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	<title>Christoph 51 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:31:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christoph_51&amp;diff=770909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2024-08-11T14:16:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Rettungshubschrauber&lt;br /&gt;
| Name = &lt;br /&gt;
| Bild = Christoph51 am Flugplatz Pattonville.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschriftung = Christoph 51&lt;br /&gt;
| Bildbeschriftung2 = &lt;br /&gt;
| Betreiber = DRF&lt;br /&gt;
| Träger = [[Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
| Hubschraubertyp = [[MBB/Kawasaki BK 117#H145 (BK 117 D-2, bis 04/2015: EC 145 T2)|Airbus Helicopters H145 D-3]]&lt;br /&gt;
| Ehemalige LFZ1D = 2021&lt;br /&gt;
| Ehemalige LFZ1T = [[MBB/Kawasaki BK 117#H145 (BK 117 D-2, bis 04/2015: EC 145 T2)|H145 D-2]]&lt;br /&gt;
| Ehemalige LFZ2D = 2020&lt;br /&gt;
| Ehemalige LFZ2T = [[MBB/Kawasaki BK 117#EC 145 (BK 117 C-2)|EC145]]&lt;br /&gt;
| Ehemalige LFZ3D = 2017&lt;br /&gt;
| Ehemalige LFZ3T = [[MBB/Kawasaki BK 117|BK117]]&lt;br /&gt;
| Inbetriebnahme = 9. Juni 1989&lt;br /&gt;
| Standort = [[Flugplatz Pattonville]]&lt;br /&gt;
| Einsatzbereitschaft = 8 Uhr bis Sonnenuntergang&lt;br /&gt;
| Besonderheiten = &lt;br /&gt;
| Breitengrad = 48/51/51.1/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 09/13/29/O&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe = 919&lt;br /&gt;
| Pilot = DRF&lt;br /&gt;
| NA = Klinikum Ludwigsburg&lt;br /&gt;
| RettAss = DRF&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph 51&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Funkrufname]] eines auf dem [[Flugplatz Pattonville]] in [[Stuttgart]] eingesetzten [[Intensivtransporthubschrauber|Intensivtransport]]- und [[Rettungshubschrauber]]s der [[DRF Luftrettung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit Juni 1989 war Christoph 51 am [[Flughafen Stuttgart]] stationiert. Aufgrund des gestiegenen Flugaufkommens des Verkehrsflughafens und aufgrund der verschärften Sicherheitsauflagen in der Folge der Terroranschläge vom 11. September war die Verlegung des Hubschraubers notwendig geworden. Am 1. Oktober 2009 wurde Christoph 51 vom Flughafen Stuttgart auf den Flugplatz Pattonville verlegt. Die neue Station am Flugplatz Pattonville umfasst einen Hubschrauberhangar, ein Personaldienstgebäude mit einem Büro, einer Küche, einem Aufenthaltsraum sowie drei Ruheräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1993 wurde mit einer [[MBB/Kawasaki BK 117|BK 117]] geflogen, zuvor wurden eine [[Bölkow Bo 105]] und eine [[Bell 206]]-Long Ranger eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 wird der ursprünglich als Intensivtransporthubschrauber genutzte Hubschrauber auch als Rettungshubschrauber zu Notfalleinsätzen alarmiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 25. August 2017 wurde an der Station von Christoph 51 ein Hubschrauber vom Typ [[Eurocopter EC145]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2020 wurde an der Station ein Hubschrauber vom Typ [[Airbus Helicopters H145|Airbus Helicopters H145 D-2]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maschine wurde 2021 durch die bundesweit erste [[Airbus Helicopters H145|Airbus Helicopters H145 D-3]] mit Fünfblattrotor (D-HXFA) ersetzt. Vorteile gegenüber der H145 D-2 mit Vierblattrotor sind eine etwas geringere Leermasse, ein gesteigerter Auftrieb sowie ein ruhigeres Flugverhalten. Die Maschine bietet damit bei gleicher Leistung eine um 150 kg höhere mögliche Nutzlast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2022 wurde entschieden, dass Christoph 51 zukünftig rund um die Uhr (24h/Tag) einsatzbereit sein soll. Das erforderliche Lärmschutzgutachten wird derzeit erarbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/mehr-standorte-fuer-rettungshubschrauber |titel=Mehr Standorte für Rettungshubschrauber |hrsg=baden-wuerttemberg.de |datum=2022-11-17 |abruf=2023-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenfälle ==&lt;br /&gt;
