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	<title>Christoph Brumme - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T18:00:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_Brumme&amp;diff=826724&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Doug.Steader: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-01-31T16:52:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph D. Brumme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. November]] [[1962]] in [[Wernigerode]]) ist ein deutscher Schriftsteller und Essayist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Christoph Brumme wurde 1962 in Wernigerode geboren. Er absolvierte eine Lehre als Eisenbahner, diente drei Jahre bei der [[Nationale Volksarmee|NVA]], arbeitete am Theater Eisleben, studierte Philosophie und arbeitete ab 1991 freiberuflich als Schriftsteller und Essayist in [[Berlin-Prenzlauer Berg]]. Seit dem Frühjahr 2016 lebt er zusammen mit seiner [[Ukrainer|ukrainischen]] Familie in der zentralukrainischen Stadt [[Poltawa]], und seine Werke werden dadurch stark beeinflusst. Von dort berichtet er in jüngster Zeit vor allem für die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; über die Wahlen oder über Politik und Gesellschaft in der Ukraine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nzz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/meinung/ukrainer-und-russen-brueder-kann-man-sich-nicht-aussuchen-ld.1517026 |titel=Brüder kann man sich nicht aussuchen – die Ukrainer trennt von den Russen der Drang nach Freiheit und eine Kultur der Moral |werk=nzz.ch |sprache=de| abruf=2022-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1994, 1997 und 2002 erschienen seine Romane &amp;#039;&amp;#039;Nichts als das&amp;#039;&amp;#039; (Gatza-Verlag), &amp;#039;&amp;#039;Tausend Tage&amp;#039;&amp;#039; ([[Kiepenheuer &amp;amp; Witsch]]) und &amp;#039;&amp;#039;Süchtig nach Lügen&amp;#039;&amp;#039; ([[S. Fischer Verlag]]), 2010 der Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Honigdachs&amp;#039;&amp;#039;. Sein Reisebericht &amp;#039;&amp;#039;Auf einem blauen Elefanten – 8353 Kilometer mit dem Fahrrad von Berlin an die Wolga und zurück&amp;#039;&amp;#039; erschien 2009 im Dittrich Verlag. Brumme fuhr sechsmal mit dem Fahrrad von Berlin an die Wolga und zurück – insgesamt mehr als 40.000 Kilometer. &lt;br /&gt;
Seine Romane &amp;#039;&amp;#039;Süchtig nach Lügen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;No (Nichts als das)&amp;#039;&amp;#039; wurden vom MDR mit Julia Jäger, Jan Josef Liefers und Corinna Harfouch als Hörspiele produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verfasste Sozialreportagen, politische Kommentare und Essays über Literatur, insbesondere über [[Franz Kafka]], [[William Faulkner]], [[Isaak Babel]] und [[Fjodor Michailowitsch Dostojewski|Dostojewskij]]. Seine Artikel erscheinen in &amp;#039;&amp;#039;[[Akzente (Zeitschrift)|akzente]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[der Freitag]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, Porträts und Interviews u.&amp;amp;nbsp;a. in &amp;#039;&amp;#039;[[Moskauer Deutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[neue deutsche literatur]]&amp;#039;&amp;#039;, im [[Mitteldeutscher Rundfunk|Mitteldeutschen Rundfunk]], [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Westdeutschen Rundfunk]], [[Norddeutscher Rundfunk|Norddeutschen Rundfunk]] und [[Saarländischer Rundfunk|Saarländischen Rundfunk]]. In seinem Blog veröffentlicht er zeitkritische Essays insbesondere über Osteuropa, kommentiert die Medienberichterstattung, die Lage der Nation (und seine eigene), philosophiert über Literatur, Ökonomie und den Sinn des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist bekannt für seine hohe, sprachökonomische Erzählkunst und seine genaue Beobachtungsgabe. Prägend für seine Romane ist das fast protokollartige Erzählen von Schlüsselmomenten. Es entsteht ein scheinbar objektives Erzählen, das aber gerade durch die Genauigkeit der Sprache beim Leser intensive Gefühle erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|russischen Überfalls auf die Ukraine 2022]] befand sich Brumme in seiner Wahlheimat Poltawa. Er schrieb über den russischen Präsidenten [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Wladimir Putin]], dies noch vor der Invasion: „Zwei, drei Lügen pro Satz, das ist für ihn normal.“ Nicht die Macht in Kiew sei illegitim, sondern Putins eigene: „Er ist ganz normal verrückt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://magazin.nzz.ch/nzz-am-sonntag/international/krieg-in-der-ukraine-christoph-brumme-schreibt-poltawa-tagebuch-ld.1671935 &amp;#039;&amp;#039;Unser Autor hadert: Aus der Ukraine flüchten oder bleiben? Als er sich zu einer Entscheidung durchringt, scheint es bereits zu spät.&amp;#039;&amp;#039;] [[NZZ am Sonntag]], 26. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der &amp;#039;&amp;#039;[[NZZ am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039; schreibt er wöchentlich, wie er den Krieg in Poltawa erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1995: [[Alfred-Döblin-Stipendium]]&lt;br /&gt;
