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	<title>Christoffer Valkendorff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Agnete am 19. Juli 2025 um 10:30 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-19T10:30:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christopher Valkendorf til Glorup.jpg|mini|Christopher Valkendorff]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoffer Valkendorff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Valkendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walkendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. September]] [[1525]] auf Gut Glorup bei [[Nyborg]]; † [[17. Januar]] [[1601]] in [[Kopenhagen]]) war ein dänischer Adliger und Politiker. Unter drei dänischen Königen war er Statthalter von [[Norwegen]], [[Island]], [[Gotland]] und Kopenhagen, königlicher [[Rentmeister (Rentamt)|Rentmeister]], [[Dänischer Reichsrat|Reichsrat]] sowie [[Reichshofmeister]]. Insbesondere widmete er sich der Verbesserung der königlichen Verwaltung und dem Ausbau von Kopenhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Valkendorff stammte aus einem ursprünglich deutschen Adelsgeschlecht, das im 14. Jahrhundert in Dänemark ansässig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Sohn des Reichsrats Henning Valkendorff († 1535) und dessen zweiter Frau Sidsel († 1562), einer Tochter von Jörgen Friis. In erster Ehe war sein Vater mit Anne Johansdatter Oxe († vor 1524) verheiratet gewesen. Aus beiden Ehen hatte Valkendorff mehrere Geschwister. Sein Onkel väterlicherseits war [[Erik Valkendorf]] († 1522), der vorletzte katholische [[Erzbischof]] in [[Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Valkendorffs Jugend ist nichts bekannt. Ein Studium im Ausland ist nicht belegt, doch lässt sich aus einer Bemerkung des [[Humanismus|Humanisten]] [[Anders Sørensen Vedel|Anders Vedel]], der ihn persönlich kannte und ihn als gebildeten Mann beschrieb, schließen, dass er eine höhere Bildung gehabt haben muss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. F. Rørdam |Titel=Valkendorf, Christoffer, 1525–1601, Rigshofmester |Hrsg=Carl Frederik Bricka |Sammelwerk=Dansk biografisk Lexikon |Band=18 |Auflage=1. |Datum= |Sprache=da |Seiten=209-216; hier S. 210 |Online=https://runeberg.org/dbl/18/0212.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Valkendorff blieb zeitlebens unverheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1551 wurde er Sekretär von König [[Christian III. (Dänemark und Norwegen)|Christian III.]] Als Lohn für diese Tätigkeit erhielt er 1554 auf Lebenszeit die Propstei [[Bergen (Norwegen)|Bergen]] bzw. deren Einkünfte verliehen. Zwei Jahre später ernannte der König ihn zum [[Lehnswesen|Lehnsmann]] der königlichen Burgen [[Festung Bergenhus|Bergenhus]] und [[Festung Vardøhus|Vardøhus]] samt der umliegenden Gebiete sowie über die [[Finnmark (Fylke)|Finnmark]]. In Bergen behauptete Valkendorff sich erfolgreich gegenüber den mächtigen [[Hanse]]kaufleuten, deren Privilegien und Monopole er einschränkte, und stärkte dadurch die Rechte der einheimischen Handwerker und Händler. Deutsche Handwerker, die keinen norwegischen [[Bürgereid]] schwören wollten, wurden ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Leo Tandrup |Titel=Christoffer Valkendorf |Sammelwerk=Dansk Biografisk Leksikon |Datum=2023-04-23 |Sprache=da |Online=https://biografiskleksikon.lex.dk/Christoffer_Valkendorf |Abruf=2025-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterstützt wurde Valkendorff dabei von [[Mogens Gyldenstierne]] (1481–1569). Zudem schützte er die englische Handelsroute nach Russland. Da es sich König [[Friedrich II. (Dänemark und Norwegen)|Friedrich II.]] nach dem Tod seines Vaters 1559 angesichts der drohenden Auseinandersetzung mit Schweden nicht mit [[Lübeck]] verderben wollte, wurde Valkendorff jedoch 1560 zurückberufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Seine Amtsführung wurde vor dem Herrentag untersucht. Valkendorff verließ Dänemark und begab sich an den Hof von Kurfürst [[August (Sachsen)|August von Sachsen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr wurde Valkendorff auf Betreiben der Mutter des Königs, [[Dorothea von Sachsen-Lauenburg (1511–1571)|Dorothea von Sachsen]], als Berater und Vormund von [[Magnus von Dänemark|Magnus]], dem zum [[Bistum Ösel-Wiek|Bischof