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	<title>Christoph Deichmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:49:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_Deichmann&amp;diff=171676&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: /* Literatur */ wl</title>
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		<updated>2022-07-09T07:43:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Deichmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1576]] in [[Burgsteinfurt]]; † [[1648]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher Jurist und Diplomat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Deichmann war der Sohn des Burgsteinfurter Bürgermeisters [[Rötger Deichmann]] und dessen Ehefrau [[Adelheid Haupt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Deichmann das [[Gymnasium Arnoldinum]] in Burgsteinfurt absolviert hatte, immatrikulierte er sich an der [[Universität zu Köln]]. Sein weiterer universitärer Werdegang führte ihn an die [[Hohe Schule Herborn]] (1595), [[Universität Wittenberg]] (1598) und [[Universität Marburg]] (1599). Von hier aus begann er seine Cavalierstour, welche ihn einige Jahre lang durch Frankreich, Italien und die Niederlande führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr war er wieder an der Universität Marburg zu finden, wo er mit Erfolg &amp;#039;&amp;#039;de potestate&amp;#039;&amp;#039; disputierte und am 14. März 1605 zum &amp;#039;&amp;#039;[[Doctor iuris utriusque|Iuris Utriusque Doctor]]&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. Dort hielt Deichmann im selben Jahr, am 23. Oktober 1605 seine Antrittsvorlesung &amp;#039;&amp;#039;Oratio de docendi ac discendi iuris necessitate&amp;#039;&amp;#039; als neu berufener [[Professor]] für Rechtswissenschaft. Hier disputierte 1613 auch [[Hempo von dem Knesebeck]] über &amp;#039;&amp;#039;De pactis&amp;#039;&amp;#039;. 1617 amtierte er als [[Liste der Rektoren und Präsidenten der Philipps-Universität Marburg|Rektor der Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15. April 1605 war Deichmann mit Christina Vultejus verheiratet, einer Tochter seines früheren Lehrers [[Hermann Vultejus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Deichmann 1621 eigenmächtig mit dem spanischen General [[Ambrogio Spinola]] die [[Binger Übereinkunft]] aushandelte, suspendierte ihn Landgraf [[Moritz (Hessen-Kassel)|Moritz von Hessen-Kassel]] von seinem Dienst. Am 1. Mai 1621 wurde Deichmann dann von seinem Landgrafen fristlos entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schon einige Wochen später fand Deichmann einen neuen Aufgabenbereich als gräflich-lippischer Kanzler und Vizepräsident des Hofgerichts zu [[Detmold]]. Als solcher überwachte er u.&amp;amp;nbsp;a. Fürst [[Ludwig I. (Anhalt-Köthen)|Ludwig I. von Anhalt-Köthen]] und Graf [[Christian (Waldeck)|Christian von Waldeck]] als Vormunde des noch minderjährigen Grafen [[Amalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg|Simon Ludwig zur Lippe-Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deichmann wurde auch als schwedischer Gesandter des Westfälischen Kreises berufen. Herzog [[Johann Albrecht II. (Mecklenburg)|Johann Albrecht II.]] von [[Mecklenburg-Güstrow]] berief ihn in dieser Zeit als Kanzler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1636 nahm Fürst [[Ludwig I. (Anhalt-Köthen)|Ludwig I. von Anhalt-Köthen]] Deichmann in die [[Fruchtbringende Gesellschaft]] auf. Er verlieh ihm den Gesellschaftsnamen &amp;#039;&amp;#039;der Lautere&amp;#039;&amp;#039; und die Devise &amp;#039;&amp;#039;in seiner Grüne&amp;#039;&amp;#039;. Als Emblem wurde Deichmann &amp;#039;&amp;#039;der Kalmus&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Acorus calamus L.&amp;#039;&amp;#039;) zugedacht. Im Köthener Gesellschaftsbuch findet sich Deichmanns Eintrag unter der Nr. 288. Dort ist auch das Reimgesetz vermerkt, welches er als Dank für seine Aufnahme verfasst hat:&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Kalmus lauter ist in seiner glatten grüne,&amp;lt;br /&amp;gt;Der langen bletterlein, Wer will nun sein so kühne,&amp;lt;br /&amp;gt;Daß er sich lautter nenn&amp;#039;, ohne wan geleuttert ihn&amp;lt;br /&amp;gt;Von oben hat der Herr ahn hertzen muth vnd sinn,&amp;lt;br /&amp;gt;Mitt der bedingung Jch den nahmen hab genommen&amp;lt;br /&amp;gt;Vnd Lauter andern will so sein Zu ihrem frommen,&amp;lt;br /&amp;gt;Eß wird in dieser welt recht lautre frucht gebraucht,&amp;lt;br /&amp;gt;Wan auß dem rechten nit ein handwerck wird gemacht.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Herzog Johann Albrecht II. 1636 wurde seine Witwe, [[Eleonore Marie von Anhalt-Bernburg|Eleonore Maria von Mecklenburg-Güstrow]] von Herzog [[Adolf Friedrich I. (Mecklenburg)|Adolf Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin]] in einen Prozess über die Vormundschaft ihres Sohnes, des nachmaligen Herzogs [[Gustav Adolf (Mecklenburg)|Gustav Adolf von Mecklenburg-Güstrow]] verwickelt. Die Entlassung Deichmanns als Kanzler im Jahre 1639 war eine rein politische Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landgräfin [[Amalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg|Amalie Elisabeth von Hessen-Kassel]], die Witwe von Landgraf [[Wilhelm V. (Hessen-Kassel)|Wilhelm V. von Hessen-Kassel]] ernannte Deichmann zu ihrem [[Gesandter|Residenten]] in Hamburg. Ab 1644 vertrat dieser dort auch Kurbrandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648 starb Christoph Deichmann im Alter von 72 Jahren in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Gundlach (Historiker)|Franz Gundlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910&amp;#039;&amp;#039;, Elwert, Marburg 1927, Nr. 141.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke|VD=17|PPN=004180704}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=104357541|titel=Deichmann, Christoph|datum=2021-04-15}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|104357541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104357541|VIAF=22574712}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deichmann, Christoph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesandter bei den Hansestädten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1576]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1648]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deichmann, Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Deichmann, Christof&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1576&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burgsteinfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1648&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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