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	<title>Christine Ostrowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Christine_Ostrowski&amp;diff=567887&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MalikaStevenson: Datum nachgetragen</title>
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		<updated>2026-01-04T21:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Datum nachgetragen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christine Ostrowski.JPG|mini|Christine Ostrowski, 2007]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christine Ostrowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. &amp;#039;&amp;#039;Pippig&amp;#039;&amp;#039;; * [[24. August]] [[1945]] in [[Plauen]]) ist eine deutsche ehemalige [[Politiker]]in ([[SED]], [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]], [[Die Linke]]), und war bis 2009 [[Dresden|Dresdner]] Stadträtin. In ihrer Partei war sie wegen Gesprächen mit [[Neonazismus|Neonazikadern]] 1993 umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und politische Karriere ==&lt;br /&gt;
Nachdem Christine Ostrowski die [[Polytechnische Oberschule]] und anschließend die [[Erweiterte Oberschule]] in [[Plauen]] besucht hatte, machte sie von 1964 bis 1968 an der [[Pädagogische Hochschule Dresden|Pädagogischen Hochschule Dresden]] eine Ausbildung zur Lehrerin für [[Mathematik]] und [[Physik]]. Diesem Beruf ging sie auch bis 1978 nach. Währenddessen stieg sie zur [[Pionierleiter]]in und zur Vorsitzenden der Pionierorganisation Dresden-Süd auf. 1969 wurde sie Mitglied der [[SED]]. Zwischen 1978 und 1989 war sie als hauptamtliche Mitarbeiterin bei der SED in verschiedenen Funktionen tätig, zuletzt als [[Parteisekretär]]in im [[Staatsschauspiel Dresden]]. Im Jahr 1990 wurde sie Mitglied der ersten frei gewählten [[Volkskammer]] der [[DDR]] und gehörte nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] zu jenen Abgeordneten, die von Oktober bis Dezember 1990 in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] wechselten. Von 1998 bis 2002 war sie erneut Mitglied des Bundestags, diesmal über die [[Landesliste]] [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde Ostrowski zur stellvertretenden PDS-Vorsitzenden gewählt; außerdem war sie von 1994 bis 1998 Mitglied des [[Sächsischer Landtag|Sächsischen Landtags]] und von 1994 bis 2009 [[Stadtrat|Stadträtin]] in Dresden. 1994 kandidierte sie für das Amt der [[Liste der Oberbürgermeister von Dresden|Dresdner Oberbürgermeisterin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Als Stadtvorsitzende der PDS Dresden leitete Ostrowski über zehn Jahre ihre Partei. Ostrowski verfocht in der Partei über viele Jahre hinweg Ideen einer [[Sozialer Wohnungsbau|sozialen Wohnungsbaupolitik]]. Ihre Person war jedoch innerparteilich stets umstritten. Sie traf sich mit Neonazikadern wie dem sächsischen Landesvorsitzenden der [[Nationale Offensive|Nationalen Offensive]] Constantin Mayer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://jungle-world.com/artikel/2000/51/26566.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Vorsicht, Feind steht links&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20141018005006}} [[Jungle World]] Nr. 52, 20. Dezember 2000 Inland&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13688122.html &amp;#039;&amp;#039;Neonazis Maske in Rot Durch Unterwanderungstaktik wollen Neonazis das Verbot ihrer Parteien umgehen.&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]] 8. März 1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Um neue Wählerschichten zu gewinnen, machte sie sich für mittelständische Unternehmen stark und gründete den PDS-Unternehmerverband [[OWUS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre heftig kritisierten Forderungen machte sie zusammen mit [[Ronald Weckesser]] im „Brief aus Sachsen“ im Mai 1996 deutlich. Darin hieß es, dass „Linke Wirtschaftspolitik“ das „bodenständige Kleinunternehmertum“ stärken solle. Des Weiteren forderte sie, die Anstrengungen der PDS, sich als bundesdeutsche Partei etablieren zu wollen, fallenzulassen. Stattdessen wurde gefordert, dass die PDS in eine strategische „ostdeutsche Volkspartei“ umzuwandeln sei. Ihr Aufruf zu einem Richtungswechsel fand jedoch keinen großen Zuspruch in der Gesamtpartei. Am 1. Januar 2008 trat sie aus [[Die Linke]] aus und warf der Partei, insbesondere [[Oskar Lafontaine]] zunehmenden [[Populismus]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sz-online.de/nachrichten/prominente-linke-ostrowski-tritt-aus-partei-aus-1900333.