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	<title>Christine Spielberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T02:59:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christine_Spielberg&amp;diff=405804&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MwykMlaut: /* Leben */ Nicht zu Olympia 1972. Handballerin. Berufsschullehrerin.</title>
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		<updated>2025-05-24T19:04:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Nicht zu Olympia 1972. Handballerin. Berufsschullehrerin.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christine Spielberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1941]] in [[Niederlungwitz]]) ist eine deutsche Diplomsportlehrerin und ehemalige [[Leichtathletik|Leichtathletin]]. Die für den [[SC Karl-Marx-Stadt]] startende Diskuswerferin stellte 1968 mit 61,64&amp;amp;nbsp;m einen neuen Weltrekord im [[Diskuswurf]] auf – den ersten Weltrekord einer DDR-Werferin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sie ist die Tochter eines Lokführers und einer Hausfrau. Ihr Vorfahren siedelten sich bereits im 18. Jahrhundert in Oberwürschnitz an und kamen ursprünglich aus der Stadt [[Stollberg/Erzgeb.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Selig: &amp;#039;&amp;#039;Prominente unserer Heimat: Die Europameisterin aus Neuwürschnitz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Heimatfreund für das [[Erzgebirge]],&amp;#039;&amp;#039; 12, 1967, Nr. 8. S. 139&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1955 besuchte Christine Spielberg die Grundschule und danach die Allgemeine Berufsschule, wo sie Stenotypistin wurde. 1954 trag sie der Betriebssportgemeinschaft „Wismut“ in [[Neuwürschnitz]] bei, wo sie sich mit verschiedenen Sportarten beschäftigte. 1957 warf sie erstmals einen Diskus. Im darauffolgenden Jahr wurde Christine Spielberg zum [[SC Karl-Marx-Stadt|SC Wismut Karl-Marx-Stadt]] delegiert. Als Stenotypistin arbeitete sie in einem Objekt der [[Wismut (Unternehmen)|SDAG Wismut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 wurde Christine Spielberg Zweitplatzierte der Deutschen Jugendmeisterschaften im Diskuswurf. In [[Hannover]] nahm sie im darauffolgenden Jahr an den Ausscheidungen für die Olympiateilnahme teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Berufsleben qualifizierte sich Christine Spielberg weiter. Von 1960 bis 1962 nahm sie an einem Lehrgang an der Volkshochschule teil, wo sie die Sonderreife mit der Berechtigung zum Hochschulstudium erwarb. 1963 trat sie an der Hochschule für Körperkultur das Studium an mit dem Ziel, Diplom-Sportlehrer zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1961 und 1964 belegte sie bei Meisterschaften in der DDR im Diskuswurf 4. und 5. Plätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 erzielte sie als persönliche Bestleistung eine Wurfweite von 54,65&amp;amp;nbsp;m. Damit errang sie Platz 13 auf der Weltbestenliste. Im darauffolgenden Jahr erweiterte sie diese Weite auf 58,10&amp;amp;nbsp;m, wodurch sie den 3. Platz der genannten Liste belegte. Christine Spielberg wurde in dieser Zeit Dritte der DDR-Meisterschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1966 gewann sie bei den [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1966|Europameisterschaften]] in Budapest mit 57,76&amp;amp;nbsp;m vor [[Liesel Westermann]] die Goldmedaille im Diskuswurf. Damit war sie die erste Europameisterin des [[SC Karl-Marx-Stadt]] und wurde entsprechend mit Auszeichnungen geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Sommerspiele 1968|Olympischen Spielen 1968]] in Mexiko-Stadt wurde Spielberg mit 52,86&amp;amp;nbsp;m Siebte. In [[Regis-Breitingen]] bei einem nationalen Leichtathletik-Sportfest der DDR im Artur-Becker-Stadion wurde der Diskus von ihr im Mai 1968 auf eine Weite von 61,64&amp;amp;nbsp;m geworfen – Weltrekord und der weiteste Diskuswurf ihres Lebens.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], Ausgabe vom 27. Mai 1968&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 belegte Christine Spielberg bei den [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1971|Europameisterschaften]] in Helsinki mit 56,20&amp;amp;nbsp;m den achten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christine Spielberg erreichte von 1960 bis 1972 mit einer Ausnahme (1965) immer das Finale der Meisterschaften der DDR im Diskuswurf. Sie wurde nie Meisterin der DDR, ihre besten Platzierungen waren die Vizemeisterschaften in den Jahren 1968, 1971 und 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Olympia 1972|Olympischen Spiele 1972]] in München wurde sie nicht nominiert, obwohl sie die Olympianorm erfüllt hatte. Gemutmaßt wird, dass ausschlaggebend dafür ihre in der BRD lebende Schwester war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volker Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Das große Lexikon der DDR-Sportler&amp;#039;&amp;#039;, 2. aktualisierte Auflage, Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-89602-538-4, S. 541.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christine Spielberg war auch eine gute Handballspielerin; sie spielte bei Dynamo Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) in der DDR-Oberliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Größe von 1,84&amp;amp;nbsp;m hatte sie ein Wettkampfgewicht von 87&amp;amp;nbsp;kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Sportstudium wurde sie Berufsschullehrerin, zu Beginn der 2000er Jahre war sie am Oberstufenzentrum Energietechnik in Berlin-Lichtenberg tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1965 Meister des Sports&lt;br /&gt;
* 1966 Verdienter Meister des Sports&lt;br /&gt;
* 1966 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
* 1966 [[Artur-Becker-Medaille]] der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] in Gold uns Silber&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Selig: &amp;#039;&amp;#039;Prominente unserer Heimat: Die Europameisterin aus Neuwürschnitz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Heimatfreund für das [[Erzgebirge]],&amp;#039;&amp;#039; 12, 1967, Nr. 8. S. 140&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruno Selig: &amp;#039;&amp;#039;Prominente unserer Heimat: Die Europameisterin aus Neuwürschnitz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Heimatfreund für das [[Erzgebirge]],&amp;#039;&amp;#039; 12, 1967, Nr. 8. S. 139–140.&lt;br /&gt;
* Klaus Amrhein: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|01000052351|Christine Spielberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Europameisterinnen im Diskuswurf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1278922067|VIAF=3515167504517293090008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spielberg, Christine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diskuswerfer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universiadeteilnehmer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (Diskuswurf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spielberg, Christine&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Leichtathletin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Niederlungwitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MwykMlaut</name></author>
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