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	<title>Christo Traikow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:28:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christo_Traikow&amp;diff=1562787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-05-07T14:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christo Popow Traikow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{bgS|Христо Попов Трайков}}; * [[24. September]] [[1947]] in [[Elin Pelin (Stadt)|Elin Pelin]]; † [[24. Juni]] [[2014]]) war ein [[Bulgarien|bulgarischer]] [[Ringen|Ringer]]. Er war dreifacher [[Europameister]] im [[Griechisch-römisches Ringen|griechisch-römischen Stil]] im [[Bantamgewicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Von Christo Traikow ist nur bekannt, dass er in Bulgarien der Sportorganisation „Dynamo“ angehörte und er deshalb in einem Bereich beschäftigt war, der mit der Staatssicherheit oder der Polizei zu tun hatte. Trainiert wurde er von Philip Kriwiralchew in der bulgarischen Nationalmannschaft der Ringer, der er ab 1968 angehörte. Er rang ausschließlich im griechisch-römischen Stil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine internationale Ringerkarriere begann Christo Traikow 1968. In diesem Jahr wurde er gleich bei seiner ersten Teilnahme an der [[Ringer-Europameisterschaften 1968|Europameisterschaft]] in [[Västerås]] [[Europameister]] im Bantamgewicht. Auf dem Weg dorthin besiegte er u.&amp;amp;nbsp;a. [[Hartmut Puls]] aus der [[DDR]] und [[János Varga]] aus [[Ungarn]]. Bei den [[Olympische Sommerspiele 1968|Olympischen Spielen 1968]] in [[Mexiko-Stadt]] gewann er nur gegen den Dänen Johnny Nielsen und schied nach Niederlagen gegen [[Ion Baciu]] aus [[Rumänien]] und [[David Hazewinkel]] aus den Vereinigten Staaten frühzeitig aus und kam nur auf den 12. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Ringer-Weltmeisterschaften 1969|Weltmeisterschaft 1969]] in [[Mar del Plata]], die schon im März dieses Jahres stattfand, gewann er zwar gegen [[Risto Björlin]] aus [[Finnland]], verlor aber zufälligerweise wieder gegen Baciu und Hazewinkel und kam auf den 9. Platz. An der [[Ringer-Europameisterschaften 1969|Europameisterschaft 1969]] in [[Modena]] konnte er nicht teilnehmen, da die damaligen sozialistischen Staaten diese Europameisterschaft boykottierten, weil [[Italien]] das Hissen der DDR-Flagge verboten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Ringer-Europameisterschaften 1970|Europameisterschaft 1970]] in [[Berlin]] (Ost) rang Christo Traikow u.&amp;amp;nbsp;a. gegen [[Nelson Dawidjan]] aus der [[UdSSR]] unentschieden und unterlag erneut gegen Ion Baciu, womit er den 3. Platz belegte. Bei der [[Ringer-Weltmeisterschaften 1970|Weltmeisterschaft 1970]] in [[Edmonton]] rang er gegen den [[Olympiasieger]] von 1968 im Bantamgewicht János Varga aus [[Ungarn]] unentschieden, verlor aber gegen David Hazewinkel und verpasste damit mit dem 4. Platz knapp eine Medaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Ringer-Weltmeisterschaften 1971|Weltmeisterschaft 1971]] in [[Sofia]] konnte Christo Traikow János Varga und seinen Angstgegner David Hazewinkel besiegen. Er unterlag aber im Finale gegen Rustem Kasakow aus der Sowjetunion und wurde damit Vize-[[Weltmeisterschaft|Weltmeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Ringer-Europameisterschaften 1970|EM 1970]] wurde er dann in [[Kattowitz]] zum zweiten Mal [[Europameister]] im Bantamgewicht. Dabei besiegte er u.&amp;amp;nbsp;a. auch seinen zweiten Angstgegner [[Ion Baciu]], dazu auch [[Juri Sokolow (Ringer)|Juri Sokolow]] aus der UdSSR, [[Józef Lipień]] aus [[Polen]] und [[Wolfgang Radmacher]] aus der [[DDR]]. Eine Niederlage gegen [[Risto Björlin]] aus [[Finnland]] verhinderte seinen erneuten Titelgewinn nicht, weil Björlin vor Erreichung der Finalrunde ausschied. Bei den Olympischen Spielen in [[München]] belegte dann Christo Trakiow unter den anfangs geschilderten Umständen den 5. