscher (bayerischer) [[Drucker (Beruf)|Buchdrucker]] und [[Verleger]]. Er war der erste Buchdrucker der [[Reformation]]szeit in Zürich und druckte insbesondere die unter Leitung von [[Ulrich Zwingli|Zwingli]] übersetzte [[Zürcher Bibel von 1531]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Froschauer erlernte das [[Schriftsetzer|Setzer]]- und [[Buchdruck]]erhandwerk vermutlich bei seinem Onkel Hans Froschauer in [[Augsburg]]. Um 1515 kam er nach Zürich und arbeitete zuerst als Angestellter bei Hans Rüegger, wo er eine [[Druckerei]] aufbaute. Nach Rüeggers Tod heiratete Froschauer 1517 dessen Witwe, übernahm die Druckerei und bekam 1519 das Bürgerrecht der Stadt verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch erhielt er Druckaufträge vom [[Zürich|Stadtstaat Zürich]]. Er druckte ins Deutsche übersetzte Werke von [[Erasmus von Rotterdam]], von [[Martin Luther|Luther]] und insbesondere von [[Ulrich Zwingli|Zwingli]]. Zwingli bediente sich des neuen Mediums sehr gewandt und liess Predigten und andere programmatische Schriften in kurzer Zeit bei Froschauer drucken. Froschauer wurde so zu einem wichtigen Förderer der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] in Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Froschauers Haus «Am Wyngarten» fand im Beisein Zwinglis das «[[Wurstessen]]» während der Fastenzeit 1522 statt, eine geplante Provokation, für die er sich vor dem Stadtrat verteidigen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Reuter: {{Webarchiv |url=https://www.zhref.ch/themen/reformationsjubilaeum/allgemeine-informationen/huldrych-zwingli/zwingli-lexikon-von-a-bis-z-1/lexikon-w/wurstessen |wayback=20180205190736 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wurstessen&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Zwingli-Lexikon von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Zürcher Evangelisch-reformierte Landeskirche. 24. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verheiratet war Froschauer in erster Ehe mit Elise Rüegger-Zimmermann (†&amp;amp;nbsp;1550), nach ihrem Tod mit Dorothea Locher; beide Ehen blieben kinderlos. Froschauer starb 1564 an der [[Pest]]. Die Druckerei wurde von seinem Neffen [[Christoph Froschauer der Jüngere|Christoph Froschauer dem Jüngeren]] weitergeführt und wechselte nach dessen Tod 1585 über die Jahrhunderte mehrfach den Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
In Froschauers Druckerei wurden zwischen 1520 und 1564 über 700 Titel&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Manfred Vischer: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie der Zürcher Druckschriften des 15. und 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca bibliographica Aureliana.&amp;#039;&amp;#039; 124). Koerner, Baden-Baden 1991, ISBN 3-87320-124-0, S. 32–242 sind 712 Drucke verzeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; in annähernd einer Million Exemplaren gedruckt, darunter reich ausgestattete Bibeln, wie 1524 Luthers [[Neues Testament]], 1525 das [[Altes Testament|Alte Testament]], 1531 die «[[Zürcher Bibel von 1531|Zürcher Bibel]]» mit über 100 Illustrationen nach Vorlagen von [[Hans Holbein der Jüngere|Hans Holbein d. J.]] Zu den Glanzstücken aus der Druckerei Froschauers gehört die prachtvoll illustrierte «Schweizer Chronik» (1547/48) von [[Johannes Stumpf]]. Den überwiegenden Teil dieser Illustrationen (400 Holzschnitte) schuf [[Heinrich Vogtherr der Ältere]].&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Muller: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Vogtherr der Ältere (1490–1556). Aspekte seines Lebens und Werkes.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Sonderdruck aus dem Jahrbuch des Histor. Vereins Dillingen a.&amp;amp;nbsp;d. Donau, XCII. Jahrgang 1990, S. 204–205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedeutung erlangte Froschauer auch als Verleger von [[Kartografie|kartografischen]] Werken: Bereits die Bibel von 1525 war mit einer Karte des Heiligen Landes versehen. 1546 gab er die [[Kosmografie]] [[Johannes Honterus]]’ von 1541 im Nachdruck heraus, und die Karten der Stumpf-Chronik erschienen auch separat als «Landtafeln».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Froschauer druckte nicht nur, sondern schnitt seine eigenen [[Schriftschnitt|Schriften]], baute eine [[Letter|Typengiesserei]] auf, übernahm [[Buchbinderei|Buchbindearbeiten]] und den Vertrieb der Werke in einer eigenen Buchhandlung. Mit der Pacht der städtischen Papiermühle auf der [[Papierwerd]] in der [[Limmat]] erzeugte er sein eigenes Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedenes ==&lt;br /&gt;
