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	<title>Christof Exner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christof_Exner&amp;diff=1978033&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39401-75 am 22. Februar 2026 um 14:22 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-22T14:22:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christof Exner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Erwarten (* [[20. März]] [[1915]] in [[Innsbruck]]; † [[16. April]] [[2007]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Geologe]] und [[Hochschullehrer]]. Er entstammt einer weitverzweigten, vielseitig begabten Gelehrtenfamilie Österreichs mit mehreren [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Akademie-Mitgliedern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Geboren am 20. März 1915 als Sohn von [[Felix Exner]]-Ewarten, Universitätsprofessor für [[Meteorologie]] und Geophysik, und der kunstbegabten Baroness Christiana, geb. [[Popp von Böhmstetten]], wurde Christof und seine drei Geschwister früh mit Naturerscheinungen, Landschaftsmalerei und den schönen Künsten vertraut. In Wien, wohin der Vater 1917 als Universitätsprofessor und als Direktor der [[Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik]] berufen wurde, besuchte Christof das Humanistische Gymnasium in [[Döbling]]. 1917 wurde sein Großvater [[Sigmund Exner]] als &amp;quot;Ritter von Ewarten&amp;quot; geadelt. Nach dem Ende der Monarchie in [[Österreich-Ungarn]] wurde vom Parlament von [[Deutschösterreich]] am 3. April 1919 die Aufhebung des Adels beschlossen. Infolge dieses [[Adelsaufhebungsgesetz]]es verloren auch die Familie Exner-Ewarten das Recht zum Gebrauch ihrer Titel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christof Exner studierte 1933–1939 an der [[Universität Wien]] die Fächer [[Geologie]] und [[Petrografie]]. Hier promovierte er 1939 mit einer Dissertation bei [[Leopold Kober]] und heiratete im selben Jahr Gertha Brachtel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1937 war er wissenschaftliche Hilfskraft und ab 1939 [[Hochschulassistent|Assistent]] am Wiener Geologischen Institut. Am 3. Jänner 1940 rückte er zum Wehrdienst bei der Artillerie ein. Ab September 1941 war er als [[Wehrgeologie|Wehrgeologe]] in Nord- und Südfrankreich, in Nord-, Mittel- und Südrussland, in Polen, Ungarn, Slowakei, Nord- und Mitteldeutschland eingesetzt. 1943 wurde den Nationalsozialisten bekannt, dass Exners Urgroßmutter „jüdischer Abstammung“ war. [[Charlotte Dusensy]] war die Ehefrau des Philosophen [[Franz Serafin Exner (Philosoph)|Franz Serafin Exner]]. Christof Exner wurde vom [[NS-Regime]] als [[Jüdischer Mischling|„Achteljude“]] benachteiligt und die Nationalsozialisten verhinderten seine Habilitation an der Universität Wien. Erst 1945 kehrte er an die Universität zurück und holte die Habilitation nach.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Mertz: &amp;#039;&amp;#039;„Das Sprengen hört seit Wochen Tag und Nacht nicht mehr auf“: Biografisch-kontextuelle Anmerkungen zu Otto Ampferer, Christof Exner und den österreichischen Geowissenschaften in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der GeoSphere Austria.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 153. ISSN 2960-4893. Verlag der GeoSphere Austria. Wien 2024. S. 35–83 ([https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/Band-153_034_068.pdf Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1958 war er Chefgeologe an der [[Geologische Bundesanstalt|Geologischen Bundesanstalt]] in Wien, wo er durch gründliche Analysen des österreichischen [[Kristallin]]s und der alpinen Tektonik bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde Christof Exner [[außerordentlicher Professor]] am Geologischen Institut, das er mit [[Eberhard Clar]] leitete, und 1964 [[Lehrkanzel|Ordinarius]]. Er verfasste etwa 230 Publikationen, insbesondere über die Geologie des [[Tauernfenster]]s, und zahlreiche [[geologische Karte]]n mit zugehörigen Erläuterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exner gehörte mehreren internationalen Vereinigungen an, war Ehrenmitglied der [[Österreichische Geologische Gesellschaft|Österreichischen Geologischen Gesellschaft]] und Träger der [[Eduard-Suess-Gedenkmünze]]. Er wurde am [[Heiligenstädter Friedhof]] in Wien bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhoefewien.at/verstorbenensuche-detail?fname=Christof+Exner&amp;amp;id=041R9%3CSENE&amp;amp;initialId=041R9%3CSENE&amp;amp;fdate=2007-05-03&amp;amp;c=015&amp;amp;hist=false Grabstelle Christopf Exner], Wien, Heiligenstädter Friedhof, Teil A, Gruppe 2, Nr. