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	<title>Christoph Brandis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T15:11:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_Brandis&amp;diff=2541417&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Michael Musto: /* Weblinks */ Neuer Link zu Text mit Bild (KI auf der Basis eines Gemäldes)</title>
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		<updated>2026-03-15T14:08:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Neuer Link zu Text mit Bild (KI auf der Basis eines Gemäldes)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Brandis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1590]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://michele-musto.it/genealogie-genealogia/ |titel=Michael G Musto Genealogie, Christoph Brandis |abruf=2024-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Werl]], [[Westfalen]]; † [[10. März]] [[1658]] in [[Rüthen]] in Westfalen) war Bürgermeister von Rüthen und Geschichtsschreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brandis war ein Werler [[Erbsälzer]] wie sein Vater, [[Caspar Brandis]], der Sälzeroberst und Bürgermeister, Consul von [[Werl]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://michele-musto.it/genealogie-genealogia/ |titel=Michael G Musto Genealogie, Caspar Brandis |abruf=2024-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohl durch die familiären Verbindungen der Mutter, die aus der dortigen Burgmannenfamilie [[Bruwerdinghausen (Adelsgeschlecht)|von Bruwerdinghausen]] stammte, kam er nach Rüthen. Er lebte dort im Stammhaus der mütterlichen Familie im Bereich der Oester-Bauerschaft der Stadt. Ihm zu Ehren wurde die Stelle im 19. Jahrhundert als Brandiseck bezeichnet. Er war zweimal verheiratet – in erster Ehe mit Barbara, der Witwe des ehemaligen, 1608 verstorbenen Rüthener Bürgermeisters Hellwig von Loen. In zweiter Ehe mit Maria Torwesten aus Geseke, aus der drei Töchter hervorgingen, Anna, Anna Maria und die später kinderlose Agnes Barbara.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Bender |Titel=Geschichte der Stadt Rüden. |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Verlag der Stein’schen Buchhandlung |Ort=Werl |Datum=1848 |ISBN= |Seiten=71}} [https://books.google.de/books/about/Geschichte_der_Stadt_R%C3%BCden.html?id=rlwAAAAAcAAJ&amp;amp;redir_esc=y]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl H. Boley |Titel=Stifter u. Stiftung Orth ab Hagen |Hrsg=Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde |Sammelwerk= |Band=1 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde |Ort=Köln |Datum=1978 |ISBN=3-933364-24-8 |Seiten=98}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich von Klocke |Titel=Das Patriziatsproblem und die Werler Erbsälzer. |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung |Ort=Münster |Datum=1965 |ISBN= |Seiten=225-226}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Kirchenbücher der Pfarrei St. Nikolaus in Rüthen |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- In der vorherigen Version lag eine u.a. bei Joseph Bender: Geschichte der Stadt Rüden. Werl/Arnsberg 1848, S. 440 zu findende  Verwechslung mit des Bürgermeisters Christoph Brandis&amp;#039; Sohn Christoph (getauft 30. November 1628 Rüthen) vor.&lt;br /&gt;
Der Ratsherr und Bürgermeister von Rüthen Christoph Brandis hatte aus zwei Ehen insgesamt 11 in den Rüthener Taufregistern verzeichnete Kinder; da seine erste Frau die Witwe des laut Stadtarchiv Rüthen 1608 verstorbenen ehemaligen Bürgermeister Hellwig von Loen war, die er vor Beginn der Rüthener Kirchenbücher (1616), vermutlich gegen 1610, geheiratet hatte, dürften weitere, nicht im Kirchenbuch erfasste Kinder dazukommen; eines von diesen, Christian (gest. spätestens 1666), war Sälzeroberst in Werl. Weiteres in Friedrich von Klocke: Das Patriziatsproblem und die Werler Erbsälzer. Münster 1965 (Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung, Bd. 7). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandis erwarb sich rasch Ansehen in der Stadt. Er hat ihre Rechte gegenüber [[Kurköln|kurfürstlichen]] Eingriffsversuchen verteidigt. Er war 1652 und 1656 Bürgermeister der Stadt und vertrat sie auch als Deputierter auf dem [[Landtag (Herzogtum Westfalen)|Landtag des Herzogtums Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Prozess gegen den kurfürstlichen Richter Schellewald hat er als Beweismittel eine große Zahl Urkunden vorgelegt und ist dadurch wohl auf den Inhalt des städtischen Archivs aufmerksam geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat auf dieser Basis eine Geschichte der Stadt Rüthen verfasst. Diese enthält über die Geschichte der Stadt