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	<title>Christina Kubisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Martin Sg.: /* Literatur */ tk, wf</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; tk, wf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Christina Kubisch - kompozytorka, flecistka.jpg|mini|Christina Kubisch, 1974]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christina Kubisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Januar]] [[1948]] in [[Bremen]]) ist eine deutsche Installationskünstlerin im Bereich [[Klangkunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Kubisch studierte von 1967 bis 1976 in [[Stuttgart]], [[Hamburg]], [[Graz]], [[Zürich]] und [[Mailand]] Malerei, Musik, Komposition und Elektronische Musik. 1973 lernte sie den italienischen Künstler [[Fabrizio Plessi]] kennen, der in der Tradition von [[Arte Povera|arte povera]] steht, sich aber zunehmend den Medien Film und Video öffnet. 1975–1979 tritt das Künstlerpaar bei Performances gemeinsam auf. Unter anderem in &amp;#039;&amp;#039;Liquid Piece&amp;#039;&amp;#039; (1975), das erste gemeinsame Werk, &amp;#039;&amp;#039;Two and Two&amp;#039;&amp;#039; (1976/77), &amp;#039;&amp;#039;Tempo Liquido&amp;#039;&amp;#039; (1978) und &amp;#039;&amp;#039;Water Face&amp;#039;&amp;#039; (1979, Uraufführung Aachen, Sammlung Galerie Ludwig), das letzte Gemeinschaftswerk, beschäftigen sie sich mit der Verbindung von Musik und Videokunst sowie Wasser, Plessis Hauptthema. Von 1980 bis 1981 studierte sie Elektronik in Mailand. 1980 begann sie Klanginstallationen und Klangskulpturen zu schaffen. 1983 Teilnahme an [[Aktuell 83]]. 1987 siedelte sie nach Berlin über und nahm an der [[documenta 8]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kubisch ist Preisträgerin des [[Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft|Kulturkreises im BDI]] von 1988 und erhielt verschiedene Stipendien. Zuerst das [[Worpswede#Barkenhoff|Barkenhoff]]-Stipendium, Worpswede 1988, dann das Arbeitsstipendium der [[Stiftung Kunstfonds]], Bonn 1990. Danach folgten erste Installationen mit Solarenergie. 1991 erhielt sie das Arbeitsstipendium des Senats für Kulturelle Angelegenheiten in Berlin, und schließlich das Stipendium des &amp;#039;&amp;#039;Queen Elizabeth&amp;amp;nbsp;II Arts Council of New Zealand&amp;#039;&amp;#039;, Neuseeland. 1989 nahm sie eine Gastdozentur an der [[Jan van Eyck Academie]] in Maastricht wahr. 1990 bis 1991 erfüllte sie einen Lehrauftrag an der Kunstakademie Münster. 1991 bis 1994 hatte sie eine Gastprofessur an der [[Universität der Künste Berlin|Hochschule der Künste]] in Berlin inne. Von 1994 bis 2013 besetzte sie die Professur für &amp;#039;&amp;#039;Plastik/Audiovisuelle Kunst&amp;#039;&amp;#039; an der [[Hochschule der Bildenden Künste Saar]] in Saarbrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 folgte ein Atelierstipendium des Senats von Berlin, danach eine Gastprofessur an der [[École nationale supérieure des beaux-arts de Paris]] sowie ein Aufenthaltsstipendium des [[DAAD]] in Paris. Seit 1997 ist sie Mitglied der [[Akademie der Künste Berlin]]. 1999 erhielt sie den [[Komponistinnen gestern-heute|Heidelberger Künstlerinnenpreis]]. Seit dem 11. März 2005 wird die Licht-Klang-Installation „Licht Himmel“ von Kubisch im [[Gasometer Oberhausen]] gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde Kubisch mit dem Ehrenpreis des Deutschen Klangkunst-Preises des [[Skulpturenmuseum Glaskasten|Skulpturenmuseums Glaskasten]] in [[Marl]] ausgezeichnet, seit 2009 präsentierte sie dort ihr Werk. 2013 war sie &amp;#039;&amp;#039;Stadtklangkünstlerin&amp;#039;&amp;#039; der Stadt [[Bonn]] im Rahmen des Projektes &amp;#039;&amp;#039;bonn hoeren&amp;#039;&amp;#039;. 2016 war sie Stipendiatin der [[Künstlerresidenz Chretzeturm]] in Stein am Rhein/Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christina Kubisch ist seit 1999 Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]]. 2003 gehörte sie zur Auswahl der vierzig von über hundert Künstlern, die zwischen 1999 und 2003 zu DKB-Mitgliedern gewählt wurden, und an der Jubiläumsausstellung (100 Jahre Künstlerbund) in der [[Bundeskunsthalle]] in Bonn teilnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;s. &amp;#039;&amp;#039;Christina Kubisch&amp;#039;&amp;#039; in: DKB-Ausstellungskatalog &amp;#039;&amp;#039;Herbarium der Blicke. Neuaufnahmen im Deutschen Künstlerbund&amp;#039;&amp;#039;, rheinsatz, Köln 2003. S.&amp;amp;nbsp;68. (Abb. S.&amp;amp;nbsp;17: &amp;#039;&amp;#039;TWO &amp;amp; TWO&amp;#039;&amp;#039;, 1976, Partituren zur gleichnamigen Videoperformance, Tinte auf Papier, achtteilig, je 34,7 × 50 cm).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kubisch lebt in [[Dahlwitz-Hoppegarten]] bei Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kuenstlerbund.de/deutsch/mitglieder/ordentliche-mitglieder/ordentliche-mitglieder.html?sent=true kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ordentliche Mitglieder&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 11. September 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsweise ==&lt;br /&gt;
