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	<title>Christine Buchholz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tohma: WP:INTRO beachten; -Auswertung von eigenem Text, Resonanz bitte nachweisen; nur Studium reicht für die Kat nicht</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;WP:INTRO beachten; -Auswertung von eigenem Text, Resonanz bitte nachweisen; nur Studium reicht für die Kat nicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christine Buchholz, MdB (cropped).jpg|mini|Christine Buchholz, 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christine Buchholz im Plenarsaal (cropped).jpg|mini|Christine Buchholz 2020 im Deutschen Bundestag]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Christine Buchholz (MdB) und Lise Grande (UN OCHA) in Juba (5412354567) (cropped).jpg|mini|Christine Buchholz traf sich 2010 in [[Juba (Stadt)|Juba]] mit Lise Grande, Koordinatorin von [[Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten|UN OCHA]], zur humanitären Lage im [[Südsudan]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christine Buchholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. April]] [[1971]] in [[Hamburg]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in (bis 2024 [[Die Linke]]) und war von 2009 bis 2021 [[Mitglied des Bundestages]]. Dort war sie [[Religionspolitik|religionspolitische]] Sprecherin [[Fraktion Die Linke im Bundestag|der Fraktion]], sowie Mitglied im [[Verteidigungsausschuss (Deutscher Bundestag)|Verteidigungsausschuss]] und stellvertretendes Mitglied im [[Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe|Menschenrechtsausschuss]]. Von 2007 bis 2021 und von 2022 bis 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;pdl22&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.die-linke.de/partei/parteidemokratie/parteitag/erfurter-parteitag-2022/live/wahl-des-parteivorstandes/ |titel=Wahl des Parteivorstandes |hrsg=Die Linke |datum=2022 |abruf=2022-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war sie im [[Parteivorstand von Die Linke|Parteivorstand der Partei Die Linke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Buchholz studierte nach ihrem Abitur von 1991 bis 1998 [[Pädagogik|Erziehungswissenschaft]] und [[Sozialwissenschaften]] mit Schwerpunkt Politik und Religion an der [[Universität Hamburg]]. Nach dem [[Staatsexamen]] zum Lehramt für Politik und Evangelische Religion nahm sie ein Ergänzungsstudium der [[Geschichtswissenschaft]] auf. Von 1995 bis 2009 arbeitete sie zudem als Assistentin für [[Behinderung|Menschen mit Behinderung]] in Hamburg und [[Berlin]]. Von 1997 bis 2001 war sie [[Betriebsrat|Betriebsrätin]] in einem Hamburger Pflegebetrieb. Sie war [[Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr|ötv]]-[[Vertrauensmann (Gewerkschaft)|Vertrauensfrau]] und ist Mitglied der Gewerkschaft [[Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft|ver.di]]. Ab 2002 arbeitete sie als [[Selbständigkeit (beruflich)|freiberufliche]] [[Redakteur]]in und von 2005 bis 2009 als [[Wissenschaftlicher Mitarbeiter|wissenschaftliche Mitarbeiterin]] einer Gruppe Bundestagsabgeordneter der [[Fraktion Die Linke im Bundestag|Linksfraktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchholz ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist Enkelin des [[Chirurgie|Chirurgen]] und Klinikgründers [[Hans-Wilhelm Buchholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politisches Engagement ==&lt;br /&gt;
Buchholz galt als eine Protagonistin des linken Parteiflügels innerhalb der Partei Die Linke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-ausschluss-von-berliner-anti-israel-aktivisten-sozialismus-von-unten-will-linkspartei-verlassen-12882055.html |titel=Nach Ausschluss von Berliner Anti-Israel-Aktivisten: „Sozialismus von unten“ will Linkspartei verlassen |werk=tagesspiegel.de |datum=2024-12-16 |sprache=de |abruf=2024-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2024 trat sie aus der Linkspartei aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;austritt&amp;quot;&amp;gt;[https://christinebuchholz.de/2024/12/15/austritt-aus-der-partei-die-linke/ &amp;#039;&amp;#039;Austritt aus der Partei Die Linke&amp;#039;&amp;#039;], Begründung ihres Austritts&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab den frühen 1990er Jahren war sie in der [[Antifa|antifaschistischen Szene]] aktiv. 