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	<title>Christine von Lothringen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T14:50:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christine_von_Lothringen&amp;diff=734955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: Fix Klammerlemma</title>
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		<updated>2025-05-25T08:13:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fix Klammerlemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christine de Lorraine 1588.jpg|mini|Porträt Christianes von Lothringen von einem unbekannten Maler französischer Schule, 1588]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christiane bzw. Christine von Lothringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|Chrestienne bzw. &amp;#039;&amp;#039;Christine de Lorraine&amp;#039;&amp;#039;}}, {{itS|Cristiana/Christiana bzw. &amp;#039;&amp;#039;Cristina di Lorena&amp;#039;&amp;#039;}}, * [[16. August]] [[1565]] in [[Bar-le-Duc]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;medici-archiv&amp;quot; /&amp;gt; †&amp;amp;nbsp;[[19. Dezember]] [[1636]] in [[Florenz]]) war durch Heirat mit [[Ferdinando&amp;amp;nbsp;I. de’ Medici]] [[Großherzogtum Toskana|Großherzogin der Toskana]] und [[Regentschaft|regierte]] das [[Großherzogtum]] von 1621 bis 1628 gemeinsam mit ihrer Schwiegertochter [[Maria Magdalena von Österreich (1587–1631)|Maria Magdalena von Österreich]], während ihr Enkel [[Ferdinando II. de’ Medici]] noch unmündig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Bereits zu Lebzeiten kursierten mehrere Namensformen der Lothringerin, mit denen unterschiedliche Konnotationen einher gingen. Jüngste Forschungen haben sich intensiver mit der Namensform befasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Die folgenden Ausführungen basieren auf Christina Strunck |Hrsg= |Titel=Christiane von Lothringen am Hof der Medici. Geschlechterdiskurs und Kulturtransfer zwischen Florenz, Frankreich und Lothringen (1589–1636) |Verlag=Michael Imhof Verlag |Ort=Petersberg |Datum=2017 |ISBN=978-3-7319-0126-6 |Seiten=41–46}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den frühesten Dokumenten wird „Chrestienne“ („die Christliche“) als ihr Vorname genannt. Die Namensgebung rekurriert auf ihre berühmten Vorfahrinnen [[Christina von Dänemark|Cristierna von Dänemark]], die Großmutter väterlicherseits, und [[Caterina de’ Medici]] (als „royne tres chrestienne“), die Mutter ihrer Mutter. Die Namensformen „Christiana“ und „Cristina“ finden sich erst im Zusammenhang ihrer Hochzeit mit [[Ferdinando I. de’ Medici]]. Vor allem von Florentiner Seite wurde die Verwendung letzterer Form bevorzugt, erzeugte sich doch eine Verbindung zur toskanischen Heiligen [[Christina von Bolsena|Cristina di Bolsena]], deren Darstellung auch in die Privatkapelle der Großherzogin in der [[Villa La Petraia]] aufgenommen wurde. Eine Identifikation der Lothringerin mit der Heiligen entsprach wohl der Erwartungshaltung des Florentiner Hofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Großherzogin selbst bevorzugte zunächst „Christiana“, die lateinische Übersetzung von „Chrestienne“. Diese Form findet sich auf Bildnismedaillen und ihrem Siegel ebenso wie in etlichen ihr gewidmeten Büchern und verschiedenen Stifterinschriften. Mehrere ihrer Patenkinder wurden auf den Namen „Christiana“ getauft. In einem 1615 von ihr verfassten Regelwerk mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Capitoli, Constituzioni, Et Regole per le Convertite di Pisa&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete sie sich teils als „Christiana“, stellenweise aber auch als „Crestina“. Für das letzte Lebensjahrzehnt lässt sich schließlich eine zunehmende Identifikation der Großherzogin mit [[Christina von Bolsena]] konstatieren. Dies manifestierte sich u. a. in der Stiftung einer Statue der Heiligen für den [[Dom zu Pisa|Dom von Pisa]] sowie im Sammeln von deren Reliquien und kulminierte im Weihetitel der Florentiner Kirche [[Santi Agostino e Cristina]], die zu Ehren der Stifterin („Christina Lotharingia Fundatrix“) so benannt wurde. Laut Strunck zeigt sich in der sich wandelnden Verwendung der Namensformen – Chrestienne, Christiana, Cristina – nicht nur die zunehmende Identifikation mit der Heiligen, sondern auch das „Ankommen“ der Lothringerin in ihrer italienischen Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit, Jugend