Kubisch verknüpft in ihren meist ortsbezogenen Installationen die visuelle und die akustische Wahrnehmung zu einer komplexen Raumerfahrung. Ihre Arbeiten vor Ort orientieren sich stark an den vorgefundenen konkreten Strukturen eines Ortes, gehen aber auch ebenso auf seine Atmosphäre und seine Geschichte ein. Daher sucht die Künstlerin vor allem solche Orte auf, die auf Grund ihrer Dichte des kulturellen Gedächtnisses viele „Resonanzmöglichkeiten“ haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem der reale Raumbezug aufgehoben, entgrenzt und neu konzipiert wird, wird auch der normale Wahrnehmungsmechanismus des Betrachters in Frage gestellt. Um den sowohl bekannten als auch in seiner Transformation unbekannten Raum identifizieren zu können, muss er in seinem Gedächtnis nach neuen Bezügen und schon vergessenen Erinnerungen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht in der Arbeit von Kubisch um die Verschränkung von Imagination und Realität. Trotz der einfachen Mittel und der auf das Notwendige reduzierten Technik, die typisch für ihre Arbeitsweise sind, eröffnen ihre Installationen Wege der synästhetischen Wahrnehmung, die die hinter der realen Erscheinung verborgenen „anderen“ Realitäten sichtbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2021: Giga-Hertz-Preis für [https://www.zeit.de/amp/news/2021-11/08/kuenstlerin-kubisch-kriegt-giga-hertz-preis-fuer-lebenswerk Lebenswerk]&lt;br /&gt;
* 2021: Ehrenmitglied [[Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1985: &amp;#039;&amp;#039;Klanginstallationen&amp;#039;&amp;#039;. [[Gesellschaft für Aktuelle Kunst]], Bremen.&lt;br /&gt;
* 1990: &amp;#039;&amp;#039;Zwischenräume IV&amp;#039;&amp;#039;, [[Skulpturenmuseum Glaskasten]], Marl&lt;br /&gt;
* 1993: &amp;#039;&amp;#039;Wachträume&amp;#039;&amp;#039;, Kulturzentrum [[Alte Feuerwache (Mannheim)|Alte Hauptfeuerwache]], Mannheim&lt;br /&gt;
* 1996: &amp;#039;&amp;#039;Acht Säulen und ein Raum&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunstverein Ulm]]&lt;br /&gt;
* 1999: &amp;#039;&amp;#039;Klang Fluß Licht Quelle&amp;#039;&amp;#039;, Klangkunstforum [[Park Kolonnaden]], Berlin&lt;br /&gt;
* 2011: &amp;#039;&amp;#039;Electrical Walk Tallinn&amp;#039;&amp;#039;, [[Kumu (Museum)|Kumu]], [[Tallinn]], Estland, im Rahmen der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;gateways&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2011: &amp;#039;&amp;#039;MO Schaufenster # 03: Christina Kubisch – Dichte Wolken&amp;#039;&amp;#039;, [[Museum Ostwall]] im [[Dortmunder U]], Dortmund&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Jardin Solaire&amp;#039;&amp;#039;, permanente Installation, [[Goethe-Institut]] Nancy&lt;br /&gt;
* 2019: &amp;#039;&amp;#039;Electrical Moods&amp;#039;&amp;#039;, [[Stadtgalerie Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Claudia Tittel: &amp;#039;&amp;#039;KLANG/ZEIT/LICHTRaum. Klang als plastisches Material im Spannungsfeld von Musik und bildender Kunst. Untersuchungen zum künstlerischen Werk von Christina Kubisch&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Aspekte der Avantgarde,&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hg. von Anja Ohmer. Berlin 2008, ISBN 3-89693-519-4.&lt;br /&gt;
* [[Martin Supper]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Klangkunst, mit einem Schwerpunkt zu neueren Arbeiten von Christina Kubisch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Regards croisés franco-allemands sur les musiciennes&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3, hrsg. von Viviane Waschbüsch et al., Leipzig 2024, S. 137–153.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.musikbibliographie.de/DB=1.86/PPNSET?PPN=008915520 bibliographischer Nachweis] zum online-Zugang über die Musikbibliographie des [[Staatliches Institut für Musikforschung|Staatlichen Instituts für Musikforschung]] Berlin. Abruf am 8. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118876783}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* [http://www.christinakubisch.de/ Homepage von Christina Kubisch]&lt;br /&gt;
* [http://www.hbksaar.de/personen/lehrende0/ehemalige-professur/prof-christina-kubisch/ Porträt der Künstlerin auf den Seiten der HBKsaar]&lt;br /&gt;
* [http://web.archive.org/web/20160410104428/http://mugi.hfmt-hamburg.de/Kubisch/index.html Multimediale Präsentation &amp;#039;&amp;#039;Klang und Licht. Raumwahrnehmung in Klanginstallationen von Christina Kubisch&amp;#039;&amp;#039;] bei MUGI Musik und Gender im Internet (Hochschule für Musik und Theater Hamburg). Webarchiv vom 10. April 2016, abgerufen am 8. September 2024.&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/35015 Christina-Kubisch-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118876783|LCCN=n/80/122154|VIAF=54946072}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kubisch, Christina}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installationskünstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klangkünstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HBK Saar, Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hoppegarten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kubisch, Christina&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Installationskünstlerin im Bereich Klangkunst&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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