von Ösel]] ernannten jüngeren Bruder des Königs, nach Estland entsandt. Magnus konnte sich jedoch nicht behaupten. Ein Teil seiner Ländereien wurde bereits zu Beginn des [[Dreikronenkrieg]]es von Schweden erobert. Mit Magnus’ Volljährigkeit 1563 wurde Valkendorff zum Statthalter von [[Livland]] ernannt. Seine Verhandlungen mit Vertretern [[Polen-Litauen|Polens]] und des [[Deutschordensstaat|Ordensstaates]] scheiterten aber ebenso wie seine administrativen Bemühungen an der fehlenden Unterstützung aus Dänemark. Als Magnus sich mit dem russischen Zaren [[Iwan IV. (Russland)|Ivan IV.]] verbündete, kehrte Valkendorff 1567 nach Dänemark zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurde er mit verschiedenen Aufgaben betraut, u.&amp;amp;nbsp;a. diente er ab 1569 zwei Jahre als Lehnsmann von Island und anschließend ebenfalls für zwei Jahre auf der [[Visborg]] auf Gotland. An beiden Orten ordnete er die staatliche und kirchliche Verwaltung neu. Im Anschluss daran wurde er 1573 zusammen mit den Reichsräten Jørgen Lykke und Bjørn Andersen nach Norwegen entsandt, um dort ein neues Staatsgesetz zu erarbeiten, das am 28. Mai 1574 in Kraft trat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. F. Rørdam |Titel=Valkendorf, Christoffer, 1525–1601, Rigshofmester |Hrsg=Carl Frederik Bricka |Sammelwerk=Dansk biografisk Lexikon |Band=18 |Auflage=1. |Datum= |Sprache=da |Seiten=209-216; hier S. 212 |Online=https://runeberg.org/dbl/18/0214.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Frederik II Builds Kronborg Castle at Elsinore, KMS3296.jpg|mini|hochkant|König Friedrich II. baut [[Schloss Kronborg]] (Gemälde von [[Nicolai Abildgaard]], 1782), links neben dem König Valkendorff]]&lt;br /&gt;
Zurück in Dänemark wurde er 1574 zum Leiter der neugegründeten Steuerbehörde und königlichen Rentmeister ernannt. Zusammen mit Kanzler [[Niels Kaas]] konsolidierte er nach dem Dreikronenkrieg die königlichen Finanzen und die Verwaltung des Königreiches. Nach dem Tod von [[Peder Oxe]] wurde er 1575 dessen Nachfolger als Leiter der Finanzbehörde. 1577 erhielt er einen Sitz im Reichsrat und wurde 1579 zum Statthalter von Kopenhagen und ziviler Befehlshaber der Flotte in [[Bremerholm|Bremerhom]] eingesetzt. Damit war er neben dem Kanzler der mächtigste Mann im Königreich. In Kopenhagen veranlasste er viele Baumaßnahmen, die er teilweise persönlich leitete,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.roskildehistorie.dk/oversigter/embeder/lensmaend/Roskildegaard/Valkendorf/Valkendorf1.htm |titel=Christoffer Valkendorf |werk=roskildehistorie.dk |sprache=da |abruf=2025-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ließ neue Befestigungsanlagen errichten und sorgte für den Ausbau der Wasserversorgung und des Abwassersystems.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. F. Rørdam |Titel=Valkendorf, Christoffer, 1525–1601, Rigshofmester |Hrsg=Carl Frederik Bricka |Sammelwerk=Dansk biografisk Lexikon |Band=18 |Auflage=1. |Datum= |Sprache=da |Seiten=209-216; hier S. 213 |Online=https://runeberg.org/dbl/18/0215.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 1582 angelegten &amp;#039;&amp;#039;Valkendorfs Bog&amp;#039;&amp;#039; wurden die Privilegien der Stadt festgeschrieben. Seit Bischof [[Absalon von Lund|Absalon]] im 12. Jahrhundert soll niemand soviel für Kopenhagen getan haben wie Valkendorff.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von König Friedrich II. gehörte er ab 1588 zusammen mit Kaas zum vierköpfigen Regierungsrat, der die Regentschaft für den minderjährigen Nachfolger [[Christian IV. (Dänemark und Norwegen)|Christian IV.]] wahrnahm. Die schroffe Behandlung der Königswitwe [[Sophie von Mecklenburg (1557–1631)|Sophie von Mecklenburg]] durch die anderen Ratsmitglieder, die ihr im Königreich die [[Vormundschaft]] über ihre Kinder vorenthielten und sie gänzlich aus der Regierung fernhalten wollen, trug er nicht mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. F. Rørdam |Titel=Valkendorf, Christoffer, 1525–1601, Rigshofmester |Hrsg=Carl Frederik Bricka |Sammelwerk=Dansk biografisk Lexikon |Band=18 |Auflage=1. |Datum= |Sprache=da |Seiten=209-216; hier S. 215f |Online=https://runeberg.org/dbl/18/0217.