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Christof Exner von Ewarthen.jpg|mini|Das Grab von Christof Exner und seiner Ehefrau Gertha im Familiengrab auf dem [[Heiligenstädter Friedhof]] in Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ostende der Hohen Tauern zwischen Mur- und Maltatal: I. Teil&amp;#039;&amp;#039;. – &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Zweigstelle Wien der Reichsstelle für Bodenforschung&amp;#039;&amp;#039;, 89, 285–314, Wien 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ostende der Hohen Tauern zwischen Mur- und Maltatal (eine geologische Neuaufnahme)&amp;#039;&amp;#039;. – 220 S., 1 Kte., Unveröffentlichte Dissertation Universität Wien 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Ostende der Hohen Tauern zwischen Mur und Maltatal: II. Teil. – Bewegungsbild der Silbereckmulde&amp;#039;&amp;#039;. – &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Reichsstelle für Bodenforschung Zweigstelle Wien&amp;#039;&amp;#039;, 1, 241–306, Wien 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologische Beobachtungen in der Katschbergzone: (Das Ostende der Hohen Tauern zwischen Mur- und Maltatal, III. Teil)&amp;#039;&amp;#039;. – &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Alpenländischen Geologischen Vereines&amp;#039;&amp;#039; 35, 49–106, Wien 1944.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Rastenberger Granittektonik im Bereiche der Kampkraftwerke (Südliche Böhmische Masse).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 61, 1968, S. 6–39 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MittGeolGes_61_0006-0039.pdf |KBytes=3300}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologie der peripheren Hafnergruppe (Hohe Tauern)&amp;#039;&amp;#039;. – &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt&amp;#039;&amp;#039;, 114, 1–119, 1 Kte., Wien 1971.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geologie des mittleren Lungaus&amp;#039;&amp;#039;. – &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt&amp;#039;&amp;#039; 132/1, 7–103, Wien 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Hofmann (Geologe)|Thomas Hofmann]], Gunnar Mertz, Hermann Häusler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geologen Otto Ampferer und Christof Exner während des Zweiten Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der GeoSphere Austria.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 153. ISSN 2960-4893. Verlag der GeoSphere Austria. Wien 2024 ([https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/Band-153_Final-Farbe.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Wolfgang Frank: [https://www.univie.ac.at/ajes/archive/volume_100/frank_nachruf_exner_ajes_v100.pdf Prof. Christof Exner 1915-2007] (PDF; 705&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* Gerhard Herbert Josef Pestal: &amp;#039;&amp;#039;Würdigung der Leistungen Prof.Dr.Christof Exners für die Geologische Landesaufnahme der Republik Österreich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 148, 2008, S. 12 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/JbGeolReichsanst_148_0012.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Helmut Hölder: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte der Geologie&amp;#039;&amp;#039;. Springer-Verlag 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116319372}}&lt;br /&gt;
* [https://www.geologie.or.at/index.php/infos/personalia/280-christof-exner Nachruf für Prof. Exner, Geolog.Gesellschaft 2007]&lt;br /&gt;
* {{ZOBODAT |pfad=personen.php?id=26978&amp;amp;bio=full |titel=Prof. Dr. Christof Exner}} (mit Publikationsliste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116319372|VIAF=25350677}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Exner, Christof}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitarbeiter der Geologischen Bundesanstalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gelehrtenfamilie Exner|Christof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Exner, Christof&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. März 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. April 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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