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	<title>Christoph Bergner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_Bergner&amp;diff=42621&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;McNamara: /* Partei */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Partei&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MK28109 Christoph Bergner.jpg|mini|hochkant|Christoph Bergner (2014)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Georg Bergner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1948]] in [[Zwickau]]) ist ein deutscher [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 1993 bis 1994 [[Ministerpräsident]] des Landes [[Sachsen-Anhalt]], von 2005 bis 2013 [[Parlamentarischer Staatssekretär]] beim [[Bundesministerium des Innern|Bundesminister des Innern]] und von 2002 bis 2017 Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Im Alter von 13 Jahren zog er 1961 nach Saalfeld/Saale und absolvierte von 1964 bis 1967 eine [[Berufsausbildung mit Abitur]] zum [[Facharbeiter für Rinderzucht]]. Danach folgte der Grundwehrdienst bei der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] (NVA) und ein Studium der [[Agrarwissenschaften]] an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] und von 1969 bis 1971 an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]]. Er beendet dies 1971 als Hochschulagrar[[ingenieur]]. Danach folgt ein Forschungsstudium und eine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doktor|Dr. agr.]] Von 1974 bis 1990 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am [[Institut für Biochemie der Pflanzen]] der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bergner ist [[evangelisch]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bergner.de/files/Mitgliedschaften.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; und Mitglied der [[Herrnhuter Brüdergemeine]]. Von 1986 bis 1991 war er Gemeindekirchenrat der evangelischen [[Petruskirche (Halle)|Petrusgemeinde]] in Halle-[[Kröllwitz]]. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Sein Bruder ist der Jazzmusiker [[Frieder W. Bergner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Bergner wurde 1971 Mitglied der regimetreuen [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU der DDR]]. Er engagierte sich von September 1989 bis Januar 1990 im [[Neues Forum|Neuen Forum]] in [[Halle (Saale)]]. Er bewarb sich im Dezember 1991 um die Nachfolge des zurückgetretenen [[Gerd Gies]] als Landesvorsitzender der [[CDU Sachsen-Anhalt]], unterlag aber gegen den Ministerpräsidenten [[Werner Münch]]. Stattdessen war Bergner von 1991 bis 1995 stellvertretender Landesvorsitzender. Von 1995 bis 1998 war er Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU Deutschlands. 2006 wurde er zum Aussiedlerbeauftragten der CDU Deutschlands ernannt und gehörte in dieser Funktion bis 2011&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Grau: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/christoph-bergner-v1 Christoph Bergner.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; Geschichte der CDU.&amp;#039;&amp;#039; Konrad-Adenauer-Stiftung, abgerufen am 21. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem CDU-Bundesvorstand an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 2002 war Bergner [[Mitglied des Landtages|Mitglied]] des [[Landtag von Sachsen-Anhalt|Landtages von Sachsen-Anhalt]]. Hier war er von 1991 bis 1993 sowie von 1994 bis 2001 Vorsitzender der CDU-Landtags[[fraktion (Politik)|fraktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2002 bis 2017 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Bis 2013 über die [[Landesliste]] Sachsen-Anhalt in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] eingezogen, gewann er bei der [[Bundestagswahl 2013]] sein [[Direktmandat]] im [[Bundestagswahlkreis Halle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Amtliches Wahlkreisergebnis 2013 |url=http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_13/ergebnisse/wahlkreisergebnisse/l15/wk072/ |wayback=20130925044528 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte dem [[Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Bundestagswahl 2017]] trat Bergner nicht mehr an und wechselte nach dem Ende seines Bundestagsmandates in die Kommunalpolitik. Bei der [[Ergebnisse der Kommunalwahlen in Halle (Saale)| Kommunalwahl]] am 26. Mai 2019 wurde Christoph Bergner in den Stadtrat von Halle (Saale) gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.halle.de/de/Verwaltung/Wahlen/Wahlarchiv/Kommunalwahl-2019/ |titel=Halle (Saale) - Händelstadt: Kommunalwahl 2019 |abruf=2021-02-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210209220245/http://www.halle.de/de/Verwaltung/Wahlen/Wahlarchiv/Kommunalwahl-2019/ |archiv-datum=2021-02-09 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Mitglied im Hauptausschuss und Vorsitzender des Sportausschusses.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://buergerinfo.halle.de/kp0050.asp?__kpenr=101706 |titel=SessionNet {{!}} Dr. Bergner, Christoph |abruf=2021-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