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teilnehmer an den [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Spielen 1972]] in [[München]] startete er im Bantamgewicht. Er bestritt in München sechs Kämpfe, die er alle nach Punkten gewann. Nach der sechsten Runde hatte er damit 6 Fehlpunkte und musste dem damaligen Reglement entsprechend ausscheiden. Nach der 6. Runde waren aber noch vier Ringer übrig, die noch keine 6 Fehlpunkte hatten. Unter den von ihm besiegten Ringern waren u.&amp;amp;nbsp;a. auch [[Rustem Abdullajewitsch Kasakow|Rustem Kasakow]] aus der [[Sowjetunion]] und [[Hans-Jürgen Veil]] aus der [[Bundesrepublik Deutschland]], die in München die Gold- und die Silbermedaille gewannen, während Christo Traikow leer ausging und mit dem 5. Platz zufrieden sein musste. Auf Grund dieses Sachverhaltes hat der internationale Ringerverband FILA nach den Olympischen Spielen 1972 in München die Regeln geändert. Nunmehr schied ein Ringer, auch wenn er 6 Fehlpunkte erreichte, nicht mehr aus, solange er in seinen Kämpfen siegreich bleibt. Für Christo Traikow kam diese Regelung zu spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1973 gewann Christo Traikow bei der [[Ringer-Europameisterschaften 1973|Europameisterschaft]] in [[Helsinki]] seinen dritten Europameistertitel im Bantamgewicht. Auf dem Weg zum Titel besiegte er dabei im Finale [[Ivan Frgić]] aus [[Jugoslawien]], während er gegen Juri Sokolow verlor. Bei der Endabrechnung hatte er aber die wenigsten Fehlpunkte seiner Finalkonkurrenten und war damit [[Europameister]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Ringer-Weltmeisterschaften 1973|Weltmeisterschaft 1973]] in [[Teheran]] gelangen ihm fünf Siege und ein Unentschieden gegen Olympiasieger Rustem Kasakow. Niederlagen gegen [[Per Lindholm]] aus Schweden und Józef Lipień verwiesen ihn aber auf den 3. Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Weltmeisterschaft war Christo Traikow, obwohl erst 26 Jahre alt, bei keiner weiteren internationalen Meisterschaft mehr am Start. Über seinen weiter Lebensweg ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Erfolge ==&lt;br /&gt;
(OS = Olympische Spiele, WM = Weltmeisterschaft, EM = Europameisterschaft, GR = griechisch-römischer Stil, Ba = Bantamgewicht, damals bis 57 kg Körpergewicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1967, &amp;#039;&amp;#039;2. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Turnier in [[Greiz]], GR, Ba, hinter Reuß, [[DDR]] und vor Karl, [[Tschechoslowakei]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1967, &amp;#039;&amp;#039;3. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Vorolympisches Turnier in [[Mexiko-Stadt]], GR, Ba, hinter [[Ion Baciu]], [[Rumänien]] u. [[János Varga]], [[Ungarn]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968, &amp;#039;&amp;#039;3. Platz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Dan-Kolew&amp;quot;-Turnier in Sewljewo, GR, Ba, hinter János Varga u. [[Ion Alionescu]], Rumänien;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Turnier in [[Zella-Mehlis]], GR, Ba, vor [[Hartmut Puls]] u. [[Eckhard Thorun]], bde. DDR;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Västerås]], GR, Ba, mit Siegen über Hartmut Puls, Moises Lopez, [[Spanien]], János Varga, Ion Alionescu u. Muhsin Altin, [[Türkei]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1968, &amp;#039;&amp;#039;12. Platz&amp;#039;&amp;#039;, OS in [[Mexiko-Stadt]], GR, Ba, mit einem Sieg über [[Johnny Nielsen]], [[Dänemark]] u. Niederlagen gegen Ion Baciu u. [[David Hazewinkel]], [[USA]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1969, &amp;#039;&amp;#039;9. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Mar del Plata]], GR, Ba, mit einem Sieg über [[Risto Björlin]], [[Finnland]] u. Niederlagen gegen Ion Baciu u. David Hazewinkel;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1970, &amp;#039;&amp;#039;3. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Berlin]] (Ost), GR, Ba, mit Siegen über [[Ünver Besergil]], Türkei, Jörn Krogsgaard, Dänemark u. Risto Björlin, einem Unentschieden gegen [[Nelson Dawidjan]], [[UdSSR]] u. einer Niederlage gegen Ion Baciu;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1970, &amp;#039;&amp;#039;4. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Edmonton]], GR, Ba, mit Siegen über Mehdi Ahangaran, [[Iran]], [[Lars-Erik Skiöld]], [[Schweden]], [[Józef Lipień]], [[Polen]] u. An Chun-yung, [[Südkorea]], einem Unentschieden gegen János Varga u. einer Niederlage gegen David Hazewinkel;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1971, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Nikola-Petrow&amp;quot;-Turnier in [[Warna]], GR, Ba, vor [[Ion Păun]], Rumänien u. [[Juri Sokolow (Ringer)|Juri Sokolow]], UdSSR;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1971, &amp;#039;&amp;#039;3. Platz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Iwan-Poddubny&amp;quot;-Turnier in [[Minsk]], GR, Ba, hinter Kassabow u. Nelson Dawidjan, bde. UdSSR, vor [[Wolfgang Radmacher]], DDR;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1971, &amp;#039;&amp;#039;2. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Sofia]], GR, Ba, mit Siegen über János Varga, Ali Lachkar, [[Marokko]], Wolfgang Radmacher, DDR u. David Hazewinkel u. einem Unentschieden gegen [[Rustem Abdullajewitsch Kasakow|Rustem Kasakow]], UdSSR;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1972, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Kattowitz]], GR, Ba, mit Siegen über Józef Lipień, Ernst Hack, [[Österreich]], Wolfgang Radmacher, DDR, Juri Sokolow u. Ion Baciu, trotz einer Niederlage gegen Risto Björlin;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1972, &amp;#039;&amp;#039;5. Platz&amp;#039;&amp;#039;, OS in [[München]], GR, Ba, mit Siegen über [[Karlo Covic]], [[Jugoslawien]], Rustem Kasakow, [[Francesco Scuderi (Ringer)|Francesco Scuderi]], [[Italien]], Józef Lipień, Ion Baciu u. [[Hans-Jürgen Veil]], [[BRD]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1973, &amp;#039;&amp;#039;3. Platz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Dynamo&amp;quot;-Spartakiade, GR, Ba, hinter Klaus Radschinsky, DDR u. vor Grossu, UdSSR;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1973, &amp;#039;&amp;#039;2. Platz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;quot;Wladyslaus-Pytlasinski&amp;quot;-Turnier in [[Warschau]], GR, Ba, hinter Ion Baciu u. vor [[Marin Dumitru]], Rumänien;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1973, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Helsinki]], GR, Ba, mit Siegen über [[Per Lindholm]], Schweden, Noricim Spahiu, [[Albanien]], [[Ivan Frgić]], Jugoslawien u. Marin Dumitru u. trotz einer Niederlage gegen Juri Sokolow;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1973, &amp;#039;&amp;#039;3. Platz&amp;#039;&amp;#039;, WM in [[Teheran]], GR, Ba, mit Siegen über Pablo Alchapar, Spanien, Ratko Raipac, [[Kanada]], Hosain Toranian, Iran, Mehmet Uysal, Türkei u. Ivan Frgić, einem Unentschieden gegen Rustem Kasakow u. Niederlagen gegen Per Lindholm u. Józef Lipień&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Athletik (Zeitschrift)|Athletik]]&amp;#039;&amp;#039;, Nummern: 3/67, 4/68, 3/71, 5/72&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Documentation of International Wrestling Championships der FILA&amp;#039;&amp;#039;, 1876&lt;br /&gt;
* Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Schwerathletik&amp;#039;&amp;#039; (DDR), Nummer 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IATRingerProfil|ID=5993FEF62C0D4BD88C7662D797EA7785}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|57477}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Traikow, Christo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (Ringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ringer (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Traikow, Christo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Traikow, Christo Popow&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Ringer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elin Pelin (Stadt)|Elin Pelin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juni 2014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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