und Heirat ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christiane von Lothringen wurde als zweites Kind und erste Tochter des [[Herzog]]s [[Karl III. (Lothringen)|Karl III. von Lothringen]] und seiner Frau [[Claudia von Valois]], einer Tochter König [[Heinrich II. (Frankreich)|Heinrichs II. von Frankreich]] und [[Katharina von Medici]] geboren. Ihren Namen erhielt sie zu Ehren ihrer Patin und Großmutter Cristierna bzw. [[Christina von Dänemark]] (s. Abschnitt Name). Als Christiane zehn Jahre alt war, starb ihre Mutter 1575 an den Folgen einer schweren Geburt, und Christiane wurde anschließend am französischen Hof in [[Paris]] von ihrer Großmutter erzogen. Während dieser Zeit entwickelte sich ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Katharina von Medici und ihrer Enkelin, die stark von ihrer Großmutter geprägt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Christiane im heiratsfähigen Alter war, mangelte es nicht an möglichen Ehemännern für sie. Katharina von Medici verfolgte 1580 den Plan, ihre Enkelin mit ihrem eigenen Sohn [[François-Hercule de Valois, duc d’Alençon|François-Hercule de Valois]] zu verheiraten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;bertoni&amp;quot; /&amp;gt; doch dieser Plan stieß bei der Braut auf wenig Gegenliebe, und so wurde er wieder fallen gelassen. Auch [[Vincenzo&amp;amp;nbsp;I. Gonzaga]], Herzog von Mantua, und [[Karl Emanuel I.|Karl Emanuel&amp;amp;nbsp;I. von Savoyen]] waren als Kandidaten im Gespräch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bertoni&amp;quot; /&amp;gt; Am französischen Hof kursierten sogar Gerüchte über eine geplante Ehe zwischen Christiane und dem schottischen König [[Jakob I. (England)|Jakob VI.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;aubert345&amp;quot; /&amp;gt; König [[Heinrich III. (Frankreich)|Heinrich&amp;amp;nbsp;III.]] hatte die Hand seiner Nichte wiederum einem seiner [[Mignon (Geschichte)|Mignons]], [[Jean Louis de Nogaret de La Valette]], dem Herzog von Épernon, in Aussicht gestellt, doch dieses Vorhaben stieß auf den entschiedenen Widerstand Katharinas. Sie soll im Dezember 1586 ihrem Schwiegersohn [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich von Navarra]] das Angebot gemacht haben, die unglückselige Verbindung mit ihrer Tochter [[Margarete von Valois|Margarete]] [[Ehenichtigkeit (Kirchenrecht)|annullieren]] zu lassen, um wohl den Weg frei zu machen für eine Ehe zwischen ihm und ihrer Enkelin Christiane – so zumindest behaupteten später Heinrich&amp;amp;nbsp;IV. und [[Albert de Gondi, duc de Retz]], der bei dem Gespräch dabei gewesen sein soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;frieda418&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langwierigen Verhandlungen, die von Orazio Rucellai&amp;lt;ref name=&amp;quot;coste420&amp;quot; /&amp;gt; und Katharina von Medici geführt wurden, bestimmte Katharina schließlich [[Ferdinando I. de’ Medici]], Großherzog der Toskana, zum Ehemann Christianes. Der Heiratsvertrag der beiden war am 24.&amp;amp;nbsp;Oktober 1588&amp;lt;ref name=&amp;quot;heritier332&amp;quot; /&amp;gt; aufgesetzt, doch unterschrieben wurde er vorläufig noch nicht. In ihm war eine außerordentlich stattliche Mitgift für die Braut festgelegt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Zur Mitgift vgl. Christina Strunck |Hrsg= |Titel=Christiane von Lothringen am Hof der Medici. Geschlechterdiskurs und Kulturtransfer zwischen Florenz, Frankreich und Lothringen (1589–1636) |Verlag=Michael Imhof Verlag |Ort=Petersberg |Datum= |ISBN=978-3-7319-0126-6 |Seiten=36-41, 37, Anm. 84}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben 200.000&amp;amp;nbsp;[[Écu|Goldécu]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;heritier332&amp;quot; /&amp;gt; gab die Königinmutter ihrer Enkelin sämtliche Florentiner Besitzungen. Die Hochzeit [[Trauung per Stellvertreter|per procurationem]] fand am 8.