In der Wendezeit der DDR war Bergner von August 1990 bis zur staatlichen Wiedervereinigung Deutschlands im Oktober desselben Jahres Ressortchef in der von [[Klaus Keitel]] (CDU) geleiteten [[Bezirk Halle|Bezirksverwaltungsbehörde Halle]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Dezember 1993 der Ministerpräsident [[Werner Münch]] wegen einer [[Gehälteraffäre|Affäre um angeblich zu hohe Ministergehälter]] zurückgetreten war, wurde Bergner am 2.&amp;amp;nbsp;Dezember 1993 zum [[Landesregierung von Sachsen-Anhalt#Landesregierungen seit 1990|Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt]] gewählt. Er erhielt bei der Abstimmung im Landtag 60 Stimmen und damit sechs mehr, als zur absoluten Mehrheit notwendig gewesen wären. An der Wahl hatten lediglich 83 der 106 Abgeordneten teilgenommen. 19 Abgeordnete der SPD und zwei fraktionslose Parlamentarier nahmen an der Abstimmung nicht teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1994|Landtagswahl im Juni 1994]] scheiterte sein Koalitionspartner [[Freie Demokratische Partei|FDP]] an der [[Fünf-Prozent-Hürde in Deutschland|Fünf-Prozent-Hürde]] und die CDU erhielt nur noch 34,4 Prozent der Stimmen, 4,6 Prozentpunkte weniger als bei der [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1990|Wahl zuvor im Oktober 1990]]. Sein Nachfolger im Amt wurde am 21. Juli 1994 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Kandidat [[Reinhard Höppner]], dessen SPD um 8,0 Prozentpunkte auf 34,0 Prozent zugelegt hatte. Höppner bildete eine von der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] tolerierte [[Minderheitsregierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.mdr.de/geschichte/zeitgeschichte-gegenwart/politik-gesellschaft/sachsen-anhalt-landtag-koalition-magdeburger-modell-100.html |title=&amp;quot;Magdeburger Modell&amp;quot; und &amp;quot;Kenia-Koalition&amp;quot;: Sachsen-Anhalt als politischer Vorreiter |publisher=MDR |date=2021-06-15 |accessdate=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 1998|Landtagswahl am 26. April 1998]] war Bergner erneut Spitzenkandidat. Die CDU erhielt 22 Prozent der Wählerstimmen, während die SPD mit 35,9 Prozent erstmals stärkste Fraktion wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.mz.de/mitteldeutschland/ein-jahr-vor-der-landtagswahl-keine-zukunft-fur-magdeburger-modell-2998901 |title=Ein Jahr vor der Landtagswahl: Keine Zukunft für Magdeburger Modell |publisher=Mitteldeutsche Zeitung |date=2001-04-20 |accessdate=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
2004 war er als Vertreter des Landes Sachsen-Anhalt Mitglied des Verwaltungsrates des [[DeutschlandRadio]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. November 2005, kurz nach der [[Bundestagswahl 2005]],  wurde er als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern in das von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzlerin]] [[Angela Merkel]] geführte [[Kabinett Merkel I]] (große Koalition) berufen. Von Februar 2006 bis Dezember 2013 war Bergner [[Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lebenslauf auf der Internetseite des Deutschen Bundestages  {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/B/bergner_christoph/258238 |wayback=20150930133556 }}, abgerufen am 14. Oktober 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Von März 2011 bis Dezember 2013 war Bergner auch [[Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt am 26. Mai 2019 wurde er in den Stadtrat der Stadt Halle (Saale) gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20220708120255/https://halle.de/VeroeffentlichungenBinaries/796/1188/kommunalwahl_2019.pdf Ergebnisse der Wahl des Stadtrates der Stadt Halle (Saale) am 26. Mai 2019]; [https://www.cdu-halle-fraktion.de/fraktion CDU-Fraktion im Stadtrat von Halle], abgerufen am 26. Oktober 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement ==&lt;br /&gt;