Die meisten seiner [[Druckermarke]]n zeigen einen Baum mit kletternden Fröschen, ein Bilderrätsel, das durchaus doppelsinnig gelesen werden kann, indem der Baum eine Weide darstellt, die auf einer Aue (Homonym zu Weide) steht, somit eine Frosch-Weide auf einer Frosch-Aue.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Heitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Zürcher Büchermarken bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1895.&amp;lt;br /&amp;gt;Manfred Vischer: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie der Zürcher Druckschriften des 15. und 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca bibliographica Aureliana.&amp;#039;&amp;#039; 124). Verlag Valentin Koerner, Baden-Baden 1991, Abbildungen S. 542–549.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebäudekomplex an der heutigen Froschaugasse (Hausnummer 4 war die mittelalterliche [[Judentum_in_Zürich#Mittelalter|Synagoge]]) hatte nach der Aufhebung des [[Kirchen und Klöster in der Stadt Zürich im Mittelalter#St. Verena|Frauenklosters St. Verena]] und dem Verkauf der Gebäude an Christoph Froschauer im Jahr 1551 den Namen «Zur Froschau» erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadt-zuerich.ch/mm/mm_allg/medien_hbd_froschaugasse_4.htm |titel=Auf den Spuren der mittelalterlichen Synagoge von Zürich. Archäologische Untersuchungen im Haus Froschaugasse 4 |hrsg=Stadt Zürich |datum=2002-08-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151223022525/http://www.stadt-zuerich.ch/mm/mm_allg/medien_hbd_froschaugasse_4.htm |archiv-datum=2015-12-23 |abruf=2024-04-29 |kommentar=Medienmitteilung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige [[Orell Füssli]] (Verlag, Buchhandlung, Karten- und Banknotendruck) führt ihre Anfänge auf Froschauers Druckerei zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption im Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Zwingli (Film)|Zwingli]].&amp;#039;&amp;#039; Spielfilm, 2019, 128 Min., Produktion: [[Anne Walser]], [[Mario Krebs]], Regie: [[Stefan Haupt (Filmregisseur)|Stefan Haupt]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Zwinglis Erbe]].&amp;#039;&amp;#039; Spielfilm, 2018, 55 Min., Produktion: Eutychus Production, Regie: Alex Fröhlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|10612|Froschauer, Christoph|Autor=[[Helmut Meyer (Historiker)|Helmut Meyer]]}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|664|665|Froschauer, Christoph der Ältere|[[Paul Leemann-van Elck]] |119452855}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|8|148|149|Froschauer, Christoph|[[Ernst Kelchner]]|ADB:Froschauer, Christoph der Ältere}}&lt;br /&gt;
* Christoph Reske: &amp;#039;&amp;#039;Die Buchdrucker des 16. und 17. Jahrhunderts im deutschen Sprachgebiet, auf der Grundlage des gleichnamigen Werkes von Josef Benzing.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 2007, S.&amp;amp;nbsp;1039–1040.&lt;br /&gt;
* Manfred Vischer: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie der Zürcher Druckschriften des 15. und 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca bibliographica Aureliana.&amp;#039;&amp;#039; 124). Koerner, Baden-Baden 1991, ISBN 3-87320-124-0.&lt;br /&gt;
* Paul Leemann van Elck: &amp;#039;&amp;#039;Die Offizin Froschauer: Zürichs berühmte Druckerei im 16. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Geschichte der Buchdruckerkunst anlässlich der Halbjahrtausendfeier ihrer Erfindung.&amp;#039;&amp;#039; Bureau der [[Antiquarische Gesellschaft in Zürich|Antiquarischen Gesellschaft]] im [[Schweizerisches Landesmuseum|Schweizerischen Landesmuseum]] (Hrsg.), Zürich 1940.&lt;br /&gt;
* Paul Leemann van Elck: &amp;#039;&amp;#039;Die Zierinitialen in den Drucken der Offizin Froschauer-Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Gutenberg-Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1938, Zürich 1938, S.&amp;amp;nbsp;143–158,&lt;br /&gt;
* Edmund Camillo Rudolphi: &amp;#039;&amp;#039;Die Buchdrucker-Familie Froschauer in Zürich 1521–1595. Mit Verzeichniss der aus ihrer Offizin hervorgegangenen Druckwerke.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1869.&lt;br /&gt;
* Joachim Staedtke: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Froschauer: der Begründer des Zürcher Buchwesens.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, Zürich 1964 {{DNB|1045420271}}.&lt;br /&gt;
* Paul Heitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Zürcher Büchermarken bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1895.&lt;br /&gt;
* Urs B. Leu: &amp;#039;&amp;#039;Reformation als Auftrag. Der Zürcher Drucker Christoph Froschauer d.&amp;amp;nbsp;Ä. (ca. 1490-1564).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Buchdruck und Reformation in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Urs B. Leu, Christian Scheidegger. Theologischer Verlag, Zürich 2018; IX, 445 S., ill. (&amp;#039;&amp;#039;Zwingliana.&amp;#039;&amp;#039; 45), ISBN 978-3-290-18218-2, S. 1–80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Christoph Froschauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119452855|LCCN=n/50/58057|VIAF=33244790}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Froschauer, Christoph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchdrucker (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformierter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Reformation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1564]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Froschauer, Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= Froschauer, Christoffel &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Buchdrucker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1490&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kastl (Landkreis Altötting)|Kastl]] bei [[Altötting]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. April 1564&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-43884-40</name></author>
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