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	<title>Christodoros - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T06:21:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christodoros&amp;diff=2444245&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tolanor: Durchsicht-Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-13T17:35:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durchsicht-Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christodoros&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Χριστόδωρος}}) aus [[Koptos]] bei [[Theben (Ägypten)|Theben]] war ein [[spätantike]]r griechischer Dichter, der unter dem [[Byzantinisches Reich|oströmischen]] Kaiser [[Anastasios I.]] (regierte 491–518) lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christodoros, der Sohn eines gewissen Paniskos, stammte aus dem ägyptischen Koptos. Er wuchs mit beträchtlicher Bildung auf und eignete sich vor allem erschöpfende Kenntnisse der [[Epos|epischen Dichtung]] und der [[Griechische Mythologie|Mythologie]] an. Seine recht umfangreichen Schriften sind jedoch weitgehend verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verfasste zahlreiche epische Gedichte, in denen er die Gründungsgeschichte verschiedener Städte und Landschaften behandelte (über [[Konstantinopel]] eine Abhandlung in 12 Büchern, über [[Thessaloniki]] in 25 Büchern,  dazu Geschichtswerke über Nakle, [[Milet]], [[Lydien]], [[Tralleis]] und [[Aphrodisias]]) oder zeitgenössische Ereignisse. Seine &amp;#039;&amp;#039;Isauriká&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Ἰσαυρικά}}) schilderten in sechs Büchern die Niederschlagung des Aufstands in [[Isaurien]] durch Kaiser Anastasios. Auch über die Schüler des neuplatonischen Philosophen [[Proklos]] verfasste er ein Werk. In seinen [[Epigramm]]en (drei Bücher) und [[Epistel]]n (vier Bücher) verhandelte er höchstwahrscheinlich zeitgenössische Personen und Ereignisse. In der [[Griechische Anthologie|Anthologia Palatina]] sind zwei seiner Epigramme erhalten (&amp;#039;&amp;#039;Anthologia Palatina&amp;#039;&amp;#039; VII 697. 698).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sollte nicht mit dem Dichter [[Christodoros Thebaios Illustrios|Christódōros Thebaîos Illústrios]] ({{lang|grc|Χριοτόδωρος Θηβαῖος Ἰλλούστριος}}) verwechselt werden, der laut der &amp;#039;&amp;#039;[[Suda]]&amp;#039;&amp;#039; ein Lehrgedicht &amp;#039;&amp;#039;Ixeutiká&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Ἰξευτικά}}) über die Kunst, Vögel mit Leimruten zu fangen, sowie eine Schrift über die Wunder der heiligen [[Kosmas und Damian|Cosmas und Damian]] sowie „viele andere Werke“ ({{lang|grc|ἄλλα πολλά}}) verfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das umfangreichste erhaltene Werk des Christodoros ist die {{lang|grc|[[Ekphrasis|Ἔκφρασις]] τῶν ἀγαλμάτων τῶν εἰς τὸ δημόσιον γυμνάσιον τοῦ ἐπικαλουμένου Ζευξίππου|Ékphrasis tōn agalmátōn tōn eis to dēmósion gymnásion epikalouménou Zeuxíppou}}, in der er in Versform 80 Statuen in den [[Zeuxippus-Thermen|Zeuxippos-Thermen]] zu Konstantinopel (die im Jahre 532 zerstört wurden) beschreibt. Von dem Werk sind 416 Verse im zweiten Buch der Anthologia Palatina überliefert. Nach Ansicht der Forschung sind diese Beschreibungen für die Kunstgeschichte der Antike nicht relevant, da sie eher auf rhetorische Eleganz und mythographische Gelehrsamkeit abzielen als auf die exakte Beschreibung von Örtlichkeiten oder Kunstwerken. Im Versbau schließt sich Christodoros ganz an seinen Vorgänger [[Nonnos von Panopolis]] an: An [[Zäsur]]en findet sich beispielsweise in jedem Vers die [[Penthemimeres]]; [[Spondeus|spondeische]] Versfüße meidet er. Bei den Sagenversionen beweist er große Kenntnisse der [[homer]]ischen, aber auch der alexandrinischen Mythologie. Auf sein Vorbild Homer verweist Christodoros auch durch die Wortwahl (mit Vorliebe für seltene Ausdrücke, [[Hapax legomenon|hapax legomena]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigen historischen Quellenzeugnisse und Fragmente sind gesammelt in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fragmente der griechischen Historiker]]&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 283) bzw. in &amp;#039;&amp;#039;[[Brill’s New Jacoby]]&amp;#039;&amp;#039; (dort mit englischer Übersetzung und Kommentar von Anthony Kaldellis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Francesco Tissoni: &amp;#039;&amp;#039;Cristodoro. Un’introduzione e un commento&amp;#039;&amp;#039;. Alessandria 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10093904X|LCCN=n2003056220|VIAF=46138122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur der Spätantike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Byzanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 5. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 6. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Christodoros&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Χριστόδωρος&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koptos]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tolanor</name></author>
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