Christoph Bergner ist Mitglied und Vorsitzender mehrerer Vereine.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.bergner.de/files/Mitgliedschaften.pdf |title=Dr. Christoph Bergner, MdB |publisher=Christoph Bergner |accessdate=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bergner war von 1996 bis 2023 Präsident des [[Sportverein Halle|Sportvereins Halle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.sportinhalle.de/sportverein-halle-ev/news/hardy-gnewuch-ist-neuer-pr%C3%A4sident-des-sv-halle |title=Hardy Gnewuch ist neuer Präsident des SV Halle |publisher=Sportverein Halle e.&amp;amp;nbsp;V. |date=2023-03-31 |accessdate=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises der [[Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle |Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.ehk-halle.de/hochschule/freundes-und-foerderkreis.html |title=Freundes- und Förderkreis |publisher=Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle |accessdate=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorsitzender des Fördervereins Erholungsgebiet Petersberg e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.total-lokal.de/city/petersberg/data/06193_150_03_17.pdf |title=Gemeinde Petersberg Informationsbroschüre |publisher=Gemeinde Petersberg |accessdate=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Von 2013 bis 2018 Vorsitzender des Deutsch – Rumänischen Forums e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://hallespektrum.de/nachrichten/vermischtes/christoph-bergner-uebernimmt-vorsitz-des-deutsch-rumaenischen-forums/92397/ |title=Christoph Bergner übernimmt Vorsitz des Deutsch-Rumänischen Forums |publisher=Hallespektrum |date=2014-04-11 |accessdate=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://munchen.mae.ro/de/local-news/1487 |title=Wirtschaftstreffen von Ministerpräsident Ludovic Orban im Rahmen der Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz 2020 |publisher=Generalkonsulat von Rumänien in München |accessdate=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Schwerpunkte ==&lt;br /&gt;
* Bildungspolitik&lt;br /&gt;
Bergners politische Laufbahn im Landtag von Sachsen-Anhalt begann als Bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Er widmete sich insbesondere der Hochschulerneuerung nach dem Zusammenbruch der DDR. Ein aus dieser Zeit bleibendes Thema ist die Problematik der sog. „[[Lückeprofessor]]en“.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bergner.de/images/stories/pdf/forschunglehre06.14.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gedenken an den Völkermord an den Armeniern&lt;br /&gt;
Bundespolitische und europäische Aufmerksamkeit erregte Bergner 2005 mit dem von ihm initiierten Bundestagsantrag zur Ächtung des [[Völkermord an den Armeniern |Völkermordes an den Armeniern]] anlässlich des 90. Gedenktages der Ereignisse.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/15/049/1504933.pdf Drucksache 15/4933]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1916 hatte sich kein deutsches Parlament mit diesem Thema befasst. Der „Armenierantrag“ löste in der Türkei sowie in der deutsch-türkischen Community starke Debatten aus, die dazu beitrugen, dass der Antrag ohne Gegenstimme&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/15/056/1505689.pdf Resolution des Deutschen Bundestages, Juni 2005 (PDF; 202&amp;amp;nbsp;kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Deutschen Bundestag angenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Claus Leggewie]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die europäische Erinnerung. Ein Schlachtfeld wird besichtigt&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck 2011. S. 114 ff. ISBN 978-3-406-60584-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sibylle Thelen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Armenierfrage in der Türkei&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2010. S. 79. ISBN 978-3803126290&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Woche vor dem 100. Gedenktag sprach Bergner sich dafür aus, die Ereignisse als [[Völkermord]] zu benennen („… bin ich gegen jeden Versuch, im Antragstext den Begriff Völkermord zu vermeiden, um ein verharmlosendes Bild der Geschehnisse vor 100 Jahren zu zeichnen“&amp;lt;ref&amp;gt;spiegel.de 17. April 2015: [https://www.spiegel.de/politik/deutschland/armenier-voelkermord-cdu-bergner-warnt-vor-verharmlosung-a-1029014.html  Völkermord an den Armeniern: CDU-Politiker warnt Regierung vor Verharmlosung]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Kurz