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	<title>Christoph Diehm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-04-26T19:11:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:DiehmChristoph.jpg|mini|Christoph Diehm]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Diehm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. März]] [[1892]] in [[Rottenacker]]; † [[21. Februar]] [[1960]] ebenda) war ein deutscher [[SS-Brigadeführer]], [[Generalmajor]] der [[Waffen-SS]] und Polizei, [[Polizeipräsident]] sowie Politiker ([[NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Diehm, Sohn eines Landwirts, absolvierte nach dem siebenjährigen Besuch der Volksschule von 1906 bis 1909 eine Fortbildungsschule. Ab 1911 war Diehm [[Berufssoldat]] und nahm ab August 1914 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Ab Januar 1919 gehörte Diehm für zwei Jahre einem Freikorps an und war anschließend Berufssoldat bei der [[Reichswehr]]. Von 1922 bis 1925 besuchte er die Heeresfachschule und war danach bis 1929 in der Landwirtschaft tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReichstagsDB&amp;quot;&amp;gt;{{ReichstagDB|130167452}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Oktober 1926 bis Januar 1928 gehörte Diehm dem [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandkühler429f&amp;quot;&amp;gt;Thomas Sandkühler: &amp;#039;&amp;#039;Endlösung in Galizien. Der Judenmord in Ostpolen und die Rettungsinitiativen von Berthold Beitz 1941–1944&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1996, S. 429f&amp;lt;/ref&amp;gt; Diehm war als [[Alter Kämpfer]] von 1921 bis 1923 Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl412&amp;quot;&amp;gt;Dieter Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Judenverfolgung in Ostgalizien, 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; München 1997, S. 412.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Parteienverbot trat er zum 1. März 1930 der NSDAP erneut bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 212.531).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6201024&amp;lt;/ref&amp;gt; Diehm wurde Anfang März 1928 auch Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]] und wechselte im März 1932 von der SA zur [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 28.461).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandkühler429f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Heimatdorf Rottenacker gründete er die Ortsgruppe der NSDAP.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurztext des Rottenacker Bürgermeisters vom 21. Oktober 1935 für eine Festschrift der Kreisleitung der NSDAP (Gemeindearchiv Rottenacker 897).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1929 [[Adjutant]] in der SA-Untergruppe Württemberg und ab 1931 Führer der [[Sturmabteilung|SA]]-Gruppe Südwest. Vom 24. April 1932 bis zum 20. November 1933 war er [[Mitglied des Landtages|Mitglied]] im [[Landtag des freien Volksstaates Württemberg|Landtag von Württemberg]]. Ab 1933 war Diehm von der 9. bis zur 11. Wahlperiode [[Mitglied des Reichstages]] der NSDAP für den Wahlkreis 32 Baden im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]]. Diehm, der 1932 zum [[SS-Oberführer]] befördert wurde, war von März 1932 bis Juli 1933 Führer des SS-Abschnitts X, von Mitte Juli 1933 bis Mitte März 1936 des SS-Abschnitts XIX und ab Mitte März 1936 des SS-Abschnitts I.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReichstagsDB&amp;quot; /&amp;gt; Ab dem 1. September 1939 war Diehm Führer des SS-Oberabschnitts West.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandkühler429f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Diehm von Ende September 1939 bis Anfang Januar 1942 Polizeipräsident in [[Gdingen]] und danach in [[Saarbrücken]]/[[Metz]]. Am 8. September 1943 wurde Diehm zur Dienststelle des Höheren SS- und Polizeiführers [[Hans-Adolf Prützmann]] versetzt und war von 9. Oktober 1943 bis Ende Februar 1944 als [[SS- und Polizeiführer]] [[Shitomir]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandkühler429f&amp;quot; /&amp;gt; Anschließend war Diehm als SSPF [[Lemberg]] bis zum 16. September 1944 eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl412&amp;quot; /&amp;gt; In seinem Einzugsbereich war Diehm in Massenmorde verstrickt und ließ noch im Juni 1944, kurz vor der Befreiung des [[Distrikt Galizien]]s geflüchtete Juden in den Wäldern [[Galizien]]s aufspüren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Judenverfolgung in Ostgalizien, 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; München 1997, S. 473.