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	<title>Christo Makedonski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:18:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-07-28T20:41:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GNDCheck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hristo-Makedonski.jpg|mini|Christo Makedonski in Russe 1896]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christo Nikolow Makedonski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Hristo Nikolov Makedonski&amp;#039;&amp;#039; geschrieben; {{bgS|Христо Николов Македонски}}; * [[1834]] in &amp;#039;&amp;#039;Goren Todorak&amp;#039;&amp;#039;, heute [[Ano Theodoraki]]&amp;lt;!--Άνω Θεοδωράκι--&amp;gt; in [[Griechenland]]; † [[5. Juli]] [[1916]] in [[Russe (Stadt)|Russe]], [[Bulgarien]]) war ein bulgarischer [[Hajduken|Hajduke]], [[Wojwode]] und Freiheitskämpfer während der [[Bulgarische Wiedergeburt|Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt]]. Sein Nachname &amp;#039;&amp;#039;Makedonski&amp;#039;&amp;#039; leitet sich aus der geographischen Region [[Makedonien]] ab, aus der er stammte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christo Makedonski wurde 1835 im Dorf Gorni Todorak (heute in der Gemeinde [[Kroussa]] im nordgriechische [[Kilkis (Regionalbezirk)|Regionalbezirk Kilkis]]), in der Region Makedonien, die zur damaligen Zeit Teil des [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reiches]] war, geboren. Er besuchte die griechische Schule in seinem Dorf und arbeitete anschließend als Händler. Infolge ständiger osmanischer Repressionen wurde er Hajduke in der [[Tscheta]] von [[Stoimen Wojwoda]]. Diese Tscheta (bulg. чета), eine kleine bewegliche Einheit von Freiwilligen, kämpfte im nahegelegenen [[Malaschewo]]-Gebirge gegen die osmanische Obrigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im serbischen [[Belgrad]] trat er 1862 zusammen mit über 600 Freiwilligen in die &amp;#039;&amp;#039;[[Bulgarische Legion|Erste Bulgarische Legion]]&amp;#039;&amp;#039; (bulg. Първа българска легия) von [[Georgi Rakowski]] ein. Am 3. Juli 1862 brachen in Belgrad Kämpfe zwischen den Serben und der osmanischen Garnison in der Festung [[Kalemegdan]] aus, an denen sich Makedonski mit der Legion auf der Seite der Serben beteiligte. Da sich die Kämpfe jedoch nicht zu einem Krieg ausweiteten, sah sich die serbische Regierung durch osmanischen Druck gezwungen, die Legion aufzulösen. Dennoch war die Legion eine erste Möglichkeit, bei welcher junge bulgarische Freiheitskämpfer Kampferfahrung und Ideen sammeln und Netzwerke gründen konnten, die ihnen im späteren Kampf von Nutzen waren. Nach der Auflösung der Legion ging Makedonski ins [[Fürstentum Walachei]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Stefan-Karadzha-zname.jpg|mini|Die gerettete Fahne der Tscheta von Stefan Karadscha]]&lt;br /&gt;
Von 1864 bis 1865 führte Makedonski im Auftrag Rakowskis eine kleine bewaffnete Gruppe an, mit der er die westlichen bulgarischen Gebieten durchquerte und den Boden für einen möglichen Aufstand vorbereitete. 1867/68 schloss sich Makedonski der &amp;#039;&amp;#039;Zweiten Bulgarischen Legion&amp;#039;&amp;#039; in Belgrad an und flüchtete nach deren Auflösung im Frühjahr 1868 erneut nach Rumänien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr schloss er sich den vereinten Tschetas von [[Chadschi Dimitar]] und [[Stefan Karadscha]] an, überquerte die [[Donau]] und beteiligte sich mit weiteren 110 Kampfgefährten an mehreren Gefechten mit der osmanischen Armee. Nach einem Gefecht bei [[Wischograd]], bei dem der Fahnenträger der Tscheta Stefan Karadschas tödlich getroffen wurde, wurde Makedonski zum Fahnenträger ernannt. Nach derer Zerschlagung am Gipfel [[Busludscha]] im zentralen [[Balkangebirge]] gelang Makedonski mit zwei weiteren Gefährten (Pentscho Stojanow und Ilija Nikolow), als einem der wenigen Überlebenden die Flucht über [[Gabrowo]], [[Sopot (Bulgarien)|Sopot]], [[Samokow]], das [[Kloster Rila|Rila-Kloster]] und [[Melnik (Bulgarien)|Melnik]] in die Mönchsrepublik [[Athos]], wo sie im Kloster [[Zográfou]] unterkommen konnten. Erst im Frühjahr 1869 konnten sie mit Hilfe des [[Hegumen]]s des Klosters über [[Konstantinopel]] nach [[Odessa]] gelangen. Mit Hilfe der dortigen bulgarischen Emigranten gelangte Makedonski erneut nach Rumänien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rumänien beteiligte sich Christo Makedonski an den Vorbereitungen des [[Stara-Sagora-Aufstand]]es und des [[Bulgarischer Aprilaufstand 1876|April-Aufstandes]] in den Jahren 1875 und 1876. Im [[Serbisch-Osmanischer Krieg|serbisch-türkischen Krieg]] von 1876 war er unter der Leitung von [[Panajot Chitow]] Kommandeur (Wojwode) einer Abteilung von 200 bulgarischen Freiwilligen und kämpfte gegen osmanische Truppen in der Region [[Visok]] und in der Nähe von [[Knjaževac]]. Als Fahne diente die von Makedonski gerettete Fahne der Tscheta von Stefan Karadscha, die heute im [[Nationales militär-historisches Museum|Nationalen militär-historischen Museum]] in [[Sofia]] aufbewahrt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung Bulgariens lebte Makedonski in der Donaustadt Russe, wo er am 5. Juli 1916 verstarb. 1896 veröffentlichte Makedonski noch seine [[Memoiren]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Записки на Христо Македонски (1852–1877)&amp;#039;&amp;#039; (bulg. für: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen von Christo Makedonski&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Nicht als Hajdu[k]en werden wir Bulgarien erwecken, sondern als Revolutionäre|Christo Makedonski&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Härtel, Roland Schönfeld: &amp;#039;&amp;#039;Bulgarien: vom Mittelalter bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Cristo Makedonski diente als Prototyp für den Charakter &amp;#039;&amp;#039;Makedonski&amp;#039;&amp;#039; in der Novelle „Ungeliebt und Heimatlos“ (bulg. &amp;#039;&amp;#039;Немили-недраги&amp;#039;&amp;#039;/Nemili-Nedragi) von [[Iwan Wasow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christo Makedonski: &amp;#039;&amp;#039;Записки на Христо Македонски (1852–1877)&amp;#039;&amp;#039; (zu dt. etwa Erinnerungen von Christo Makedonski (1852–1877)), Sofia, 1896 [http://www.scribd.com/doc/30053735/Записки-на-Христо-Македонски-1852-1877 Online-Version].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hristo Makedonski|Christo Makedonski}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=n87823620|VIAF=48285906|GNDName=1031140158|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-07-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Makedonski, Christo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Bulgarien 1878–1918)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Makedonski, Christo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Makedonski, Christo Nikolow; Makedonski, Hristo Nikolov; Македонски, Христо Николов (bulgarisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Revolutionär, Wojwode, Freiheitskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ano Theodoraki]], [[Griechenland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Russe (Stadt)|Russe]], [[Bulgarien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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