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	<title>Christof Kirschnek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T23:58:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christof Kirschnek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1912]] in [[Hazlov|Haslau]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[15. März]] [[1971]]) war ein tschechoslowakisch-deutscher [[Politiker]] ([[Komunistická strana Československa|KPTsch]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]), Partei- und Rundfunkfunktionär. Er war unter anderem Intendant von [[Radio Berlin International]], dem Auslandssender des Rundfunks der DDR, sowie stellvertretender Vorsitzender des [[Staatliches Komitee für Rundfunk|Staatlichen Rundfunkkomitees der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Emigration ===&lt;br /&gt;
Kirschnek wuchs als Sohn eines Spinnereiarbeiters und einer Arbeiterin in den Sudetengebieten auf. Nach dem Besuch der [[Volksschule|Volks-]] und Bürgerschule wurde er von 1928 bis 1933 im Rahmen einer kaufmännischen Lehre (ohne Abschluss) zum Handlungsgehilfen ausgebildet. Anschließend arbeitete er einige Jahre lang in einer [[Weberei]] in Haslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1926 trat er in den Kommunistischen Jugendverband der Tschechoslowakei und 1929 in die [[Komunistická strana Československa|Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KPTsch)]] ein. In dieser übernahm er ab 1931 als Polit-Sekretär in Haslau erstmals Aufgaben als Funktionär (bis 1933). Von 1933 bis 1937 war Kirschnek arbeitslos. Politisch bekleidete er derweil von 1933 bis 1935 die Funktion des Organisationssekretärs der KPTSch-Bezirksleitung [[Aš|Asch]]. Zudem unterstützte er ab 1933 aktiv Emigranten, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland geflohen waren. Insbesondere wirkte er am Einschmuggeln von antinazistischen Druckschriften kommunistischen Gepräges nach Deutschland mit. Von 1935 bis 1936 hielt Kirschnek sich zur illegalen Arbeit gegen das NS-Regime in [[Bayern]] auf. Nach seiner Rückkehr in die Tschechoslowakei wurde er Mitglied der KPTsch-Provinzialleitung in [[Westböhmen]] (bis 1938) und 1938 hauptamtliche Sekretär der KPTsch-Bezirksleitung Westböhmen mit Sitz in [[Karlsbad]]. Daneben war er in diesen Jahren Herausgeber der westböhmischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Rote Fahne&amp;#039;&amp;#039;. Im September 1938 floh Kirschnek aufgrund der [[Sudetenkrise|Annexion der Sudetengebiete]] – der westlichen Randgebiete des Tschechoslowakischen Staates – durch das Deutsche Reich nach [[Prag]]. Als sich im Frühjahr 1939 auch die Besetzung der im Herbst 1938 noch unabhängig gebliebenen Teile der Tschechoslowakei durch deutsche Armeen abzeichnete, ging er im Februar 1939 in die Emigration nach Großbritannien. In Großbritannien arbeitete Kirschnek von 1940 bis 1944 als Hilfsarbeiter in [[Manchester]]. Ab 1944 fungierte er als Assistent und von 1945 bis 1946 als Sekretär des &amp;#039;&amp;#039;Czechoslovak-British-Friendship-Club&amp;#039;&amp;#039; in [[London]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Im Juni 1946 ging Kirschnek über die [[Tschechoslowakei]] in die [[Sowjetische Besatzungszone]]. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Von September bis Dezember 1946 war er kurzzeitig Regierungsrat in der Umsiedlerabteilung der Landesregierung [[Land Mecklenburg|Mecklenburg]], anschließend Redakteur bzw. ab März 1947 Chefredakteur beim Landessender [[Schwerin]]. Von 1948 bis 1949 studierte Kirschnek an der [[Parteihochschule Karl Marx|Parteihochschule „Karl Marx“]]. Von 1949 bis 1952 amtierte er als Intendant des Landessenders Schwerin und Vorsitzender des Landesvorstandes des [[Verband der Journalisten der DDR|Verbandes der Deutschen Presse]] in Mecklenburg. In den Jahren 1952 und 1953 war Kirschnek Leiter der Nachrichtenredaktion des [[Staatliches Komitee für Rundfunk|Staatlichen Komitees für Rundfunk]], anschließend vier Jahre lang, bis 1957, Leiter und Chefredakteur des [[Mitteldeutscher Rundfunk|Senders Leipzig]]. Von 1957 bis 1958 wurde er als Redakteur der deutschsprachigen Redaktion von [[Radio Moskau]] beschäftigt. Von 1958 bis 1962 bekleidete Kirschnek den Posten des Ersten Sekretärs der SED-Betriebsparteiorganisation im Staatlichen Komitee für Rundfunk. Von 1962 bis 1968 amtierte er als Stellvertreter des Vorsitzenden und bis 1971 als Mitglied des Staatlichen Komitees der DDR für Rundfunk. Von 1962 bis 1971 hatte er schließlich das Amt des Intendanten von Radio Berlin International inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze (1959)&lt;br /&gt;
* [[Ernst-Moritz-Arndt-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Bundes-Verlag, Berlin 1964, S. 179.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 394.&lt;br /&gt;
* Jan Foitzik: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1983_2_5_foitzik.pdf Kadertransfer. Der organisierte Einsatz sudetendeutscher Kommunisten in der SBZ 1945/46].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 31, 1983, S. 308–334 (zu Kirschnek, S. 328f.).&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war was in der DDR?&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Berlin 2010. ([https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/christof-kirschnek?ID=1714 Digitalisat]) (identisch mit dem Eintrag bei Andreas Herbst, Winfried Ranke, Jürgen R. Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR. Lexikon der Funktionäre.&amp;#039;&amp;#039; 1994, S. 171)&lt;br /&gt;
* [[Heike van Hoorn]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Heimat im Sozialismus. Die Umsiedlung und Integration sudetendeutscher Antifa-Umsiedler in die SBZ/DDR&amp;#039;&amp;#039;. Klartext, Essen 2004, ISBN 3-89861-241-4, S. 335.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirschnek, Christof&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur 1980, S. 365&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1193454239|VIAF=2339156762906541300000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kirschnek, Christof}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundfunkintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KSČ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kirschnek, Christof&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPTsch, SED) und Rundfunkfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hazlov|Haslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. März 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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