darauf nahmen die Koalitionsfraktionen und die Bundesregierung den Begriff „Völkermord“ in den [[Entschließungsantrag]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ.net 20. April 2015: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundesregierung-spricht-nun-doch-vom-voelkermord-13548723.html Bundesregierung spricht nun doch von Völkermord]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;sueddeutsche.de: [https://www.sueddeutsche.de/politik/resolutionsentwurf-koalition-spricht-indirekt-von-voelkermord-an-armeniern-1.2443765 Koalition spricht indirekt von Völkermord an Armeniern]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ.net / [[Berthold Kohler]]: [https://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/kommentar-von-berthold-kohler-zur-voelkermord-debatte-13548794.html Bis auf die Knochen] (Kommentar)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Minderheitenpolitik&lt;br /&gt;
Schwerpunkte seiner Arbeit waren über viele Jahre die Belange der vier [[Nationale Minderheit |nationalen Minderheiten]] in Deutschland sowie die deutschen Minderheiten in Ost- und Mittelosteuropa und Staaten der ehemaligen Sowjetunion sowie die [[Aussiedler und Spätaussiedler]].&lt;br /&gt;
In diesem Arbeitsbereich leitete er bilaterale Regierungskommissionen und schuf weitere Gesprächsforen zur Verbesserung der Minderheitensituation. So geht beispielsweise die Einrichtung des Runden Tisches mit der Republik Polen zu Fragen der nationalen Minderheiten auf seine Initiative zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
* Bergner wird wegen seiner Mitgliedschaft in der [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU der DDR]] ab 1971 kritisiert. Er selbst begründete seinen Eintritt in die CDU als Möglichkeit, sich vor dem erwünschten Eintritt in die SED schützen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bergner.de/images/stories/Presse/eine_verzweiflungstat_1992.doc&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Zusammenhang verteidigte er die Aufarbeitung der Blockparteiengeschichte seiner Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Bergner im Gespräch mit Sandra Schulz |url=http://www.deutschlandfunk.de/wir-haben-uns-in-dieser-hinsicht-keine-vorwuerfe-zu-machen.694.de.html?dram:article_id=66539 |titel=&amp;quot;Wir haben uns in dieser Hinsicht keine Vorwürfe zu machen&amp;quot; |werk=[[Deutschlandfunk|deutschlandfunk.de]] |datum=2008-12-02 |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bergner ist wiederholt wegen seiner Ansichten zur völligen [[Gleichstellung]] der [[Lebenspartnerschaftsgesetz|Eingetragenen Lebenspartnerschaft]] mit der Ehe, sowie wegen seiner allgemeinen Ansichten bzgl. der [[Homosexuelle|homosexuellen]] Minderheiten aufgefallen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Halle soll Bergner im Sommer 2009 gesagt haben, dass die höhere Selbstmordrate bei Homosexuellen auf &amp;#039;&amp;#039;Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung&amp;#039;&amp;#039; zurückzuführen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.queer.de/detail.php?article_id=11076 CDU muss sich von Bergner distanzieren;Queer.de abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Lesben- und Schwulenverband in Deutschland|LSVD]] forderte Bergner auf, sich von diesen „skandalösen“ Äußerungen zu distanzieren. Hendrik Lange warf Bergner vor, sich nicht richtig informiert zu haben. Vielmehr sei die erhöhte [[Suizidgefährdung]] auf die hohe Intoleranz in der Bevölkerung zurückzuführen. Bergner selbst widersprach wiederholt dieser Darstellung zu seiner Äußerung, die verkürzt wiedergegeben werde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bergner.de/images/stories/pdf/offener_brief_31.1.2014.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.queer.de/detail.php?article_id=11061 queer.de abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 2012 Vorwurf der Homophobie]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2014 gerät er in das Blickfeld einer kritischen Medienberichterstattung, da er Kuratoriumsmitglied der Gesellschaft zur Lebensorientierung – „Leo e.&amp;amp;nbsp;V.“ ist, der vorgeworfen wurde, Seminare zur [[Ex-Gay-Bewegung|Heilung homosexueller Menschen]] in Sachsen-Anhalt anzubieten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lsvd.de/presse/pressespiegel/pressespiegel/article/21363.html LSVD: Angebote zur Heilung von Homosexuellen sind Gehirnwäsche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mz.de/mitteldeutschland/homosexualitat-pastor-aus-mansfeld-sudharz-will-schwule-und-lesben-heilen-2088885 Homosexualität, Pastor will schwule Männer heilen] In: [[Mitteldeutsche Zeitung]] vom 28.