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Prominente Linke Ostrowski tritt aus Partei aus&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20170319111041}} www.sz-online.de, 3. Januar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Christine Ostrowski als Kommunalpolitikerin ihrer Partei. Sie erreichte bei der Oberbürgermeisterwahl 1994 in Dresden knapp 30 % der abgegebenen Stimmen. Ostrowski löste erneut großen Unmut gegen sich aus, als sie im Jahre 2006 zu denjenigen Stadträten der Linkspartei.PDS gehörte, die dem Verkauf der [[WOBA Dresden|Wohnungsbaugesellschaft WOBA GmbH]] der Stadt Dresden zustimmten. Innerparteiliche Kritiker forderten daraufhin sogar ihren Parteiausschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Stil und ihre politischen Überzeugungen waren umstritten und führten zu Auseinandersetzungen innerhalb der Linksfraktion/PDS im Dresdner Stadtrat. Als Folge dieser Auseinandersetzungen spaltete sich die Stadtratsfraktion in die „Linksfraktion/PDS“ und in die neue Fraktion „Die Linke“. Ostrowski gehörte im Stadtrat zu den entschiedensten Kritikern der [[Waldschlößchenbrücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erneute Kandidatur bei der Stadtratswahl 2014 über die Liste der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] wurde von deren Nominierungsparteitag am 8. Februar 2014 abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sz-online.de/nachrichten/ueberraschende-kandidatur-wirbelt-fdp-parteitag-auf-2771309.html &amp;#039;&amp;#039;Überraschende Kandidatur wirbelt FDP-Parteitag auf&amp;#039;&amp;#039;] sz-online.de, 10. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 2016 rief sie dazu auf, die [[Alternative für Deutschland|AfD]] zu wählen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erik Peter |Titel=Linkspartei und AfD: Angriff und Verteidigung |Sammelwerk=die tageszeitung |Datum=2016-05-27 |Online=https://taz.de/Linkspartei-und-AfD/!5304411/ |Abruf=2017-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Streit.&amp;#039;&amp;#039; [[Dingsda-Verlag]], Querfurt 1993, ISBN 3-928498-19-3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch eines Hungerstreiks. Bischofferode.&amp;#039;&amp;#039; Dingsda-Verlag, Querfurt 1993, ISBN 3-928498-23-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ossis PDS-Gesetze. Warum auch in der PDS alles schief geht.&amp;#039;&amp;#039; 6. überarbeitete Auflage, Projekt Piccolo, Dresden 2001, ISBN 3-933236-23-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hannah Hoffmann, Henning Bösherz, Mark Spitz: &amp;#039;&amp;#039;Mensch, Christine! Ein kleines Resümee der Volksvertreterin Christine Ostrowski über vier Jahre Arbeit im Deutschen Bundestag und eine lebenslange Liebe zur Stadt Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Projekt Piccolo, Dresden 2002, ISBN 3-933236-28-2&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Jürgen Holzapfel|Holzapfel, Klaus-Jürgen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sächsischer Landtag: 2. Wahlperiode 1994-1999 (Volkshandbuch)&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Stand März 1996, Neue Darmstädter Verlagsanstalt, Rheinbreitbach 1996, ISBN 3-87576-361-0, S. 44&lt;br /&gt;
** Rezension im &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Blätt’l&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 12/2002 ([http://www.dresdnerblaettl.de/2002/12/texte/2002_12.pdf#4 PDF], 522 kB)&lt;br /&gt;
* Uwe Ullrich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Rinnsal zum Strom. Dresdnerinnen und Dresdner beantworten 15 Fragen zur Friedlichen Revolution und deutschen Wiedervereinigung&amp;#039;&amp;#039;. Auruspress, Dresden 2010, ISBN 978-3-940183-05-7, S. 202–212.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119149362}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Christine Ostrowski}}&lt;br /&gt;
* {{Volkparl|id=ostrowski-christine|lemma=Christine Ostrowski}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119149362|LCCN=n95075018|VIAF=42641769}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ostrowski, Christine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Freien Deutschen Jugend (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ostrowski, Christine&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pippig, Christine (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sächsische Politikerin (SED/PDS/Die Linke), MdV, MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. August 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plauen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MalikaStevenson</name></author>
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