1994 wurde sie Mitglied der [[Trotzkismus|trotzkistischen]], [[Entrismus|entristischen]] Organisation [[Linksruck]]. Von 1994 bis 1999 war sie Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Sie war früh in der globalisierungskritischen Bewegung aktiv und wurde Mitglied von [[Attac]]. Sie zählte zu den Organisatoren für das [[Europäisches Sozialforum|Europäische Sozialforum]], das Sozialforum in Deutschland und die Proteste gegen den [[G8-Gipfel in Heiligendamm 2007|G8-Gipfel in Heiligendamm]] (2007). Sie beteiligte sich an der Organisierung und Durchführung der [[Blockupy]]-Proteste gegen „Bankenmacht und das Spardiktat der [[Troika (EU-Politik)|EU-Troika]]“. Im [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] sprach sie gegen die Sparpolitik, den [[Europäischer Stabilitätsmechanismus|Europäischen Stabilitätsmechanismus]] und den [[Europäischer Fiskalpakt|Europäischen Fiskalpakt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 war sie Mitinitiatorin des Bündnisses Aufstehen gegen Rassismus&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/ |titel=Start |sprache=de-DE |abruf=2020-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://diefreiheitsliebe.de/politik/wir-wollen-einen-gegenpol-zur-afd-aufbauen-im-gespraech-mit-christine-buchholz/ |titel=Wir wollen einen Gegenpol zur AfD aufbauen - Gespräch mit Christine Buchholz |werk=Die Freiheitsliebe |datum=2016-03-18 |sprache=de |abruf=2020-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und arbeitet auch weiterhin dort mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;austritt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied des Beirats der [[Deutsch-Palästinensische Gesellschaft|Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitgliedschaft in &amp;#039;&amp;#039;Linksruck&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Marx21&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Über ihre Mitgliedschaft in [[Linksruck]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.verfassungsschutz.de/download/de/publikationen/verfassungsschutzbericht/vsbericht_2007/vsbericht_2007.pdf |wayback=20121021100538 |text=&amp;#039;&amp;#039;Verfassungsschutzbericht des Bundes 2007&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF) S. 163&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; (2007 aufgelöst) kam sie 2004 zur [[Arbeit &amp;amp; soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative|WASG]], deren erweitertem Bundesvorstand sie ab Frühjahr 2005 angehörte. Im März 2007 wurde sie in den geschäftsführenden WASG-Bundesvorstand gewählt, seit dem Vereinigungsparteitag am 16. Juni 2007 bis 2021 war sie Mitglied im geschäftsführenden Parteivorstand der Linken. Dort war sie u.&amp;amp;nbsp;a. zuständig für die Themen Frieden, Abrüstung, Internationales und Antirassismus. Von 2022 bis 2024 war sie erneut Mitglied des Parteivorstands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pdl22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchholz war Unterstützerin der trotzkistischen Organisation [[Marx21]] innerhalb Die Linke&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.marx21.de/koordinierungskreis/ &amp;#039;&amp;#039;marx21-Koordinierungskreis&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; und war Autorin für die gleichnamige Zeitschrift.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://marx21.de:80/content/view/446/36/ |wayback=20081011200449 |text=&amp;#039;&amp;#039;Inhalt.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;marx21 – Magazin für internationalen Sozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6, Juni 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gehörte der [[Sozialistische Linke|Sozialistischen Linken der Linkspartei]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordnetentätigkeit ==&lt;br /&gt;
Zur Bundestagswahl 2009 kandidierte sie auf Platz&amp;amp;nbsp;3 der Landesliste Hessen und war Direktkandidatin der Linken für den [[Bundestagswahlkreis Offenbach]]. Über die Landesliste zog sie in den Bundestag ein, in dem sie im [[Verteidigungsausschuss (Deutscher Bundestag)|Verteidigungsausschuss]] und (stellvertretend) im [[Auswärtiger Ausschuss|Auswärtigen Ausschuss]] saß. Zudem gehörte Christine Buchholz dem Untersuchungsausschuss zum [[Luftangriff bei Kundus]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Buchholz: [https://christinebuchholz.de/tag/kundus-untersuchungsausschuss/ Schlagwort: Kundus-Untersuchungsausschuss – &amp;#039;&amp;#039;Merkel äußert Verständnis für die Entschädigungsforderungen der Kundus-Opfer&amp;#039;&amp;#039;.] christinebuchholz.de, Presseerklärung, 11. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit ihrem Fraktionskollegen [[Jan van Aken]] reiste Christine Buchholz im Januar 2010 nach [[Kundus]], um sich mit Hinterbliebenen der Opfer des Luftangriffs zu treffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jan van Aken]], Christine Buchholz: {{Webarchiv |url=http://www.linksfraktion.de/pressemitteilungen/afghanistan-mehr-soldaten-mehr-probleme/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Afghanistan: mehr Soldaten – mehr Probleme&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20131231000151}} linksfraktion.de, Pressemitteilung, 3. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über ihre Bundestagsrede am 26. Februar 2010,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://christinebuchholz.de/2010/02/ &amp;#039;&amp;#039;Sie entscheiden heute über Leben und Tod&amp;#039;&amp;#039;.] christinebuchholz.de; Deutscher Bundestag, 26. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Fotoausstellung, eine Gedenkveranstaltung und andere öffentliche Veranstaltungen machte sie auf die zivilen Opfer der Bombardierung aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[17. Deutscher Bundestag|17. Bundestag]] war sie friedenspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, im 18. Bundestag verteidigungspolitische Sprecherin. Seit dem [[18. Deutscher Bundestag|18. Bundestag]] war sie religionspolitische Sprecherin der Linksfraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Bundestag und [[19. Deutscher Bundestag|19. Bundestag]] war Buchholz erneut Ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss, sowie im 1. Unterausschuss des Verteidigungsausschusses.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a12/mitglieder/260632 |text=&amp;#039;&amp;#039;Mitglieder des Verteidigungsausschusses&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150518041403}} bundestag.de, abgerufen am 18. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/mdb |titel=Deutscher Bundestag – Abgeordnete |sprache=de |abruf=2020-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19. Bundestag war sie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Bei der Bundestagswahl 2021 verlor sie ihr Listenmandat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die teilweise Wiederholung der Bundestagswahl in Berlin am 11. Februar 2024 führte auf Grund der niedrigen Wahlbeteiligung zu einer anderen Verteilung der Sitze unter den Landesverbänden der Parteien. Im Land Berlin verlor Die Linke ein Mandat und Christine Buchholz erhielt für den Landesverband in Hessen wieder ein Bundestagsmandat, welches sie jedoch ablehnte. Für sie rückte [[Jörg Cezanne]] nach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.t-online.de/-/100341954 |titel=Bundestag einen Sitz kleiner - FDP-Mandat weg |datum=2024-02-12 |sprache=de |abruf=2024-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=hessenschau de, Frankfurt Germany |url=https://www.hessenschau.de/politik/hessische-linken-politikerin-buchholz-lehnt-bundestagsmandat-ab-v1,kurz-buchholz-mandat-100.html |titel=Hessische Linken-Politikerin Buchholz lehnt Bundestagsmandat ab |datum=2024-02-12 |sprache=Deutsch |abruf=2024-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundeswahlleiterin.de/info/presse/mitteilungen/bundestagswahl-2021/05_24_vorlaeufiges-ergebnis.html |titel=Wiederholung der Bundestagswahl 2021: Vorläufiges Ergebnis - Die Bundeswahlleiterin |abruf=2024-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen und Kritik ==&lt;br /&gt;
=== Militäreinsätze ===&lt;br /&gt;
Buchholz lehnt alle Auslandseinsätze ab. Sie kritisierte 2011 den Versuch von Reformern wie [[Stefan Liebich]], außenpolitische Grundlagen der Partei zu verändern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Linke-vor-Progammparteitag/!5109358/ Interview mit Christine Buchholz und Stefan Liebich.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Blick auf die [[Bundestagswahl 2013]] (und offenbar zum Thema einer [[rot-rot-grüne Koalition|rot-rot-grünen Koalition]]) äußerte sie, es gebe wegen der Unterstützung von [[Auslandseinsätze der Bundeswehr|Auslandseinsätzen der Bundeswehr]] und der Zustimmung zu [[Angela Merkel]]s EU-Sparpolitik keine inhaltliche Grundlage für eine Regierungsbeteiligung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arabischer Frühling/Syrien ===&lt;br /&gt;
Buchholz begrüßte die Demokratiebewegungen des Arabischen Frühlings.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://christinebuchholz.de/2012/01/18/syrien-solidaritat-mit-der-revolution-nein-zu-westlicher-intervention/ |titel=Syrien: Solidarität mit der Revolution – Nein zu westlicher Intervention – Christine Buchholz |sprache=de-DE |abruf=2020-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie positioniert sich gegen das Assad-Regime sowie dessen Verbündete, die sicherheitspolitische Kooperation der deutschen Bundesregierung mit der türkischen Regierung sowie Waffenexporte in den Nahen und Mittleren Osten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/mediathek |titel=Deutscher Bundestag - Mediathek |sprache=de |abruf=2020-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Schlacht um Kobanê|Kampfes um Kobanê]], bei dem die Vereinigten Staaten die kurdischen Widerstandskämpfer mit Luftangriffen gegen die Terrororganisation [[Islamischer Staat (Organisation)|Islamischer Staat]] (IS) unterstützten, veröffentlichte Buchholz ein Bild von sich mit einem Plakat, auf dem sie forderte: „Solidarität mit dem Widerstand in Kobane! US-Bombardement stoppen!“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Spiegel |url=https://www.spiegel.de/politik/ausland/kobane-linken-abgeordnete-buchholz-protestiert-gegen-luftschlaege-a-996695.html |titel=Kobane: Linken-Abgeordnete Buchholz protestiert gegen Luftschläge |sprache=de |abruf=2021-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahostkonflikt ===&lt;br /&gt;