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;frieda436&amp;quot; /&amp;gt; des gleichen Jahres in der [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] Saint-Calais des [[Schloss Blois|Schlosses Blois]] statt. Der Bräutigam wurde dabei von [[Charles de Valois, duc d’Angoulême]] vertreten. Ihre Brautreise nach Florenz konnte Christiane jedoch erst im März des kommenden Jahres antreten, denn neben Kampfhandlungen im Zuge der [[Hugenottenkriege]] verzögerte auch der Tod Katharinas von Medici im Januar 1589 die Abreise. Sie hatte Christiane testamentarisch zu ihrer Haupterbin erklärt, sodass die 22-jährige nun mit einer Mitgift im Wert von rund zwei Millionen [[Livre]]s&amp;lt;ref name=&amp;quot;spangler148&amp;quot; /&amp;gt; ausgestattet war. Diese umfasste auch sämtliche beweglichen Güter und Kunstwerke der Verstorbenen. So brachte Christiane auch die berühmten [[Valois-Tapisserien]] (französisch: {{lang|fr|Tapisseries des Valois}}) an den herzoglichen Hof nach Florenz, die heute in den [[Uffizien]] aufbewahrt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;friendsoftheuffizigallery&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marriage Christine de Lorraine Callot.jpg|mini|Die Hochzeit Christianes mit Ferdinando&amp;amp;nbsp;I., Kupferstich von [[Jacques Callot]], um 1614]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Heiratsvertrag fünf Wochen nach dem Ableben Katharinas rückwirkend am 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1589 unterschrieben worden war,&amp;lt;ref name=&amp;quot;coste420&amp;quot; /&amp;gt; brach die frischgebackene Großherzogin in Richtung Italien auf. Ihre Reise führte sie von [[Blois]] über [[Lyon]], [[Avignon]] und [[Aix-en-Provence]] nach [[Marseille]], wo sie am 11.&amp;amp;nbsp;April&amp;lt;ref name=&amp;quot;coste422&amp;quot; /&amp;gt; ein florentinisches Schiff bestieg. Mit Zwischenstationen in [[Monaco]] und [[Genua]] ging es weiter nach [[Livorno]], wo Christiane von [[Pietro de’ Medici]], einem Bruder ihres Mannes, in Empfang genommen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;langdon299&amp;quot; /&amp;gt; Nach einem dreitägigen Aufenthalt in [[Pisa]] traf sie am 28.&amp;amp;nbsp;April 1589 in [[Poggio a Caiano]] ein, wo sie ihrem Ehemann erstmals persönlich begegnete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gaiser&amp;quot; /&amp;gt; Weiter ging es nach [[Florenz]], wo die neue Großherzogin am 30.&amp;amp;nbsp;April unter großer Anteilnahme der Bevölkerung Einzug hielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot; /&amp;gt; Zuvor war sie vor den Stadttoren in einer aufwändigen Inszenierung offiziell gekrönt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strunck&amp;quot; /&amp;gt; Es folgten mehrwöchige Festivitäten bestehend aus Festbanketten, Triumphzügen, Turnieren und Volksbelustigungen. Hinzu kamen mehrere Theateraufführungen, deren Stücke entweder eigens für die Hochzeit geschrieben worden waren oder dort uraufgeführt wurden. Dazu zählten die [[Komödie]] &amp;#039;&amp;#039;La Pellegrina&amp;#039;&amp;#039; von [[Girolamo Bargagli]] und das Stück der [[Commedia dell’arte]] &amp;#039;&amp;#039;La pazzia di Isabella&amp;#039;&amp;#039;. Im Innenhof des [[Palazzo Pitti]] wurde sogar eine [[Naumachie|antike Seeschlacht]] aufgeführt. Sämtliche Inszenierungen und Aufführungen werden heute als Meilensteine der Theater- und Bühnentechnik bzw. -kunst gewertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bertoni&amp;quot; /&amp;gt; Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildeten die sogenannten [[Intermedien für La pellegrina]], szenisch musikalische Zwischenspiele, die zwischen den Akten der Komödie &amp;#039;&amp;#039;La pellegrina&amp;#039;&amp;#039; gegeben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großherzogin der Toskana ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Christine of Lorraine Medici1.jpg|mini|hochkant|Christiane von Lothringen als Großherzogin der Toskana, Gemälde von [[Tiberio Titi]], 1600/1605]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christiane hatte großen Anteil daran, dass ihr Mann in der Zeit nach ihrer Hochzeit weiterhin eine Frankreich-freundliche Politik betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aubert345&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Licht ist auch die Verbindung der Nichte Ferdinandos, [[Maria de’ Medici]], zu sehen, die mit [[Heinrich IV. (Frankreich)]] verheiratet wurde und von der Großherzogin bis nach Marseille begleitet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;coste426&amp;quot; /&amp;gt; Jedoch war Christiane zu Beginn nicht maßgeblich an den Entscheidungen ihres Mannes beteiligt, erst im Laufe der Zeit bezog er sie und ihre Ansichten immer öfter mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Ferdinandos&amp;amp;nbsp;I. im Jahr 1609 nahm die verwitwete Großherzogin großen Einfluss auf die Geschicke des Landes, als