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Politik, insbesondere der Neuordnung der [[Lehnswesen|Lehen]], hatte Valkendorff sich jedoch auch Feinde unter dem Adel gemacht. Ohne königlichen Schutz wurde er für seine politischen Gegner angreifbar. So beschuldigte ihn Admiral [[Peder Munk]], die Schiffe, mit denen Prinzessin [[Anna von Dänemark (1574–1619)|Anna von Dänemark]] im Herbst 1589 über die [[Nordsee]] segelte, um König [[Jakob I. (England)|Jakob VI. von Schottland]] zu heiraten, ungenügend ausgerüstet zu haben, weshalb diese in einen schweren Sturm nur knapp dem Untergang entgingen. Valkendorff verteidigte sich mit der Behauptung, der Sturm sei von [[Hexe]]n verursacht worden. Er löste damit die Kopenhagener [[Hexenprozess]]e von 1590 aus, denen unter anderen [[Anna Koldings]] zum Opfer fiel, und die [[Hexenprozesse von North Berwick]] in [[Edinburgh]], unter deren Opfer sich [[Agnes Sampson]] befand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;liv&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Liv Helene Willumsen |Titel=Witchcraft against Royal Danish Ships in 1589 and the Transnational Transfer of Ideas |Sammelwerk=International Review of Scottish Studies |Band=45 |Datum=2020-12-01 |ISSN=1923-5763 |DOI=10.21083/irss.v45i0.5801 |Seiten=54–99 |Online=https://www.irss.uoguelph.ca/index.php/irss/article/view/5801/5957 |Abruf=2025-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Hinrichtung des Kaufmanns und Piraten [[Magnus Heinason]] wurde Valkendorff vorgeworfen. Gegen Heinason, der von Friedrich II. 1579 das Recht zum [[Monopolhandel über die Färöer]] sowie einen [[Kaperei|Kaperbrief]] erhalten hatte, war Valkendorff bereits 1580 wegen Betrugs vorgegangen, woraufhin Heinason das Handelsmonopol verloren hatte, jedoch die königliche Gunst behielt. Kurz nach dem Tod des Königs ließ Valkendorff ihn wegen [[Piraterie]] verurteilen und nur zwei Tage später am 16. Januar 1589 hinrichten, ohne ihm die Möglichkeit zu geben, sich auf dem Herrentag zu verteidigen. Dagegen protestierten Heinasons Witwe und [[Hans Lindenov]], sein Freund unter den dänischen Adligen, und erreichten Hainasons posthumen Freispruch. Valkendorff trat kurz danach aus dem Regierungsrat aus, blieb aber Mitglied im Reichsrat und behielt seine übrigen Regierungsämter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Christian IV. 1596 die Regierung selbst übernahm, ernannte er Valkendorff zum Reichshofmeister, dem mächtigsten Amt im Königreich, das nach Oxes Tod vakant gewesen war. Ihm zur Seite stand als Kanzler [[Christian Friis (Amtmann)|Christian Friis]]. Mit [[Arild Huitfeldt]] war Valkendorff befreundet. Dass eine persönliche Auseinandersetzung mit Valkendorff dazu geführt habe, dass der unter Friedrich II. sehr geförderte [[Tycho Brahe]] 1597 Dänemark verließ, ist nicht belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. F. Rørdam |Titel=Valkendorf, Christoffer, 1525–1601, Rigshofmester |Hrsg=Carl Frederik Bricka |Sammelwerk=Dansk biografisk Lexikon |Band=18 |Auflage=1. |Datum= |Sprache=da |Seiten=209-216; hier S. 215 |Online=https://runeberg.org/dbl/18/0217.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordenskirker Svindinge(40).jpg|mini|Grabstein der Gebrüder Valkendorff in der Kirche von Svindinge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valkendorff starb am 17. Januar 1601 und wurde in der [[Frauenkirche (Kopenhagen)|Vor Frue Kirke]] in Kopenhagen beigesetzt. Sein dortiges Grabmal wurde zusammen mit der Kirche beim Stadtbrand 1728 vernichtet. Erhalten blieb eine von dem Bildhauer Hans Maler hergestellte Grabplatte in der Kirche von [[Svindinge Sogn|Svindinge]], die Valkendorff für sich und seine ebenfalls unverheiratet gebliebenen Brüder Jacob († 1567) und Axel Valkendorff, der 1565 im Dreikronenkrieg fiel, anfertigen ließ. Alle drei Brüder sind in Rüstung dargestellt, Christoffer in der Mitte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.roskildehistorie.dk/oversigter/embeder/lensmaend/Roskildegaard/Valkendorf/grav.htm |titel=Valkendorfs Grav |werk=roskildehistorie.dk |sprache=da |abruf=2025-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitz ==&lt;br /&gt;