=== Unfall 2005 ===&lt;br /&gt;
Am 28. September 2005 startete Christoph 51 um 11:03 Uhr mit einer Patientin an Bord von der [[Gerlingen|Gerlinger]] [[Klinik Schillerhöhe]] mit dem Ziel [[Klinikum Großhadern]] in [[München]]. Neben der Patientin waren der Pilot, ein Rettungsassistent und ein Notarzt an Bord. Um 11:15 Uhr kollidierte der Rettungshubschrauber in unwegsamem Gelände bei [[Weilheim an der Teck]] in 794&amp;amp;nbsp;m Höhe mit dem [[Boßler]] auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], nachdem er nach Zeugenaussagen mehrere Bäume berührt hatte. Der Hubschrauber brannte komplett aus. Die Insassen konnten nur noch tot geborgen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Untersuchung der Ursache ====&lt;br /&gt;
Der im August 2007 vorgelegte Bericht der [[Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung]] (BFU) kommt zu dem Ergebnis, dass der Pilot unter dem Einfluss verschiedener Medikamente stand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberichte/2005/Bericht_05_3X171_BK117_Weilheim.pdf?__blob=publicationFile |titel=Untersuchungsbericht |titelerg=BFU 3X171-05 |hrsg=[[Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung]] |datum=2014-10-24 |format=PDF |abruf=2023-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem Grund habe er vermutlich nicht bemerkt, dass er sich auf Kollisionskurs mit dem gut sichtbaren Hang befand. Die anderen Besatzungsmitglieder konnten die Gefahr nicht bemerken, da sie mit der Betreuung der Patientin beschäftigt waren. Ein technischer Defekt des Hubschraubers wurde ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Staatsanwaltliche Ermittlungen ====&lt;br /&gt;
Die ermittelnde Staatsanwaltschaft Stuttgart erklärte zwar im Oktober 2005: „Nach dem Ergebnis der gerichtsmedizinischen Untersuchungen kann von einer Störung der Handlungsfähigkeit des Piloten durch Medikamente oder Suchtstoffe nicht ausgegangen werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rth.info/news/news.php?id=352 |titel=Christoph 51: Absturzursache bleibt weiterhin unklar! |hrsg=rth.info |datum=2005-10-20 |abruf=2023-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2005 nahm sie dann jedoch Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen den Arzt auf, der die Flugtauglichkeit des Piloten bescheinigt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei toxikologische Gutachten aus dem Jahr 2006 kommen zu dem Ergebnis, „dass der Pilot durch Medikamente, welche zu Ermüdungen führen können, in seiner Flugtauglichkeit beeinträchtigt gewesen sein könnte“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Patrick Permien |url=https://www.rth.info/news/news.php?id=487 |titel=War Pilot von Christoph 51 doch fluguntauglich? |hrsg=rth.info |datum=2006-09-26 |abruf=2023-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ermittlungsverfahren wurde am 3. April 2007 eingestellt, da die Unfallursache nicht mit Sicherheit ermittelt werden konnte. Der Pilot habe zwar über einen Zeitraum von einem Jahr ein Medikament eingenommen, das zu Müdigkeit führen kann, aber es konnte nicht bewiesen werden, dass dies unfallursächlich sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/unfallursache-fuer-absturz-von-christoph-51-bleibt-unklar.html |titel=Unfallursache für Absturz von „Christoph 51“ bleibt unklar |hrsg=skverlag.de |datum=2005-10-20 |abruf=2023-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings machte die BFU deutliche Angaben dazu, welche Umstände sie in ihrem Bericht als wahrscheinlich ursächlich erachtet – darunter fallen der Medikamenteneinfluss und vermutete Stresssymptome.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Patrick Permien |url=https://www.rth.info/news/news.php?id=627 |titel=D-HBBB: Erschreckende Ergebnisse in BFU-Bericht |hrsg=rth.info |datum=2007-08-30 |abruf=2023-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brand 2009 ===&lt;br /&gt;
