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	<title>Christoph Carl von Boxberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_Carl_von_Boxberg&amp;diff=1246993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-02-16T02:35:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Carl von Boxberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Mai]] [[1629]] in [[Kraslice|Graslitz]]; † [[3. Juli]] [[1699]] in [[Untersachsenberg]]) war ein sächsischer Bergrat und Berghauptmann im [[Neustädter Kreis|Neustädtischen]] und im [[Vogtländischer Kreis|Vogtländischen Kreis]] im Herzogtum [[Sachsen-Zeitz]] sowie Erb-, Lehn- und Gerichtsherr der [[Grundherrschaft]] Untersachsenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Christoph Carl von Boxberg war der Sohn von [[Hans Wilhelm von Boxberg]] (* Nürnberg 30. Mai 1593; † 5. Februar 1638 in Graslitz), Kaufmann und Mitglied des Inneren Rates von Nürnberg, Bergwerksunternehmer im Kupferbergbau in Graslitz ([[Kraslice]]) Dort sind Belehnungen von 1601 bis April 1608 bergamtlich verzeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heribert Sturm]] (Hrsg.): Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder, herausgegeben im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)]], R. Oldenbourg Verlag München Wien 1979, ISBN 3-486-49491-0, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gründer des Waldgutes Untersachsenberg, des späteren Dorfes Untersachsenberg und Berghauptmann im Dienst des Georg Ernst [[Schönburg (Adelsgeschlecht)|von Schönburg]] in Graslitz im Erzgebirge.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Weinmann: [[Egerländer Biografisches Lexikon]] mit ausgewählten Personen aus dem ehemaligen Reg.-Bez. Eger ([[Cheb]]), Band 1, Männedorf/ZH 1985, ISBN 3-922808-12-3, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter war Magdalana Boxberger, die Tochter des Hauptmanns und Kapitäns Dieterich Semler aus [[Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Mai 1629 erhielt Christoph Carl in der evangelisch-lutherischen Kirche Graslitz die Taufe. Seine Taufpaten waren u.&amp;amp;nbsp;a. George Abraham [[Trützschler (Adelsgeschlecht)|Trützschler]] auf [[Falkenstein/Vogtl.|Falkenstein]], Margaretha [[Planitz (Adelsgeschlecht)|von der Planitz]] geb. von Schauroth und der Bergrechtsverständige [[Sebastian Span]], der später schönburgischer Amtmann in [[Hartenstein (Sachsen)|Hartenstein]] wurde. Aufgrund der Kriegswirren des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] und der [[Rekatholisierung]] in Böhmen sahen sich seine Eltern gezwungen, über die Grenze nach [[Kurfürstentum Sachsen|Sachsen]] zu gehen, wo sie das Waldgut Untersachsenberg neu erbauten. In Graslitz starb sein Vater am 5. Februar 1638, als Christoph Carl erst acht Jahre alt war. So wuchs er bei der Mutter auf, die ihn erst an das Gymnasium nach [[Hof (Saale)]] und ab 1648 an die [[Universität Altdorf]] schickte. Im Mai 1650 wechselte er von Altdorf an die [[Universität Jena]], wo er die folgenden beiden Jahre blieb und dann nach Hause zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag des Georg Ernst von Schönburg unternahm er 1655 eine sechswöchige Reise zur kaiserlichen Regierung nach [[Breslau]] in [[Schlesien]]. Im darauffolgenden Jahr trat er am 28. Februar in den Dienst des [[Julius Heinrich (Sachsen-Lauenburg)|Herzogs Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg]] und 1657 reiste er erneut im Auftrag der Herren von Schönburg an den kaiserlichen Hof, diesmal direkt nach [[Prag]] zum späteren Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] Nach erfolgreicher Rückkehr wurde er am 1. November 1657 zum [[Kammerjunker]] des Herzogs von Sachsen-Lauenburg ernannt, wodurch ihm die Möglichkeit zu weiteren Reisen nach Niedersachsen und nach Hamburg und Lübeck eröffnet wurde. Als Gesandter weilte er u.