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	<title>Christoph Friedrich von Pfleiderer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:59:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_Friedrich_von_Pfleiderer&amp;diff=1038899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KukiHaki: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-10-17T13:55:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christoph Friedrich von Pfleiderer.jpg|mini|Christoph Friedrich von Pfleiderer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Friedrich Pfleiderer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1808 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Pfleiderer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[20. Oktober]] [[1736]] in [[Kirchheim unter Teck]], [[Württemberg]]; † [[17. September]] [[1821]] in [[Tübingen]]) war ein deutscher [[Mathematiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Christoph Friedrich Pfleiderer wurde am 20. Oktober 1736 in Kirchheim unter Teck als Sohn des Amtschirurgen Johann Christoph Pfleiderer (1693–1789) und seiner Ehefrau Justina Regina geb. Greiner (1705–1789) geboren. Sein Geburtshaus (heute: Max-Eyth-Straße 20) ist erhalten geblieben. Nach dem Besuch der Lateinschule in Kirchheim/T. und der evangelischen Seminare in [[Blaubeuren]] und [[Bebenhausen]] wurde er 1755 in das [[Evangelisches Stift Tübingen|Evangelische Stift Tübingen]] aufgenommen. Neben dem Theologiestudium widmete er sich den Gebieten Mathematik, Physik und Astronomie. 1757 promovierte er unter [[Johann Kies]] in Tübingen mit einer astronomischen Abhandlung. Anschließend war er als Vikar in [[Laichingen]] und [[Frickenhausen (Württemberg)|Frickenhausen]] sowie als Hauslehrer tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer etwa dreijährigen Tätigkeit als wissenschaftlicher Sekretär des Mathematikers [[Georges-Louis Le Sage]] in [[Genf]] wurde er 1766 auf dessen Empfehlung hin Professor für Mathematik und [[Physik]] an der Militär-Akademie in [[Warschau]] (Akademie des Kadettenkorps bzw. Ritterschule) und war ebenfalls Mitglied der Kommission zur Prüfung und Abfassung von Schulbüchern im Königreich Polen, wo er auch als ein Förderer des Mathematikers [[Simon L’Huilier]] auftrat, mit dem ihn später auch eine Freundschaft verband. Im Jahr 1781 wurde Pfleiderer als Professor für Mathematik und Physik an die [[Eberhard-Karls-Universität Tübingen]] als Nachfolger seines Lehrers [[Johann Kies]] berufen. Mehrmals hatte er das Amt des [[Liste der Rektoren der Eberhard Karls Universität Tübingen|Rektors dieser Universität]] inne (1793/94, 1799 und 1805).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein bedeutendster Schüler war [[Johann Gottlieb Friedrich von Bohnenberger]]. Weitere prominente Hörer seiner Vorlesungen waren etwa die Brüder Wilhelm A. Diesterweg und [[Adolph Diesterweg|Adolf Diesterweg]] oder der spätere Buchhändler und Verleger [[Johann Friedrich Cotta]]. Lehrveranstaltungen bei ihm besuchten aber auch [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel]], [[Friedrich Hölderlin]] und [[Friedrich Wilhelm Joseph Schelling|Friedrich Wilhelm Schelling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanna Friederike von Pfleiderer, geb. Gaum (1756-1822).jpg|mini|Johanna Friederike von Pfleiderer, geb. Gaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfleiderer heiratete 1782 in Tübingen Johanna Friederike Gaum (1756–1822). Mit ihr hatte er eine Tochter, Christiane Luise Pfleiderer (* 23. Januar 1796 in Tübingen; † 28. Oktober 1868 in [[Enzklösterle]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.martinszeller-verband.de/genealogie/getperson.php?personID=I11847&amp;amp;tree=zeller |text=Familiendaten der Martinszellerschen Familienstiftung. |wayback=20140102194510}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie heiratete den Pfarrer Georg Heinrich Gmelin (1796–1850).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bekannt wurde Pfleiderer durch seine Privatbibliothek, die nach seinem Tod von der [[Universitätsbibliothek Tübingen]] erworben wurde. Sie enthält zahlreiche Werke aus dem 16. bis 18. Jahrhundert über Mathematik, Physik, [[Astronomie]] und [[Technik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Kurfürstlich Brandenburgischen Sozietät der Wissenschaften]] sowie der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]. Mit der Verleihung des [[Ritterkreuz]]es des [[Zivilverdienstorden (Württemberg)|Zivilverdienstordens]] wurde er 1808 zugleich in den württembergischen [[Adel]]sstand erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch&amp;#039;&amp;#039; 1815, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deduction der Euclidischen Definitionen 3, 4, 5, 7 des V. Buchs der Elemente&amp;#039;&amp;#039;. In: Archiv der reinen und angewandten Mathematik, Bd. 2, Heft 7 (1797), S. 257–287 u. Heft 8 (1798), S. 440–447.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Lambertische Aufgabe: die Lage der acht Punkte A, B, C, D, E, F, G H (Fig. 1) mittelst der an den vier Stände E, F, G, H gemessenen Winkel, welche die aus ihnen nach A, B, C, D gezogene gerade Linie einschliessen, zu bestimmen..&amp;#039;&amp;#039;. In: Archiv der reinen und angewandten Mathematik, Bd. 3, Heft 10 (1799), S. 190–203.