&amp;amp;nbsp;Januar 2014, abgerufen am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Cornelius Pollmer]]: [https://www.sueddeutsche.de/politik/homophober-verein-in-sachsen-anhalt-toepfern-backen-schwule-heilen-1.1876469 &amp;#039;&amp;#039;Töpfern, backen, Schwule heilen.&amp;#039;&amp;#039;], [[sueddeutsche.de]], 31. Januar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Darstellung, der der Verein selbst widerspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://archive.today/2014.06.20-202450/http://leoevbennungen.wordpress.com/stellungnahme-zu-medienberichten/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2005 Preis des Deutschen Sportbundes „Pro Ehrenamt“&lt;br /&gt;
* 2010 Ernennung zum Botschafter der Russlanddeutschen durch Vira – Vereinigung zur Integration der russlanddeutschen Aussiedler e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* 2011 Medaille „Cordi Poloniae“  des Konvents der Polnischen Organisationen in Deutschland&lt;br /&gt;
* 2012 Kasachische Jubiläumsmedaille&lt;br /&gt;
* 2012 Ehrennadel in Gold des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat&lt;br /&gt;
* 2013 Goldene Ehrennadel der [[Landsmannschaft der Deutschen aus Russland]]&lt;br /&gt;
* 2013 Nationalorden [[Stern von Rumänien]] im Grad eines Offiziers&lt;br /&gt;
* 2013 Mittelkreuz des [[Ungarischer Verdienstorden|Ungarischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
* 2014 Ehrenstern der Föderation der [[Siebenbürger Sachsen]] für besondere Verdienste um die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen weltweit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kabinette ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Bergner]] (Sachsen-Anhalt)&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Merkel I]] – [[Kabinett Merkel II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Gemeinsam mit Matthias Weber: Aussiedler- und Minderheitenpolitik in Deutschland. Bilanz und Perspektiven. Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen in Osteuropa, Band 38. München 2009. ISBN 9783486590173 [https://web.archive.org/web/20090530054527/https://www.bkge.de/download/1-310_Aussiedlerpolitik.pdf]&lt;br /&gt;
* Gemeinsam mit Carl Johann Blydal: Versöhnung, Instrumentalisierung und Beleidigung. Der „Armenierantrag“ im Jahr 2005 und die politische Willensbildung in Deutschland zum Völkermord an den Armeniern. In: Briskina Müller/[[Armenuhi Drost-Abgarjan|Drost-Abgarjan]]/Meißner: Logos im Dialogos. Auf der Suche nach Orthodoxie. Gedenkschrift für Hermann Goltz. Münster 2011. ISBN 9783643110275&lt;br /&gt;
* Das Ende der DDR. In: Bohley, Peter (Hrsg.): Erlebte DDR-Geschichte – Zeitzeugen berichten. Berlin 2014. Christoph Links Verlag S. 193–208. ISBN 978-3861537892&lt;br /&gt;
* „Lückeprofessoren“ – Über die Rolle der Politik im Umgang mit dem Problem der Altersversorgung angestellter Hochschullehrer der neuen Länder. In: Forschung &amp;amp; Lehre 6/2014. [http://www.bergner.de/images/stories/pdf/forschunglehre06.14.pdf]&lt;br /&gt;
* Gemeinsam mit Hans Zehetmair: Deutsch als Identitätssprache der Deutschen Minderheiten. München 2014. ISBN 978-3-88795-438-3 [https://web.archive.org/web/20140625051934/http://www.hss.de/uploads/tx_ddceventsbrowser/_AMZ-92_Internetversion.pdf]&lt;br /&gt;
* Modernes Brotgelehrtentum. Wissenschaftliches Ethos und Wissenschaftspolitik in der Wissensgesellschaft – 10 Thesen. In: Forschung &amp;amp; Lehre 9/2004. [http://www.bergner.de/images/stories/Presse/Pressemitteilungen/wissenschaftliches_ethos_und_wissenschaftspolitik_in_der_wissensgesellschaft__10_thesen.doc]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=christoph-bergner|lemma=Bergner, Christoph|autor=|band=1|idNum=231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bergner.de/ Website von Christoph Bergner]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Christoph Georg Bergner}}&lt;br /&gt;
* {{cducsu.de|Christoph Bergner}}&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|dr_christoph_bergner-575-37478}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bergner, Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bergner, Christoph Georg (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zwickau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;McNamara</name></author>
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