Buchholz setzt sich für eine an Menschenrechten ausgerichtete Politik im Nahostkonflikt ein. Sie kritisiert die Rüstungs- und Militärkooperation der Bundesregierung mit Israel und setzt sich für ein umfassendes Verbot von Rüstungsexporten in den Nahen und Mittleren Osten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchholz spricht sich gegen die Bezeichnung der Kampagne [[Boycott, Divestment and Sanctions]] (BDS) als antisemitisch aus. Auf einer Tagung der [[Evangelische Akademie Bad Boll|Evangelischen Akademie Bad Boll]] sagte sie, dass die Gleichsetzung legitimer Kritik an der israelischen Regierungspolitik mit Antisemitismus zu „Shrinking Spaces“ führe. Dies verhindere einen offenen Menschenrechtsdiskurs über die Lage in Israel und Palästina.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://christinebuchholz.de/2018/10/10/israel-palaestina-menschenrechtsdiskurs-weiterfuehren/ |titel=Israel-Palästina: Menschenrechtsdiskurs weiterführen – Christine Buchholz |sprache=de-DE |abruf=2020-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 2011 der Landesverband [[Die Linke Bremen]] die BDS-Kampagne unterstützt hatte, unterzeichneten bundesweit zahlreiche Parteimitglieder eine Stellungnahme dagegen, in der die Kampagne explizit als „[[Antisemitismus]]“ bezeichnet wurde, „der an die NS-Parole ‚[[Judenboykott|Kauft nicht beim Juden]]‘ erinnert“. Die [[Fraktion Die Linke im Bundestag]] beschloss einstimmig, sie lehne Boykottaufrufe, Aufrufe zu einer [[Ein-Staat-Lösung|Einstaatenlösung]] oder einer weiteren [[Ship-to-Gaza-Zwischenfall|Gaza-Flottille]] ab. Die Einstimmigkeit kam nur dadurch zustande, dass Buchholz und 14 andere Fraktionsmitglieder der Abstimmung fernblieben oder zuvor den Sitzungssaal verließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Leandros Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Internationalismus und Staatsräson: Der Streit um den Nahostkonflikt in der Partei DIE LINKE.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-13353-5, S. 249 und 294.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Engelin: [https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10595 &amp;#039;&amp;#039;Linkspartei: Einstimmig mit Abweichlern - Bundestagsfraktion streitet über Antisemitismusbeschluss&amp;#039;&amp;#039;], Jüdische Allgemeine vom 16. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus]] 2010 sprach [[Staatspräsident (Israel)|Israels Staatspräsident]] [[Schimon Peres]] als Gast im Deutschen Bundestag. Nach seiner Rede blieben Christine Buchholz&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Leber: &amp;#039;&amp;#039;Links, progressiv – und antisemitisch: Die heimliche Macht der Israel-Hasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Abgeordneten [[Nicole Gohlke]], [[Sahra Wagenknecht]] und [[Sevim Dağdelen]] als einzige Personen im Plenum auf ihrem Platz sitzen. Dies wurde öffentlich teils scharf kritisiert, auch parteiintern durch den Berliner Landeschef der Linkspartei, [[Klaus Lederer (Politiker)|Klaus Lederer]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/linkspartei-zofft-sich-wegen-israel/ &amp;#039;&amp;#039;Linkspartei zofft sich wegen Israel&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; und den Fraktionskollegen von Buchholz, [[Michael Leutert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Markus Wehner]]: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/linkspartei-die-zeit-der-luegen-ist-vorbei-1912556.html &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit der Lügen ist vorbei&amp;#039;&amp;#039;.] [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ.net]], 30. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Buchholz erklärte, sie habe sich in der Gedenkveranstaltung bei der Würdigung der Opfer erhoben, nicht aber am Ende von Peres’ Rede, die sie als „ideologische Aufrüstung für eine neue Runde von Kriegen im Nahen Osten“ empfand.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Buchholz: [http://christinebuchholz.de/2010/02/02/ich-klatsche-nicht-fur-ideologische-kriegsvorbereitungen/#more-839 &amp;#039;&amp;#039;Ich klatsche nicht für ideologische Kriegsvorbereitungen&amp;#039;&amp;#039;.] christinebuchholz.de, Presseerklärung, 2. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Christoph Seils]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, November 2008)&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Seils: [http://www.zeit.de/online/2008/45/antisemitismus-von-links &amp;#039;&amp;#039;Gysi, die Linke und der Antisemitismus&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Die Zeit|Zeit online]], 4. November 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Peter Tauber]] (CDU Hessen, 2011) warfen Christine Buchholz „offenes Sympathisieren“ mit der [[Hamas]] und der [[Hisbollah]] vor. Buchholz erklärte durch ihren Sprecher 2011, sie hege keine Sympathie für Hamas und Hisbollah, halte die Organisationen aber für „legitim“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fr.de/rhein-main/cdu-org26591/linke-antisemiten-angegriffen-11394479.html |titel=Linke als Antisemiten angegriffen |datum=2011-01-07 |sprache=de |abruf=2020-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionspolitische Positionen ===&lt;br /&gt;