* 1997: Literaturstipendium Kulturfonds Berlin&lt;br /&gt;
* 1998: Literaturstipendium Freistaat Bayern, [[Internationales Künstlerhaus Villa Concordia]] Bamberg&lt;br /&gt;
* 1996, 1999, 2002: Arbeitsstipendien des [[Deutscher Literaturfonds|Deutschen Literaturfonds]]&lt;br /&gt;
* 2008: Literaturstipendium des Berliner Senats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;Nichts als das.&amp;#039;&amp;#039; Gatza, Berlin, ISBN 3-928262-18-1.&lt;br /&gt;
* 1994/2008: &amp;#039;&amp;#039;No.&amp;#039;&amp;#039; Dittrich, Berlin, ISBN 978-3-937717-23-4 (WG 1 112). Als Hörbuch mit [[Corinna Harfouch]], Regie: der Autor.&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;Tausend Tage.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer und Witsch, Köln, ISBN 3-462-02631-3.&lt;br /&gt;
* 2002: &amp;#039;&amp;#039;Süchtig nach Lügen.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer und Witsch, Köln, ISBN 3-462-03131-7. 2004 wurde von MDR FIGARO eine Bearbeitung von [[Leonhard Koppelmann]] unter der Regie desselben mit [[Julia Jäger]] und [[Jan Josef Liefers]] als Hörspiel produziert.&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Auf einem blauen Elefanten.&amp;#039;&amp;#039; Dittrich, Berlin, ISBN 978-3-937717-32-6.&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Der Honigdachs.&amp;#039;&amp;#039; Dittrich, Berlin, ISBN 978-3-937717-50-0.&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;111 Gründe, das Radfahren zu lieben. Vom Rausch der Geschwindigkeit, dem Geheimnis der Langsamkeit und dem Wissen, dass das Glück zwei Räder hat.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin, ISBN 978-3-86265-360-7.&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;Ein Gruß von Friedrich Nietzsche.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München, ISBN 978-3-406-66759-6.&lt;br /&gt;
* 2014: &amp;#039;&amp;#039;111 Gründe, Schach zu lieben. Eine Hommage an das königliche Spiel.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin, ISBN 978-3-86265-433-8.&lt;br /&gt;
* 2019: &amp;#039;&amp;#039;111 Gründe, die Ukraine zu lieben. Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin, ISBN 978-3-86265-796-4.&lt;br /&gt;
* 2022: Im Schatten des Krieges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Süchtig nach Lügen&amp;#039;&amp;#039; (MDR 2004, Regie: [[Leonhard Koppelmann]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115639004}}&lt;br /&gt;
* [http://www.honigdachs.com/ Honigdachs.com] Weblog von Christoph Brumme&lt;br /&gt;
* [https://www.nzz.ch/feuilleton/die-faulen-tricks-der-putin-versteher-und-moechtegernpazifisten-ld.1680617 &amp;#039;&amp;#039;Russland kann gar nicht anders? Die faulen Tricks der Putin-Versteher und Möchtegernpazifisten&amp;#039;&amp;#039;], nzz.ch vom 24. April 2022.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Haig Latchinian]] |url=https://www.lvz.de/lokales/leipzig-lk/wurzen/ostdeutscher-als-chronist-des-ukraine-krieges-talk-in-panitzsch-F4HVYDOVBZEYHGHARVV76HUWUU.html |titel=Muldental debattiert zu Krieg und Frieden: Ostdeutscher als Chronist des Krieges – Talk in der Panitzscher Kirche |kommentar=Beitrag über Christoph Brumme |werk=[[Leipziger Volkszeitung]] |datum=2023-07-20 |abruf=2023-07-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115639004|LCCN=no95051303|VIAF=5071243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brumme, Christoph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wernigerode)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brumme, Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Brumme, Christoph D.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Essayist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. November 1962&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wernigerode]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Doug.Steader</name></author>
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