&amp;amp;nbsp;a. in Schweden, am Rhein und in der [[Kurpfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit erfolgte 1659 seine Aufnahme in die [[Fruchtbringende Gesellschaft]] bzw. den Palmenorden in [[Weimar]] mit dem Beinamen &amp;#039;&amp;#039;der Begierige&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neun Jahren unruhiger Tätigkeit am Hof in Sachsen-Lauenburg sehnte er sich nach Familienglück und häuslichem Frieden. Der Tod seiner Mutter 1661 trug dazu bei, dass er nach Untersachsenberg zurückkehrte, um das Gut, das seine Eltern aufgebaut hatten, weiterzuführen. Er lernte Eleonora Rosina, die Tochter von Adam Erdmann von [[Zedtwitz|Zettwitz]] auf [[Kopaniny (Aš)|Krugsreuth]], Neidberg, [[Bad Elster|Elster]] und [[Aš|Asch]] kennen, die er am 26. November 1666 in Krugsreuth heiratete. Über 27 Jahre dauerte ihre kinderreiche Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Erfahrungen in Bergwerksangelegenheiten wurde er mehrfach als Berater an Fürstenhöfe geholt, so zu Herzog [[Johann Ernst (Sachsen-Saalfeld)|Johann Ernst von Sachsen-Saalfeld]] nach [[Saalfeld/Saale|Saalfeld]]. Am 13. Dezember 1697 ernannte ihn [[Moritz Wilhelm (Sachsen-Zeitz)|Herzog Moritz Wilhelm von Sachsen-Zeitz]] zum Bergrat und Berghauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Carl von Boxberg feierte 1699 seinen 70. Geburtstag, der auf das [[Christi Himmelfahrt|Himmelfahrtsfest]] fiel. Er stiftete an diesem Tag der Kirchgemeinde in Klingenthal einen silbernen [[Abendmahlskelch|Kelch]]. Nur wenige Tage später wurde er bei den Vorbereitungen für eine Kur in [[Karlsbad]] krank und starb nach achttägigem Krankenlager am Morgen des 3. Juli 1699 in Untersachsenberg als Gutsbesitzer, sächsischer Bergrat und Berghauptmann zwischen fünf und sechs Uhr. Am darauffolgenden Mittwoch wurde er im Erbbegräbnis in der [[Rundkirche Zum Friedefürsten (Klingenthal)|Stadtkirche von Klingenthal]] beigesetzt. Die öffentliche Trauerfeier nach Bergmannsart fand am 20. August 1699 statt. Die bei dieser Feier vom Klingenthaler Pfarrer Nicolaus Spanger gehaltene Leichenpredigt wurde durch Druck bei Paul Friedrich Haller in [[Plauen]] vervielfältigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boxberg hinterließ folgende sechs Söhne: Erdmann Ernst, Johann Wilhelm, Julius Ferdinand, Adam Christian, Carl Maximilian und Georg Carl sowie die Töchter Christiane Rosina, Erdmutha Sophia und Elenora Elisabeth. Von seinen Kindern wurde der Kammerjunker Erdmann Ernst von Boxberg sein Amtsnachfolger als Berghauptmann im Vogtländischen und Neustädtischen Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Erich Dörfel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Orte des Amtsbezirks Klingenthal&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Gustav Bergmann, Klingenthal 1930, S. 71 ff.&lt;br /&gt;
* G. Treixler: Heimatkunde von Graslitz, 1929, S. 265.&lt;br /&gt;
* Alfred Riedl: Amberg, 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104335718|LCCN=|NDL=|VIAF=42275082}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Boxberg, Christoph Carl von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofbeamter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Klingenthal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kraslice)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königreich Böhmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Boxberger|Christoph Carl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1629]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1699]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Boxberg, Christoph Carl von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sächsischer Bergrat und Berghauptmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1629&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kraslice]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juli 1699&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sachsenberg-Georgenthal|Untersachsenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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