In der Debatte um die [[Zirkumzision|Beschneidung]] minderjähriger Jungen unterstützte Christine Buchholz das Recht der jüdischen und muslimischen Gemeinden, die rituelle Beschneidung durchzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.linksfraktion.de/interview-der-woche/pro-contra-beschneidungsdebatte/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Pro und Contra in der Beschneidungsdebatte&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20130209204749}} linksfraktion.de, Interview vom 28. November 2012 mit Christine Buchholz und Raju Sharma.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Bundestagsrede begründete sie dies damit, dass die Beschneidung keine „Körperverletzung, Gewalt und Misshandlung“ darstelle und dass die [[Religionsfreiheit]] gewahrt werden müsse in einer Gesellschaft, die immer noch von [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]] und [[Islamfeindlichkeit|antimuslimischem Rassismus]] geprägt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Buchholz: {{Webarchiv |url=http://www.linksfraktion.de/reden/tolerante-multikulturelle-multireligioese-gesellschaft/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Für eine tolerante, multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20131111060225}} linksfraktion.de, Rede vom 22. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Welt ist keine Ware. Handbuch für Globalisierungskritiker&amp;#039;&amp;#039; (mit Anne Karrass und [[Oliver Nachtwey]]). Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, 2002, ISBN 3-462-03164-3&lt;br /&gt;
* [http://www.sozialismus-von-unten.de/lr/artikel_1695.html &amp;#039;&amp;#039;Die Kraft des „Nein“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Argumente&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 8, November 2005, Edition Aurora&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;G8: Gipfel der Ungerechtigkeit. Wie acht Regierungen über sechs Milliarden Menschen bestimmen&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Katja Kipping]]). VSA-Verlag, 2006, ISBN 3-89965-200-2&lt;br /&gt;
* [https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/Schwarzbuch_Bundeswehr_August_2016.pdf &amp;#039;&amp;#039;Schwarzbuch&amp;#039;&amp;#039;.] &amp;#039;&amp;#039;Kritisches Handbuch zur Aufrüstung und Einsatzorientierung der Bundeswehr&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Rainer Rilling]], Frank Renken, Maria Oshana, Thomas Mickan et al.). [[Rosa-Luxemburg-Stiftung]], 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=http://www.die-linke.de/partei/organe/parteivorstand/parteivorstand20122014/mitglieder/buchholzchristine/ |titel=Christine Buchholz |titelerg= |hrsg= |werk=www.die-linke.de |datum= |abruf=2024-01-09 |sprache= |format= |offline=ja |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
* [https://www.christinebuchholz.de/ christinebuchholz.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/B/buchholz_christine/518756 Biografie beim Deutschen Bundestag]&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,147720,00.html Spiegel-Gespräch]&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|christine_buchholz-575-37512}} (Abgeordneten-Profil)&lt;br /&gt;
* [https://diefreiheitsliebe.de/politik/fuer-das-recht-kopftuch-zu-tragenim-gespraech-mit-christine-buchholz/ &amp;#039;&amp;#039;Für das Recht Kopftuch zu tragen, immer und überall – Im Gespräch mit Christine Buchholz&amp;#039;&amp;#039;], Die Freiheitsliebe, 24. Juli 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1068873388|LCCN=nr/2003/15111|VIAF=5538249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buchholz, Christine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Verteidigungsausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1971]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buchholz, Christine&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (Die Linke), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1971&lt;br /&gt;
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|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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