ihr Sohn [[Cosimo II. de’ Medici]] den Thron bestieg, jedoch wegen seiner angeschlagenen Gesundheit nicht selbst regierte. Cosimos Lehrer aus Jugendtagen, [[Galileo Galilei]], adressierte 1615 einen seiner vier Kopernikanischen Briefe an sie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;liberliber&amp;quot; /&amp;gt; Nicht nur ihren Ehemann, auch ihren Erstgeborenen überlebte Christiane, denn Cosimo&amp;amp;nbsp;II. starb 1621. In seinem Testament hatte er seine Mutter gemeinsam mit seiner Frau [[Maria Magdalena von Österreich (1587–1631)|Maria Magdalena von Österreich]] zu Regentinnen für seinen noch unmündigen Sohn [[Ferdinando II. de’ Medici|Ferdinando&amp;amp;nbsp;II.]] bestellt. Dieses Amt bekleidete sie bis 1628, ehe ihr Enkel selbst die Herrschaft übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christiane von Lothringen starb im Alter von 71&amp;amp;nbsp;Jahren am 19.&amp;amp;nbsp;Dezember des Jahres 1636 in der [[Villa Medici von Castello|Villa Medici]] in Castello, einem Wohnviertel von Florenz. In ihrem 1630 aufgesetzten Testament hatte sie verfügt, dass ihre Ersparnisse als Mitgiften armen Mädchen zugutekommen sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strunck&amp;quot; /&amp;gt; Die Gläubigkeit Christianes äußerte sich auch in der Gründung und Stiftung zahlreicher Klöster, so zum Beispiel des &amp;#039;&amp;#039;Monastero della Pace&amp;#039;&amp;#039; in Florenz und eines [[Konvent (Kloster)|Konvents]] in Pisa. Für ihre Aktivitäten erhielt sie gleich zweimal die [[Goldene Rose]], 1589 von [[Papst]] [[Sixtus V.]] und 1593 von [[Clemens VIII. (Papst)|Clemens&amp;amp;nbsp;VIII.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;bertoni&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückblickend wurde Christianes Regentschaft lange Zeit als unglücklich und wenig erfolgreich beurteilt, und ihr wird eine Mitverantwortung für den allmählichen Niedergang des Großherzogtums gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bertoni&amp;quot; /&amp;gt; Durch ihre Vorliebe für verschwenderischen Luxus, die mit Misswirtschaft gepaart gewesen sei, habe sie ihrem Enkel ein hoch verschuldetes Land, das stark unter dem Einfluss der Kirche stand, hinterlassen. Diese seit dem 18. Jahrhundert perpetuierte misogyne Sicht konnte erst jüngst revidiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Christina Strunck: &amp;#039;&amp;#039;Christiane von Lothringen am Hof der Medici. Geschlechterdiskurs und Kulturtransfer zwischen Florenz, Frankreich und Lothringen (1589–1636)&amp;#039;&amp;#039;. Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 978-3-7319-0126-6, vor allem S. 90–98, 113–145. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit Ferdinando&amp;amp;nbsp;I. gingen neun Kinder hervor:&amp;lt;ref name=&amp;quot;medici-archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cosimo II. de’ Medici|Cosimo II.]] (1590–1621), Großherzog der Toskana, ⚭ 1608 [[Maria Magdalena von Österreich (1587–1631)|Maria Magdalena von Österreich]]&lt;br /&gt;
* Eleonora (1591–1617)&lt;br /&gt;
* [[Caterina de’ Medici (1593–1629)|Caterina]] (1593–1629), ⚭ 1617 [[Ferdinando Gonzaga]], Herzog von Mantua&lt;br /&gt;
* [[Francesco de’ Medici (1614–1634)|Francesco]] (1594–1614)&lt;br /&gt;
* [[Carlo di Ferdinando de’ Medici|Carlo]] (1595–1666), Kardinal&lt;br /&gt;
* Filippo (1598–1602)&lt;br /&gt;
* [[Lorenzo de’ Medici (1599–1648)|Lorenzo]] (1599–1648)&lt;br /&gt;
* [[Maria Maddalena de’ Medici|Maria Maddalena]] (1600–1633)&lt;br /&gt;
* [[Claudia de’ Medici|Claudia]] (1604–1648), ⚭ 1. 1621 [[Federico Ubaldo della Rovere]], Fürst von Urbino, 2. 1626 [[Leopold V. (Österreich-Tirol)|Leopold&amp;amp;nbsp;V.]], Erzherzog von Österreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sheila Barker: &amp;#039;&amp;#039;Christine of Lorraine and Medicine at the Medici Court.&amp;#039;&amp;#039; In: Giovanna Benadusi, Judith C. Brown: &amp;#039;&amp;#039;Medici Women. The Making of a Dynasty in Grand Ducal Tuscany.&amp;#039;&amp;#039; Centre for Reformation and Renaissance Studies, Toronto 2015, ISBN 978-0-7727-2180-8, S.&amp;amp;nbsp;157–183 ([https://www.academia.edu/11367106/Christine_of_Lorraine_and_Medicine_at_the_Medici_Court PDF]; 878&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* L. Bertoni: &amp;#039;&amp;#039;Cristina di Lorena, granduchessa di Toscana.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Dizionario Biografico degli Italiani]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;31. Istituto della Enciclopedia italiana, Rom 1985 ([http://www.treccani.it/enciclopedia/cristina-di-lorena-granduchessa-di-toscana_%28Dizionario-Biografico%29/ online]).&lt;br /&gt;