Valkendorff besaß das väterliche Gut Glorup gemeinsam mit seinen Brüdern, von denen nur die Halbbrüder Jørgen und Erik († 1605) verheiratet waren. Die mittelalterliche Kirche von [[Svindinge Sogn|Svindinge]], deren [[Kirchspiel]] dem Gut unterstand und in der auch seine Eltern und Brüder beigesetzt sind, ließ er 1574–77 im [[Renaissance]]stil neu erbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.løskirker.dk/kirkerne/svindinge-kirke |titel=Svindinge kirkes historie med billeder |werk=løskirker.dk (Homepage der Kirchengemeinde Langå-Øksendrup-Svindinge auf Fünen) |sprache=da |abruf=2025-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Zeit als Rentmeister gelang es ihm, durch Kauf und Tausch von Bauernhöfen aus [[Krongut]] den Besitz zu arrondieren. Um 1580 baute er auch den Hof neu auf als Vierflügelanlage mit Türmen an den Ecken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst erhielt im Laufe seiner Karriere als Bezahlung für seine Dienste mehrere Güter und Ämter in fast allen Teilen des Königreiches Dänemark-Norwegen verliehen, darunter den ehemaligen Bischofssitz Roskildegaard samt Skjoldenæs auf [[Seeland (Dänemark)|Seeland]] (1573/74) und das in der [[Reformation]] aufgehobene [[Vor Frue Kirke (Aarhus)|Kloster in Aarhus]] (1575). Einige dieser Lehen behielt er nur für kurze Zeit, andere wie die Propstei in Bergen besaß er auf Lebenszeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Daneben kaufte er weitere Güter und auch in Kopenhagen gehörten ihm mehrere Häuser. Anders als viele Zeitgenossen bereicherte er sich jedoch nicht auf Kosten anderer und unterdrückte auch seine Bauern nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Valkendorff-Kollegium ==&lt;br /&gt;
Wie etliche seiner wohlhabenden Zeitgenossen sorgte Valkendorff auch für die Verbesserung der Bildung in Dänemark, indem er einerseits begabten jungen Männern Studien ermöglichte und andererseits Schenkungen an [[Lateinschule]]n machte. Zusammen mit Kanzler Kaas veranlasste er 1586 den König zur Gründung einer Lateinschule im aufgelösten [[Kloster Sorø|Zisterzienserkloster]] in [[Sorø Akademi|Sorø]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; 1588 kaufte er das sogenannte Hvidekloster, das in der Reformation aufgelöste [[Karmeliten|Karmeliterkloster]] in Kopenhagen, und richtete ein Wohn- und Studienhaus für sechzehn arme Studenten der [[Universität Kopenhagen]] ein, das er auch finanziell unterstützte. Das Kolleg besteht noch immer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.valkendorf.dk/historie |titel=Stedets historie |werk=valkendorf.dk |sprache=da |abruf=2025-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DanskBio |Autor= |Lemma= |Band=18 |Seite=209 |SeiteBis=216}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Online=https://biografiskleksikon.lex.dk/Christoffer_Valkendorf|Autor=Leo Tandrup|Titel=Christoffer Valkendorf|Sammelwerk=Dansk Biografisk Leksikon|Datum=2023-04-23|Abruf=2025-04-22|Sprache=da}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Christoffer Valkendorf|Christoffer Valkendorff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://walkendorff.com/slaktens-ursprung/familjen-walkendorff/christopher-walkendorff/ |titel=Christopher Walkendorff / Walkendorff |werk=walkendorff.com |sprache=da |abruf=2025-05-21}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.roskildehistorie.dk/oversigter/embeder/lensmaend/Roskildegaard/Valkendorf/Valkendorf1.htm |titel=Christoffer Valkendorf  |werk=roskildehistorie.dk |sprache=da |abruf=2025-05-21}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1041810784|LCCN=nr95046184|VIAF=41735041}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Valkendorff, Christoffer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statthalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofbeamter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Elefanten-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter der Hexenverfolgung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kopenhagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1525]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1601]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Valkendorff, Christoffer&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänischer Statthalter von Norwegen, Island, Gotland und Kopenhagen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. September 1525&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gut Glorup bei [[Nyborg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1601&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agnete</name></author>
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