hinaus viele Informationen zur westfälischen Landesgeschichte im Allgemeinen. Diese Arbeit wurde von anderen frühneuzeitlichen Geschichtsschreibern wie [[Johann Dietrich von Steinen]] für ihre Arbeiten herangezogen. In einem ersten Teil schilderte er die allgemeine Geschichte der Stadt bis zum Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]. In einem zweiten Teil beschrieb Brandis die adeligen und patrizischen Geschlechter der Stadt. Ergänzt wurde die Arbeit später von einem [[Conrad Röingh]] durch einen dritten Teil. Dieser beschäftigt sich mit der Wirtschaft und dem Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandis hat außerdem ein Tagebuch über den Dreißigjährigen Krieg verfasst. Überliefert ist, dass ein großer Stadtbrand in [[Rüthen]] vom 3. auf den 4. November 1739, der 119 Häuser zerstörte, auch das Tagebuch verloren gehen ließ, welches später ein Bürger beim Aufräumen im Schutt seines Kellers fand. Der damalige Bürgermeister von Rüthen, Dr. Wilthelm, kaufte es dem Bürger für 20 französische Gulden ab. Die beiden ersten Seiten waren in Teilen zerstört aber das Tagebuch blieb lesbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://books.google.de/books?id=d5IOAAAAYAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA223#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |titel=Quellen der Westfälischen Geschichte, Band 1, S. 223, Joh. Suibert Seibertz, Arnsberg, 1857 |abruf=2021-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gemälde, das im Rathaus von Rüthen hängt, steht in Versalien unter seinem Porträt:&lt;br /&gt;
„DOM: CHRISTOPHER BRANDIS, NATUS SALINARIUS WERLENSIS, CONSUL RÜTHENSIS &amp;amp; [[Herzogtum Westfalen|DUCATUS WESTFALIAE]] DEPUTATIS-ERAT FILIUS SALINARII C:BRANDIS CONSULIS WERL &amp;amp; ELEKE BRUWERDINGHAUSEN EX RÜTHEN-OBIT 10 MARTII 1658 IN ECCLESIAE ST: NICOLAI SEPULTUS EST - STRENUUS DEFENSOR LIBERTATUM &amp;amp; PRIVILEGIORUM CIVITATIS NOSTRAE.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://michele-musto.it/genealogie-genealogia/ |titel=Michael G. Musto, Genealogie |abruf=2024-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Übersetzung: DOM: Christopher Brandis, geborener Erbsälzer aus Werl, Konsul von Rüthen &amp;amp; [[Landtag (Herzogtum Westfalen)|Herzöglich Westfälischer Abgeordneter]] – war Sohn von Sälzer C. Brandis, Consul von Werl &amp;amp; Eleke Bruwerdinghausen aus Rüthen – Gestorben am 10. März 1658, beigesetzt in der Kirche St. Nicolai. Unermüdlicher Verteidiger der Freiheiten &amp;amp; Vorrechte unserer Stadt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Christoph Brandis: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Rüden.&amp;#039;&amp;#039; [um 1650] abgedruckt in: [[Johann Suibert Seibertz]]: &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur westfälischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1 Arnsberg, 1857 S. 221–318 [http://books.google.de/books?id=d5IOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA225 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Suibert Seibertz: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Beiträge zur Deutschen Geschichte. Bd. 1&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt, 1819 99-103&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Enzyklopädie der Wissenschaften und Künste.&amp;#039;&amp;#039; Teil 12. Leipzig 1824, 259&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.30jaehrigerkrieg.de/brandis-christoph/ Auszüge aus seinen Berichten zum Dreißigjährigen Krieg]&lt;br /&gt;
* [https://michele-musto.it/ein-blick-in-die-geschichte-mein-vorfahre-christoph-brandis-1590-1658/ Michael G. Musto: &amp;quot;Ein Blick in die Geschichte: Mein Vorfahre Christoph Brandis (1590–1658)&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189559209|VIAF=220724216}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brandis, Christoph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Kreis Soest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rüthen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Herzogtum Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. oder 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1658]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brandis, Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bürgermeister und Geschichtsschreiber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Jahrhundert oder 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Werl]], [[Westfalen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1658&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rüthen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Michael Musto</name></author>
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