* Hilarion de Coste: &amp;#039;&amp;#039;Christine de Lorraine, Grande Duchesse de Toscane.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Les Eloges et vies des reynes, princesses, dames et damoiselles illustres en piété, courage et doctrine, qui ont fleury de nostre temps, et du temps de nos peres.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Sébastien et Gabriel Cramoisy, Paris 1647, S.&amp;amp;nbsp;417–432 ([http://siefar.org/dictionnaire/fr/Christine_de_Lorraine/Hilarion_de_Coste online]).&lt;br /&gt;
* Christina Strunck: &amp;#039;&amp;#039;How Chrestienne became Cristina. Political and Cultural Encounters between Tuscany and Lorraine.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medici Women as Cultural Mediators (1533–1743). Le donne di casa Medici e il loro ruolo di mediatrici culturali fra le corti d’Europa.&amp;#039;&amp;#039; Mailand 2011, S. 149–181.&lt;br /&gt;
* Christina Strunck: &amp;#039;&amp;#039;Christiane von Lothringen, Großherzogin der Toskana (1565–1636). Ein ‚weiblicher Herkules‘.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen des Hauses Medici. Politik, Mäzenatentum, Rollenbilder (1512–1743).&amp;#039;&amp;#039; Petersberg 2011, S. 74–93.&lt;br /&gt;
* Christina Strunck: &amp;#039;&amp;#039;Christiane von Lothringen (1565–1636).&amp;#039;&amp;#039; In: Alfried Wieczorek, Gaëlle Rosendahl, Donatella Lippi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Medici. Menschen, Macht und Leidenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Regensburg 2013, S. 322–325.&lt;br /&gt;
* Christina Strunck: &amp;#039;&amp;#039;Christiane von Lothringen am Hof der Medici. Geschlechterdiskurs und Kulturtransfer zwischen Florenz, Frankreich und Lothringen (1589–1636)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 149)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof, Petersberg 2017, ISBN 978-3-7319-0126-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Christina of Lorraine|Christine von Lothringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;medici-archiv&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eintrag Christinas von Lothringen im Medici Archive Project, Zugriff am 22. August 2011.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bertoni&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
L. Bertoni: &amp;#039;&amp;#039;Cristina di Lorena, granduchessa di Toscana.&amp;#039;&amp;#039; 1985.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;aubert345&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hippolyte Aubert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Correspondance de Théodore de Bèze. (1583)&amp;#039;&amp;#039;. Band 24. Droz, Genf 2002, ISBN 2-600-00694-X, S.&amp;amp;nbsp;345, Anm. 8 ([http://books.google.de/books?id=A20sz8jmEacC&amp;amp;pg=PA345 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;frieda418&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leonie Frieda: &amp;#039;&amp;#039;Catherine de Medici.&amp;#039;&amp;#039; Weidenfeld &amp;amp; Nicolson, London 2003, ISBN 1-84212-725-X, S.&amp;amp;nbsp;48.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;coste420&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
H. de Coste: &amp;#039;&amp;#039;Christine de Lorraine, Grande Duchesse de Toscane.&amp;#039;&amp;#039; 1647, S.&amp;amp;nbsp;420.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;heritier332&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jean Hértier: &amp;#039;&amp;#039;Katharina von Medici. Herrscherin ohne Thron.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Heyne, München 1991, ISBN 3-453-55044-7, S.&amp;amp;nbsp;332.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;frieda436&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angabe gemäß Leonie Frieda: &amp;#039;&amp;#039;Catherine de Medici.&amp;#039;&amp;#039; Weidenfeld &amp;amp; Nicolson, London 2003, ISBN 1-84212-725-X, S.&amp;amp;nbsp;436. Die Angaben bzgl. des genauen Datums variieren jedoch in den verschiedenen Publikationen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;spangler148&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jonathan Spangler: &amp;#039;&amp;#039;The society of princes. The Lorraine-Guise and the conservation of power and wealth in seventeenth-century France.