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	<title>Christliche Diaspora - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T04:05:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christliche_Diaspora&amp;diff=1468575&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-04-02T12:31:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;christliche Diaspora&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (v. griech.: διασπορά diaspora = Verstreutheit) werden [[Christ]]en bezeichnet, die in der jeweiligen Region eine religiöse [[Minderheit]] sind. Dabei kann es sich um die Gesamtheit der Christen handeln, aber auch um [[Konfession|konfessionelle]] Minderheiten in einer durch eine andere Konfession dominierten [[Region]]. Auch die heute sehr verbreiteten [[Migrationskirche]]n stellen eine [[Diaspora]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die christliche Diaspora ist ein sehr altes Phänomen: bereits der [[1. Brief des Petrus]] wendet sich {{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;an die Auserwählten, die als Fremdlinge in der Diaspora leben, in Pontus, Galatien, Kappadokien, in der Provinz Asia und in Bithynien&amp;#039;&amp;#039;|(1. Petrus 1, [[Zürcher Bibel|Neue Zürcher Übersetzung]])}} und bis ins vierte Jahrhundert existierten Christen ausnahmslos in der Diaspora. Eine Diaspora in Folge [[Mission (Christentum)|christlicher Mission]] besteht heute vor allem in Asien aber auch in Teilen Afrikas fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orient ===&lt;br /&gt;
Diasporakirchen entstanden auch durch religiöse Umwälzungen, wie die Expansion des [[Islam]] im 7. Jahrhundert oder [[Reformation]] und [[Gegenreformation]], durch die existierende Kirchen in eine Minderheitssituation gerieten. So leben alle altorientalischen Kirchen, ausgenommen die [[Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche|Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche]], infolge der [[Islamische Expansion|Expansion des Islam]] im 7. Jahrhundert in der Diaspora.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europa ===&lt;br /&gt;
In Europa entstand eine konfessionelle Diaspora im 18. und 19. Jahrhundert durch Wanderbewegungen in konfessionell einheitliche Gebiete. Infolge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde vielerorts das Gottesdienstverbot für andere Konfessionen aufgehoben; so gestattete der kleine Rat des Kantons Zürich 1807 den Katholiken erstmals seit der Reformation wieder regelmäßige Messfeiern.&amp;lt;ref&amp;gt;Guido J. Kolb: &amp;#039;&amp;#039;Als die Priester noch Hochwürden hiessen – Ein Lesebuch zum 200-Jahr-Jubiläum der katholischen Gemeinde Zürich&amp;#039;&amp;#039;. Theologischer Verlag, Zürich 2007, ISBN 9783290200381. S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Centralvorstand der evangelischen Kirche verzeichnete um 1850 hundert evangelische Diasporagemeinden in katholischen Gebieten Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schellenberg: &amp;#039;&amp;#039;Diasporawerke&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1993. S. 719 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Diasporagemeinden der eigenen Kirche zu unterstützen, entstand 1832 das evangelische [[Gustav-Adolf-Werk]]. Lutherische Kirchen bildeten regionale Gotteskastenvereine, die sich später im [[Martin-Luther-Bund]] zusammenschlossen. Die katholische Kirche gründete das [[Bonifatiuswerk|Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
Insbesondere [[Binnenwanderung]] innerhalb der nach 1806 neu gebildeten Nationalstaaten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Großherzogtum Baden|Baden]], [[Königreich Bayern|Bayern]] u.&amp;amp;nbsp;a.) und Migration auf Grund der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts, dann in größerem Umfang die Bevölkerungsverschiebungen nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] führten in Deutschland zur Entstehung großer [[Römisch-katholische Kirche in Deutschland|katholischer]] Diasporagemeinden in [[Norddeutschland]] und [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelischer]] Diasporagemeinden in [[Süddeutschland]] sowie innerhalb der Länder/Bundesländer, die heute zudem durch weitere Zuwanderergruppen wie beispielsweise [[Südeuropa|Südeuropäer]] oder [[Spätaussiedler]] aus den ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes geprägt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Christenverfolgung]]&lt;br /&gt;
* [[Open Doors]] bzw. [[Weltverfolgungsindex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diaspora.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Erwin Fahlbusch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon Religion und Theologie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1983, ISBN 3-525-50123-4. S. 278–282.&lt;br /&gt;
* Peter Schellenberg: &amp;#039;&amp;#039;Diasporawerke.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Müller, [[Horst Balz]], [[Gerhard Krause (Theologe)|Gerhard Krause]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Theologische Realenzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Band 8. De Gruyter, Berlin 1993, ISBN 3110138980, S. 719 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Diaspora| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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