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Behandlung einer wichtigen Aufgabe aus der practischen Geometrie&amp;#039;&amp;#039;. In: Archiv der reinen und angewandten Mathematik, Bd. 3, Heft 10 (1800), S. 318–340.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ebene Trigonometrie. Mit Anwendungen und Beyträgen zur Geschichte derselben&amp;#039;&amp;#039;, Cotta, Tübingen 1802.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Physik. Naturlehre nach Klügel.&amp;#039;&amp;#039; Nachschrift einer Tübinger Vorlesung von 1804 (Hrsg. von [[Paul Ziche]]), Frommann-Holzboog, Stuttgart 1994 (&amp;#039;&amp;#039;Spekulation und Erfahrung&amp;#039;&amp;#039;, Abt. 1 Texte, Band 6), ISBN 3-7728-1607-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scholien zu Euclid’s Elementen&amp;#039;&amp;#039;. Fünf Teile. Hrsg. von [[Theodor Plieninger (Paläontologe)|Theodor Plieninger]]. Metzler, Stuttgart 1826–1827.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J. B. Rothacker: &amp;#039;&amp;#039;v. Pfleiderer, 1736–1821&amp;#039;&amp;#039;. In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Athenäum berühmter Gelehrter Würtembergs&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1. Franckh, Stuttgart 1829, S. 9–16 ([https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10209349/bsb:10946860?page=15 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Betsch]]: &amp;#039;&amp;#039;„Fleiß: fleißig, Betragen: still und sittsam“. Diesterweg und seine Tübinger Lehrer&amp;#039;&amp;#039;. In: Henning Schüler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adolph Diesterweg. Wissen im Aufbruch&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Studien Verlag, Weinheim 1990, S. 68–74, ISBN 3-89271-243-3 (behandelt wird hierin u.&amp;amp;nbsp;a. Christoph Friedrich von Pfleiderer).&lt;br /&gt;
* {{ADB|25|678|678|Pfleiderer, Christoph Friedrich von|[[Moritz Cantor]]|ADB:Pfleiderer, Christoph Friedrich von}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Ersch, J. S. |Titel=Christoph Friedrich von Pfleiderer |Sammelwerk=Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste in alphabetischer Folge |Datum=1846 |Seiten=175–176 |Online={{Google Buch |BuchID=xMApCVsy10AC |Seite=175}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Lagler, Wilfried |Titel=Ein bibliophiler Mathematiker: Christoph Friedrich von Pfleiderer (1736–1821) und die Erwerbung seiner Bibliothek durch die Universitätsbibliothek Tübingen |Sammelwerk=Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte |Nummer=3 |Datum=1987 |Online={{Webarchiv |url=http://www.ub.uni-tuebingen.de/pro/info/fakten-pfleiderer.php?la=de&amp;amp;fr=y |text=uni-tuebingen.de |wayback=20070607093601}}}}&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Lagler]].: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Friedrich von Pfleiderer. Mathematiker und Professor 1736–1821&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerhard Taddey/Joachim Fischer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Band 19, Kohlhammer, Stuttgart 1998, S. 163–176, ISBN 3-17-015060-X.&lt;br /&gt;
* [[Paul Ziche|Paul Ziche:]] &amp;#039;&amp;#039;Mathematik  und  Physik  als  philologisch- geschichtliche Wissenschaften. Christoph  Friedrich  Pfleiderers  Inauguralthesenin den Fächern Mathematik  und Physik (1790–1792)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Michael Franz (Theologe)|Michael Franz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„... im Reiche des Wissens cavalieremente“. Hölderlins, Hegels und Schellings Philosophiestudium an der Universität Tübingen&amp;#039;&amp;#039;, Ed. Isele, Eggingen 2005 (&amp;#039;&amp;#039;Schriften der Hölderlin-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 23,2), S. 372–406, ISBN 3-86142-381-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116167882}}&lt;br /&gt;
* [https://lbssbb.gbv.de/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Pfleiderer%2C+Christoph+Friedrich Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?q=editions:NYPL33433069105363&amp;amp;id=43oAAAAAMAAJ&amp;amp;hl=de Pfleiderer: &amp;#039;&amp;#039;Scholien zu Euclid&amp;#039;s Elementen&amp;#039;&amp;#039;] bei Google Books&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116167882|VIAF=17966911}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfleiderer, Christoph Friedrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Warschau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliophiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Württembergischen Zivilverdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Württemberg bis 1803)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1736]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pfleiderer, Christoph Friedrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pfleiderer, Christoph Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker und Astronom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1736&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kirchheim unter Teck]], [[Württemberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. September 1821&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KukiHaki</name></author>
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