Am 22. Mai 2009 brannte der Hubschrauber im Hangar komplett aus. Bei der Kontrolle einer Sauerstoffflasche während des morgendlichen Checks des Helikopters schoss plötzlich eine Stichflamme hervor, verletzte ein [[HEMS Crew Member|Besatzungsmitglied]] und setzte den Hubschrauber in Brand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Hubschrauber-in-Hangar-ausgebrannt-257554.html |titel=Hubschrauber in Hangar ausgebrannt |hrsg=tagblatt.de |datum=2009-05-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180308231817/https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Hubschrauber-in-Hangar-ausgebrannt-257554.html |archiv-datum=2018-03-08 |abruf=2023-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsunfall 2015 ===&lt;br /&gt;
Am Morgen des 5. März 2015 landete Christoph 51 auf dem Dachlandeplatz des [[Katharinenhospital Stuttgart|Stuttgarter Katharinenhospitals]], um einen Patienten für einen Verlegungsflug aufzunehmen. Dabei geriet ein 53-jähriger Krankenhausmitarbeiter in den noch laufenden Heckrotor und wurde tödlich verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-mitte-hubschrauberrotor-verletzt-mann-toedlich.65cd51b0-07da-4dc8-a8b5-26639f0e52ee.html |titel=Hubschrauberrotor verletzt Mann tödlich |hrsg=[[Stuttgarter Nachrichten]] |datum=2015-03-05 |zugriff=2023-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rth.info/news/news.php?id=1559 |titel=Stuttgart: Tödlich vom Heckrotor getroffen (ergänzt) |hrsg=rth.info |datum=2015-03-05 |zugriff=2023-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kriminalpolizei (Deutschland)|Kriminalpolizei]] und BFU nahmen Ermittlungen auf und gingen von einem Unglücksfall aus; die BFU stellte in ihrem Abschlussbericht kein Fehlverhalten der Besatzung fest, der verunglückte Mitarbeiter sei auch ordnungsgemäß eingewiesen worden und durfte grundsätzlich die Plattform nicht betreten, wenn die Triebwerke noch nicht abgestellt waren oder bis die Besatzung ein eindeutiges Zeichen zur Annäherung gegeben hat. Warum er die Plattform dennoch betreten hatte, während die Triebwerke noch liefen und damit die Gefahr durch Haupt- und Heckrotor noch bestand, konnte nicht geklärt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Untersuchungsberichte/2015/FBericht_15_3X007_BK117_Stuttgart.pdf?__blob=publicationFile |titel=Untersuchungsbericht BFU 3X007-15 |hrsg=Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung |datum=2015-06-15 |format=PDF |abruf=2023-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ADAC Luftrettung GmbH: &amp;#039;&amp;#039;ADAC-Stationsatlas „Christoph – bitte kommen!“&amp;#039;&amp;#039;, München, 2006. ISBN 3-933266-46-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Christoph 51 (air ambulance)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.drf-luftrettung.de/luftrettung/luftrettungsstationen/stuttgart Christoph 51] auf der Website der DRF Luftrettung&lt;br /&gt;
* [https://www.rth.info/stationen.db/station.php?id=48&amp;amp;show=51 Christoph 51] auf rth.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Luftrettung in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Christoph 051}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funkrufname (Rettungshubschrauber)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugunfall in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flughafen Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugunfall 2005|Christoph 51 Unfall 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hubschrauberunfall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rettungshubschrauber (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DRF Luftrettung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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