&amp;#039;&amp;#039; Ashgate, Aldershot 2009, ISBN 978-0-7546-5860-3, S.&amp;amp;nbsp;148–149 ([http://books.google.de/books?id=BykKA4KXdtoC&amp;amp;pg=PA148 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;friendsoftheuffizigallery&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.friendsoftheuffizigallery.org/valois-tapestries-series/ Beschreibung der Valois-Tapisserien auf der Website der Friends of the Uffizi Gallery], Zugriff am 2.&amp;amp;nbsp;Januar 2017.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;coste422&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
H. de Coste: &amp;#039;&amp;#039;Christine de Lorraine, Grande Duchesse de Toscane.&amp;#039;&amp;#039; 1647, S.&amp;amp;nbsp;422.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;langdon299&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gabrielle Langdon: &amp;#039;&amp;#039;Medici Women. Portraits of Power, Love, and Betrayal in the Court of Duke Cosimo I.&amp;#039;&amp;#039; University of Toronto Press, Toronto 2006, &amp;lt;!-- XYX --&amp;gt; ISBN 978-0-8020-3825-8, S.&amp;amp;nbsp;299, Anm.&amp;amp;nbsp;63 ([http://books.google.de/books?id=EkVcT7btZzsC&amp;amp;pg=PA299 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gaiser&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv |url=http://home.arcor.de/christoph_gaiser/interm.pdf |text=Christoph Gaiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Macht der Töne und die Töne der Macht.&amp;#039;&amp;#039; April 2007 (PDF; 27&amp;amp;nbsp;kB) |wayback=20160304091635}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Medici Archive ist dieses Datum auch als Hochzeitsdatum aufgeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;strunck&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Christina Strunck: &amp;#039;&amp;#039;Die Tugenden der Christine von Lothringen – Selbstsicht und Fremdwahrnehmung (1589–1636).&amp;#039;&amp;#039; Vortrag auf der Tagung &amp;#039;&amp;#039;Freud und Leid der Medici-Frauen. Ihre rites de passage im diachronen Vergleich&amp;#039;&amp;#039; am 30.&amp;amp;nbsp;September 2006 ([http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=27040 online]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;coste426&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
H. de Coste: &amp;#039;&amp;#039;Christine de Lorraine, Grande Duchesse de Toscane.&amp;#039;&amp;#039; 1647, S.&amp;amp;nbsp;426.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;liberliber&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.liberliber.it/mediateca/libri/g/galilei/lettere/html/lett14.htm Originaltext des Briefes], Zugriff am 2.&amp;amp;nbsp;Januar 2017. Zu Christianes Protektion Galileis siehe auch Christina Strunck: &amp;#039;&amp;#039;Christiane von Lothringen am Hof der Medici. Geschlechterdiskurs und Kulturtransfer zwischen Florenz, Frankreich und Lothringen (1589–1636)&amp;#039;&amp;#039;. Michael Imhof Verlag, Petersberg, ISBN 978-3-7319-0126-6, S. 108–113.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119429411|LCCN=n/88/69098|VIAF=64816933}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Christine #Lothringen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Vaudémont]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Medici|⚭Christine #Lothringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großherzogin (Toskana)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Goldenen Rose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1565]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1636]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Christine von Lothringen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Christine de Lorraine; Cristina di Lorena&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Großherzogin und Regentin der Toskana&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. August 1565&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bar-le-Duc]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 1636&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Florenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Mitglieder regierender Fürstenhäuser werden unter ihrem persönlichen Namen sortiert und angesetzt.--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
	</entry>
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