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Mitte August 1944 war Diehm noch kurzzeitig beim Höheren SS- und Polizeiführer (HSSPF) Südost als Beauftragter des [[Reichsverteidigungskommissar]]s beim Festungsbaustab in [[Kattowitz]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandkühler429f&amp;quot; /&amp;gt; Von Ende August 1944 bis September 1944 war Diehm kurzzeitig Kommandeur der [[29. Waffen-Grenadier-Division der SS „RONA“ (russische Nr. 1)]]. Vom 19. September 1944 bis Anfang Oktober 1944 vertrat Diehm [[Friedrich Jeckeln]] als HSSPF Belgien-Nordfrankreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandkühler429f&amp;quot; /&amp;gt; Im November 1944 erlitt Diehm eine Kriegsverletzung, aufgrund derer er in ein Lazarett in Berlin verlegt wurde. Ab Januar 1945 fungierte er beim [[Volkssturm]] als Inspekteur Südwest und gehörte dem Führungsstab dieser paramilitärischen Organisation an. Im April/Mai 1945 war er SS- und Polizeiführer Salzburg und geriet nach der [[Wiener Operation|Schlacht um Wien]] als Kampftruppenkommandant bei der 6. Armee am 8. Mai 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla99&amp;quot;&amp;gt;Joachim Lilla, Martin Döring, Andreas Schulz: Statisten in Uniform: Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004, S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf nach Kriegsende ==&lt;br /&gt;
Diehm wurde erst neun Jahre später, Mitte Januar 1954, aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft entlassen und kehrte nach Deutschland zurück, wo er für kurze Zeit in [[Zuffenhausen]] lebte, danach wieder bei seiner Familie in Rottenacker, bis zu seinem Tod 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Diehm juristisch nicht belangt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Judenverfolgung in Ostgalizien, 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; München 1997, S. 389.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Diehms SS- und Polizeiränge&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl412&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dws-xip.pl/reich/biografie/28461.html Christoph Diehm] auf www.dws-xip.pl&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Datum&lt;br /&gt;
!Rang&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|März 1932&lt;br /&gt;
|[[SS-Oberführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|März 1934&lt;br /&gt;
|[[SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|August 1944&lt;br /&gt;
|Generalmajor der Polizei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|November 1944&lt;br /&gt;
|Generalmajor der Waffen-SS&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischer Militär-Verdienstorden]] IV. Klasse mit Schwertern&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1918) in Silber&lt;br /&gt;
* Landesorden&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz|Spange zum Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Kriegsverdienstkreuz]] (1939) II. und I. Klasse mit Schwertern&lt;br /&gt;
* Verwundetenabzeichen (1939) in Silber&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrendegen|Ehrendegen des Reichsführers SS]]&lt;br /&gt;
* [[SS-Ehrenring|Totenkopfring der SS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste der SS-Führer im Generalsrang#SS-Brigadeführer|Liste SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Pohl (Historiker)|Dieter Pohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Judenverfolgung in Ostgalizien, 1941–1944. Organisation und Durchführung eines staatlichen Massenverbrechens.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1997, ISBN 3-486-56233-9 ([https://link.bsb-muenchen.de/BV010915041 Volltext digital verfügbar]).&lt;br /&gt;
* [[Thomas Sandkühler]]: &amp;#039;&amp;#039;Endlösung in Galizien. Der Judenmord in Ostpolen und die Rettungsinitiativen von Berthold Beitz 1941–1944&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Nachfolger, Bonn 1996, ISBN 3-8012-5022-9.&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
*{{bibISBN|3170166042|Seite=140}}&lt;br /&gt;
* [[Frank Raberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Landwirt, Statthalter und fanatischer Vollstrecker des Terrors: Christoph Diehm&amp;#039;&amp;#039;, in: {{BibISBN|9783862810628|Seite=50–59}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130167452}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130167452}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dws-xip.pl/reich/biografie/28461.html Christoph Diehm] auf www.dws-xip.pl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130167452|LCCN=no/2005/73153|VIAF=97773611}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Diehm, Christoph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Volksstaat Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Metz, Lothringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Gdingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS- und Polizeiführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rottenacker)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diehm, Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Diehm, Christoph Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Generalmajor der Waffen-SS und Polizei&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. März 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rottenacker]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rottenacker]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Perfekter Marsianer</name></author>
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